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Seit ein paar Wochen wartet das Archiv SnoopDOS34.lha im Aminet auf seinen Download, dabei wartet das Programm mit einer ganzen Reihe Neuerungen seit der Version 1.7 auf. Die wichtigsten Neuerungen sind:
Doch nun erst mal das Archiv herunterladen, entpacken und irgendwohin auf die Festplatte kopieren, das war es dann auch schon in Sachen Installation. Gestartet wird das Programm mit dem obligatorischen Doppelklick auf das Programm-Icon. Daraufhin öffnet sich dann das SnoopDOS-Hauptfenster. In der Titelzeile sind die üblichen Informationen wie Programmname, Autor, Version und Hotkey aufgeführt. Darunter befindet sich das Ereignisfenster, hier werden alle ausgeführten Systemfunktionen angezeigt. Unter dem Ereignisfenster ist die Statuszeile angeordnet, die Auskunft über den derzeitigen Status von SnoopDOS gibt. Desweiteren befinden sich im Hauptfenster die Gadgets zur Kontrolle des Programms, z.B. Status der Oberfläche oder das Logfile.
Über einen Klick auf das Gadget "Setup" öffnet man das Einstellungsfenster. Hier kann man die Zeichensätze ändern, den Defaultscreen, Logfile, Hotkey und den Puffer für die Anzeige festlegen. Außerdem befinden sich zwei Eingabestrings in diesem Fenster, hier kann man die Formate für das Ausgabefenster und das Logfile festlegen. Als Alternative zum Eintippen von Hand kann man auch den SD-Formateditor benutzen, der sich bei einem Klick auf die Schaltfläche "Edit", neben dem Eingabefeld, öffnet. Hier stehen alle Optionen zur Verfügung, die man bequem per Drag`n`Drop seinen Bedürfnissen anpassen kann.
Ist dies geschehen, bestätigt man die Änderungen mit "USE" und gelangt wieder ins Einstellungsfenster. Betätigt man jetzt "Copy" neben dem Eingabestring des Logfiles, werden die Angaben aus dem ersten String übernommen. Auch hier bestätigt man die Eingaben wieder mit "USE" und gelangt wieder zurück zum Hauptfenster.
Über das Gadget "Functions gelangt man in ein Auswahlfenster, wo man die zu überwachenden Funktionen des Systems einstellen kann. Auch hier gilt: Sind alle Einstellungen den eigenen Wünschen angepaßt, wird mit "USE" bestätigt und dann mit "Save Settings" im Hauptfenster gespeichert.
Die restlichen Gadgets sind eigentlich selbsterklärend.
Die Arbeit mit SnoopDOS gestaltet sich denkbar einfach, Programm starten und dann Programme starten, die normal nicht zur Funktion zu bringen sind, SnoopDOS gibt dann über alle Prozesse, die von dem betreffenden Programm gestartet werden, detailliert Auskunft, diese Informationen werden dann angezeigt und in einer Logdatei aufgezeichnet, wenn SnoopDOS denn so eingestellt wurde.
SnoopDOS ist allerdings nicht nur bei der Fehlersuche behilflich, sondern auch bei Deinstallationen, da es alle Dateien anzeigt, auf die ein Programm zugreift.
Abschließend bleibt festzuhalten, daß SnoopDOS ein sehr einfach zu bedienendes Programm ist, das einem dabei hilft, Probleme zu beseitigen und dabei selbst keine Probleme macht. Die einzige Ausnahme, die ich bisher finden konnte, ist MiamiInit: Wenn SnoopDOS im Hintergrund läuft, und man startet dann MiamiInit, kommt es zu einem Hänger des ganzen Systems, der einen Reset unumgänglich macht.
Klaus Moddemann <Elfmagier@gmx.de>