@database golded
@author dietmar eilert
@font courier.font 13
@index INDEX

@node MAIN


            @{b}©1999 Dietmar Eilert. All Rights Reserved.@{ub}

                    Einführung              Konfiguration

            @{"  Lizenz                 " link LIZENZ}  @{"  Dateitypen             " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN}
            @{"  Einführung             " link EINFÜHRUNG}  @{"  Konfiguration          " link KONFIGURATION}
            @{"  Systemanforderungen    " link SYSTEMANFORDERUNGEN}

                    Bedienung               Programmierung
                                                                    
            @{"  Programmstart          " link PROGRAMMSTART}  @{"  Rexx-Port              " link REXX-PORT}
            @{"  Benutzeroberfläche     " link BENUTZEROBERFLÄCHE}  @{"  Befehlsliste           " link BEFEHLSLISTE}
            @{"  Maus                   " link MAUS}  @{"  Variablenliste         " link QUERY}
            @{"  Tastatur               " link TASTATUR}

                      Menüs                    Anhang
                                                                
            @{"  Menüs im Überblick     " link MENÜS_IM_ÜBERBLICK}  @{"  Recover                " link ZUBEHÖR}
            @{"  Datei-Menü             " link DATEI-MENÜ}  @{"  Bestellen              " link BESTELLEN}
            @{"  Bearbeiten-Menü        " link BEARBEITEN-MENÜ}  @{"  Updates                " link UPDATES}
            @{"  Layout-Menü            " link LAYOUT-MENÜ}  @{"  Danksagung             " link DANKSAGUNG}
            @{"  Suchen-Menü            " link SUCHEN-MENÜ}  @{"  Anschrift              " link ANSCHRIFT}
            @{"  Ansicht-Menü           " link ANSICHT-MENÜ}  @{"  Index                  " link INDEX}
            @{"  Extras-Menü            " link EXTRAS-MENÜ}
            @{"  Makros-Menü            " link MAKROS-MENÜ}
            @{"  Über GoldED            " link M001}  


@endnode
@node LIZENZ "LIZENZ"
                                  @{b} LIZENZ @{ub}

1b. ENDBENUTZER-LIZENZVERTRAG

  WICHTIG  -  BITTE  SORGFÄLTIG   LESEN:   Dieser   Endbenutzer-Lizenzvertrag
  ("LIZENZ")  ist  ein  rechtsgültiger  Vertrag  zwischen Ihnen (entweder als
  natürlicher oder juristischer Person) und Dietmar Eilert ("GOLDED SUPPORT")
  für  das  oben  bezeichnete  Softwareprodukt.  Das  Softwareprodukt umfasst
  Computersoftware  sowie  möglicherweise  dazugehörige   Medien,   gedruckte
  Materialien  und  Dokumentationen  im  "Online"  oder elektronischen Format
  ("SOFTWAREPRODUKT"  oder  "SOFTWARE").  Indem   Sie   das   SOFTWAREPRODUKT
  installieren,  kopieren  oder  anderweitig  verwenden,  erklären  Sie  sich
  einverstanden, durch die Bestimmungen dieser LIZENZ gebunden zu sein. Falls
  Sie  den  Bestimmungen  dieser  LIZENZ  nicht  zustimmen,  sind  Sie  nicht
  berechtigt, das SOFTWAREPRODUKT zu verwenden.

  SOFTWAREPRODUKT-LIZENZ

  Das   SOFTWAREPRODUKT   wird   sowohl   durch   Urheberrechtsgesetze    und
  internationale  Urheberrechtsverträge  geschützt,  als  auch  durch  andere
  Gesetze und Vereinbarungen über  geistiges  Eigentum.  Das  SOFTWAREPRODUKT
  wird lizenziert, nicht verkauft.

  1. LIZENZEINRÄUMUNG. Diese LIZENZ räumt Ihnen die folgenden Rechte ein:

  · Software. Sie sind berechtigt, das SOFTWAREPRODUKT  auf  beliebig  vielen
    Computern  in  Ihren Räumen zu installieren und zu verwenden, für die Sie
    AmigaOS-Lizenz besitzen.

  · Speicherung/Netzwerkverwendung. Sie sind außerdem berechtigt, eine  Kopie
    des  SOFTWAREPRODUKTS  auf  einer  Speichervorrichtung,  wie  z.B.  einem
    Netzwerkserver,  zu  speichern,  wenn  diese  Kopie  ausschließlich  dazu
    verwendet  wird,  das  SOFTWAREPRODUKT  über  ein  internes  Netzwerk auf
    Rechnern, für die Sie  AmigaOS-Lizenzen  besitzen,  zu  installieren  und
    auszuführen.

 2. BESCHREIBUNG WEITERER RECHTE UND EINSCHRÄNKUNGEN.

  · Beschränkungen im Hinblick auf Zurückentwicklung  (Reverse  Engineering),
    Dekompilierung  und  Disassemblierung.  Sie  sind  nicht  berechtigt, das
    SOFTWAREPRODUKT    zurückzuentwickeln    (Reverse    Engineering),     zu
    dekompilieren  oder  zu disassemblieren, es sei denn und nur insoweit wie
    das anwendbare Recht, ungeachtet dieser Beschränkung,  dies  ausdrücklich
    gestattet.

  · Trennung von Komponenten. Das SOFTWAREPRODUKT wird als einzelnes  Produkt
    lizenziert.  Sie  sind  nicht  berechtigt,  dessen  Komponenten  für  die
    Verwendung auf mehr als einem Computer zu trennen.

  · Vermietung. Sie sind nicht berechtigt, das SOFTWAREPRODUKT  zu  vermieten
    oder zu verleasen.

  · Übertragung der Software. Sie  sind  berechtigt,  alle  Ihre  Rechte  aus
    dieser  LIZENZ dauerhaft zu übertragen, vorausgesetzt, Sie behalten keine
    Kopien  zurück,   Sie   übertragen   das   vollständige   SOFTWAREPRODUKT
    (einschließlich   aller   Komponenten,  der  Medien  und  des  gedruckten
    Materials, aller Updates, dieser LIZENZ und,  sofern  vorhanden,  des/der
    Certificates  of  Authenticity  (Echtheitszertifikat),  und der Empfänger
    stimmt den Bestimmungen dieser LIZENZ zu.

  · Kündigung. Unbeschadet sonstiger Rechte ist  GOLDED  SUPPORT  berechtigt,
    diese LIZENZ zu kündigen, sofern Sie gegen die Bestimmungen dieser LIZENZ
    verstossen. In einem solchen Fall sind Sie verpflichtet, sämtliche Kopien
    des SOFTWAREPRODUKTS und alle seine Komponenten zu vernichten.

  3. URHEBERRECHT.

  · Eigentum und Urheberrecht an dem  SOFTWAREPRODUKT  (einschließlich,  aber
    nicht   beschränkt   auf   Bilder,   Text   und  "Applets",  die  in  dem
    SOFTWAREPRODUKT enthalten sind), den  gedruckten  Begleitmaterialien  und
    jeder  Kopie  des  SOFTWAREPRODUKTS  liegen bei GOLDED SUPPORT oder deren
    Lieferanten.  Das  SOFTWAREPRODUKT  ist  durch  Urheberrechtsgesetze  und
    internationale Urheberrechtsbestimmungen geschützt. Aus diesem Grund sind
    Sie  verpflichtet,  das  SOFTWAREPRODUKT  wie  jedes  andere  durch   das
    Urheberrecht geschützte Material zu behandeln. Sie sind nicht berechtigt,
    das   das   SOFTWAREPRODUKT    begleitende    gedruckte    Material    zu
    vervielfältigen.

  VERSCHIEDENES

  · Wenn Sie dieses Produkt in Deutschland erworben haben,  unterliegt  diese
    LIZENZ   den  deutschen  Gesetzen.  Wenn  Sie  dieses  Produkt  außerhalb
    Deutschlands erworben haben, gilt  möglicherweise  das  lokal  anwendbare
    Recht.

  BESCHRÄNKTE GEWÄHRLEISTUNG

  · GEWÄHRLEISTUNGSAUSSCHLUSS. Das SOFTWAREPRODUKT und  die  darauf  bezogene
    Dokumentation  wird  Ihnen  "so wie sie ist" zur Verfügung gestellt, ohne
    Gewährleistung  irgendeiner  Art,  weder  ausdrücklich  noch  konkludent,
    einschließlich,  aber  nicht  beschränkt auf konkludente Gewährleistungen
    der Tauglichkeit,  der  Eignung  für  einen  bestimmten  Zweck  oder  des
    Nichtbestehens  einer  Rechtsverletzung.  Das  Risiko,  das  sich aus dem
    Verwenden oder der Leistung des SOFTWAREPRODUKTS  ergibt,  verbleibt  bei
    Ihnen.

  · KEINE  HAFTUNG  FÜR  FOLGESCHÄDEN.  Weder  GOLDED  SUPPORT   noch   deren
    Lieferanten können haftbar gemacht werden für Schäden, gleich welcher Art
    (einschließlich,  aber   nicht   beschränkt   auf   entgangenen   Gewinn,
    Betriebsunterbrechung,    Verlust   geschäftlicher   Informationen   oder
    irgendeinen anderen Vermögensschaden), die aus  dem  Verwenden  oder  der
    Unmöglichkeit,  das  Produkt zu verwenden, entstehen, und zwar auch dann,
    wenn GOLDED SUPPORT zuvor auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen
    worden  ist.  Da  einige  Staaten/Rechtsordnungen den Ausschluss oder die
    Begrenzung der Haftung für Folge- oder zufällig entstandene Schäden nicht
    gestatten,  gilt  die  vorstehende  Einschränkung  für Sie möglicherweise
    nicht.

  Aachen, Oktober 1998, Dietmar Eilert


@endnode
@node EINFÜHRUNG "EINFÜHRUNG"
                                @{b} EINFÜHRUNG @{ub}

Dieser Editor wurde in erster Linie als ein  leistungsfähiges,  zuverlässiges
und   komfortables   Werkzeug   für   die   Softwareentwicklung   konzipiert.
Installation und Bedienung sind  unkompliziert,  die  Benutzeroberfläche  ist
funktional   und   intuitiv.   Alle   Features   wurden   im   Hinblick   auf
Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit optimiert.  GoldED  fordert  einen
gut   ausgestatteten   Rechner:  diese  Software  wurde  entwickelt,  um  die
Möglichkeiten einer Entwicklermaschine auszureizen, nicht, um der Performance
von Einstiegsmodellen Rechnung zu tragen.

Im folgenden einige Bemerkungen zum internen Programmdesign, die Ihnen helfen
sollen,  den  Rest  dieser  Dokumentation  besser  zu verstehen: Der Kern von
GoldED arbeitet ereignisorientiert. Der  Editor  wartet  auf  Ereignisse  wie
einen  Tastendruck  oder  eine Menüauswahl, um dann einen zentralen Verteiler
aufzurufen, der die zugeordnete Operation  durchführt.  Aktionen  sind  nicht
fest  vorgegeben  - Sie können jedem Ereignis die gewünschte Aktion zuordnen.
Beispielsweise könnte man der Taste 'A' die Funktion zum  Laden  einer  Datei
zuordnen.  Oder  den  Text  "Don't  panic  !". Oder ein Rexx-Skript. Oder ein
DOS-Programm. Oder sie einfach so belassen, wie sie  normalerweise  definiert
ist:   Als   das   Einfügen   des   Buchstabens   "A"   in   den   Text.  Das
ereignisorientierte  Design  stellt  eine  enorme  Flexibilität  bereit,   da
praktisch  jedes Element des Editors so konfiguriert werden kann, daß es ihre
Anforderungen erfüllt.

@endnode
@node SYSTEMANFORDERUNGEN "SYSTEMANFORDERUNGEN"
                           @{b} SYSTEMANFORDERUNGEN @{ub}

Minimale Anforderungen sind AmigaOS 3, 68020 und 2  MB  freier  Speicher  bei
Programmstart.   Diese   Konfiguration  stellt  allerdings  keine  akzeptable
Performance   sicher.   Das   empfohlene   System    für    durchschnittliche
Geschwindigkeit  ist  ein  Rechner  mit  68030  CPU  und  4  MB Speicher. Die
Gesamtanforderung im Hinblick auf den  installierten  Speicher  beläuft  sich
dann   zusammen   mit   dem   gleichzeitig   verwendeten   Compiler  und  dem
Speicherbedarf des Betriebssystems auf Werte zwischen 8 MB RAM und 16 MB RAM.

Softwareanforderungen

GoldED verwendet die XPK-Kompressionssoftware, wenn diese auf  Ihrem  Rechner
installiert  ist.  Zu  beziehen  ist  die  XPK-Software  über das Aminet. Die
Installation ist für den normalen Betrieb von GoldED nicht notwendig.

GoldED unterstützt Grafikkarten

Durch den Einsatz einer Grafikkarte kann die  Leistung  drastisch  verbessert
werden  -  beispielsweise beschleunigt eine Picasso IV das Blättern durch den
Text um den Faktor  10  im  Vergleich  zum  gleichen  Amiga  3000  ohne  eine
Grafikkarte (Darstellung mit 16 Farben).


@endnode
@node PROGRAMMSTART "PROGRAMMSTART"
                              @{b} PROGRAMMSTART @{ub}

Sie können  den  Editor  wie  von  anderen  Programmen  gewohnt  durch  einen
Doppelklick   auf  das  zugehörige  Icon  (GoldED)  oder  durch  Eingabe  des
Programmnamens ("golded:golded" oder  "run  golded:golded")  in  einer  Shell
starten.   Zu  empfehlen  ist  diese  Methode  allerdings  nicht:  mit  jedem
Programmstart  fährt  ein  komplett  neuer  Editor  hoch.   Darunter   leiden
Speicherverbrauch  und  Benutzerfreundlichkeit.  Anzuraten  ist  deshalb  die
ausschließliche Verwendung des Schnellstarters ED, den Sie  im  GoldED-Ordner
finden.

Schnellstarter 

  Es handelt sich dabei um ein kleines Programm, das so wie  ein  klassischer
  Editor  benutzt  werden kann: Sie können beispielsweise "ED text" eingeben,
  um die Datei "text" zu editieren. Der  große  Vorteil  dieser  Lösung:  der
  Schnellstarter   sucht  sich  für  seine  Aufträge  einen  schon  laufenden
  GoldED-Prozeß. Das erneute Hochfahren eines neuen  Editors  entfällt  damit
  (selbstverständlich  kümmert  sich  ED  auch um das Hochfahren des Editors,
  wenn dies notwendig  werden  sollte).  Den  Sourcecode  zu  ED  finden  Sie
  übrigens im GoldED-Ordner (golded:developer/examples/quickstarter).

Argumente 

  Sowohl der Schnellstarter ED als auch GoldED akzeptieren beim Aufruf  neben
  den  Namen der zu bearbeitenden Dateien diverse Argumente, die im folgenden
  kurz vorgestellt werden:

  HIDE/S

  Geben Sie HIDE an, wenn Sie den Editor direkt beim Start in den Hintergrund
  legen   möchten  (dabei  dürfen  gleichzeitig  keine  Dateinamen  übergeben
  werden).  GoldED  wartet  dann  auf  Aktivierung   durch   eine   spezielle
  Tastenkombination (siehe @{" Hotkey " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}). Beispiel: ED HIDE

  FILETYPE/K 

  Diese Anweisung teilt GoldED mit, daß die angegebene Datei  unabhängig  vom
  tatsächlichen  Typ  der Datei als Datei vom Typ FILETYPE/K behandelt werden
  soll. Technisch ausgedrückt wird das hinter  FILETYPE  angegebene  Argument
  als  virtueller  Dateiname  zur  Auswahl  des  Dateityps herangezogen - als
  Ersatz für den tatsächlichen Dateinamen ("brief"),  der  normalerweise  die
  Dateitypzuordnung  steuert.  Details  zu  dieser  Thematik  finden  Sie  im
  Abschnitt über @{" Dateitypen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN}. Beispiel:

                        ED sys:brief FILETYPE=TEXT
                         
  STICKY/S (wird nur vom Schnellstarter unterstützt)

  Der  Schnellstarter  ED  bietet  zusätzlich  eine  STICKY-Option   an   und
  unterstützt  damit  synchrones Aufrufen des Editors: Wird die Option STICKY
  benutzt, dann kehrt der  Starter  erst  zurück,  nachdem  die  beim  Aufruf
  angegebene  Datei  editiert  und  geschlossen wurde. Wurde der Quickstarter
  über eine Shell gestartet, so ist die Shell deshalb bis zu diesem Zeitpunkt
  blockiert.  Diese  Option wurde geschaffen, um den Aufruf des Editors durch
  andere Programme mit diesen Programmen zu synchronisieren:  das  aufrufende
  Programm  fährt  erst  dann  mit seinem Ablauf fort, wenn Sie die Arbeit am
  Text beenden. Typisches Anwendungsbeispiel: Einsatz als  E-Mail-Editor  mit
  Aufruf  durch  das E-Mail-Programm. Die STICKY-Option muß angegeben werden,
  damit der Editor die Kontrolle erst dann an das E-Mail-Programm zurückgibt,
  wenn die Bearbeitung der Mail beendet wird. Beispielaufruf:

                          ED s:user-startup STICKY
  AREXX/K

  Mit dieser Option kann ein Name für den  @{" Rexx-Port " link REXX-PORT}  des  Editors  gewählt
  werden  (Vorgabe  ist "GOLDED.1"). Diese Option wird nur beachtet, wenn der
  Editor noch nicht gestartet wurde, da der Portname eines laufenden  Editors
  nicht nachträglich geändert werden kann. Beispiel:

                             ED AREXX="PORT.1".
  SESSION/K

  Mit dem SESSION-Kommando können Sie den  Editor  anweisen,  eine  zu  einem
  früheren  Zeitpunkt  abgespeicherte  Sitzung  (@{" Makros/Sitzung  speichern " link M170})
  wiederherzustellen. Beispiel:

                  ED SESSION="golded:sessions/old.session".

