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Es wird spannend!
Ich weiß, ich weiß: Das habe ich in den letzten Jahren schon mehrmals angekündigt, und am Ende gab es immer eine riesige Enttäuschung für die Amiga-User.
Doch diesmal besteht mehr Hoffnung auf den neuen Amiga als je zuvor: Schon auf der CeBIT soll das erste Handheld-Gerät auf Basis des neuen Betriebssystems präsentiert werden.
Was aber bringt dies einem Anwender, der nicht mehr und nicht weniger als einen Desktop-Rechner erwerben möchte? Auf den ersten Blick gar nichts, auf den zweiten jedoch sehr viel: Sowie die ersten AmigaDE-Produkte auf den Markt kommen, seien es nun eben Handheld-Geräte, Set-Top-Boxen oder auch Handies, erzielt AMIGA dadurch Einnahmen, also wichtige Ressourcen, um die zweifellos aufwendigeren Computer-Versionen des Betriebssystems fertigzustellen. Darüber hinaus sind qualitativ hochwertige AmigaDE-Geräte beste Werbung für die kommende Generation von Amiga-Rechnern - genauso, wie auf diesem Weg bereits im Vorfeld neue Softwareentwickler außerhalb des heutigen Amiga-Bereichs gewonnen werden können, darunter vielleicht sogar einige "Bekannte", die unser System vor Jahren verlassen hatten.
Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wann etwa die erste Desktop-Version des AmigaDE erscheinen soll. Laut Eyetech wohl erst im Sommer; AMIGA selbst sieht offenbar einen früheren Zeitpunkt im Bereich des Möglichen, will sich jedoch nicht auf einen konkreten Termin festlegen. Das sollte uns aber gar nicht stören, denn zu oft sind die Amiga-Anwender in den letzten Jahren von Firmen und deren ambitionierten Zeitplänen erst positiv, und als das jeweilige Produkt dann erst sehr viel später oder - meistens - überhaupt nicht erschien, negativ überrascht worden.
Hoffen wir also bezüglich des AmigaDE auf einen möglichst frühen Termin, allerdings: Besser etwas später und dafür eine von vornherein ausgereifte Version, als ein fehlerbehafteter Schnellschuss. Denn das kann den potentiellen Erfolg des AmigaDE mit einem Schlag mindern oder im schlimmsten Fall ganz zunichte machen.
Bis nächsten Monat,
euer
Carsten Schröder