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DICE C Compiler - Von der Installation bis zum ersten 'hello.c'Die erste Frage, die sich Otto Normaluser, der bei dem Namen 'dice' eher an einen Zufallsgenerator, der Würfelaugen berechnet, als an etwas anderes denkt, stellt, lautet wohl: Was ist DICE überhaupt? DICE ist ein ANSI-C Entwicklungssystem, welches von Matt Dillon komplett für und auf dem Amiga geschrieben wurde. DICE ist sogar noch mehr: DICE ist ein 68000 Compiler und kann, vorausgesetzt man lädt sich den Source herunter, auch auf jeder beliebigen Plattform kompiliert werden. DICE ist einfach zu installieren, jedenfalls einfacher als GNU-C, weil es nicht so 'unixoid' ist. DICE ist zwar nicht perfekt, aber die perfekte Lösung für den, der ein paar kleine Tools entwerfen will und die Installation eines GCC scheut, genauso wie das Aufbringen einer beträchtlichen Summe Geld für einen kommerziellen Compiler. DICE ist für Leute, die noch nicht sattelfest in C++ sind und erst den ANSI-C Standard lernen müssen. DICE ist jetzt Freeware. DICE ist vielleicht nicht jeder(mann/frau)s Sache, vor allem die Leute, die das Klicksen auf Windows gewohnt sind, werden sich erst einmal mit der Tastatur etwas mehr anfreunden müssen. Aber nur keine Angst, denn schließlich ist dieser Workshop genau für diese Leute gedacht. Es wird nicht jeder einzelne Schritt beigebracht, aber es ist eine Art Anleitung. Später soll jeder selbst in der Lage sein, weiter zu experimentieren und sein Wissen zu erweitern. Also los geht's. Wir statten den unten angeführten Sites einen Besuch ab und laden uns das gute Teil, sowie reichlich Dokus und Zusatz-Archive dazu herunter. Da gibt es erfreulicherweise nicht allzu viel zum Runterladen - man behält also leichter den Überblick. Warum eigentlich DICE und nicht irgendein anderer Compiler? Erstens läuft DICE auf jedem Amiga (angefangen bei einem Amiga500/1MB), und zweitens kompiliert DICE um einiges schneller als GNU-C. Woraus besteht nun DICE genau? Also, da wären...
InstallationMan entpacke das DICE-Archiv aus dem Aminet. Dann lese man in der Datei ReadMe.1st unter "Installation" nach, welche Assigns das Programm benötigt. Oder man ist faul und fügt einfach
in die Datei s:user-startup ein. Dann kopiere man die dicecache.library nach LIBS:. Als nächstes benötigen wir die AmigaOS Includes (zwar nicht für "Hello World!", aber vielleicht später einmal bei einem Programm mit GUI. Also mache man dies, falls man die Developer-CD V1.2 besitzt:
Oder dies, falls man die V1.1 hat:
So, ein wenig in den diversen ReadMe-Dateien schmökern schadet nie, und ich wette, jeder kommt ganz leicht von selbst auf alles drauf. Es ist wirklich nicht schwer, man darf sich lediglich nicht davon verwirren lassen, daß manche Dateien vielleicht etwas veraltet sind, aber das sollte jeder von selbst merken. Unser erstes ProgrammIm Verzeichnis docs befindet sich ein netter kleiner Workshop (BEGINNER_README.DOC), der alles ganz genau erklärt. Wenn man diesen durchliest und danach vorgeht, sollte eigentlich nichts passieren. Also gut, denke ich mir, und programmiere einfach drauflos...
Wobei test.c so ausgesehen hat:
Und weiter geht's...
Oooops, was is da passiert? Ah, man muß einstellen, welche Library genutzt werden soll. Das haben wir gleich...
Na, ich hab OS3.1, also stell ich mir das so ein:
Und auf ein neues...
Na, das klappt ja vorzüglich, und sogar resident im Speicher läßt es sich kompilieren:
FinitoAus, Ende, den Rest soll jeder brav selber herausfinden. Es gibt ein paar nette Tutorials in einem guten englischen Amiga Ex-Magazin (CU Amiga) zur Amiga Intuition Programmierung, weiters seien die ARKRMs und die Developer CDs ein heißer Tip, sowie das Amiga Guru Buch von Ralph Babel und diverse andere Literatur. Ich hab hier zu Hause auch eine ganze Menge an Büchern über C am Amiga, falls es jemanden interessiert, ich kann sie sowieso nicht alle lesen, Mail an mich. |
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