Drag & Drop Starter 

  Der  Drag  &  Drop-Starter  aus  dem  GoldED-Verzeichnis  erzeugt  auf  der
  Workbench   ein   Symbol,  das  den  schnellen  Editorstart  per  Mausklick
  ermöglicht. Dateien, die mit der Maus über dieses  Symbol  gezogen  werden,
  werden  vom  Editor geladen. Es wird empfohlen, das Drag & Drop-Programm im
  WBStartup-Ordner  der  Workbench  zu  plazieren,  damit   es   nach   jedem
  Systemstart  zur Verfügung steht. Das Symbol besitzt ein kleines Menü, über
  das u.a. die Position des Icons auf der Workbench gespeichert werden  kann.
  Zugriff auf das Menü erhalten Sie, indem Sie das Symbol durch Anklicken des
  gelben Pfeils (versteckte Titelleiste) aktivieren.  Anschließend  kann  wie
  gewohnt mit der rechten Maustaste auf das Menü zugegriffen werden.


@endnode
@node BENUTZEROBERFLÄCHE "Benutzeroberfläche"
                                @{b} Benutzeroberfläche @{ub}

Die   Benutzeroberfläche   dieses   Editors   unterstützt    die    gewohnten
AmigaOS-Eigenschaften,  bietet  zusätzlich  aber auch einige Features aus der
Windows-Welt.

Menü-Hilfe 

Das  Hilfe-System  des  Editors  basiert  auf  der  AmigaGuide-Library.   Ein
Doppelklick  auf  das  Symbol  "Anleitung"  zeigt  die Dokumentation über das
Multiview-Programm an. GoldED selbst bietet Hilfe  für  jeden  Menüpunkt  an:
betätigen  Sie  die  HELP-Taste  während einer Menüauswahl, um Hilfstexte zum
entsprechenden Menüpunkt abzurufen.

Sprache 

Die  Locale-Library  des  AmigaOS  wird  hinsichtlich  der  Beschriftung  der
Eingabefelder  und  Fenstertitel  unterstützt:  diese  Texte  sollten  in der
Sprache  erscheinen,  die  Sie   für   die   Workbench   eingestellt   haben.
Voraussetzung  ist allerdings, daß die notwendigen Übersetzungen zusammen mit
GoldED ausgeliefert wurden. Zur  Zeit  liefern  wir  deutsche  und  englische
Übersetzungen  für  GoldED,  weitere Sprachen dürften aber in Kürze verfügbar
werden. Die Spracheinstellungen der  Workbench  haben  keine  Auswirkung  auf
Menüs  und  andere  konfigurierbare  Elemente. Die Sprache für diese Elemente
wird während der  ersten  Installation  gewählt  (der  Editor  speichert  die
bevorzugte Sprache in der Datei golded:etc/env/language).

Textfelder

Eingabefelder für  Texte  unterscheiden  sich  in  einigen  Punkten  von  den
gewohnten  Textfeldern des AmigaOS. So ist es beispielsweise möglich, Text in
diesen Feldern mit der Maus zu  markieren.  Ist  in  einem  Eingabefeld  Text
markiert  worden,  wird  er durch die nächste Eingabe ersetzt (die Markierung
kann durch Bewegen des Cursors aufgehoben werden, wenn dies  nicht  erwünscht
ist).  Mit  den Tastenkombinationen CTRL-X und CTRL-C kann der markierte Text
ausgeschnitten bzw. in das Clipboard kopiert werden, mit CTRL-V wird aus  dem
Clipboard  eingefügt.  ALT-DEL  löscht  das  Wort unter dem Cursor, SHIFT-DEL
löscht von der Cursorposition bis zum Textende und  SHIFT-BACKSPACE  bis  zum
Textanfang.  Mit  SHIFT  und  einer  Cursortaste  kann  man zum nächsten bzw.
vorherigen Wort springen. Anmerkung: die CTRL-Taste  ist  identisch  mit  der
STRG-Taste (die Beschriftung variiert von Tastatur zu Tastatur).

Baumstrukturen und Listen

Die meisten Einträge in Listen und Baumstrukturen  können  umbenannt  werden,
indem  man  einen Eintrag markiert und dann nochmals auf den Namen klickt. Es
erscheint dann ein Eingabefeld unmittelbar unter dem Mauszeiger. Zwischen den
beiden Klicks sollte allerdings eine kleine Pause liegen, damit sie nicht als
Doppelklick interpretiert werden.

Shortcuts

Die meisten Eingabefelder bieten Aktivierung per Tastatur an:  unterstrichene
Buchstaben  in der Feldbeschriftung verweisen auf die entsprechende Taste. In
der Regel müssen Sie gleichzeitig die rechte Amiga-Taste betätigen, damit der
Tastendruck  das  gewünschte  Gadget  aktiviert und nicht das zur Zeit aktive
Eingabefeld erreicht (und  beispielsweise  als  Text  im  Dialog  erscheint).
Alternativ  können Eingabefelder auch mit der TAB-Taste aktiviert werden: mit
TAB kann  der  Focus  zum  nächsten,  mit  SHIFT-TAB  zum  vorherigen  Gadget
verschoben  werden.  Das aktivierte Feld - den Eingabefocus - erkennen Sie an
der gepunkteten Umrandung oder am Cursor,  der  in  Textfeldern  eingeblendet
wird.  Abhängig vom Typ des aktivierten Eingabefelds können Sie mit SPACE das
Gadget betätigen, mit den Cursortasten blättern  und  Schieberegler  bedienen
oder  in  Listen durch Eingabe eines Buchstabens zum ersten passenden Eintrag
springen.  Die  Geschwindigkeit  beim   Blättern   in   Listen   kann   durch
gleichzeitiges Drücken von ALT oder SHIFT in zwei Stufen erhöht werden.

Drag & Drop

Grundsätzlich bieten alle Listen und Baumstrukturen Drag & Drop  an.  Klicken
Sie auf einen Eintrag und halten Sie die Maustaste für einen Moment gedrückt.
Die Farbe der Markierung wird sich verändern und sie können den Eintrag jetzt
an  eine  andere  Position  in  der  Liste  ziehen. Drag & Drop sollte nur in
Ausnahmefällen   genutzt   werden:   neben   allen   Listen   befinden   sich
Pfeil-Symbole,  die  bevorzugt  für  das  Verschieben  der Einträge verwendet
werden  sollten.  Die  Problematik  bei  Drag  &  Drop  ist,   daß   Einträge
unkontrolliert  verschoben  werden  können, so daß Bedienfehler zu Fehlern in
der Konfiguration führen können. Mit den Pfeil-Symbolen lassen  sich  dagegen
nur "zulässige" Aktionen durchführen.

Offene Dialoge

Einige Dialoge (Suchen, Gehe-zu-Dialog, etc.) können ständig  offen  gehalten
werden,  indem  der  "x"-Knopf  im  Titel der entsprechenden Fenster gedrückt
wird.

@endnode
@node MAUS "MAUS"
                                   @{b} MAUS @{ub}

Alle Maus-Funktionen sind frei konfigurierbar;  dieser  Abschnitt  beschreibt
die Standard-Belegung:

Einfacher Klick mit der linken Maustaste in ein Textfenster positioniert  den
Cursor. Ein Doppelklick markiert das Wort unter dem Cursor. Wird die Maus bei
niedergehaltener  linker  Taste   über   den   Text   gezogen,   werden   die
überstrichenen  Zeichen  markiert.  Halten  Sie  gleichzeitig die SHIFT-Taste
gedrückt, um zeilenweise zu markieren. Spalten können markiert werden,  indem
Sie  entweder  beim  Markieren  die  ALT-Taste  gedrückt  halten oder mit der
mittleren Maustaste (sofern vorhanden) markieren.

Drag & Drop 

Klicken Sie in eine vorher markierte Textpartie und halten Sie den  Mausknopf
für  einen Moment gedrückt: dadurch wird der Drag & Drop-Modus aktiviert. Der
Mauszeiger verwandelt sich von einem Pfeil in ein Rechteck.  Sie  können  den
markierten  Text jetzt mit der Maus verschieben, indem Sie den Mausknopf über
der  Zielposition  loslassen.  Betätigen  Sie  die  CTRL-Taste  im   Drag   &
Drop-Modus, um von "Text verschieben" auf "Text kopieren" umzuschalten.

Fenster maximieren 

Textfenster können mit einem Doppelklick in die Statuszeile maximiert werden.

Kontextmenüs

Der rechten Maustaste kommt eine besondere Bedeutung zu: in Abhängigkeit  von
der  Mausposition  kann  damit  entweder  das  gewohnte Fenstermenü am oberen
Bildschirmrand aktiviert werden oder - die  Maus  befindet  sich  über  einem
GoldED-Fenster  -  ein  Kontextmenü unter dem Mauszeiger geöffnet werden. Die
Auswahlmöglichkeit  in  den  @{" Kontextmenüs " link KONFIGURATION_MAUS}   variiert   situationsabhängig.
Beispielsweise  erscheinen  blockbezogene Funktionen nur, wenn auch ein Block
markiert  wurde.  Die  Kontextmenüs  können  komplett   abgeschaltet   werden
(@{" Konfiguration/Maus " link KONFIGURATION_MAUS}),  wenn Sie die gewohnte Funktion der rechten Maustaste
vermissen sollten.


@endnode
@node MENÜS_IM_ÜBERBLICK "Menüs IM ÜBERBLICK"
                            @{b} Menüs IM ÜBERBLICK @{ub}

                   @{"  Datei-Menü        " link DATEI-MENÜ} @{"  Ansicht-Menü      " link ANSICHT-MENÜ}
                   @{"  Bearbeiten-Menü   " link BEARBEITEN-MENÜ} @{"  Extras-Menü       " link EXTRAS-MENÜ}
                   @{"  Layout-Menü       " link LAYOUT-MENÜ} @{"  Makros-Menü       " link MAKROS-MENÜ}
                   @{"  Suchen-Menü       " link SUCHEN-MENÜ} @{"  Über GoldED       " link M001}

Aufgrund weitgehender Konfigurationsmöglichkeiten gibt  es  bei  GoldED  kein
verbindliches   Erscheinungsbild.  Farben,  Bildschirmmodus,  Funktionen  und
Menüs: All dies ist einstellbar. Diese Anleitung beschreibt  den  Editor  so,
wie   Sie  ihn  ursprünglich  erhalten  haben.  Benutzen  Sie  den  Menupunkt
@{" Extras/Einstellungen  ändern " link M175},  um  die  Einstellungen   an   Ihre   Wünsche
anzupassen.

Über diese Anleitung: Angaben in der Form "Datei/Laden"  verweisen  auf  eine
Funktion   ("Laden")   in   einem   Menü   ("Datei").  Angaben  in  der  Form
"Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen" verweisen auf  ein  Dialogfeld
("Globale  Optionen"),  das  durch  die  angegebene  Funktion ("Einstellungen
ändern") im angegebenen Menü ("Extras") geöffnet wird.


@endnode
@node DATEI-MENÜ "DATEI-Menü"
                                @{b} DATEI-Menü @{ub}
                          Menübaum des Datei-Menüs 

      @{"  Datei/Eigenschaften           " link M017} @{"  Datei/Speichern & Schließen   " link M016}
      @{"  Datei/Laden                   " link M005} @{"  Datei/Drucken                 " link M018}
      @{"  Datei/Laden in neues Fenster  " link M007} @{"  Datei/Pfad übernehmen         " link M012}
      @{"  Datei/Laden des Originals     " link M008} @{"  Datei/Pfad setzen             " link M161}
      @{"  Datei/Einfügen                " link M009} @{"  Datei/Text löschen            " link M003}
      @{"  Datei/Anhängen                " link M010} @{"  Datei/Text schließen          " link M020}
      @{"  Datei/Speichern               " link M013} @{"  Datei/Iconifizieren           " link M200}
      @{"  Datei/Speichern als           " link M014} @{"  Datei/Komplett beenden        " link M019}
      @{"  Datei/Speichern mit XPK       " link M015}

Das Datei-Menü bietet eine Vielzahl von Kommandos,  die  auf  die  eine  oder
andere  Weise  mit  dem  Dateihandling  zu tun haben - insbesondere soweit es
grundlegende Ein- und Ausgabefunktionen betrifft (Laden, Speichern, Drucken).


@endnode
@node M017 "Datei/Eigenschaften"
@{b}Datei/Eigenschaften@{ub}

Setzt die Textattribute: Dateiname, Kommentar, Dateityp und Schutzbits können
geändert werden. Es folgt eine Beschreibung der Eingabefelder des Dialogs:

Dateityp

  Grundlage der Konfiguration von GoldED sind Dateitypen. Der Dateityp  einer
  Datei  wird beim Laden erkannt. Als Ergebnis der Dateityperkennung wird dem
  Text  eine  passende  Arbeitsumgebung  (Menüs,  Farben,  etc.)  zugewiesen.
  Normalerweise erfolgt die Feststellung des Typs über den Dateinamen und den
  Dateinamen-Suffix. Sie können die automatische Zuordnung aber auch umgehen,
  indem   Sie   dem  Text  einen  virtuellen  Namen  zuweisen,  der  für  die
  Dateitypzuordnung herangezogen werden soll. Tragen Sie in dem Dateityp-Feld
  beispielsweise  ".c"  ein, dann wird der Text so behandelt, als ob er unter
  diesem Namen geladen wurde - bei installierter  C-Umgebung  bedeutet  dies,
  daß ihm die Arbeitsumgebung für C-Quelltexte zugewiesen wird.

Textname

  Der Textname. Dieses Feld ändert den  Fensternamen,  nicht  den  Namen  der
  zugrundeliegenden  Datei  (Dateien  können  mit  @{" Extras/Datei  umbenennen " link M214}
  umbenannt werden). Mit dem Namen ändert sich  möglicherweise  der  Dateityp
  (@{" Extras/Einstellungen  ändern/Dateitypen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN}). Der Editor korrigiert dann die
  Arbeitsumgebung für den Text.

Schutzbits (Schreibbar, Lesbar, usw.)

  Die Schutzbits  des  Dokuments.  Sie  werden  gespeichert,  wenn  der  Text
  gespeichert  wird. Informationen zu der Bedeutung dieser Bits finden Sie in
  Ihrem AmigaDOS-Handbuch.  Normalerweise  sollten  Sie  nur  das  Skript-Bit
  ändern:  es muß für Batch-Dateien gesetzt werden (also für Dateien, die mit
  dem AmigaDOS-Befehl EXECUTE abgearbeitet  werden  sollen).  Die  Schutzbits
  werden    durch    @{" Datei/Text    löschen " link M003}    auf    Vorgabewerte    (siehe
  @{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}) zurückgesetzt.


@endnode
@node M005 "Datei/Laden"
@{b}Datei/Laden@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Löscht den vorhandenen Text (@{" Datei/Text löschen " link M003}) und lädt eine neue  Datei,
die  Sie  in  einem  Dateidialog  auswählen können. Der Vorgang muß über eine
eingeschobene Abfrage bestätigt werden, wenn der vorhandene Text  modifiziert
aber  noch  nicht  gespeichert wurde. Sowohl der ASL-Dateidialog als auch der
Reqtools-Dateidialog werden unterstützt (Auswahl des  bevorzugten  Typs  über
@{" Extras/Einstellungen  ändern/Globale  Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}).  Komprimierte  Dateien  im
XPK-Format  werden  automatisch   erkannt   und   dekomprimiert,   wenn   die
@{" XPK " link DANKSAGUNG}-Libraries   auf   Ihrem   Rechner   installiert   sind.   XPK  ist  ein
Freeware-Paket, das einen einheitlichen Standard zum (Ent-)Packen von Dateien
auf dem Amiga bereitstellt.

Tabulatoren

TAB-Codes (ASCII-Code 9) werden beim Laden erkannt und in Übereinstimmung mit
den  Einstellungen  für  Tabulatoren (@{" Konfiguration/Tabulatoren " link KONFIGURATION_TABULATOREN}) behandelt.
Diese Einstellungen legen fest, wie breit Tabs am Bildschirm  erscheinen  und
ob  TABs  in  Leerzeichen  umgewandelt  werden. Bitte lesen Sie den Abschnitt
@{" Tabulatoren " link KONFIGURATION_TABULATOREN} für eine Beschreibung der TAB-Funktionalität.

Falten

Direkt nach  dem  Laden  werden  Texte  normalerweise  nach  Faltmarkierungen
durchsucht   und   entsprechend  markierte  Textpassagen  weggefaltet  (siehe
@{" Falten " link M106}). Dies geschieht, noch bevor der Text  angezeigt  wird.  Sie  können
diesen Vorgang auch abschalten (@{" Konfiguration/Verschiedenes/Falten " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}).

