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Microsoft-Prozess: Offenlegung des Windows-Quellcode?[heise.de Newsticker] Bill Gates ist angeblich bereit, den Quelltext von Windows offen zu legen, wenn dadurch eine Einigung im Anti-Trust-Verfahren gegen Microsoft möglich ist. Dies behauptet zumindest das amerikanische Wirtschaftsfernsehen Bloomberg-TV nach einem Interview mit dem ehemaligen Microsoft-Chef und jetzigem Chief Software Architect des Software-Konzerns aus Redmond. Allerdings kam das Dementi von Microsoft prompt: Microsoft-Sprecher Jim Cullinan wies die Angaben laut AFP als "unrichtig" zurück. Gates habe lediglich gesagt, das Unternehmen werde sein Möglichstes tun, um eine Übereinkunft mit der US-Regierung zu erzielen. Bloomberg allerdings bleibt trotz des Dementis bei seiner Darstellung. Zwar habe Gates erklärt, Microsoft würde den Windows-Quellcode nicht offen legen, um mit anderen Open-Source-Systemen zu konkurrieren. Er betonte laut Bloomberg, dass der "geschlossene" Quelltext Windows zuverlässiger mache. Allerdings habe Gates auf die Frage, was denn eine "vernünftige" Lösung für eine außergerichtliche Einigung sei, ebenso erklärt: "Wenn wir eine Einigung haben können, werden wir unser absolut Bestes dafür tun, sie zu erreichen". Nach Beendigung der Kameraaufzeichnung des Interviews habe Gates dann auf die direkte Frage, ob dazu auch die Offenlegung des Windows-Quelltexts gehöre, explizit mit "Ja" geantwortet. "Wenn das alles ist, was notwendig ist", fügte Gates laut Bloomberg mit einem Lächeln hinzu. Weitere Links zum Thema: ZDNet.de: Windows-Quellcode offen oder nicht? ZDNet.com: Microsoft on 'Open Windows': Baloney! StrICQ wird Open Source[http://stricq.owlnet.net/] Douglas F. McLaughlin hat sich entschieden, den Quellcode von der aktuellen StrICQ-Version unter GNU-Bedingungen zu veröffentlichen. Doughlas wird StrICQ die Entwicklung deshalb nicht aufhören, sondern eine neue Version programmieren. Aktuell plant er Version 2.0, die er STRICQ+ nennen wird und die viele neue Features beinhalten wird. Wer daran interessiert ist, den aktuellen Quellcode mit eigenen Routinen, Verbesserungen oder Erweiterungen zu versehen, kann das gerne tun, wenn er die GNU Public Licence Bedingungen anerkennt. Außerdem sollte dem Autor seine Erweiterungen zur Verfügung stellen. Douglas wird Version 2.0 mit C++ programmieren und nicht mehr wie vorher mit C. Damit anfangen kann er allerdings erst, wenn er den Umzug in sein neues Haus abgeschlossen hat. Douglas erklärt weiterhin, dass er am Anfang eigentlich nur einen kleinen ICQ-Klient schreiben wollte und in den letzten zwei Jahren sehr viel dazu gelernt hat, so dass er sich jetzt zutraut, mit Version 2.0, die er praktisch von Grund auf neu programmieren wird, einen wirklichen guten ICQ-Klient programmieren zu können. Download Quellcode: [http://stricq.owlnet.net/STRICQ_1727_SRC_GPL .lha] |
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