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 Cage: Astrology

Mit "Astrology" folgt nun nach "Unveiled" (1999) das zweite Album der Gewinner der "Unerhört Aktion `99" (Aktion vom Rock Hard für Bands ohne Plattenvertrag), auf dem die Band locker beweist, keine Eintagsfliege zu sein und mal eben ein superstarkes Album aus den Ärmeln schüttet, welches dem ohnehin schon gutklassigen Vorgänger in allen Bereichan überlegen ist: Das fängt bei der kraftvolleren Produktion an, geht über das bessere Songwriting hin zum deutlich angezogenen Härtegrad der neuen Scheibe, die mit fast 70 Minuten zwar etwas länger ausgefallen ist, aber auf der auch niemals Langeweile aufkommt und Füllmaterial schon gar nicht zu finden ist. So manövriert die Band stilistisch zwischen Combos wie Metal Church, Vicious Rumours und den alten (!) Savatage und dürfte für Fans dieser Bands genau das richtige sein, denn Speed Granaten wie der fulminante Opener "Final Solution" oder "The Edge" erinnern nicht selten an eben diese genannten Bands - wohlgemerkt zu den besseren Zeiten von Metal Church und Vicious Rumours. Neben diesen beiden hervorstechenden Highlights bietet "Astrology" noch zahlreiche weitere Old School Power Metal Bretter, die erfreulicherweise ohne jegliche Trendanbiederungen und moderne Elemente daherkommen und somit auf Anhieb zünden. Dazu verfügen Cage mit Sean Peck an den Vocals über einen starken Frontman, der nicht selten an Harry Conklin (Jag Panzer) erinnert und den Songs erst den letzten Schliff mit auf den Weg gibt. Bei "Astrology" handelt es sich übrigens um ein "Pseudo Konzeptalbum" über die zwölf Sternzeichen - Pseudo aus dem Grunde, da die Songs zum einen in sich abgeschlossen sind und zum anderen die 12 Sternzeichen in den zwölf Songs (plus Intro) nur rudimäntär vorkommen (man könnte die Songs als kurze Stories zu den Sternzeichen betrachten). Das sollte aber wohl niemanden stören, denn Cage machen trotz dieses Pseudo Konzepts einfach nur Spaß und wer mal wieder ein richtig fettes Metal Album um die Ohren gepustet haben will, auf US amerikanischen Old School Power Metal steht und die letzte Halford Scheibe schon sein eigen nennt, der muss bei "Astrology" einfach zugreifen. So einfach ist das!

 Fazit: 9 von 10 Punkten

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