Laden von Binärdateien

Beachten Sie, daß alle Ladefunktionen nur für Text und nicht für Binärdateien
ausgelegt  sind.  Sie  können mit diesem Editor keine Programme laden: GoldED
ist ein Texteditor, kein Dateimonitor. Er wird Dateien beim  Laden  auf  eine
Weise verändern, die Texten (aber auf keinen Fall Programmen) angemessen ist.
So  werden  beispielsweise  CR-Codes   entfernt,   TABs   möglicherweise   zu
Leerzeichen   expandiert,   das  Executable-Bit  gelöscht  und  überschüssige
Leerzeichen entfernt.

Mehrfachauswahl 

Wie viele andere Dialoge von GoldED bietet auch die Dateiauswahl dieses Menüs
Mehrfachauswahl  an,  d.h.  Sie  können  mehr als eine Datei gleichzeitig zur
Bearbeitung auswählen, indem Sie bei der  Auswahl  die  SHIFT-Taste  gedrückt
halten.

Drag & Drop

Textfenster auf  dem  Workbench-Screen  unterstützen  Drag  &  Drop:  es  ist
möglich,  mit  der  Maus  die  Symbole  von Textdateien über diese Fenster zu
ziehen, um sie zu laden. Mehrfachauswahl ist  möglich  (SHIFT-Taste  bei  der
Auswahl der Icons gedrückt halten).


@endnode
@node M007 "Datei/Laden in neues Fenster"
@{b}Datei/Laden in neues Fenster@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Öffnet einen Text. Im Unterschied zu @{" Datei/Laden " link M005} wird für den Text aber ein
neues Fenster geöffnet und der Text im aktuellen Textfenster nicht gelöscht.


@endnode
@node M008 "Datei/Laden des Originals"
@{b}Datei/Laden des Originals@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Öffnet das Original des gerade bearbeitenden  Textes.  Verwenden  Sie  diesen
Menüpunkt,  wenn  Ihnen  die  zwischenzeitlich vorgenommenen Änderungen nicht
zusagen und Sie den Ausgangszustand wiederherstellen möchten.


@endnode
@node M009 "Datei/Einfügen"
@{b}Datei/Einfügen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Fügt eine Datei oder  mehrere  Dateien  vor  der  aktuellen  Zeile  ein.  Ein
Dateidialog  wird  Sie  nach den einzufügenden Dateien fragen. Halten Sie die
SHIFT-Taste gedrückt, wenn Sie mehr als eine Datei auswählen  möchten  (siehe
@{" Mehrfachauswahl " link M005}).


@endnode
@node M010 "Datei/Anhängen"
@{b}Datei/Anhängen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Hängt eine oder mehrere Dateien an den aktuellen  Text  an.  Ein  Dateidialog
wird Sie nach den Texten fragen.


@endnode
@node M013 "Datei/Speichern"
@{b}Datei/Speichern@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Speichert den aktuellen Text unter dem Namen, der im  Fenstertitel  angezeigt
wird. Eine eventuell existierende ältere Version wird ohne besonderen Hinweis
überschrieben,   wenn   das    stille    Überschreiben    zugelassen    wurde
(@{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}).  Von  der alten Fassung wird automatisch ein
Backup   mit   dem   Prefix    "Kopie    von"    im    globalen    Backuppfad
(@{" Extras/Einstellungen Ändern/Globale Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}) angelegt, sofern das Anlegen
von Backups aktiviert wurde (@{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}).  Backups  werden
im  gleichen  Verzeichnis  wie  der  Text  gespeichert,  wenn  kein  globaler
Backuppfad definiert wurde. Beachten Sie, daß der globale Backuppfad auf  die
Partition  zeigen  sollte,  auf  der  Sie die meisten Dokumente speichern, da
ansonsten die Geschwindigkeit der Backup-Erzeugung einbricht.

Fenster mit Nur-Lesen-Status

Diese  Funktion   ist   für   Texte   mit   Nur-Lesen-Status   gesperrt,   um
unbeabsichtigtes   Überschreiben   wichtiger   Dateien   (z.B.  Includes)  zu
verhindern. Der Nur-Lese-Status wird durch ein inaktives  Statusfeld  in  der
Statuszeile  signalisiert.  Alle  Referenz-Fenster (@{" QuickReferenz " link M074}) erhalten
automatisch den Nur-Lese-Status. Sie können den Status jedes  Fensters  unter
@{" Datei/Eigenschaften " link M017}  einstellen.  Entsprechende  Befehle finden Sie auch im
Kontextmenü, wenn Sie die rechte Maustaste  über  dem  Status-Feld  betätigen
(das Feld unter dem dem Schließsymbol des Fensters).


@endnode
@node M014 "Datei/Speichern als"
@{b}Datei/Speichern als@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Speichert den Text unter dem Namen, den Sie aus einem Dateidialog  auswählen.
Vorgabe  ist  der im Fenstertitel angezeigte Name. Die Auswahl im Dateidialog
kann hier ausnahmsweise nicht mit einem Doppelklick erfolgen  (so  soll  eine
versehentliche falsche Auswahl verhindert werden). Bestätigen Sie die Auswahl
deshalb  mit  dem  OK-Knopf.   Diese   Menüfunktion   ist   für   Texte   mit
Nur-Lese-Status gesperrt (vgl. @{" Datei/Speichern " link M013}).


@endnode
@node M015 "Datei/Speichern mit XPK"
@{b}Datei/Speichern mit XPK@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

XPK-Unterstützung 

Speichert den Text in einem komprimierten  oder  verschlüsselten  XPK-Format.
Die  Formatauswahl muß vorab erfolgen (@{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}). Einige
XPK-Formate erfordern ein Paßwort. Einstellbar ist das Paßwort  global  unter
@{" Extras/Einstellungen  ändern/Globale  Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}). Verschlüsselt gespeicherte
Dateien können von GoldED (und anderen Programmen) nur geladen  werden,  wenn
das Paßwort beim Laden mit dem Paßwort beim Speichern übereinstimmt.

Diese Funktion benötigt die als Freeware verfügbaren XPK-Libraries, die nicht
zusammen  mit  GoldED  ausgeliefert  werden  aber  kostenlos  über das Aminet
bezogen werden können. Bitte beachten Sie, daß nicht jedes Programm  gepackte
Dateien lesen kann. Insbesondere Compiler können dies im allgemeinen nicht.


@endnode
@node M016 "Datei/Speichern & Schließen"
@{b}Datei/Speichern & Schließen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Sichert  den  aktuellen  Text.  Das  zugehörige  Fenster  wird   anschließend
geschlossen.  Fenster mit Nur-Lese-Status werden direkt geschlossen und nicht
gespeichert (siehe @{" Datei/Speichern " link M013}). Mit dem Schließen des letzten Fensters
wird  GoldED  entweder  beendet  oder  unsichtbar  in den Hintergrund gelegt.
Einstellbar   ist   das   Verhalten   mit   der   Option   "Resident"   unter
@{" Extras/Einstellungen  ändern/Globale  Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}.  Ein  Editor im Hintergrund
kann durch die @{" Hotkey " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}-Tastenkombination (ALT-Taste + SHIFT-Taste + RETURN),
den   Schnellstarter   oder   Anklicken  des  Drag  &  Drop-Symbols  (Drag  &
Drop-Programm aus dem GoldED-Verzeichnis) reaktiviert werden.


@endnode
@node M018 "Datei/Drucken"
@{b}Datei/Drucken@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Druckt den aktuellen Text. Einige druckerbezogene Einstellungen können  unter
@{" Konfiguration/Drucker " link KONFIGURATION_DRUCKER}    eingestellt    werden,    ansonsten   gelten   die
Drucker-Einstellungen der Workbench.

Besitzer/innen von DeskJet- und  LaserJet-kompatiblen  Geräten  (PCL-Drucker)
sollten  Ausdrucke  über  das  mitgelieferte Drucker-Add-On abwickeln. In der
Symbolleiste erscheint ein Druckersymbol, wenn dieses Add-On installiert ist.
Es   bietet   zusätzliche   Features   wie   den  doppelseitigen  Druck,  das
Zusammenfassen von vier und mehr Seiten auf einer Seite, etc.


@endnode
@node M012 "Datei/Pfad übernehmen"
@{b}Datei/Pfad übernehmen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Mit diesem Menüpunkt  wird  der  Pfad  des  gerade  bearbeiteten  Textes  zum
Standardpfad erklärt (siehe @{" Datei/Pfad setzen " link M161}).


@endnode
@node M161 "Datei/Pfad setzen"
@{b}Datei/Pfad setzen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Mit diesem Menüpunkt  kann  der  globale  Standardpfad  gesetzt  werden.  Die
Auswahl erfolgt über einen Dateidialog.

Direkt nach dem  Editoraufruf  ist  dies  der  Pfad,  der  beim  GoldED-Start
Standardpfad  war.  Wenn Sie beispielsweise den Pfad eines Shell-Fensters mit
dem CD-Befehl auf  "RAM:"  setzen,  dann  übernimmt  der  Editor  "RAM:"  als
Standardpfad, sofern Sie GoldED über dieses Shell-Fenster starten.

Die Einstellung für den Standardpfad wird von vielen Funktionen  ausgewertet.
Beispielsweise  wird  der  Standardpfad  als  Vorschlag  im  Dateidialog  der
Funktion @{" Datei/Laden in neues Fenster " link M007}  erscheinen  oder  von  der  Funktion
@{" Datei/Text löschen " link M003} als Vorgabe benutzt.


@endnode
@node M003 "Datei/Text löschen"
@{b}Datei/Text löschen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Löscht den Inhalt des  aktuellen  Textfensters.  Sollte  der  Text  verändert
worden  sein, wird eine Sicherheitsabfrage eingeschoben. Die Datei-Schutzbits
werden auf die Vorgabewerte  (siehe  @{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES})  und  der
Pfad  auf den aktuellen Standardpfad (@{" Datei/Pfad setzen " link M161}) zurückgesetzt. Als
Textname   wird   "Unbenannt"   (möglicherweise   mit   angehängtem   Suffix)
eingetragen.


@endnode
@node M020 "Datei/Text schließen"
@{b}Datei/Text schließen@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Schließt das aktuelle Fenster. Wurde der  Text  verändert,  dann  werden  Sie
zuvor  um eine Bestätigung gebeten (ansonsten erfolgt der Ausstieg direkt und
unabhängig davon, ob Sie  Programmeinstellungen  verändert  haben).  Mit  dem
Schließen  des  letzten Fensters wird GoldED entweder beendet oder unsichtbar
in den Hintergrund gelegt. Einstellbar  ist  das  Verhalten  mit  der  Option
"Editor  resident"  unter @{" Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}. Ein
Editor im Hintergrund kann durch die @{" Hotkey " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}-Tastenkombination (ALT-Taste  +
SHIFT-Taste   +  RETURN),  den  Schnellstarter  oder  Anklicken  des  Drag  &
Drop-Symbols (Drag & Drop-Programm aus  dem  GoldED-Verzeichnis)  reaktiviert
werden.  Vorteil eines Editors im Hintergrund ist die schnelle Verfügbarkeit,
offensichtlicher Nachteil der damit verbundene Speicherverbrauch.

GoldED's Speicherverwaltung ist weitgehend asynchron.  Sie  müssen  nach  dem
Schließen  eines  Fensters im Gegensatz zu einigen anderen Editoren nicht auf
die Freigabe des Speichers warten:  dies  wird  von  einem  zweiten  Task  im
Hintergrund  erledigt.  Es  ist  allerdings  möglich,  daß  Ihnen der Rechner
während dieser Zeit - insbesondere bei großen Dokumenten  -  etwas  langsamer
vorkommt.


@endnode
@node M200 "Datei/Iconifizieren"
@{b}Datei/Iconifizieren@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Verbirgt alle Fenster. Die Dokumente werden zur Liste der  verborgenen  Texte
hinzugefügt   (und   nicht  gelöscht).  Anschließend  erscheint  ein  kleines
GoldED-Symbol auf dem Workbench-Screen.  Mit  einem  Doppelklick  auf  dieses
Symbol  kann der Editor reaktiviert werden: dem ersten Text aus der Liste der
verborgenen Texte wird wieder ein Fenster zugewiesen.


@endnode
@node M019 "Datei/Komplett beenden"
@{b}Datei/Komplett beenden@{ub} zu finden im @{" DATEI-Menü " link DATEI-MENÜ}

Schließt alle  geöffneten  Textbuffer  und  beendet  GoldED  komplett.  Wurde
mindestens  ein  Text verändert und ist dieser Text nicht leer, so werden Sie
zuvor um eine Bestätigung gebeten, ansonsten erfolgt der Ausstieg direkt  und
unabhängig  davon, ob Programmeinstellungen verändert wurden. Im Gegensatz zu
@{" Datei/Text schließen " link M020} wird der Editor mit dieser Funktion komplett  aus  dem
Speicher   entfernt   und   nicht   in  den  Hintergrund  gelegt.  Mit  einer
Einschränkung: hat zur Zeit ein externer @{" Debugger " link M173} die Kontrolle über GoldED
übernommen, so ist ein komplettes Entfernen nicht möglich.


@endnode
@node BEARBEITEN-MENÜ "BEARBEITEN-Menü"
                             @{b} BEARBEITEN-Menü @{ub}
                        Menübaum des Bearbeiten-Menüs 

  @{"  Bearbeiten/Markieren              " link M172} @{"  Bearbeiten/Block Löschen          " link M040}
  @{"  Bearbeiten/Markieren Zeilenweise  " link M021} @{"  Bearbeiten/Block Verschieben      " link M041}
  @{"  Bearbeiten/Markieren Spaltenweise " link M183} @{"  Bearbeiten/Block Kopieren         " link M203}
  @{"  Bearbeiten/Markieren Absatz       " link M201} @{"  Bearbeiten/Block bearbeiten       " link BEARBEITEN_BLOCK_BEARBEITEN}
  @{"  Bearbeiten/Markieren Alles        " link M202} @{"  Bearbeiten/Block in Großschrift   " link M048}
  @{"  Bearbeiten/Markierung verbergen   " link M022} @{"  Bearbeiten/Block in Kleinschrift  " link M049}
  @{"  Bearbeiten/Clip Ausschneiden      " link M023} @{"  Bearbeiten/Block drucken          " link M051}
  @{"  Bearbeiten/Clip Kopieren          " link M027} @{"  Bearbeiten/Block speichern        " link M050}
  @{"  Bearbeiten/Clip Einfügen          " link M031}

Alle Funktionen dieses Menüs stehen im Zusammenhang mit  der  Handhabung  von
Blöcken  (das sind markierte Textabschnitte). Verwenden Sie die Funktionen in
diesem Menü oder die @{" Maus " link MAUS}, um Text zu  markieren:  halten  Sie  den  linken
Mausknopf  gedrückt,  während  Sie  den  Mauszeiger über den gewünschten Text
bewegen. Beim Markieren mit der  Maus  wird  das  Zeichen  unter  dem  Cursor
abhängig  von der Konfiguration (@{" Konfiguration/Benutzeroberfläche " link KONFIGURATION_BENUTZEROBERFLÄCHE}) entweder
mit zum  Block  gerechnet  oder  als  Blockende  (nicht  zum  Block  gehörig)
betrachtet.  Drei  unterschiedliche  Markierungsarten  stehen  zur Verfügung:
freie Markierungen, spaltenweise Markierungen und  zeilenweise  Markierungen.
Zur  Umschaltung  zwischen diesen Modi beim Markieren mit der Maus werden die
Tasten ALT bzw. SHIFT verwendet.  Sie  können  für  jedes  geöffnete  Fenster
maximal einen Block definieren.


@endnode
@node M172 "Bearbeiten/Markieren"
@{b}Bearbeiten/Markieren@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Diese Funktion startet den Markiermodus. Bewegen  Sie  den  Cursor  über  die
Zeichen,  die markiert werden sollen und rufen Sie diese Funktion erneut auf,
um das Markieren zu beenden. In  Abhängigkeit  von  der  Cursorposition  wird
entweder  das  Ende  oder der Anfang der Markierung verschoben: befindet sich
der Cursor näher am Anfang der Markierung, wird der  Blockanfang  verschoben,
ansonsten wird das Blockende verschoben.

Einige Funktionen  dieses  Editors  erfordern  zeilenweise  Markierungen.  So
können   beispielsweise   nur  ganze  Absätze  (nicht  aber  einzelne  Worte)
formatiert werden. Der Editor wandelt bei Bedarf die  Markierung  automatisch
in eine zeilenorientierte Markierung um.


@endnode
@node M021 "Bearbeiten/Markieren Zeilenweise"
@{b}Bearbeiten/Markieren Zeilenweise@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Definiert  Anfang  bzw.  Ende  eines  Blocks.  Mit  diesem   Menüpunkt   wird
zeilenweise  markiert  (vgl.  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}):  alle  Zeilen zwischen
Blockanfang und Blockende werden optisch hervorgehoben. Wurde schon ein Block
markiert  und  ist  der  Cursor dem Blockende näher als dem Blockanfang, dann
wird durch diese Funktion das Blockende  verschoben,  ansonsten  setzt  diese
Funktion  den  Blockanfang.  Mit  @{" Bearbeiten/Markierung  verbergen " link M022} kann die
Markierung aufgehoben werden.


