DosControl hatte bis einschließlich der Version 6.0la ab dem Jahr 2000 das Datum falsch angezeigt.
d.H. statt "01.01.00" anzuzeigen zeigte DosControl "01.01.:0" an.
Der Grund: In der Ascii-Tabelle steht nach der 9 das ":" Zeichen und wurde irtümlichweise
mit einer Zahl verwechselt.
Ab der Version 6.0m wurde dies zwar korrigiert, aber es hatte sich ein neuer Fehler eingeschlichen:
Sortiert man nach dem Datum, wurden alle Eintrage ab dem 1.1.2000 vor den Eintragen ab 1.1.1978 angezeigt.
Intern waren diese Dateien zurück auf Jahr 1900 gesetzt worden.
Mit DCPatch wird das Jahr einfach weitergezählt und erst bei der Anzeige Konvertiert. d.H. rein
Rechnerisch kommt es ab dem Jahr 2234 zu Problemen, da das Byte für das Jahr übergelaufen ist.
DosControl gibt seit dem Jahr 1989/1990. Und zu dieser Zeit steckte das InterNET noch in den
Kinderschuhen. eMail-Adressen waren damals noch relativ teuer und reiner Luxus. Dies war auch der Grund
warum sich die Adressen ständig änderten.
Alle Adressen wurden nun auf den Aktuellen standt gebracht, die sich wohl auch nicht mehr ändern
werden.
Die stamm Ansi-Mailbox für DosControl ist die KDS (früher Tricom-Box). Lange Zeit waren
alle Einwahlnummern stabil, bis jetzt das InterNET kam und alle Ansi-Mailbox sterben ließ. Die KDS
hatte sich aus kostengründen von einigen Port-Nummern getrennt und darunter viel auch die
Haupteinwahlnummer.
Wie lange die KDS noch existieren wird, steht in den Sternen. Es ist zu befürchten, daß es
niemand bemerken wird, wenn die KDS Offline geht... (Trauig aber wahr...)
Stefan Redel hatte den Bug damals zuerst endeckt und Brosch schob die Schuld an die Versions.library,
obwohl er in Wirklichkeit selber dafür Verantwortlich war: Befindet sich in den ersten 8 Bytes
einer Datei ein "$" Zeichen, so geried DosControl in einer Endlosschleife, aus dem es kein
Entkommen gab...
DCPatch überprüft nun, ob es zu einer Endlosschleifen kommen kann und bricht ab.
Wenn man DosControl ohne Konfigdateien startet, wurden die Standart-Konfigs benutzt. Diese waren
teilweise schon sehr alt, und wurden kaum/garnicht benutzt. Und dort waren einige kleine Fehler versteckt
wie z.B. das erkennen von LZX-Archiven. Einige wurden erkannt andere nicht. usw.
DCPatch hat die Dateitypen-Konfig komplett durch eine Neue ersetzt.
Seit den ersten Version von DosControl war es möglich eine Shell bzw. ein CLI-Fenster öffnen
zu lassen. Doch leider konnten auf einigen Systemen die "Shell-startup" nicht gefunden werden,
da die Pfadangabe fehlte.
DCPatch setzt voraus daß sich die "Shell-Startup" in "s:" befindet und sucht
diese dort.
Ein sehr heimtückischer Bug der sich schon lange in DosControl befindet, hat noch keinen Namen.
Irgentwann fängt DosControl an, Interne Variablen zu löschen bzw. zu überschreiben.
Eine zusätzliche Routiene von Brosch versucht dies Rechtzeitig zu erkennen, um DosControl beenden
zu können. Doch leider landete man in einer Endlosschleife, wenn man vor dem Beenden gefragt werden
wollte, ob man wirklich Beenden möchte...
DCPatch Versucht wieder zu erkennen ob man sich schon in einer Endlosschleife befindet und bricht ab bzw.
läßt DosControl beenden.
Noch vor einigen Jahren war auf den Amiga die Maximale Dateilänge etwa 30 Zeichen. Doch nun
steht die Grenze bei etwa 105 Zeichen. Da DosControl aus der Zeit kommt, wo dies noch nicht so war,
wurde zur Sicherheit die Dateilänge auf 30 Zeichen gekürzt, damit keine Fehler im
Dateisystem enstehen können. Doch in den letzten Jahren gibt es Filesysteme die mehr zulassen und
damit wurde das Sicherheitssystem hinfällig.
DCPatch hebt die Sperre einfach auf, und überläßt es dem Dateisystem, was nun passieren soll.