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Big brother und kein Ende...
Hoppla .... wir leben in bewegten Zeiten. Altes geht und Neues kommt.
Die CeBIT zeigt uns in schönen bunten Bildchen die neue Marschrichtung der IT-Branche.
Da werden die üblichen Phrasen gedroschen ("Kauft Leute kauft, bald gibts nichts mehr !!") und in sehnsuchtsgeschwängerter Sphäre werden wir in das neue Internet-Zeitalter eingeführt.
Die eBusiness-Branche sagt uns, daß wir bald unsere Salatgurke nur noch im Internet kaufen werden weil sie da viel frischer und gerader ist. Der Internet-Wein ist viel schmackhafter und bekömmlicher als der Boxbeutel im Supermarkt. Und einen schicken Bastrock aus der Karibik wollte ich schon immer haben...
Herrliche Zeiten strömen uns entgegen. Wäre da nicht .... tja, wären da nicht die immer lauter werdenden Warnungen vor einem neuen Monster genannt "Echelon".
Echelon ist, kurz gesagt, ein Mega-Lauschapparat des amerikanischen NSA (National Securitty Agency). Für eingefleischte stellt das Internet über die einschlägigen Suchmaschinen genug Informationen hierzu zur Verfügung. An dieser Stelle wären Details zu ermüdend. Aber folgendes dürfte einige Menschen aufhorchen lassen:
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) warnte kürzlich in einer Pressemitteilung, dass Otto-Normal-Surfer viel zu achtlos mit persönlichen Daten umgeht. Sogar das beliebte PGP (Pretty good privacy) erhält schlechte Noten. Zu leicht zu manipulieren und zu einfach für leistungsstarke Entschlüsselungsmaschinen. Eine 128-Bit Verschlüsselung sollte es demnach schon sein.
Bei aller Euphorie in der Internet-Branche zeigt sich eines ganz deutlich: Bislang vernachlässigte Gefahren der globalen Kommunikation und der ständigen Erreichbarkeit, nämlich die mögliche ständige Überwachung durch Dritte, treten insbesondere in den letzten Monaten immer mehr in der Öffentlichkeit in Erscheinung.
Was hat das alles mit dem Amiga zutun?
Wir stehen am Beginn einer neuen Art von Computertechnologie. Diese wird nicht mehr primär durch die Hardware bestimmt sondern durch ausgeklügelte Softwarekonzepte. Dies könnte ein neuer Markt des neuen Amiga werden. Von der Spielekiste zum HiTech-Data-Security-System.
Die Alternativen Linux und Windows können auch nur mit der üblichen fortschreitenden Computertechnologie auf die Probleme der Datensicherheit reagieren. Die Karten werden also wieder neu gemischt.
Noch nie waren die Chancen für ein großes Comeback des Amigas so gut wie heute.Vielleicht stehen ja auch schon bald Wurstbräter mit Amiga-Betriebssystem in Rechenzenten großer Unternehmen. Eine mögliche Alternative auch für besonders Schutzbedürftige private Daten ist möglich.
Wir warten auf Antworten aus Reading und Langen (sorry Fleecy und Bill ... das liegt einfach näher bei München) ;-)
Was werden uns TAO und Amiga Inc. präsentieren ..... die Uhr tickt und andere verdienen Euer Geld. Also RAN an die Zukunft.
| Zwischenzeitlich lasse ich es mir (ganz konservativ) mit einer Flasche |
| guten Supermarkt-Boxbeutel gutgehen. Interessierten verrate ich auch die |
| Marke .... ohne PGP | ;-) |
Lebt lang und erfolgreich
Ralf Driesner <global-dries@gmx.de>