@endnode
@node M183 "Bearbeiten/Markieren Spaltenweise"
@{b}Bearbeiten/Markieren Spaltenweise@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Diese Funktion startet den Markiermodus  für  Textspalten.  Bewegen  Sie  den
Cursor  über  die  Zeichen,  die  markiert  werden sollen und rufen Sie diese
Funktion erneut auf, um das Markieren zu beenden. Textspalten können auch mit
der  Maus  markiert  werden,  indem Sie die ALT-Taste beim Markieren (@{" Maus " link MAUS})
gedrückt halten  oder  die  mittlere  Maustaste  -  sofern  vorhanden  -  zum
Markieren verwenden. Die Menüfunktionen zum Verschieben und Kopieren von Text
verschieben bzw. kopieren Spalten im Overlay-Verfahren: Die  Textspalte  wird
zum  vorhandenen Text gemischt. Es werden keine neuen Zeilen eingefügt. Damit
soll die Montage von Textspalten vereinfacht werden.


@endnode
@node M201 "Bearbeiten/Markieren Absatz"
@{b}Bearbeiten/Markieren Absatz@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Markiert den Absatz, in dem sich der Cursor befindet: das  sind  alle  Zeilen
zwischen  der  letzten  und der nächsten Leerzeile. Erneutes Verwenden dieser
Funktion (oder @{" Bearbeiten/Markierung verbergen " link M022}) blendet die Blockmarkierung
wieder aus.


@endnode
@node M202 "Bearbeiten/Markieren Alles"
@{b}Bearbeiten/Markieren Alles@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Der gesamte Text wird markiert.


@endnode
@node M022 "Bearbeiten/Markierung verbergen"
@{b}Bearbeiten/Markierung verbergen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Entfernt  die   mit   @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}   oder   der   @{" Maus " link MAUS}   gesetzte
Blockmarkierung im aktuellen Text.


@endnode
@node M023 "Bearbeiten/Clip Ausschneiden"
@{b}Bearbeiten/Clip Ausschneiden@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Schneidet die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} oder der Maus markierten Zeichen aus
und  legt  sie  im  Clipboard  ab.  Von  dort  kann  der ausgeschnittene Text
jederzeit wieder abgerufen werden. Innerhalb von GoldED  geschieht  dies  mit
@{" Bearbeiten/Clip  Einfügen " link M031}.  In  Shell-Fenster kann der Clipboard-Inhalt mit
der Tastenkombination AMIGA-V eingefügt werden.

Diese  Menüfunktion  sollte  nicht  zum   Verschieben   oder   Kopieren   von
Textpassagen  innerhalb  eines  einzelnen  Editor-Fensters  verwendet werden:
@{" Bearbeiten/Block Kopieren " link M203} bzw. @{" Bearbeiten/Block Verschieben " link M041} können  diese
Aufgaben  effizienter  ohne  Clipboard-Zugriff  (und  damit ohne zusätzlichen
Speicherverbrauch) erledigen.

Clipboard 

Das Clipboard ist ein Standardmechanismus zum Austausch  von  Daten  zwischen
verschiedenen  Programmen.  Das Clipboard bietet zur Datenablage verschiedene
Speicherplätze ("Units") an, so daß  dort  gleichzeitig  mehrere  Datenblöcke
aufbewahrt   werden  können.  Zum  Datenaustausch  zwischen  Programmen  wird
üblicherweise Unit 0 benutzt, GoldED kann aber auch auf  alle  anderen  Units
zugreifen  (siehe  @{" CLIP " link CLIP}-Befehl)).  Ablagen  im  Clipboard erfolgen immer im
IFF-Format. GoldED unterstützt (liest/schreibt) nur das IFF/FTXT-Format - das
ist das IFF-Format für Texte. Lesezugriffe auf das Clipboard (z.B. mit dieser
Funktion) löschen den Clipboard-Inhalt nicht. Sie können den Clipboard-Inhalt
mit @{" Bearbeiten/Clip Einfügen " link M031} beliebig oft in den Text einfügen.


@endnode
@node M027 "Bearbeiten/Clip Kopieren"
@{b}Bearbeiten/Clip Kopieren@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Legt eine Kopie der markierten Zeichen im Zwischenspeicher (@{" Clipboard " link M023})  ab.
Aus  dem Zwischenspeicher kann der kopierte Text von jedem Programm abgerufen
werden, das den Clipboard-Standard unterstützt.


@endnode
@node M031 "Bearbeiten/Clip Einfügen"
@{b}Bearbeiten/Clip Einfügen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Fügt  den  Clipboard-Inhalt  in  den  Text  ein.   Abhängig   vom   aktuellen
Überschreib-Modus  (@{" Layout/Einfügemodus " link M108}) wird der Text zum vorhandenen Text
hinzugefügt  oder  überschreibt  den  vorhandenen  Text.  Die   Fehlermeldung
"Clipboard-Fehler" weist auf einen leeren Zwischenspeicher hin.

Unit Einfügen

  Fügt den Inhalt des Zwischenspeichers (Clipboard) im aktuellen Text vor der
  aktuellen  Zeile  ein. Beim Einfügen aus dem Clipboard wird zwischen kurzen
  einzeiligen   Ausdrücken    (Worten)    und    mehrzeiligen    Textpassagen
  unterschieden:  während  Worte  an  der  aktuellen Cursorposition eingefügt
  werden, werden mehrzeilige Textpassagen vor der aktuellen Zeile eingefügt.

Unit als Spalte einfügen

  Fügt den Inhalt des Zwischenspeichers (@{" Clipboard " link M023}) als Spalte im  Text  an
  der  aktuellen Cursorposition ein. Die Textspalte wird zum vorhandenen Text
  gemischt, es werden keine neuen Zeilen eingefügt: Damit bietet  sich  diese
  Funktion zum Erzeugen mehrspaltiger Text an.


@endnode
@node M040 "Bearbeiten/Block Löschen"
@{b}Bearbeiten/Block Löschen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Löscht den mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} bzw. den mir der Maus markierten Text.


@endnode
@node M041 "Bearbeiten/Block Verschieben"
@{b}Bearbeiten/Block Verschieben@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Verschiebt die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} bzw. der Maus ausgewählten  Partien
innerhalb des Textes an die aktuelle Cursorposition (zeichenweise Markierung;
s. @{" Maus " link MAUS}) bzw.  vor  die  aktuelle  Zeile  (zeilenweise  Markierung).  Diese
Funktion  greift  nicht  auf das (langsame) @{" Clipboard " link M023} zu, kann deshalb aber
auch nur Textteile innerhalb eines Fensters kopieren. Der Datenaustausch  mit
anderen  Fenstern  und Anwendungen ist damit nicht möglich. Verwenden Sie die
Funktionen @{" Bearbeiten/Clip Kopieren " link M027} und @{" Bearbeiten/Clip Einfügen " link M031}, um Text
zwischen Fenstern und Programmen auszutauschen.


@endnode
@node M203 "Bearbeiten/Block Kopieren"
@{b}Bearbeiten/Block Kopieren@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Kopiert den mit @{" Bearbeiten/Block Kopieren " link M203} markierten Text an  die  aktuelle
Cursorposition  (zeichenweise  Markierung) bzw. die markierten Zeilen vor die
aktuelle Zeile (zeilenweise Markierung). Diese Funktion greift nicht auf  das
@{" Clipboard " link M023} zu, kann deshalb aber auch nur Textteile innerhalb eines Fensters
kopieren. Der Datenaustausch mit anderen Fenstern und anderen Anwendungen ist
damit  nicht möglich. Verwenden Sie die Funktionen @{" Bearbeiten/Clip Kopieren " link M027}
oder @{" Bearbeiten/Clip Einfügen " link M031}, um Texte zwischen  Fenstern  und  Programmen
auszutauschen.


@endnode
@node BEARBEITEN_BLOCK_BEARBEITEN "Bearbeiten/Block Bearbeiten"
@{b}Bearbeiten/Block Bearbeiten @{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

TEXT ANHÄNGEN

  Diese Funktion hängt Text an  bestehende  markierte  Zeilen  an.  Beispiel:
  Geben  Sie  als  Text ";" an, um alle markierten Zeilen mit einem Semikolon
  abzuschließen.

TEXT EINFÜGEN

  Fügt eine Zeichenkette  in  alle  mit  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}  ausgewählten
  Zeilen  ein.  Beispiel: Markieren Sie einige Zeilen, bewegen Sie den Cursor
  in die erste Spalte und rufen Sie dann diese Funktion auf. Im Dialog  geben
  Sie  als einzufügende Zeichenkette "Prototype " ein. Daraufhin wird in alle
  markierten Zeilen ab Spalte 1 der Text "Prototype  "  eingefügt.  Typisches
  Anwendungsgebiet:   Tabellen   erstellen  (Einfügen  von  "|"  ergibt  eine
  vertikale Linie).

SPALTE LÖSCHEN

  Löscht die aktuelle Spalte  (Cursorspalte)  aus  allen  markierten  Zeilen.
  Bewegen  Sie  den  Cursor  zur  Spalte  10,  wenn  Sie die 10. Spalte aller
  markierter Zeilen entfernen möchten. Möchten Sie lediglich  die  Einrückung
  eines  Block  verändern,  so wäre @{" Layout/Block einrücken " link M206} besser geeignet:
  dann besteht nicht die Gefahr, daß  Sie  versehentlich  wichtige  Textteile
  löschen, da durch jene Funktion nur führende Leerzeichen entfernt werden.

SPALTEN EINFÜGEN

  Fügt eine Leerspalte in alle mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen
  an  der aktuellen Cursorposition ein. Bewegen Sie beispielsweise den Cursor
  in Spalte 40, um in allen markierten  Zeilen  vor  dem  40  Buchstaben  ein
  Leerzeichen einzufügen. Typisches Anwendungsgebiet: Tabellen gestalten.

SORTIEREN AB CURSORPOSITION

  Sortiert die markierten Zeilen  alphabetisch.  Groß-  bzw.  Kleinschreibung
  wird   von   dieser  Funktion  ignoriert.  Der  Vergleich  beginnt  in  der
  Cursorspalte. Text vor der Cursorspalte wird für  den  Vergleich  ignoriert
  (aber mitsortiert).

SORTIEREN AB ZEILENANFANG

  Sortiert die markierten Zeilen  alphabetisch.  Groß-  bzw.  Kleinschreibung
  wird von dieser Funktion ignoriert. Der Vergleich beginnt am Zeilenanfang.


@endnode
@node M048 "Bearbeiten/Block in Großschrift"
@{b}Bearbeiten/Block in Großschrift@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Wandelt alle markierten Zeichen in Großbuchstaben um. Diese  Funktion  greift
auf  die Locale-Library zurück, um nationale Sonderzeichen (z.B. "ß") korrekt
zu wandeln.


@endnode
@node M049 "Bearbeiten/Block in Kleinschrift"
@{b}Bearbeiten/Block in Kleinschrift@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Wandelt alle markierten Zeichen in Kleinbuchstaben um. Dies  Funktion  greift
auf  die Locale-Library zurück, um nationale Sonderzeichen (z.B. "ß") korrekt
zu wandeln.


@endnode
@node M051 "Bearbeiten/Block drucken"
@{b}Bearbeiten/Block drucken@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Druckt den markierten  Text.  Es  wird  der  über  die  Workbench-Preferences
eingestellte  Drucker  verwendet.  Einige  Attribute  der Ausgabe können auch
direkt im Editor unter @{" Konfiguration/Drucker " link KONFIGURATION_DRUCKER} eingestellt werden.


@endnode
@node M050 "Bearbeiten/Block speichern"
@{b}Bearbeiten/Block speichern@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-Menü " link BEARBEITEN-MENÜ}

Speichert den markierten Text (siehe  auch @{" Datei/Speichern " link M013}).


@endnode
@node LAYOUT-MENÜ "LAYOUT-Menü"
                               @{b} LAYOUT-Menü @{ub}
                             Menübaum des Layout 

         @{"  Layout/Rechten Rand setzen  " link M052} @{"  Layout/Absatz bündig        " link M207}
         @{"  Layout/Einzug beibehalten   " link M053} @{"  Layout/Absatz linksbündig   " link M207}
         @{"  Layout/Einfügemodus         " link M108} @{"  Layout/Absatz rechtsbündig  " link M207}
         @{"  Layout/Autom. Zeilenumbruch " link M054} @{"  Layout/Absatz zentriert     " link M207}
         @{"  Layout/Autom. Groß/Klein    " link M064} @{"  Layout/Block bündig         " link M208}
         @{"  Layout/Templates erkennen   " link M055} @{"  Layout/Block linksbündig    " link M208}
         @{"  Layout/Tabs zu Leerzeichen  " link M204} @{"  Layout/Block rechtsbündig   " link M208}
         @{"  Layout/Zeile einrücken      " link M205} @{"  Layout/Block zentriert      " link M208}
         @{"  Layout/Block einrücken      " link M206}

Alle Funktionen diese Menüs hängen auf die eine oder  andere  Weise  mit  dem
Layout und der Formatierung von Dokumenten zusammen.

Absatz vs. Block 

Einige der  im  folgenden  beschriebenen  Formatierfunktionen  verändern  den
markierten Text (@{" Bearbeiten/Markieren " link M172}), andere verändern den Absatz, in dem
sich der Cursor befindet (das sind alle Zeilen zwischen der letzten  und  der
nächsten Leerzeile).


@endnode
@node M052 "Layout/Rechten Rand setzen"
@{b}Layout/Rechten Rand setzen@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Setzt den rechten Rand auf die Textspalte, in der sich der  Cursor  befindet.
Die  Layout-Ränder werden nur von den Formatierfunktionen (wie beispielsweise
@{" Word Wrap " link M054}) beachtet und behindern die Cursorbewegungen nicht.


@endnode
@node M053 "Layout/Einzug beibehalten"
@{b}Layout/Einzug beibehalten@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Die linke Randeinstellung  (@{" Konfiguration/Layout " link KONFIGURATION_LAYOUT}  )  wird  ignoriert,  wenn
diese  Option  aktiviert  ist:  der Editor orientiert sich ersatzweise an dem
vorgefundenen linken Rand (Einzug) der aktuellen Zeile. Die Verwendung dieser
Option   erspart   wiederholtes   Korrigieren  der  Randeinstellung  bei  der
Bearbeitung eines Textes,  dessen  Abschnitte  mit  unterschiedlichem  Einzug
vorliegen.


@endnode
@node M108 "Layout/Einfügemodus"
@{b}Layout/Einfügemodus@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Schaltet den Schreibmodus von "einfügen" auf "überschreiben"  und  umgekehrt.
Im  Einfüge-Betrieb  werden  Tastatureingaben eingefügt, ohne den bestehenden
Text zu überschreiben. Im Überschreib-Modus (ÜBER  in  der  Titelzeile)  wird
bestehender  Text überschrieben.


@endnode
@node M109 "Layout/Numpad = Bewegung"
@{b}Layout/Numpad = Bewegung@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Schaltet die spezielle Belegung des numerischen Tastenblocks ein oder aus.


@endnode
@node M054 "Layout/Autom. Zeilenumbruch"
@{b}Layout/Autom. Zeilenumbruch@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Word Wrap 

Schaltet den Word-Wrap-Modus ein bzw. aus. Die aktuelle Einstellung kann  der
Titelzeile  des  Bildschirms  entnommen  werden  (WRAP  = Word Wrap). Ist der
Word-Wrap-Modus   eingeschaltet,   fügt   der   Editor   selbsttätig    einen
Zeilenvorschub ein, sobald Sie beim Schreiben den rechten Rand erreichen (und
zieht dabei ggf. Satzteile in  die  neue  Zeile,  um  das  Überschreiben  des
eingestellten Randes zu verhindern).


@endnode
@node M064 "Layout/Autom. Groß/Klein"
@{b}Layout/Autom. Groß/Klein@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Schaltet die automatische Überprüfung der Groß-  und  Kleinschreibung  (siehe
@{" AutoCase " link KONFIGURATION_WÖRTERBUCH})  an  bzw.  aus.  Die  Korrektur  der Schreibung basiert auf einem
benutzerdefinierten  Wörterbuch  (@{" Konfiguration/Wörterbuch " link KONFIGURATION_WÖRTERBUCH})  und   erfolgt,
sobald der Cursor eine geänderte Zeile verläßt.


@endnode
@node M055 "Layout/Templates erkennen"
@{b}Layout/Templates erkennen@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Templates 

Schaltet den  Templates-Modus  an/aus.  Die  aktuelle  Einstellung  kann  der
Titelzeile   des   Bildschirms   entnommen  werden  (TMPL  =  Templates).  Im
Template-Modus erkennt der  Editor  während  der  Eingabe  benutzerdefinierte
Textmuster  (Templates)  und  kann  auf  sie  reagieren.  Es  ist  mit  einer
entsprechenden Konfiguration beispielsweise  möglich,  daß  ein  eingegebenes
"mfg" augenblicklich in "mit freundlichen Grüßen" umgewandelt wird. Verwenden
Sie das Dialogfeld @{" Konfiguration/Templates " link KONFIGURATION_TEMPLATES} zum Hinzufügen  und  Ändern  von
Templates.


@endnode
@node M204 "Layout/Tabs zu Leerzeichen"
@{b}Layout/Tabs zu Leerzeichen@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Ersetzt alle TAB-Codes (siehe @{" Tabulatoren " link KONFIGURATION_TABULATOREN}) im Dokument durch Leerzeichen.


