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3. Vorschlag zur Verbindung von altem und neuem Amiga (von Detlef Baranski)

»Im Folgenden finden sich einige Statements, Ideen und Vorschlaege, zu denen ich gerne eure Meinung hinsichtlich Nutzen und Realisation hoeren wuerde.

Die Plattform Amiga/DraCo auf Basis eines 68xxx Prozessors ist mehr oder weniger Geschichte. Neue Hardware steht vor der Tuer, oder aktuelle HW wie Marktuebliche PCs haben sich im Grafikbereich aufgrund ihrer deutlich hoeheren Verarbeitungsgeschwindkeit bereits durchgesetzt. Die neuen Amiga-Eigner werden auch ein neues Betriebssystem vorstellen. So steht ein langjaehriger Amiga/DraCo User frueher oder spaeter vor der Entscheidung, auf ein anderes System zu wechseln. Viele User haben bereits gewechselt oder benutzen bereits verschieden Rechnerplattformen. Wieso benutzt man aber noch den alten 68k Rechner? Weil man sich ueber Jahre an die Bedienung und Programme gewoehnt hat und dieses Wissen mit einem Plattform-Wechsel wie bei einem Programmwechsel mehr oder weniger ueber Bord wirft. Ganz krass sieht es beim DraCo mit Movieshop aus- die meisten User moechten dieses System nicht mehr missen- doch die Geschwindigkeiten aktueller HW lockt.

Dieser Problematik sind sich IMHO auch die neuen Amiga-Besitzer bewusst und versuchen einen gleitenden Uebergang zum neuen System mittels einer 68k-Emulation, damit alte investive Software auch auf den neuen Maschinen laeuft. Doch SW / HW - Kombinationen wie Vlab-Motion und Movieshop stehen dann aussen vor.

Dabei koennte die Loesung doch auch folgendermassen aussehen:

Eine Software-/ Hardware-Kombination zur Verschmelzung der alten mit der neuen Welt- aehnlich Siamese. Die Verbindung von Amiga-/DraCo mit einem PC oder der NG-Hardware. Diese Ansaetze sind ja nicht neu- aehnliches gab es ja schon mit der PC/AT-Karte im Amiga 2000 oder dem Siamese-System- aber sie wurden nicht vollends zu Ende gebracht. Ein Beispiel, was sicherlich im Profibereich viel Anklang finden wuerde, waere die Kombination DraCo-PC. Dem DraCo mangelt es an einer aktuellen Grafikaufloesung fuer Movieshop, da die Grafikkarte nur 130 MHz Bandbreite besitzt. Wenn man nun statt einer Grafikkarte eine HW in den DraCo-Slot stecken wuerde, die die Grafik auf einen PC umleiten wuerde und dort ausgeben koennte, und nebenher noch Berechnungen oder Renderjobs auf der schnelleren HW laufen lassen wuerde, waere dies mit Sicherheit eine sehr willkommene Loesung der vielen Digital-Video Anwender. Eine Symbiose aus den besten Seiten der verschienden Welten halt. Und es waeren noch mehr Moeglichkeiten denkbar.....

Die Frage ist nur: besteht eine entsprechende Nachfrage und gibt es einen Hersteller, der so etwas angehen wuerde?

Was waere technisch ueberhaupt denkbar bzw. realisierbar? Zorro2 zu PCI Brigde, Fast-Ethernet,Virtueller Ram-Speicher, der in den PC gespiegelt wird?.....

Eigentlich sollte Amiga Inc. uns diese Moeglichkeit liefern ;-)

Bitte um Meinungen.

Detlef Baranski <draco-faq@gmx.de

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