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7.4. Reviews

Warcraft II

Name des Spiels : Warcraft II
Hersteller      : Blizzard Entertainment
Voraussetzungen : 040       8MB
erhältlich bei  : Kaufhaus, Mac-Versender

Grundlage       : ( ) Vollversion      (X) Demo     ( ) Andere:

Getestet auf    : ( ) 020/__   ( ) 030/__   (X) 040/40   ( ) 060/__
Grafikkarte     : ( ) Ja       (X) Nein     Welche:________________

Emulator        : (X) Fusion   ( ) ShaShi   ( ) mit Emplant  ( ) echter Mac
Mac-System      : ( ) 6._      ( ) 7._      (X) 8.0
Mac-Rom         : ( ) 128k     ( ) 256k     ( ) 512k     (X) 1MB

Spielbeschreibung :

Bei Warcraft II handelt es sich um ein, im Fantasy-Genre angesiedeltes Echtzeitstrategie-Spiel, bei dem Orks und Menschen gegeneinander antreten. Dabei wird dem Spieler überlassen, auf welcher Seite er die Geschicke des Krieges lenken möchte.

Der Spielablauf ist bei beiden Kriegsparteien ähnlich: wie bei anderen Spielen dieser Art ist es zunächst wichtig, sich ein Lager aufzubauen. Dazu stehen bei Warcraft Gebäude wie Sägemühlen, Farmen oder Kirchen zur Verfügung, die jeweils eigene Funktionen erfüllen.

Um diese Bauwerke zu errichten, bedarf es allerdings der nötigen Rohstoffe: Gold, Holz und Öl. Die ersten beiden können von einfachen Arbeitern in Minen oder Wäldern beschafft werden. Ausserdem sind sie für den späteren Bau der Gebäude zuständig, wobei ein Arbeiter immer nur eine Aktion zur gleichen Zeit verrichten kann. Öl ist erst in späteren Leveln erhältlich, und wird von Bohrtürmen gefördert und mit Schiffen ins Hauptquartier gebracht.

Sind erst einmal genug Gebäude gebaut, kann man gleichzeitig an die Produktion von diversen verschiedenen Einheiten gehen, die mit einer Reihe unterschiedlicher Werte und Waffen versehen sind.

Mit diesen Einheiten kann man die Gegend erkunden (wobei zuvor Schwarze Flächen gefüllt werden) und natürlich auch Gegner angreifen. Bei den daraufhin folgenden Kämpfen wird dann solange mit den Waffen aufeinander einschlagen, bis einem Kontrahenten die Energie ausgeht.

Die Steuerung erfolgt über eine Befehlsleiste am Rand des Bildschirms, wobei man neben Bewegung und Angriff auch komplexere Befehle wie "patroullieren" und "Stellung halten" geben kann, was dem ganzen einen zusätlichen Strategieaspekt verleiht.

Eine Besonderheit von Warcraft gegenüber seiner Konkurrenz ist der sogenannte "Fog of War", der den Blick auf nicht sichtbare Flächen des Spiels verhindert. Konkret bedeutet dies, dass der Spieler Bewegungen des Feindes nur dort ausmacht, wo sich diese im Sichtfeld eigener Einheiten befinden; ansonsten ist bereits zuvor erkundetes Gebiet mit einem grauen Nebel belegt.

Grafik und Musik sind durchaus sehens- und höhrenswert. Wer sich ein genaueres Bild der Optik machen will, sollte sich die optionalen Screenshots von der AAkt-Homepage herunterladen.

Spielgeschwindigkeit :

Das Spiel läuft selbst ohne GraKa noch angenehm flüssig, das Scrolling ist zwar ruckelig, doch immer noch erträglicher als bei Napalm. Alles in allem ist Warcraft II sehr gut spielbar.

Fazit :

Wer auf Echtzeitstrategie steht, wird mit Warcraft II seine Freude haben. Da das Spiel netzwerkfähig ist, sollte es sogar möglich sein, über Fusion an einer größeren Session teilzuhaben.

Ein weiterer Kaufgrund ist der, dass man die Mac-Version auch noch bequem im Handel erhalten kann, da sie sich auf einer Hybrid-CD befindet. Einfach mal Ausschau halten!

Return to Zork

Name des Spiels : Return to Zork
Hersteller      : Infocom
Voraussetzungen : 4MB
erhältlich bei  : ?

Grundlage       : ( ) Vollversion      ( ) Demo     (X) Andere: MacMagazin

Einleitung :

Wer sich noch an die Zeiten erinnern kann, in denen ein Spiel allein durch die Spieltiefe, und nicht durch grafisches TamTam zu beeindrucken wusste, der kennt vermutlich auch die Textadventure-Schmiede Infocom, die unter anderem die bekannte Zork-Reihe entwickelte. Mit "Return to Zork" wurde schließlich der Sprung ins multimediale Zeitalter gewagt, das Spiel wurde mit einer (damals) pompösen grafischen Aufmachung versehen.

Spielbeschreibung :

Der Spieler startet das Spiel am "Vulture Pass" im "Valley of the Sparrows", von wo aus es schnurstracks in die Stadt Shanbar geht. Hier kann man sich die notwendige Ausrüstung für die bevorstehende Abenteuerreise in die unterirdischen Reiche von Zork beschaffen und mit den obskuren Personen reden, die diese Stadt bewohnen: darunter bedindet sich ein lediger Lehrer, eine Saufdrossel und der Bürgermeister. Die Gespräche lassen sich insoweit beeinflussen, dass man sich beispielsweise gelangweilt, gleichgültig oder sogar feindselig zeigen kann. Je nachdem wie man sich gibt, kann man den Personen verschiedene Informationen entlocken, die man für das weitere Abenteuer benötigt.

Gesteuert wird das Spiel vollständig mit der Maus. Mit ihr kann man sich vorwärts bewegen bzw. drehen und mit Hilfe eines Klicks ein Gegenstand aufheben oder verwenden. Letzteres geschieht mit intelligenten Kontextmenues, die verschiedene Verwendungsmöglichkeiten zulassen.

Optisch sorgen hübsch gestaltete Hintergründe und digitalisierte Charaktere für einen guten Eindruck. Bei Gesprächen kommt der Spieler in den Genuß (?) von Videosequenzen, was natürlich die Interaktion einschränkt.

Weniger zufriedenstellen kann allerdings der Sound der laut Artikel eher an "Musik in Fahrstühlen" erinnert. Ausserdem werden die "eigenwilligen" Rätsel, sowie das etwas dröge Gameplay kritisiert.

Spielgeschwindigkeit :

Da als Systemvoraussetzung ein LC oder besser angegeben sind, wird vermutlich schon ein 030er ausreichen, um das Spiel vernünftig spielen zu können. Nur um die Videosequenzen flüssig zu betrachten, dürfte ein wenig mehr Power nicht abträglich sein.

Fazit :

Begeisterungsstürme wird "Return to Zork" vermutlich nicht verursachen, zumal der größte Pluspunkt, die Aufmachung, in der heutigen Zeit auch nicht mehr als Kaufgrund anzusehen ist. Wenn es aber irgendwo billig zu haben ist, könnte es durchaus eine Anschaffung wert sein, zumal es von der Kultschmiede Infocom kommt.


Autor : Andreas Koch 
E-Mail : andreas.koch@wirtschaft.uni-giessen.de 
  

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