@endnode
@node M205 "Layout/Zeile Einrücken"
@{b}Layout/Zeile Einrücken@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Ändert den Einzug der Cursorzeile. Eine  vergleichbare  Funktion  bietet  die
Tastenkombination <Cursortaste> + CTRL + ALT (siehe @{" Cursortasten " link CURSORTASTEN}).


@endnode
@node M206 "Layout/Block Einrücken"
@{b}Layout/Block Einrücken@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

Ändert den Einzug der markierten Zeilen. Eine vergleichbare  Funktion  bietet
die Tastenkombination <Cursortaste> + CTRL (siehe @{" Cursortasten " link CURSORTASTEN}).


@endnode
@node M207 "Layout/Absatz formatieren"
@{b}Layout/Absatz formatieren@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

@{b}Layout/Absatz bündig       @{ub}
@{b}Layout/Absatz linksbündig  @{ub}
@{b}Layout/Absatz rechtsbündig @{ub}
@{b}Layout/Absatz zentriert    @{ub}

Formatiert den Absatz (s.  @{" Absatz  vs.  Block " link LAYOUT-MENÜ}),  in  dem  sich  der  Cursor
befindet.   Die  Blattaufteilung  (Ränder)  kann  mit  @{" Konfiguration/Layout " link KONFIGURATION_LAYOUT}
eingestellt werden.


@endnode
@node M208 "Layout/Block formatieren"
@{b}Layout/Block formatieren@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-Menü " link LAYOUT-MENÜ}

@{b}Layout/Block bündig       @{ub}
@{b}Layout/Block linksbündig  @{ub}
@{b}Layout/Block rechtsbündig @{ub}
@{b}Layout/Block zentriert    @{ub}

Formatiert  die  markierten  Zeilen  (@{" Bearbeiten/Markieren " link M172}).  Leere  Zeilen
werden   dabei  nicht  entfernt,  die  Absatzstruktur  bleibt  erhalten.  Die
Blattaufteilung (Ränder) kann mit @{" Konfiguration/Layout " link KONFIGURATION_LAYOUT} eingestellt werden.


@endnode
@node SUCHEN-MENÜ "SUCHEN-Menü"
                               @{b} SUCHEN-Menü @{ub}
                          Menübaum des Suchen-Menüs 

   @{"  Suchen/Suchen                    " link M066} @{"  Suchen/Prüfe Klammerung          " link M072}
   @{"  Suchen/Weitersuchen              " link M067} @{"  Suchen/Passende Klammer zeigen   " link M073}
   @{"  Suchen/Weitersuchen rückwärts    " link M068} @{"  Suchen/Dateien durchsuchen       " link M126}
   @{"  Suchen/Index-Suche               " link M184} @{"  Suchen/Passende Klammer zeigen   " link M073}
   @{"  Suchen/Ersetzen                  " link M069} @{"  Suchen/Prüfe Klammerung          " link M072}
   @{"  Suchen/Weiter ersetzen           " link M070} @{"  Suchen/Datei suchen              " link M209}
   @{"  Suchen/Zählen                    " link M071} @{"  Suchen/Datei suchen...           " link M210}
   @{"  Suchen/Referenz                  " link M074} @{"  Suchen/Funktion suchen           " link M086}
   @{"  Suchen/Referenz...               " link M075} @{"  Suchen/Funktionen anzeigen       " link M085}

@endnode
@node M066 "Suchen/Suchen"
@{b}Suchen/Suchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Öffnet einen Dialog, in dem der  zu  suchende  Text  eingegeben  werden  kann
(durchsucht wird der Text im aktuellen Fenster).

Nur Worte 

Aktivieren Sie diese Option, wenn Teilworte bei der  Suche  ignoriert  werden
sollen.  Es  werden  dann  nur  Worte  gesucht, die komplett mit dem Suchtext
übereinstimmen.

Wildcards 

GoldED bietet auf Wunsch Suche mit AmigaDOS-Wildcards an,  so  daß  auch  mit
Platzhaltern   und   logischen  Verknüpfungen  gearbeitet  werden  kann:  Die
Sonderzeichen (*, |, [],  ~  und  &)  werden  dann  interpretiert  und  nicht
wörtlich  gesucht. Die Wildcard-Suche arbeitet zeilenorientiert: "Prototype*"
sucht nach einer Zeile, die mit "Prototype" beginnt, "*Prototype*" sucht nach
einer Zeile, die "Prototype" an beliebiger Stelle enthält.

History 

Mit dem Pfeil-Gadget wird  eine  Auswahlliste  aufgerufen,  die  die  letzten
Zeichenketten enthält, nach denen gesucht wurde.


@endnode
@node M067 "Suchen/Weitersuchen"
@{b}Suchen/Weitersuchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Sucht das nächste Auftreten des zuletzt  unter  @{" Suchen/Suchen " link M066}  eingegebenen
Suchmusters (ab der aktuellen Cursorposition).


@endnode
@node M068 "Suchen/Weitersuchen rückwärts"
@{b}Suchen/Weitersuchen rückwärts@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Sucht das letzte Auftreten des unter @{" Suchen/Suchen " link M066} eingegebenen Suchmusters
vor der aktuellen Cursorzeile.


@endnode
@node M184 "Suchen/Index-Suche"
@{b}Suchen/Index-Suche@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Durchsucht  den  Text  nach  der  angegebenen  Zeichenkette  und  listet  die
Fundstellen in einer Tabelle (vgl. @{" Suchen/Suchen " link M066}).


@endnode
@node M069 "Suchen/Ersetzen"
@{b}Suchen/Ersetzen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Öffnet einen Dialog, in dem Sie einen zu suchenden Text und  den  gewünschten
Ersatztext eintragen können. Mit dem "Block"-Knopf kann der Austausch auf die
markierten   Zeilen   beschränkt   werden    (@{" Bearbeiten/Markieren " link M172}).    Für
weitergehende  Informationen  zu  diesem Dialog (History, Suchmuster) sei auf
@{" Suchen/Suchen " link M066} verwiesen.


@endnode
@node M070 "Suchen/Weiter ersetzen"
@{b}Suchen/Weiter ersetzen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Sucht ab Cursorposition  nach  dem  nächsten  Auftreten  des  Suchtextes  und
tauscht  ihn  gegen den Ersatztext aus. Diese beiden Zeichenketten sind unter
@{" Suchen/Ersetzen " link M069} einstellbar.


@endnode
@node M071 "Suchen/Zählen"
@{b}Suchen/Zählen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Öffnet einen Dialog, in dem eine zu zählende Zeichenkette  eingegeben  werden
kann.  Für weitergehende Informationen zu diesem Dialog (History, Suchmuster)
sei auf @{" Suchen/Suchen " link M066} verwiesen.


@endnode
@node M074 "Suchen/Referenz"
@{b}Suchen/Referenz@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

QuickReferenz 

Zeigt einen Hilfstext für das Wort unter dem  Cursor  an.  Beispielanwendung:
Positionieren  Sie  den  Cursor  über  dem  Strukturnamen "RastPort" in einem
C-Quelltext,  bevor  Sie  diese  Funktion  aufrufen.  GoldED  wird  dann  die
Include-Datei  "graphics.h"  öffnen  (dort wird diese Struktur definiert) und
die Zeile mit der RastPort-Definition anspringen.  Voraussetzung  für  diesen
Ablauf   ist,  daß  das  Referenz-System  installiert  wurde.  Die  geöffnete
Referenz-Datei erhält automatisch Nur-Lese-Status: Sie können zwar in  diesem
Fenster   schreiben,   den   Text   aber   nicht  abspeichern  (so  soll  das
versehentliche Überschreiben wichtiger Dateien verhindert werden).

Installation des Referenz-Systems

Damit das Referenz-Kommando korrekt  arbeiten  kann,  muß  dem  Editor  zuvor
mitgeteilt  werden,  wo  er für Schlüsselworte Hilfstexte finden kann: Öffnen
Sie den Konfigurationsdialog @{" Konfiguration/Referenzdateien " link KONFIGURATION_REFERENZDATEIEN} und  tragen  Sie
alle  Dateien  und  Ordner,  die Hilfstexte enthalten, in der Liste ein. Dies
können C-Sourcen, C-Includes, Autodocs, BASIC-Programme,  Assembler-Programme
oder  Pascal-Programme  sein.  Der  Editor wird diese Dateien durchsuchen und
eine Datenbank der Begriffe aufbauen, sobald Sie auf "Erzeugen" klicken.  Das
System   ist   für   beliebige  Texttypen  erweiterbar,  indem  entsprechende
Suchfunktionen hinzugefügt werden (@{" Suchen/Funktionen anzeigen " link M085}).


@endnode
@node M075 "Suchen/Referenz..."
@{b}Suchen/Referenz...@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Öffnet  eine  Dialogbox,  über  die  Sie  Referenz-Informationen   zu   einem
beliebigen  Begriff  abrufen können (vgl. @{" Suchen/Referenz " link M074}). Beispiel: Geben
Sie "RastPort" ein, um sich  die  Strukturdefinition  für  "struct  RastPort"
anzeigen zu lassen.


@endnode
@node M126 "Suchen/Dateien durchsuchen"
@{b}Suchen/Dateien durchsuchen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Globale Suche 

Durchsucht eine Liste von Dateien nach einem Text. Dateien, die den gesuchten
Text  enthalten, werden markiert. Die Markierung kann mit einem Mausklick bei
gehaltener SHIFT-Taste umgekehrt werden. Mit einem Doppelklick auf einen  der
Namen  wird die entsprechende Datei geladen. Der Touch-Knopf aktualisiert das
Dateidatum  der  markierten  Dateien  (das  ist  nützlich,  um  das   erneute
Übersetzen  dieser  Dateien  zu  erzwingen, da die meisten Compiler die Datei
dann als geändert erkennen und beim nächsten Make-Vorgang neu übersetzen).

@endnode
@node M073 "Suchen/Passende Klammer zeigen"
@{b}Suchen/Passende Klammer zeigen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Positioniert den Cursor auf dem Gegenstück zur Klammer, die  sich  unter  dem
Cursor  befindet.  Erkannt werden diverse Klammerntypen: () <> usw. Beispiel:
Positionieren Sie den Cursor über der einleitenden geschweiften Klammer einer
C-Funktion  und  rufen  Sie  dann  diese  Funktion  auf,  um  die  zugehörige
schließende Klammer zu finden. Möglicherweise kann der  Editor  die  passende
Klammer  nicht  finden, wenn Klammern in Kommentaren und Strings im Quelltext
auftauchen (da er die Syntax der  von  Ihnen  verwendeten  Programmiersprache
nicht kennt).


@endnode
@node M072 "Suchen/Prüfe Klammerung"
@{b}Suchen/Prüfe Klammerung@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Prüft die Klammerung mit runden Klammern "()"  in  der  aktuellen  Zeile.  Im
Fehlerfall   wird   ein   Warnhinweis   erscheinen.   Die   Überprüfung  kann
fehlschlagen, wenn Klammern in Kommentaren oder  Strings  auftreten  (obschon
der Editor versucht, Kammern in Zeichenketten zu erkennen und zu ignorieren).


@endnode
@node M209 "Suchen/Datei suchen"
@{b}Suchen/Datei suchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Dateisuche 

Plazieren Sie den Cursor über einem Dateinamen und rufen Sie  diese  Funktion
auf,  um  die  Datei  auf  Ihrem Computer zu suchen. Die Dateisuche muß vorab
konfiguriert worden sein, damit der Editor weiß, wo  er  suchen  soll  (siehe
@{" Konfiguration/Dateisuche " link KONFIGURATION_DATEISUCHE}).


@endnode
@node M210 "Suchen/Datei suchen..."
@{b}Suchen/Datei suchen...@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Öffnet den Dialog für die Dateisuche. Die angegebene  Datei  wird  auf  Ihrem
Rechner gesucht. Die Dateisuche muß vorab konfiguriert worden sein, damit der
Editor weiß, wo er suchen soll (siehe @{" Konfiguration/Dateisuche " link KONFIGURATION_DATEISUCHE}).


@endnode
@node M086 "Suchen/Funktion suchen"
@{b}Suchen/Funktion suchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

Positionieren Sie den Cursor  über  einem  Funktionsnamen  und  benutzen  Sie
dieses  Menü,  um  die  zugehörige  Funktionsdefinition  (die sich an anderer
Stelle im Text befinden muß) anzuzeigen. Intern wird eine  Tabelle  aller  im
Text  vorhandenen  Funktionen  aufgebaut,  um  die  Definition zu finden. Die
Erzeugung der Tabelle erfolgt durch eine dem  Text  zugeordnete  Suchfunktion
(siehe @{" Suchen/Funktionen anzeigen " link M085}).



@endnode
@node M085 "Suchen/Funktionen anzeigen"
@{b}Suchen/Funktionen anzeigen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-Menü " link SUCHEN-MENÜ}

QuickFunc 

Dieser Menüpunkt zeigt eine Liste  der  im  Dokument  definierten  Funktionen
(oder  anderer  Datenstrukturen)  an. Klicken Sie auf einen Eintrag in dieser
Liste,  um  die  Fundstelle  im  Text  einzusehen.  Die  Art  der   erkannten
Datenstrukturen  hängt  von der Suchfunktion ("Scanner") ab, die dem Texttype
zugeordnet ist.

Konfiguration

Verwenden  Sie  den  "Modus"-Knopf  unter  der  Liste,  um   eine   bestimmte
Suchfunktion  auszuwählen  (oder  eine  neue  Suchfunktion hinzuzufügen). Die
Liste der Suchfunktionen ist sortiert: der Editor wird die erste Suchfunktion
aus  dieser  Liste auswählen, die mit dem aktuellen Texttyp umgehen kann (das
Dateityp-Muster muß zum Namen  des  Textes  passen).  Die  Konfiguration  der
Suchfunktionen  betrifft  auch das Referenzsystem @{" Suchen/Referenz " link M074}, das beim
Aufbau der Datenbanken auf die gleichen Suchfunktionen zugreift.

Technische Information: Suchfunktionen programmieren

Sie  können  eigene  Suchfunktionen   (Scanner)   für   beliebige   Texttypen
programmieren.  Suchfunktionen  sind  kleine  Programme,  die  vom Editor per
LoadSeg() geladen werden. Das Erstellen von Suchfunktionen  erfordert  mithin
Programmierkenntnisse.  Die  Suchfunktion  wird beim Durchsuchen eines Textes
für jede Zeile einmal aufgerufen. Mit dem Aufruf werden ein Zeiger auf  einen
Stringpointer  (char **) in A0, die Zeilenlänge in D0 und die Zeilennummer in
D1  übergeben.  Der  Handler  hat  zu  untersuchen,  ob  in   der   Textzeile
"Informationen"   enthalten   sind.   Ein   Handler   für   #define's   würde
beispielsweise  prüfen,  ob  am  Zeilenanfang  die   Zeichenfolge   "#define"
auftaucht.  Wird  der  Handler  in  der Zeile nicht fündig, hat er in D0 NULL
zurückzugeben. Wird er fündig, hat er den Stringpointer (Adresse in  A0)  auf
einen   Ergebnisstring  zu  setzen  und  in  D0  die  Länge  des  Ergebnisses
zurückzugeben.  Ein  Handler  für   #define's   würde   sinnvollerweise   als
Ergebnisstring  den  Namen  der  Konstante zurückliefern, die er in der Zeile
entdeckt  hat.  Beispielcode  für   Scan-Handler   finden   Sie   im   Ordner
golded:developer/examples/scanner.



@endnode
@node ANSICHT-MENÜ "ANSICHT-Menü"
                              @{b} ANSICHT-Menü @{ub}
                        Menübaum des Ansicht-Menüs 

  @{"  Ansicht/Neues Fenster öffnen     " link M004} @{"  Ansicht/Zeige Erweiterungen      " link M179}
  @{"  Ansicht/Gehe zu Zeile            " link M091} @{"  Ansicht/Zeige Breakpunkte        " link M173}
  @{"  Ansicht/Gehe zu Offset           " link M211} @{"  Ansicht/Farbkodierung            " link M198}
  @{"  Ansicht/Gehe zu Anfang/Ende      " link M092} @{"  Ansicht/Kleine Schriftart        " link M117}
  @{"  Ansicht/Gehe zu letzter Änderung " link M093} @{"  Ansicht/Fenster                  " link M212}
  @{"  Ansicht/Position merken          " link M094} @{"  Ansicht/Fenster Nächstes         " link M122}
  @{"  Ansicht/Position abrufen         " link M100} @{"  Ansicht/Fenster Vorheriges       " link M123}
  @{"  Ansicht/Falten                   " link M106} @{"  Ansicht/Verborgene Texte         " link M118}
  @{"  Ansicht/Zeige Symbolleisten      " link M178}

@endnode
@node M004 "Ansicht/Neues Fenster öffnen"
@{b}Ansicht/Neues Fenster öffnen@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Öffnet ein weiteres Fenster für die Texteingabe. Die Abmessungen werden durch
die  lokale  Konfiguration (@{" Konfiguration/Anzeige & Schriftarten " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN}) bestimmt:
Das Fenster wird am Bildschirm  zentriert,  ausgerichtet  oder  zwischen  die
vorhandenen Fenster eingepaßt. Mit @{" Ansicht/Fenster/Fenstergröße merken " link M212} kann
die Fenstergröße vorgegeben werden.


