Pretty Maids: Anything Worth Doing Is Worth Overdoing
Im Gegensatz zum allgemeinen True Metal Trend, legen die seit Anfang der
80er aktiven, aus Dänemark kommenden, Pretty Maids ihr Hauptaugenmerk
weiterhin auf schnurgeraden und ohrwurmgespicken Heavy Metal, wie
man es ja mitlerweile von der Band gewohnt ist.
Als fast schon obligatorisch ist es zu bezeichnen, daß kein einziger musikalischer Ausfall auf der CD vertreten ist und Songs wie " Hell On High Heels " oder " Destination Paradise " das Zeug zum Klassiker haben. Daneben können vor allem härtere Opener " Snakes In Eden " und die balladesken Töne von " With These Eyes " überzeugen. Auch der Rest ist auf höchstem Niveau anzusiedeln und sollte für viele andere Bands, die teilweise absoluten Müll veröffentlichen (und damit immer noch mehr verkaufen, als die Pretty Maids mit diesem Album), ein Vorbild sein, von dem man sich einige Scheiben abschneiden kann. Besonders die Riffs kommen immer noch dermaßen powervoll aus den Boxen rüber, so daß man sich fragt, ob der direkte Nachfolger zu " Red, Hot And Heavy " im CD Player liegt; vom spieltechnischen her kann die CD also auch von jeglicher (negativer) Kritik befreit werden.
Bleibt zum Abschluss noch positiv zu erwähnen, daß sich auf der 51 minütigen Silberscheibe noch ein Multimedia Teil mit AVI Files und Bildern in sehr guter Qualität befindet; finde ich persönlich sehr gut (auch wenn der Amiga mal wieder übergangen wird).
Insgesamt also ein jeder Hinsicht hervorragende CD, die sich keinen Trends anbiedert und in jeder Hinsicht überzeugend ist.
Fazit: 10 von 10 Punkten
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