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| Wasted Dreams |
 
 

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Wasted Dreams - Ein Aktionadventure

  [wd-01]
Nachdem ich noch immer ein Fan von Adventuren bin, war es für mich keine Frage, den Test von Wasted Dreams zu übernehmen. (Der -tom- tested das Spiel auch, aber ich bin mir nicht sicher, ob er schon zu einem Ende gekommen ist :) Da ich die Demo des Spieles bereits kennengelernt habe, stand für mich außer Zweifel, daß mir am Wochenende sicher nicht langweilig werden würde. Schade nur, daß ich den Zweispieler-Modus nicht ausprobieren kann, da mein Busenfreund mittlerweile an einem anderen Busen hängt ;-)

 
Verpackt ist das ganze in einer CD-Hülle, in der sich das Handbuch, eine Registrierungskarte und die CD selbst befinden. Da eine genaue Beschreibung auch als Text-Datei (in 15 verschiedenen Sprachen) vorliegt, scheint mir die Art der Verpackung als durchaus ausreichend.

 

System Anforderungen lt. Handbuch

 
Wasted Dreams läuft sowohl auf PAL als auch auf NTSC-Systemen und benötigt als Minimum eine 68000 CPU, 3 Mb Speicher (davon 2 Mb Chip-Speicher) und ein 2fach CD-ROM-Laufwerk (Allerdings ist 4fach oder schneller zu empfehlen).

Mein Testsystem ist ein A1200 mit Blizzard 1260@50MHz, 2/32MB Ram, KS & WB 3.1 und 12x SCSI CD-Rom, was den Anforderungen durchaus genügen müßte.

 

Die Installation

 
Nach erfolgloser Suche eines Installer-Icons (wer liest schon Handbücher), entschließt man sich, daß deutsche Manual zu öffnen, und siehe da:


INSTALLATION
-----------------------
Wasted Dreams muß nicht auf Festplatte installiert werden, sondern kann
direkt von CD gestartet werden, wobei ein Doppelklick auf "Wasted Dreams"
die Intro-Animation mit anzeigt, und "Engine" direkt ins Spiel führt.

 
Wer unbeding will, kann sich aber die ganze CD auf die Festplatte kopieren.

 

Die Steuerung

 
Die Figur (oder Figuren, im Zweispielermodus) am Bildschirm wird entweder mittels der Tastatur oder dem Joystick gesteuert, wobei allerdings nicht beide Spieler die Tastatur verwenden können.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Unterteilung in Bewegungs- oder Kampfmodus. Entweder man geht, oder man steht und kämpft, was in der Hitze des Gefechtes doch sehr iritierend sein kann, wenn man auf einmal ohne Waffe auf den Gegner zurennt (da man den Kampfmodus unabsichtlich beendet hat).

Die Interaktionen mit Gegenständen oder anderen Personen laufen automatisch ab, da das Programm den entsprechenden Modus (ansehen, sprechen, tauschen, ...) vorschlägt, und einem gar nichts anderes zu tun bleibt als diesen zu aktiviert.

 

Die Geschichte

 
In naher (oder ferner) Zukunft besitzen multinationale Firmen, wie nicht anders zu erwarten war, 80% der Resourcen unserer Erde. Da Konzerne meistens nur an ihren Gewinn denken, ist es natürlich auch nicht verwunderlich, das die Umwelt und unsere Gesellschaft, langsam aber sicher den Bach runtergeht. Wie schon lange, von nicht beachteten Wissenschaftern, vorhergesen, wird es höchste Zeit, einen Ersatz für unsere Erde zu finden, damit die Menschheit nicht aus der Geschichte des Universums verschwindet.

Da, wie so üblich, die ersten Missionen Fehlschläge waren, und qualifizierte Wissenschafter zur Mangelware geworden sind, sprang "glücklicherweise" das Militär ein und bildete die ExplorerFX2-Mission (zum Glück für uns, da wir sonst nicht in den Genuß des Spieles gekommen wären ;).

[wd-02]
Auf der Reise durchs All
 
Nach einer 9-monatigen Reise, die Moral war bereits bei -0% angelangt, entdeckte sie endlich einen für das Leben Planeten und ließen sich darauf nieder.

Nach 6 Monaten hatte sich eine gesunde und stabile Gemeinschaft gebildet. Es stellte sich heraus, daß dieser Planet, bestens für das Überleben der menschlichen Rasse geeignet war, und auch keine anderen intelligenten Wesen aufzuweisen hatte (so zumindest wurde es den meisten mitgeteilt). Es wurde also Zeit, diese Entdeckung der Erde mitzuteilen. 20% der ursprünglichen Besatzung machte sich also auf den langen Rückweg zur Erde, welcher jedoch in einer Katastrophe endete, da das Raumschiff kurz nach dem Start in Flammen aufging. Nur zwei (im 2-Spielermodus, sonst einem) Besatzungsmitgliedern gelang eine Rettung aus der ExplorerFX2, welche es zurück zum Planeten schafften und da beginnt auch das Spiel.

 

Das Spiel

 
Nach der Intro des Spieles, welche mir recht gut gefällt, steht man also neben einem abgestürzten Gleiter und unser Freund liegt auf dem Boden. Im 2-Spielermodus steht er natürlich auf und das Abenteuer kann beginnen. Recht schnell stellt man fest, das es doch anderes intelligente Leben auf dem Planeten gibt, und das der Unfall kein Unfall gewesen sein kann. Es gilt also einige Rätsel zu lösen, und um das zu erreichen muß man natürlich auch am Leben bleiben.

[wd-03]
Sollte man nicht überleben ...
 
Bewegen kann man sich in 8 verschiedene Richtungen, falls keine Hindernisse im Weg liegen, und die Umgebung scrollt automatisch weiter, wenn man sich der Bildschirmkante nähert. Sollte sich die Umgebung nicht mehr bewegen, ist man am Rand angekommen, und kann eventuell in einen anderen Bereich wechseln. Im 2-Spielermodus müssen immer beide Spieler am Bildschirm sichtbar sein, ansonsten erfolgt kein scrolling.

Leider habe ich keinen gefunden, der mit mir den 2-Spielermodus durchspielt also habe ich mich alleine ans Werk gemacht, was mir einige unterhalbsame Stunden eingebracht hat. Die Rätsel sind (für mich) nicht zu schwer ausgefallen, auch wenn mir doch einigemale der Kopf geraucht hat. Nervig waren für mich nur die übergrößen Umgebungen, die ich, in meiner verzweifelten Suche nach einer Lösung, bereits auswendig kannte, aber wegen fehlender Transmitter, immer wieder aufs neue durchstreifen mußte.

Die Sprachausgabe ist nur des Englischen mächtig, was mich aber nicht weiter störte, da ich gleich meine englisch Kenntnisse aufbessern konnte, weil der angezeigte Text ja in Deutsch war.

 
In Summe kann ich nur sagen, daß mir das Spiel sehr gut gefällt. Die Mischung aus Aktion und Rätselraten scheint mir gut ausgeglichen und auch für Anfänger nicht allzu schwer.
 
Grafik [87]/[100]
Animation [90]/[100]
SFX [88]/[100]
Musik [86]/[100]
Gameplay [88]/[100]
Dauerspaß [85]/[100]
OS-Friendly [90]/[100]
Gesamt [88]/[100]
 

Bernd Gollesch     [ german ]    
N/A     [ english ]    


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