@endnode
@node M091 "Ansicht/Gehe zu Zeile"
@{b}Ansicht/Gehe zu Zeile@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Bewegt den Cursor in die Zeile, die Sie angeben (die erste Zeile im Text  ist
Zeile  1).  Wenn  das  Entfalten-Gadget  in  diesem Dialogfeld aktiviert ist,
werden Eingaben als  absolute  Zeilennummer  interpretiert  und  weggefaltete
(unsichtbare) Zeilen mitgezählt.


@endnode
@node M211 "Ansicht/Gehe zu Offset"
@{b}Ansicht/Gehe zu Offset@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Bewegt den Cursor zum angegebenen Byte-Offset (der Offset des ersten Zeichens
im Text ist 1).


@endnode
@node M092 "Ansicht/Gehe zu Anfang/Ende"
@{b}Ansicht/Gehe zu Anfang/Ende@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Bewegt den Cursor in die letzte Zeile des Textes, wenn der Cursor bisher  dem
Textanfang  näher  war als dem Textende. Ansonsten wird er in die erste Zeile
des Dokumentes gesetzt.


@endnode
@node M093 "Ansicht/Gehe zu letzter Änderung"
@{b}Ansicht/Gehe zu letzter Änderung@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Positioniert den Cursor an der Stelle, an  der  der  Text  zuletzt  verändert
wurde.


@endnode
@node M094 "Ansicht/Position merken"
@{b}Ansicht/Position merken@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Funktion zum Aufzeichnen  der  aktuellen  Cursorposition.  Dafür  stehen  pro
Fenster fünf unabhängige Speicher zur Verfügung. Eine aufgezeichnete Position
kann später mit  @{" Ansicht/Position  abrufen " link M100}  wieder  abgerufen  werden.  Die
Positionsmarkierungen wandern bei Eingaben mit dem Text.


@endnode
@node M100 "Ansicht/Position abrufen"
@{b}Ansicht/Position abrufen@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Bewegt den Cursor zu einer Stelle, die zuvor  mit  @{" Ansicht/Position  merken " link M094}
aufgezeichnet wurde.


@endnode
@node M106 "Ansicht/Falten"
@{b}Ansicht/Falten@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

@{b}Ansicht/Falten/Falten oder Zeigen @{ub}
@{b}Ansicht/Falten/Alles Falten       @{ub}
@{b}Ansicht/Falten/Alles Zeigen       @{ub}

FALTEN 

Einführung

  Die Fähigkeit, Textpassagen zu "falten", gehört zu den besonderen Merkmalen
  dieses  Editors:  unter  Falten  versteht  man  das  zeitweilige Ausblenden
  besonders markierter Zeilen. Sie  werden  dann  am  Bildschirm  durch  eine
  einzige   (normalerweise   optisch   hervorgehobene)   Zeile  ersetzt:  dem
  Faltkommentar. Falten kann in  zahlreichen  Zusammenhängen  sinnvoll  sein:
  Programmierer/innen   werden   die   Möglichkeit   schätzen,  gerade  nicht
  bearbeitete Zeilen von der Anzeige zu verbannen  (oft  wird  jede  einzelne
  Funktion   gefaltet,   so   daß   am  Bildschirm  nur  noch  Funktionsnamen
  auftauchen). Für die Gestaltung eines Referats bietet Falten ein Mittel zur
  Strukturierung.  Selbstverständlich kann geschachtelt gefaltet werden, d.h.
  eine weggefaltete Partie kann weitere Faltungen enthalten.

Falten

  Eine Textpassage, die weggefaltet  werden  soll,  muß  in  Faltmarkierungen
  eingeschlossen   werden.   Faltmarkierungen  sind  einfache  (einstellbare)
  Zeichensequenzen.  Werden  Sie  innerhalb  von  Programmtexten  eingesetzt,
  müssen  sie  so  gewählt werden, daß der Compiler sie als Kommentar auffaßt
  (oder man verbirgt sie in Kommentaren). Voreingestellt  ist  mit  ///  eine
  Folge,  die  von  den  meisten  K&R C-Compilern und allen C++ Compilern als
  Kommentar gewertet wird. Hier ein Beispiel:

  /// "Wichtige Funktion"

  void
  main()
  {
     puts("Falte mich !");
  }

  ///

  Nun  plazieren  Sie  den  Cursor  über  eine  der   Zeilen   zwischen   den
  Faltmarkierungen  oder  über  der ersten Faltmarkierung und drücken Sie die
  HELP-Taste. Die Zeilen werden dann  verschwinden  und  eine  einzelne  neue
  Zeile (der Faltkommentar) erscheint:

  > Wichtige Funktion

Entfalten

  Betätigen Sie die HELP-Taste ein zweites mal, um diese  Faltung  rückgängig
  zu  machen.  Sie  können  beliebig  viele  Textpassagen  falten.  Bei einer
  moderaten Anzahl von Faltungen  pro  Dokument  werden  diverse  Operationen
  (z.B.  Zeile einfügen) deutlich beschleunigt. Sehr viele Faltungen in einem
  Text können aber auch performancemindernd wirken. Faltungen  sind  beliebig
  tief  schachtelbar  -  dies  setzt  allerdings voraus, daß unterschiedliche
  Markierungen für Faltstart/Faltende verwendet werden, da sonst die Struktur
  logisch  nicht  eindeutig ist. In dem obigen Beispiel wurde dagegen jeweils
  /// verwendet. Vorteil gleicher  Markierungen  für  Start  und  Ende  einer
  Faltung  ist  eine schnell durchführbare Suche nach Faltungen: Texte werden
  schneller    geladen.    Eingestellt    werden    die    Markierungen    im
  @{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}-Dialog.  Die  Maximallänge ist auf 10 Zeichen
  beschränkt.

  Weggefaltete  Textteile  (dargestellt  durch  Faltkommentare)  sind   keine
  normalen  Zeilen  und deshalb schreibgeschützt: Sie können in diesen Zeilen
  erst nach dem Entfalten  wieder  schreiben.  Blockoperationen  wirken  sich
  dagegen  auch auf Faltungen aus: markieren und duplizieren Sie einen Block,
  so wird auch der gerade nicht sichtbare Teil inklusive aller Unterfaltungen
  dupliziert.  Speichern  und  Drucken  werden durch Falten nicht beeinflußt,
  d.h. der Text wird behandelt, als  ob  alle  gefalteten  Partien  entfaltet
  wären.

ALLES FALTEN

  Durchsucht den Text nach Faltmarkierungen und  faltet  alle  Passagen,  die
  zwischen  einer  Start- und einer Ende-Markierung stehen. Über die Tastatur
  wird mit CTRL+HELP eine ähnliche Funktion zur Verfügung gestellt:  Befindet
  sich  der  Cursor  bei  diesem  Tastendruck  über  einer gefalteten Passage
  (optisch hervorgehobene Zeile, die mit > beginnt), werden  alle  gefalteten
  Passagen entfaltet. Befindet es sich dagegen über einer normalen Textzeile,
  werden alle Passagen zwischen Faltmarkierungen gefaltet.

ALLES ZEIGEN

  Alle gefalteten Passagen werden entfaltet.


@endnode
@node M178 "Ansicht/Zeige Symbolleisten"
@{b}Ansicht/Zeige Symbolleisten@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Werkzeugleiste 

Blendet die Werkzeugleisten ein bzw. aus. Aussehen und Funktionen können  mit
@{" Konfiguration/Symbolleisten " link KONFIGURATION_SYMBOLLEISTEN} an die eigenen Vorstellungen angepaßt werden.


@endnode
@node M179 "Ansicht/Zeige Erweiterungen"
@{b}Ansicht/Zeige Erweiterungen@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Blendet die Erweiterungen (@{" Konfiguration/Erweiterungen " link KONFIGURATION_ERWEITERUNGEN}) ein bzw. aus.


@endnode
@node M173 "Ansicht/Zeige Breakpunkte"
@{b}Ansicht/Zeige Breakpunkte@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Debugger 

Aktiviert  bzw.  deaktiviert  die  Darstellung  von  Breakpunkten.  Für   die
sinnvolle  Nutzung  dieser  Funktion  ist  ein externer Source-Level-Debugger
erforderlich, der in der Lage ist, mit GoldED zu kommunizieren. Üblicherweise
übernimmt   der   Debugger  auch  die  Kontrolle  über  die  Darstellung  der
Breakpunkte, so daß Sie diese Funktion nur benötigen werden,  wenn  Sie  sich
der  Kontrolle  durch  den  Debugger  entziehen  möchten.  Breakpunkte werden
normalerweise durch den Compiler/Debugger gesetzt  und  können  vom  Anwender
durch  Anklicken  im  Zustand  (aktiv/inaktiv) verändert oder gelöscht werden
(SHIFT bei der Auswahl gedrückt halten).

Der Ablauf einer typischen Debugger-Sitzung mit GoldED: Compiler und Debugger
werden  über  die  Compiler-Umgebung  aufgerufen  und  übernehmen, sofern für
GoldED  vorbereitet,  automatisch  die  Kontrolle  über   den   Editor.   Die
Breakpunktanzeigen    erscheinen    in    den   Editor-Fenstern.   Über   das
Debugger-Fenster kontrollieren Sie  den  Programmfluß,  während  Sie  in  den
Editor-Fenstern  Breakpunkte setzen können. Wird der Debugger beendet, werden
die Breakpunkt-Anzeigen wieder  ausgeblendet.  Zudem  werden  die  durch  den
Debugger  geladenen  Texte  geschlossen,  sofern  Sie  zwischenzeitlich nicht
modifiziert wurden. GoldED läßt ein Verändern  der  Texte  auch  während  der
Debug-Phase  zu, so daß entdeckte Fehler sofort korrigiert werden können. Zum
Debugger hin wird ein unveränderter Text simuliert, die  Breakpunkte  bleiben
deshalb benutzbar und passen sich den vorgenommenen Veränderungen an.

Informationen über gesetzte Breakpunkte werden auf Wunsch zusammen mit  jedem
Text  gespeichert  (@{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}):  der Editor speichert die
Breakpunkt-Informationen dann unter dem Namen des  Textes  erweitert  um  die
Endung  ".bpt".  Diese  Dateien  werden  nur  erzeugt,  wenn  für  einen Text
tatsächlich  Breakpunkte  definiert  wurden.  Die  Breakpunkt-Dateien  werden
automatisch  gelöscht, wenn sie einen Text ohne definierte Breakpunkte erneut
speichern.   Findet   der   Editor   bei   dem   Zugriff   auf   einen   Text
Breakpunkt-Informationen,   so  werden  die  Breakpunkte  automatisch  wieder
hergestellt. Beachten Sie, daß es vom verwendeten Debugger  abhängt,  ob  die
gespeicherten  Breakpunkt-Informationen  in  einer Debugger-Sitzung verwendet
werden können: vordefinierte Breakpunkte erfordern einen Debugger, der  einen
Abgleich   mit   den  verfügbaren  Breakpunkten  unterstützt.  Die  möglichen
Breakpunkte werden durch den Compiler definiert.


@endnode
@node M198 "Ansicht/Farbkodierung"
@{b}Ansicht/Farbkodierung@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

(De)aktiviert die Farbkodierung (vgl. @{" Konfiguration/Farbkodierung " link KONFIGURATION_FARBKODIERUNG}).


@endnode
@node M117 "Ansicht/Kleine Schriftart"
@{b}Ansicht/Kleine Schriftart@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Schaltet für das aktuelle Fenster zwischen Darstellung mit Übersichtsfont und
Darstellung mit dem normalen Textfont um.


@endnode
@node M212 "Ansicht/Fenster"
@{b}Ansicht/Fenster@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Dieser Menüpunkt bietet Zugriff auf diverse fensterorientierte Funktionen:

@{b}Ansicht/Fenster/Fenstergröße merken       @{ub}
@{b}Ansicht/Fenster/Fenster ordnen vertikal   @{ub}
@{b}Ansicht/Fenster/Fenster ordnen horizontal @{ub}
@{b}Ansicht/Fenster/Fenster Groß/Klein        @{ub}
@{b}Ansicht/Fenster/Fenster maximieren        @{ub}
@{b}Ansicht/Fenster/Fenster zentrieren        @{ub}
@{b}Ansicht/Fenster/Requester aktivieren      @{ub}

FENSTERGRÖSSE MERKEN

  Vermerkt die aktuelle Fenstergröße/Position als Vorgabe für Texte, die  auf
  die  zur Zeit verwendete Anzeigenkonfiguration zugreifen. Beachten Sie, daß
  möglicherweise andere Einstellungen dieses Editors  vorrangig  Fenstergröße
  und/oder Position festlegen, so daß ein Merken der Fensterabmessungen nicht
  möglich ist (vgl. @{" Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Erweitert " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN}).

FENSTER ORDNEN VERTIKAL, FENSTER ORDNEN HORIZONTAL

  Arrangiert die Fenster am Bildschirm unter  Vermeidung  von  Überlappungen.
  Zur   Wahl  stehen  horizontales  und  vertikales  Arrangieren.  Unter  den
  Einstellungen für die Anzeige (@{" Konfiguration/Anzeige & Schriftarten " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN}  kann
  eine  besondere Gewichtung für das aktuelle Fenster eingestellt werden. Der
  Editor versucht, die Titelzeile des  Bildschirms  freizuhalten  -  was  nur
  gelingt,  wenn der Screen nicht "heruntergezogen" wurde. Fenster werden nur
  im sichtbaren Ausschnitt des Screens angeordnet. Optional können  Sie  über
  die  Anzeigenkonfiguration Randbereiche des Screens von der Benutzung durch
  GoldED ausschließen. So kann verhindert werden, daß andere Anzeigenelemente
  (z.B. eine Toolmanager-Toolbar) verdeckt werden.

FENSTER GROß/KLEIN

  Wechselt  zur  alternativen  Fenstergröße  (simuliert  das  Betätigen   des
  Zip-Knopfes des Fensters). Vorgabe für die alternative Fenstergröße ist die
  mögliche Minimalgröße.

FENSTER MAXIMIEREN

  Vergrößert  das  aktuelle  Fenster  bis  auf  die  Größe   des   sichtbaren
  Bildschirmausschnittes. Randvorgaben (Anzeigenkonfiguration) sowie die Lage
  der Titelzeile werden berücksichtigt.

FENSTER ZENTRIEREN

  Zentriert das Fenster. Randvorgaben (Anzeigenkonfiguration) sowie  die  Lage
  der Titelzeile werden berücksichtigt.

REQUESTER AKTIVIEREN

  Aktiviert den nächste Dialog. Mit dieser Funktion können Sie ohne Maus  das
  Fenster  wechseln  (das  erste  Textfenster kann mit dem @{" Hotkey " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN} aktiviert
  werden).


@endnode
@node M122 "Ansicht/Fenster nächstes"
@{b}Ansicht/Fenster nächstes@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Aktiviert das "nächste" Fenster. Maßgebend ist die Reihenfolge,  in  der  die
Fenster geöffnet wurden.


@endnode
@node M123 "Ansicht/Fenster vorheriges"
@{b}Ansicht/Fenster vorheriges@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

Aktiviert das "vorangehende" Fenster (maßgebend ist die Reihenfolge,  in  der
die Fenster geöffnet wurden).


@endnode
@node M118 "Ansicht/Verborgene Texte"
@{b}Ansicht/Verborgene Texte@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-Menü " link ANSICHT-MENÜ}

@{b}Ansicht/Verborgene Texte/Verbergen            @{ub}
@{b}Ansicht/Verborgene Texte/Anzeigen             @{ub}
@{b}Ansicht/Verborgene Texte/Tauschen             @{ub}
@{b}Ansicht/Verborgene Texte/Tauschen (vorwärts)  @{ub}
@{b}Ansicht/Verborgene Texte/Tauschen (rückwärts) @{ub}

VERBERGEN 

  Das aktuelle Fenster wird geschlossen, der Text bleibt aber im Speicher und
  kann mit "Anzeigen" (s.u.) wieder sichtbar gemacht werden. Nahezu sämtliche
  Ressourcen, die mit diesem Text verbunden waren, werden  freigegeben.  Eine
  nützliche Funktion, um ein Überladen des Bildschirms mit zu vielen Fenstern
  zu vermeiden. Mit dem Einfrieren des letzten Fensters verschwindet auch das
  letzte  Menü  (und  damit  die  Funktion zum Öffnen eingefrorener Fenster).
  Benutzen Sie dann den @{" HotKey " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}, um GoldED wieder zu aktivieren.

ANZEIGEN

  Zeigt die Liste der verborgenen Texte an. Über  diese  Auswahl  kann  jedem
  verborgenen Text wieder ein Fenster zugewiesen werden.

TAUSCHEN

  Fragt Sie nach einem verborgenen Text, der in den Vordergrund  zurückgeholt
  werden soll, wobei gleichzeitig der gerade bearbeitete Text verborgen wird.

TAUSCHEN (VORWÄRTS)

  Macht den "nächsten" verborgenen Text wieder sichtbar, indem er  gegen  den
  gerade bearbeiteten Text eingetauscht wird.

TAUSCHEN (RÜCKWÄRTS)

  Macht den "vorherigen" verborgenen Text wieder sichtbar, indem er gegen den
  gerade bearbeiteten Text eingetauscht wird.


