Cornerstone: Arrival

Hard Rock Fans hatten es in den letzten Wochen und Monaten aufgrund des True Metal / Power Metal Booms zwar nicht immer leicht, bekamen aber in den vergangenen Monaten dennoch das eine oder andere gute Album zu hören (als Beispiele seien an dieser Stelle die neuen Alben von The Sign, Ten und Millennium angeführt). Cornerstone legen mit "Arrival" nun ein Album hin, welches diese Käuferschiene ebenfalls direkt anspricht. Auch wenn es sich bei "Arrival" um das Debutalbum von Cornerstone handelt, sind die involvierten Musiker doch alles andere als unbekannt und in der Hard Rock Szene hinlänglich bekannt: Dougie White, seines Zeichens Sänger auf dem `95er Rainbow Album "Stranger In Us All" (auf dem er einen guten Job hinlegte, auch wenn er danach von Ritchie Blackmore gefeuert wurde), und Steen Morgensen, bekannt als Bassist von Royal Hunt, hoben das Projekt Cornerstone 1999 aus der Taufe und werden auf dem Debutalbum vom Rest der Royal Hunt Band unterstützt. Der fast 44 minütige Siberling bewegt sich stilistisch demzufolge in den klassischen (Hard) Rock Gewässern und wurde merkbar von Acts wie Deep Purple, Pink Floyd, Saga oder Queensryche beeinflusst. Die insgesamt 9 Nummern (plus das obligatorische Intro) siedeln sich vorwiegend im Midtempobereich an, wobei man insbesondere die von Keyboards getragene Hymne "Fooled", den symphonischen Opener "Walked On The Water" sowie die tolle und mitreißende Ballade "Gift Of Flesh" hervorheben sollte. Die restlichen Songs sind zwar beileibe auch nicht schlecht und an der handwerklichen Umsetzung mangelt es bei den Herren natürlich auch nicht, aber wirkliche Highlights sucht man, mit Ausnahme der drei oben aufgeführten Songs, dann doch vergebens. "Arrival" ist so mit sicherlich ein durchweg solides Album geworden, welches seine Freunde unter den Anhängern traditioneller Hard Rock Klänge finden wird und jedem Fan klassischer Hard Rock Sounds zumindest einen Testdurchlauf wert sein sollte, auch wenn es in einigen Jahren unter Garantie nicht zu den Klassikern dieses Genres gehören wird. Es gab aber beileibe schon schlechtere und uninspiriertere Alben als "Arrival" und deswegen gebe ich der Scheibe als Resumee ein knappes "gut".

Fazit: 7 von 10 Punkten

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