@endnode
@node EXTRAS-MENÜ "EXTRAS-Menü"
                               @{b} EXTRAS-Menü @{ub}
                          Menübaum des Extras-Menü 

   @{"  Extras/Statistik                " link M134} @{"  Extras/Zeile verdoppeln         " link M129}
   @{"  Extras/Eingabe zurücknehmen     " link M132} @{"  Extras/Zeile entfernen          " link M130}
   @{"  Extras/Eingabe wiederherstellen " link M133} @{"  Extras/Zeile zurückholen        " link M131}
   @{"  Extras/Text einfügen            " link M213} @{"  Extras/Zeile ausführen          " link M162}
   @{"  Extras/Text ergänzen            " link M076} @{"  Extras/Shell öffnen             " link M135}
   @{"  Extras/Sonderzeichen einfügen   " link M077} @{"  Extras/Datei löschen            " link M138}
   @{"  Extras/ASCII-Code               " link M079} @{"  Extras/Datei umbenennen         " link M214}
   @{"  Extras/Zeile tauschen           " link M128} @{"  Extras/Einstellungen ändern     " link M175}


@endnode
@node M134 "Extras/Statistik"
@{b}Extras/Statistik@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Zeigt statistische Kennwerte  für  den  aktuellen  Text  an:  Bytes,  Zeilen,
Faltungen  und  Sonderzeichen (ASCII-Code über 127) werden gezählt. Die nicht
sichtbaren  Zeilenvorschübe  (Linefeeds)  am  Ende  jeder  Textzeile   werden
berücksichtigt.   Neben   diesen   dokumentenbezogenen  Kennwerten  wird  mit
"Undo-Bytes"  auch  eine   globale   Kenngröße   angezeigt:   der   summierte
Undo-Speicherverbrauch  aller  Texte.  Der hier angezeigte Wert kann die Wahl
der Undo-Speichergröße (siehe @{" Extras/Einstellungen Ändern/Globale  Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}
erleichtern.


@endnode
@node M132 "Extras/Eingabe Zurücknehmen"
@{b}Extras/Eingabe Zurücknehmen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Undo & Redo 

Nimmt  die  zuletzt  durchgeführte   Operation   zurück,   sofern   Undo/Redo
(@{" Extras/Einstellungen    ändern/Globale    Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN})   eingeschaltet   ist.
Zurückgenommene  Aktionen  können  (nur)  direkt  nach  der  Zurücknahme  mit
@{" Extras/Eingabe  Wiederherstellen " link M133}  wiederhergestellt werden. Die Möglichkeit
zum Wiederherstellen verfällt, sobald der Text verändert wird. Die Anzahl der
widerrufbaren  Aktionen  hängt davon ab, wieviel Undo-Speicher Sie dem Editor
dafür zur Verfügung stellen. Grundsätzlich können alle Operationen  inklusive
der   Blockoperationen   und  Formatierungen  zurückgenommen  werden.  Einige
Arbeitsschritte sind in der voreingestellten Undo-Betriebsart "Hoch"  nur  im
Verbund   widerrufbar   -   so   können   Änderungen  innerhalb  einer  Zeile
normalerweise  nur  in  größeren  Schritten,   nicht   aber   buchstabenweise
zurückgenommen  werden. Vorteil: geringerer Speicherverbrauch und schnelleres
Erreichen des Ziels  beim  Zurückschreiten.  In  der  optionalen  Betriebsart
"Auto"  kann  auch buchstabenweise zurückgenommen werden. Damit dies nicht zu
einer Speicherverschwendung führt, werden von Zeit zu Zeit  automatisch  alte
Undo-Informationen   zu  größeren  Schritten  zusammengefaßt.  Der  momentane
Speicherverbrauch  durch  den  Zurücknahme-Mechanismus  kann  jederzeit   mit
@{" Extras/Statistik " link M134} abgefragt werden (Undo-Bytes).


@endnode
@node M133 "Extras/Eingabe Wiederherstellen"
@{b}Extras/Eingabe Wiederherstellen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Stellt  die  Ergebnisse  der  zuletzt   mit   @{" Extras/Eingabe   Zurücknehmen " link M132}
widerrufenen  Operation wieder her, sofern der Text in der Zwischenzeit nicht
verändert  wurde.  Dieser  Befehl  kann  damit  nur  unmittelbar  nach  einer
Zurücknahme verwendet werden.


@endnode
@node M213 "Extras/Text einfügen"
@{b}Extras/Text einfügen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

@{b}Extras/Text einfügen/Pfad zu Datei       @{ub}
@{b}Extras/Text einfügen/Pfad zu Verzeichnis @{ub}
@{b}Extras/Text einfügen/Datum               @{ub}
@{b}Extras/Text einfügen/Uhrzeit             @{ub}

PFAD ZU DATEI, PFAD ZU VERZEICHNIS

 Fügt einen Datei- bzw. Verzeichnisnamen ein (den Sie  in  einem  Dateidialog
 auswählen können).

DATUM

 Fügt das Datum in den Text ein. Sie sollten zuvor  die  Environment-Variable
 USERTOWN  setzen.  Beispieleingabe  in  einem Shell-Fenster: SETENV USERTOWN
 "Köln".  Umgebungsvariablen  werden  vom  Betriebssystem  im  Ordner  "ENV:"
 abgelegt.  Da  dieser  Ordner  normalerweise  in  der  RAM-Disk liegt, gehen
 entsprechende Einstellungen mit jedem Reset verloren.  Dem  kann  abgeholfen
 werden, indem Sie die Datei "ENV:USERTOWN" nach "ENVARC:" kopieren.

EINFÜGEN ZEIT

  Fügt die aktuelle Zeit in den Text ein.


@endnode
@node M076 "Extras/Text ergänzen"
@{b}Extras/Text ergänzen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

@{b}Extras/Text ergänzen/Ergänzen über Wörterbuch @{ub}
@{b}Extras/Text ergänzen/Ergänzen über Kontext    @{ub}

ERGÄNZEN ÜBER WÖRTERBUCH

  Ersetzt das Wort unter dem Cursor durch ein Wort aus dem Wörterbuch  (siehe
  @{" APC " link ESC-TASTE}).

ERGÄNZEN ÜBER KONTEXT (INTELLISENSE)

  Ersetzt das Wort unter dem Cursor durch ein  Wort  aus  dem  Kontext  (also
  durch  ein  anderes  Wort aus dem Dokument). Beispiel: Geben Sie "rast" ein
  und  rufen  Sie  dann  diese  Funktion   auf   oder   betätigen   Sie   die
  SHIFT-SPACE-Taste:  "rast"  wird durch einen mit "rast" beginnenden Begriff
  aus  dem  Kontext  des  aktuellen  Textes  ersetzt  (möglicherweise   durch
  "RastPort",  wenn Sie in der Sprache C programmieren). Diese Funktion macht
  offensichtlich nur Sinn, wenn Sie gelernt  haben,  das  Ergebnis  vorab  zu
  schätzen - was mit etwas Erfahrung nicht schwierig ist.


@endnode
@node M077 "Extras/Sonderzeichen einfügen"
@{b}Extras/Sonderzeichen einfügen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Öffnet  eine  Übersicht  der  verfügbaren  Buchstaben.  Klicken   Sie   einen
Buchstaben an, um ihn an aktueller Cursorposition einzufügen.


@endnode
@node M079 "Extras/ASCII-Code"
@{b}Extras/ASCII-Code@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

@{b}Extras/ASCII-Code/ASCII-Code zeigen          @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/ASCII-Code einfügen        @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/Code einfügen: FF          @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/Code einfügen: ESC         @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/Text konvertieren          @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/CR entfernen               @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/Wandeln in Großbuchstaben  @{ub}
@{b}Extras/ASCII-Code/Wandeln in Kleinbuchstaben @{ub}

ASCII-CODE ZEIGEN

  Zeigt den ASCII-Code des Zeichens unter dem Cursor an.

ASCII-CODE EINFÜGEN

  Fügt den ASCII-Code, den Sie in diesem Dialog angeben (0-255), in den  Text
  ein.

CODE EINFÜGEN: FF, CODE EINFÜGEN: ESC

  Fügt den angegebenen ASCII-Sondercode in  den  Text  ein:  ESC  =  Code  27
  (Escape) oder FF = Code 12 (Seitenvorschub).

TEXT KONVERTIEREN

Zeichensatz-Umwandlung 

  Konvertiert den Text in einen anderen Zeichensatz.  Konvertierung  bedeutet
  in   diesem   Zusammenhang,  daß  jeder  Buchstabe  durch  einen  paarweise
  zugeordneten Buchstaben aus der Umwandlungstabelle ersetzt wird, die Sie in
  diesem  Dialog angeben. Wählen Sie beispielsweise die AmigaToMSDOS-Tabelle,
  um den Text  in  das  MS-DOS-Format  konvertieren  zu  lassen.  Ohne  diese
  Umwandlung  würden  einige  Zeichen  im  Text  auf  einem  PC nicht korrekt
  angezeigt. Beachten Sie, daß bei  einer  Konvertierung  Verluste  auftreten
  können.  Beispielsweise  gibt  es auf MSDOS-Rechnern das Zeichen "©" nicht.
  Ein "©" im Amiga-Text kann deshalb nicht eindeutig umgewandelt  werden  (es
  wird in ein "c" umgewandelt).

CR ENTFERNEN

  Entfernt alle CR-Codes aus dem Text. Dokumente, die vom PC  auf  den  Amiga
  transferiert  wurden,  besitzen Zeilen, die jeweils mit CR+LF abgeschlossen
  sind. Zeilen in Amiga-Dateien sollten nur  mit  einem  LF-Code  enden.  Die
  überflüssigen CR-Codes werden als inverses "C" angezeigt.

WANDELN IN GROSSBUCHSTABEN, WANDELN IN KLEINBUCHSTABEN

  Das Zeichen unter dem Cursor wird in Großschreibung (oder  Kleinschreibung)
  umgewandelt.


@endnode
@node M128 "Extras/Zeile tauschen"
@{b}Extras/Zeile tauschen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Vertauscht die aktuelle Zeile mit der nächsten Zeile.


@endnode
@node M129 "Extras/Zeile verdoppeln"
@{b}Extras/Zeile verdoppeln@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Verdoppelt die aktuelle Zeile.


@endnode
@node M130 "Extras/Zeile entfernen"
@{b}Extras/Zeile entfernen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Entfernt die Cursorzeile aus dem Text und legt sie in einem  Zwischenspeicher
vom  Typ  last-in-last-out ab. Mit @{" Extras/Zeile zurückholen " link M131} kann sie wieder
in den Text eingefügt werden. Beispiel: löschen Sie drei Zeilen, bewegen  Sie
dann  den  Cursor  zu  einer  anderen  Stelle  im  Text und rufen Sie dreimal
@{" Extras/Zeile zurückholen " link M131} auf. Der Buffer kann maximal 50 Zeilen  aufnehmen.
Der Tastaturbefehl für diese Funktion (CTRL-DEL) ist schneller als der Aufruf
über das Menü, was mit dem Zwischenspeicher des AmigaOS für  Tastatureingaben
zusammenhängt.


@endnode
@node M131 "Extras/Zeile zurückholen"
@{b}Extras/Zeile zurückholen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Holt die zuletzt mit @{" Extras/Zeile entfernen " link M130} (oder CTRL-DEL) gelöschte Zeile
zurück.


@endnode
@node M162 "Extras/Zeile ausführen"
@{b}Extras/Zeile ausführen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Führt die Textzeile, in der sich der Cursor befindet, als  DOS-Kommando  aus.
Kann  dazu  verwendet  werden,  in  den Programmtext eingebettete Anweisungen
auszuführen. Als Beispiel hier der Kopf  eines  DICE-C-Programms,  in  dessen
Kommentarkopf der Befehl für das Übersetzen eingebettet wurde:

  /* ----------------------------------------------------------------

    ED v3.0 - GoldED quick starter, ©1996 Dietmar Eilert. DICE:

    dcc main.c -// -proto -mRR -mi -r -2.0 -o ram:ED

    ------------------------------------------------------------------
  */

  ...


@endnode
@node M135 "Extras/Shell öffnen"
@{b}Extras/Shell öffnen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Öffnet ein neues Shell-Fenster auf dem Screen des Editors.


@endnode
@node M138 "Extras/Datei löschen"
@{b}Extras/Datei löschen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Löscht die Datei(en), die Sie im Dateidialog auswählen. Es ist nicht möglich,
gegen Löschen geschützte Dateien zu löschen.


@endnode
@node M214 "Extras/Datei umbenennen"
@{b}Extras/Datei umbenennen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Benennt die Datei(en) um, die Sie im Dateidialog auswählen.


@endnode
@node M175 "Extras/Einstellungen ändern"
@{b}Extras/Einstellungen ändern@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Dieser Menüpunkt öffnet den  zentralen  Dialog  für  Einstellungen.  Er  wird
verwendet,  um  globale  Optionen  zu setzen und Dateitypen zu konfigurieren.
Anmerkung: Obschon dieser  Dialog  auch  zum  Ändern  der  Einstellungen  des
aktuellen  Textes  verwendet  werden kann, ist es im allgemeinen praktischer,
die @{" Konfiguration " link KONFIGURATION} der lokalen Umgebung über das Kontextmenü zu ändern.

Dieser Dialog besitzt drei Seiten:

@{" Extras/Einstellungen ändern/Allgemein        " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_ALLGEMEIN}
@{" Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}
@{" Extras/Einstellungen ändern/Dateitypen       " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN}


@endnode
@node EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_ALLGEMEIN "Extras/Einstellungen ändern/Allgemein"
@{b}Extras/Einstellungen ändern/Allgemein @{ub}

Allgemeine Informationsseite zu GoldED (Programmversion,  Urheberrecht).  Der
"Mit-Support-Verbinden"-Knopf  kann nur verwendet werden, wenn das mit GoldED
ausgelieferte RA-Paket installiert wurde. Verbinden Sie sich bitte vorab über
Ihren Browser mit dem Internet.


@endnode
@node EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN "Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen"
@{b}Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen @{ub}

Globale Konfiguration. Globale Einstellungen wirken sich auf alle  geöffneten
Dokumente aus.

@{b}Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Variablen@{ub}
@{b}Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Undo     @{ub}
@{b}Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Optionen @{ub}
@{b}Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Diverses @{ub}

Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Variablen 

  Konfiguration der benutzerdefinierten Variablen. Sie können beliebig  viele
  Variablen erzeugen, die dann wie die internen Variablen abfragbar (@{" QUERY " link QUERY})
  und setzbar (@{" SET " link SET}) sind. Sie können diese Variablen auch zum  Steuern  der
  Häkchen  in den Menüs verwenden (@{" Konfiguration/Menüs " link KONFIGURATION_MENÜS}). Benutzerdefinierte
  Variablen sind  vor  allem  für  die  Programmierer/innen  von  Rexx-Makros
  interessant:   im   Gegensatz   zu  Rexx-Variablen  werden  die  Werte  der
  benutzerdefinierten Variablen als Teil der Gesamtkonfiguration gesichert.


Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Undo 

UNDO-Konfiguration:

UNDO-MODUS

  Schaltet den Zurücknahme-Mechanismus (@{" Undo & Redo " link M132}) zu/ab und erlaubt  den
  Wechsel  vom  normalen zum erweiterten ("Hoch") oder automatischen ("Auto")
  Undo-Betrieb. Im erweiterten Modus und im Auto-Modus  können  eine  größere
  Anzahl  von  Operationen  auf  Kosten  höheren  Speicherverbrauchs  einzeln
  zurückgenommen werden (vgl. @{" Extras/Eingabe Zurücknehmen " link M132}).

UNDO-SCHRITTE, UNDO-BYTES

  Ist der Zurücknahme-Betrieb  aktiviert  (vgl.  Undo-Modus),  so  führt  der
  Editor  über  die  von  Ihnen  durchgeführten  Operationen Buch und sichert
  gelöschte oder veränderte Daten in einem Zwischenspeicher, um  später  eine
  Rücknahme  zu  ermöglichen  (@{" Extras/Eingabe Zurücknehmen " link M132}). Die Anzahl der
  maximal zwischengespeicherten und damit  zurücknehmbaren  Operationen  kann
  von  Ihnen  ebenso  vorgegeben werden, wie der dafür zur Verfügung stehende
  Speicherumfang: wird eine der beiden Grenzen überschritten, so  löscht  der
  Editor die ältesten Operationen aus dem Rücknahmespeicher, um Platz für die
  Zwischenspeicherung  neuer  Operationen  zu  gewinnen.   Die   Anzahl   der
  Undo-Schritte   bezieht   sich   dabei   auf   den   einzelnen   Text,  der
  Speicherverbrauch auf den summierten Verbrauch aller  Texte.  Durch  Angabe
  großer  Werte können beide oder kann eine der Schranken außer Kraft gesetzt
  werden. Unterdimensionierung des Undo-Buffer wirkt  sich  negativ  auf  die
  Performance  des  Editors aus. Werte unter 100 KB sollten vermieden werden.
  Die  eingetragene  Größe  des  Undo-Buffers  wird  vom   Editor   nur   als
  Anhaltsgröße  gewertet  - kurzfristig kann mehr Speicher verbraucht werden.
  So wird der Editor einen Überlauf durch eine  Zurücknahme  dulden,  um  ein
  Wiederherstellen zu ermöglichen.


Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Optionen 

EDITOR RESIDENT

   Hotkey 

  GoldED unterstützt Hotkey-Aktivierung: Ist das Resident-Gadget aktiv,  wird
  der  Editor  auch  nach  dem  Schließen  des letzten Fensters nicht aus dem
  Speicher entfernt. Er wartet statt dessen (ohne Rechenzeit zu  verbrauchen)
  auf  eine  spezielle  Tastenkombination:  SHIFT-Taste + ALT-Taste + RETURN.
  Diese Kombination kann auch dazu verwendet werden, den  GoldED-Screen  nach
  vorne  zu  holen.  Hotkey-Aktivierung  bietet  den  Vorteil  eines  ständig
  präsenten  Editors;  Ladezeiten  entfallen.  Nachteilig  ist   der   höhere
  Speicherbedarf.  Mit  @{" Datei/Komplett beenden " link M019} wird GoldED komplett aus dem
  Speicher entfernt. Zum Aktivieren/Verbergen/Entfernen können Sie  auch  das
  Commodities-Exchange-Programm Ihrer Workbench verwenden.

AREXX DEBUGGER

  Aktiviert die Ausgabe  von  Debug-Informationen  bei  der  Abarbeitung  von
  Rexx-Befehlen.  Die Informationen erscheinen in dem Shell-Fenster, über das
  der Editor  gestartet  wurde.  Angezeigt  werden  alle  Kommandos,  die  am
  Rexx-Port   des   Editors   eintreffen.  Erleichtert  die  Entwicklung  von
  Rexx-Makros.

GRAFIK BESCHLEUNIGEN

  Gibt an, ob der  Editor  eigene  Render-Routinen  für  die  Textdarstellung
  verwendet.  Damit  kann  der  Bildaufbau um bis zu 20% beschleunigt werden,
  wenn eine Schriftart mit einer Breite von 8 Pixel und einer Höhe von 8  bis
  12 Pixel verwendet wird.

CACHE DEAKTIVIEREN

  Deaktiviert  den  CPU-Cache  während  der  Font-Generierung.  Auf   einigen
  Rechnern   erscheinen   aus  ungeklärten  Gründen  Grafikstörungen  in  den
  Editorfenstern  in  Form  von  zufällig  gesetzte  Pixel   im   Zeichensatz
  insbesondere  bei  Verwendung  von  Fonts, die schmaler als acht Pixel sind
  (xen,  thinpaz).  Vermutlich  handelt  es   sich   um   einen   Fehler   im
  Betriebssystem.  Aktivieren  Sie testweise diese Option und starten Sie den
  Editor dann neu. Verwenden Sie nur Fonts, die mindestens acht  Pixel  breit
  sind (@{" Konfiguration/Anzeige & Schriftarten " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN}).

NUMMERNBLOCK = CURSORSTEUERUNG

  Schaltet die spezielle Belegung des numerischen Tastenblocks ein oder aus.

UNDO-RAM-WARNUNG

  Ist eine Operation zu umfangreich für den eingestellten  Undo-Buffer,  dann
  weist  der Editor bei Aktivierung dieser Option auf die notwendige Freigabe
  aller Undo-Daten  des  aktuellen  Textes  hin  (die  Operation  kann  nicht
  zurückgenommen werden). Vergrößern Sie den Undo-Buffer, wenn eine derartige
  Meldung häufiger erscheint.

WENIG CHIP-RAM BENUTZEN

  Wählt eine Strategie für den Refresh der Textfenster. Darunter versteht man
  die  Notwendigkeit,  Teilbereiche  eines Fensters neu zu zeichnen, wenn sie
  nach einer verdeckten  Phase  wieder  in  den  Vordergrund  geholt  werden.
  Änderungen dieser Einstellung werden nur für neu geöffnete Fenster wirksam.
  Sie haben die Wahl zwischen dem Refresh durch das Betriebssystem oder einem
  Refresh durch GoldED. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:

  - Refresh durch Betriebssystem (WENIG CHIP-RAM BENUTZEN ausgeschaltet)

    Das Betriebssystem kümmert sich  um  die  Sicherung  verdeckter  Partien,
    indem   diese  im  CHIP-RAM  zwischengespeichert  werden.  Vorteil:  hohe
    Geschwindigkeit, wenn nur wenige Fenster sichtbar sind. Nachteile:  hoher
    CHIP-RAM-Verbrauch.  Geschwindigkeit fällt stark ab, wenn mehrere Fenster
    übereinander liegen.

  - Refresh durch GoldED (WENIG CHIP-RAM BENUTZEN eingeschaltet)

    GoldED  kümmert  sich  um   den   Fenster-Refresh.   Vorteil:   niedriger
    CHIP-RAM-Verbrauch. Kein Geschwindigkeitseinbruch bei vielen gleichzeitig
    geöffneten Fenstern. Nachteil: Der Refresh findet erst  verzögert  statt,
    wenn GoldED anderweitig beschäftigt ist.

  UAE-Anwender/innen  sollten  immer   den   GoldED-Refresh   wählen   (WENIG
  CHIP-RAM),   da  die  Speicherbandbreite  von  UAE  begrenzt  ist,  so  daß
  Zwischenspeichern wenig Sinn macht.

DOPPEL BESTÄTIGEN

  Schalten sie <DOPPEL BESTÄTIGEN> ein, wenn GoldED prinzipiell das mehrfache
  Laden  von Dateien zulassen soll. Sie erhalten in jedem Fall einen Hinweis,
  falls eine Datei schon geladen wurde. Sind keine Duplikate  zugelassen  und
  wird  versucht,  eine Datei erneut zu laden, so aktiviert der Editor sofort
  die schon geladene Version.

ASL DATEIREQUESTER

  Aktiviert die Verwendung des ASL-Dateidialogs. Die  Bildschirmposition  des
  ASL-Dialogs  wird  mit  der  Konfiguration  des  Editors  gespeichert,  die
  Position des Reqtools-Dialogs über dessen Konfigurationsprogramm geregelt.

DIALOGGRÖßE MERKEN

  Gibt an, ob sich der Editor die Größe der Dialogfenster merkt.

KURZE MELDUNGEN

  Einfache Fehlermeldungen erscheinen bei Aktivierung dieser Option nur  noch
  als  kurze  Meldungen  im Fenstertitel und verschwinden, sobald man mit der
  Eingabe fortfährt.

TRANSPARENTE SYMBOLE

  Legt fest, ob Farbe 0 in Symbolen als  Hintergrund  interpretiert  wird  um
  transparent  dargestellt  zu  werden.  Abgeschaltete  Transparenz  läßt den
  Symbolrand  bei  bestimmten  Farbeinstellungen  (Hintergrundfarbe  in   der
  Symboldatei  stimmt  nicht  mit dem Bildschirmhintergrund überein) sichtbar
  werden.

CACHE FÜR GRAFIKEN

  Bilddaten der von GoldED geladenen Symbole werden in der Grundkonfiguration
  (golded:etc/registry/registry)  gespeichert,  wenn  diese  Option aktiviert
  wurde. Dadurch erhöht sich der  Speicherverbrauch  (diese  Datei  wird  bei
  jedem Start geladen), aber GoldED kann schneller starten, da viele einzelne
  Dateizugriffe entfallen.

SCHNELLE SEQUENZEN

  Zeigt an, ob  aufgenommene  Sequenzen  direkt  nach  der  Aufnahme  in  ein
  schnelleres  Format konvertiert werden. Dazu werden beispielsweise einzelne
  Tastendrücke durch einen einzigen TEXT-Befehl ersetzt. Durch die Umwandlung
  kann sich das Makro-Verhalten subtil ändern. Beispielsweise hat das Drücken
  mehrerer Tasten nicht immer das gleiche Ergebnis, wie die Ausgabe in  einem
  Schritt.  Das  gilt  insbesondere  dann, wenn Features wie die automatische
  Korrektur der Groß- und Kleinschreibung oder Templates aktiviert wurden.

FEHLER BESTÄTIGEN

  Fehlerfenster blockieren den Programmablauf bis zur Bestätigung, wenn diese
  Option angewählt ist.

DATEINAMENKORREKTUR

  Zeigt an, ob kleinere Schreibfehler in  Dateinamen  automatisch  korrigiert
  werden,  so  daß  beispielsweise  "main.c"  geladen  wird,  auch  wenn  Sie
  irrtümlich "nain.c" eingeben.

BÄUME ENTFALTEN

  Legt fest, ob die oberste Ebene der  aufklappbaren  Baumstrukturen  in  den
  Konfigurationsfenstern automatisch entfaltet wird.

CLASSIC INTERFACE

  Zeigt  an,  ob  Interfacelemente  (Textfelder)  bevorzugt  im   klassischen
  Gadtools-Look dargestellt werden sollen.


Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen/Diverses 

BACKUP-INTERVALL

   AutoBackup 

  Hier können  Sie  einen  Zeitrahmen  für  automatisch  anzulegende  Backups
  eingeben.  Angegeben  wird das Intervall in Minuten. Der Wert 0 deaktiviert
  die  automatischen  Sicherungskopien.   Backups   werden   in   das   unter
  @{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}  einstellbare Backup-Verzeichnis geschrieben,
  das auch  mit  dem  Verzeichnis  des  Textes  übereinstimmen  kann  (keinen
  Backuppfad  angeben).  Die  Namen der Backupdateien beginnen mit "copy of".
  Auf Wunsch werden Sie vor einer Sicherungskopie um eine Bestätigung gebeten
  (@{" Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}: Backup bestätigen).

PASSWORT

  Einstellmöglichkeit für das globale Paßwort. Das Paßwort  wird  beim  Lesen
  oder Schreiben von XPK-Dateien verwendet (@{" Datei/Speichern mit XPK " link M015}).

DATUMSFORMAT

  Format für das Datum. Eine Änderung wirkt sich  erst  nach  einem  Neustart
  aus. Neben normalem Text können die folgenden Platzhalter verwendet werden:

  %a - abgekürzter Wochentagsname
  %A - Wochentagsname
  %b - abgekürzter Monatsname
  %B - Monatsname
  %d - Tag mit führender Null
  %D - wie "%m/%d/%y"
  %e - Tag ohne führende Null
  %j - Julianisches Datum
  %m - Monatsnummer mit führender Null
  %U - Wochennummer (erster Wochentag = Sonntag)
  %W - Wochennummer (erster Wochentag = Montag)
  %w - Wochentagsnummer
  %x - wie "%m/%d/%y"
  %y - Jahr zweistellig
  %Y - Jahr vierstellig

FENSTERTITEL
    
  Format für den Fenstertitel. Der erste Platzhalter "%s" wird  später  durch
  den  Dateinamen  ersetzt, der zweite Platzhalter "%s" durch die Kennung für
  den Dateityp (@{" Dateitypen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN}).

@endnode
@node EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN "Extras/Einstellungen ändern/Dateitypen"
@{b}Extras/Einstellungen ändern/Dateitypen @{ub}

Grundlage der Konfiguration von GoldED sind  Einstellungsbausteine  (Presets)
und   Dateitypen:   Sobald   Sie   ein   Dokument   laden,  werden  dem  Text
Konfigurationsbausteine wie Menü, Tastaturbelegung, etc. zugewiesen,  die  in
ihrer  Gesamtheit  die  Arbeitsumgebung  bestimmen. Diese Bausteine wählt der
Editor aus dem Pool der verfügbaren Presets im Abhängigkeit vom Dateityp aus,
der  seinerseits  vom Dateinamen abhängt. Die dem Text zugeordneten Bausteine
erscheinen im Kontextmenü aller Fenster als "Dateityp-Einstellungen".

Dateitypen 

Der Dateitypenbaum zeigt die benutzerdefinierten Dateitypen.  Jeder  Dateityp
besitzt  einen  frei  wählbaren Namen (z.B. "SAS/C"), eine Liste assoziierter
Konfigurationsbausteine  und  eine  Liste  assoziierter   Dateimuster   (z.B.
"#?.c").  Die  Dateimuster  bestimmen, ob und wann ein Dateityp benutzt wird.
Der "SAS/C"-Dateityp  wird  beispielsweise  für  Dokumente  verwendet,  deren
Dateinamen  dem  Muster  "<dateiname>.c"  entsprechen (z.B. "main.c"): Diesen
Dateien    werden     die     mit     dem     SAS/C-Dateityp     assoziierten
Konfigurationsbausteine  (die  "Eigenschaften" des Dateityps) zugewiesen. Der
Editor benutzt dann  das  für  C-Texte  ausgewählte  Menü,  die  für  C-Texte
ausgewählte Tastaturkonfiguration, etc.

Der Dateitypbaum ist sortiert: auf der Suche nach  einem  Dateityp  für  neue
Texte  geht  der  Editor  die  Liste  von oben nach unten durch, bis er einen
passenden Dateityp gefunden hat. Der letzte Dateityp in der Liste - sein Name
sollte  TEXT sein - ist der "Standardtyp". Er wird verwendet, wenn keiner der
anderen Typen paßt. Der Dateityp jedes Dokumentes kann  in  der  Fensterzeile
abgelesen werden, er wird dort neben dem Dateinamen angezeigt.

Einige  Dateitypen  scheinen  kein  zugeordnetes  Dateimuster  zu   besitzen.
Beispielsweise  findet  sich in der Konfiguration des Dateityps "JOYCE" (eine
mit GoldED ausgelieferte Erweiterung) der Eintrag "JOYCE", was offensichtlich
kein  Dateimuster  ist. Derartige Dateitypen können benutzt werden, indem man
sie manuell auswählt:  Öffnen  Sie  den  Eigenschaften-Dialog  des  Dokuments
(@{" Datei/Eigenschaften " link M017})  und  tragen  Sie  im Dateityp-Feld "JOYCE" ein. Oder
verwenden Sie den @{" SET " link SET}-Befehl des Editors (Beispiel: SET TYPE="JOYCE").

Hinweis: Beachten Sie bei der Wahl der Dateimuster,  daß  der  Editor  intern
symbolische Dateinamen (das sind alle Dateinamen, die einen Assign enthalten)
expandiert. Die interne Darstellung des Dateinamens  "s:user-startup"  könnte
beispielsweise   "dh0:s/user-startup"  lauten.  Es  ist  deshalb  i.a.  nicht
sinnvoll, Pfade zum Bestandteil der Dateimuster zu machen.

Hierarchische Konfiguration

Die Liste der mit einem  Dateityp  assoziierten  Konfigurationsbausteine  muß
nicht  vollständig  sein:  GoldED  verwendet  automatisch  die entsprechenden
Standardbausteine  (z.B.  "standard.menu"),  wenn  kein  spezieller  Baustein
ausgewählt wurde. Selektieren Sie die Eigenschaften-Liste eines Dateityps und
klicken Sie auf "+", um Konfigurationsbausteine hinzuzufügen. Selektieren Sie
einen  Baustein und klicken Sie auf "-", um ihn aus der Liste zu löschen (die
zugeordnete Konfigurationsdatei wird dadurch nicht gelöscht).

Verwaltung

Der Knopf "Verwaltung" zeigt alle verfügbaren Konfigurationsbausteine an. Die
Bausteine  sind  in  Kategorien unterteilt ("Menüs", "Maus", "Anzeige" usw.),
die die Navigation erleichtern.  Neue  Konfigurationsbausteine  können  durch
Duplizieren  vorhandener  Bausteine hinzugefügt werden. Vorsicht beim Löschen
von Bausteinen: die  zugeordneten  Konfigurationsdateien  werden  tatsächlich
gelöscht (nur Standardbausteine können grundsätzlich nicht gelöscht werden).

Technische Information:

Presets  werden  im  Ordner  "golded:etc/registry/presets"  gespeichert.  Die
Dateitypenkonfiguration  wird  in  der  Datei  "golded:etc/registry/registry"
gespeichert. Diese Dateien und Ordner dürfen nicht manuell verändert  werden:
es  ist  nicht  zulässig,  Dateien  aus  diesen  Ordnern zu löschen oder neue
Dateien in diese Ordner zu kopieren. Verwenden Sie für die Installation neuer
Presets das Regedit-Programm (golded:add-ons/regedit) und für das Löschen von
Presets den Dateityp-Dialog ("Verwaltung").


@endnode
@node KONFIGURATION "Konfiguration"
                              @{b} Konfiguration @{ub}

Ein Doppelklick auf  einen  der  Konfigurationsbausteine  in  der  Liste  der
@{" Dateitypen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_DATEITYPEN}   (z.B.   Doppelklick  auf  "Menü")  öffnet  den  entsprechenden
Konfigurationsdialog.   Oder   verwenden   Sie   alternativ   den   Menüpunkt
"Dateityp-Einstellungen"  im Kontextmenü, um Konfigurationsdialoge zu öffnen.
Letzteres hat den Vorteil, daß sie direkt zu den Bausteinen  geführt  werden,
die  dem  Dokument  zugewiesen  wurden.  Die folgenden Dialoge finden sich in
GoldED:

 @{" Konfiguration/Erweiterungen          " link KONFIGURATION_ERWEITERUNGEN} @{" Konfiguration/Verschiedenes        " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}
 @{" Konfiguration/Drucker                " link KONFIGURATION_DRUCKER} @{" Konfiguration/Maus                 " link KONFIGURATION_MAUS}
 @{" Konfiguration/Kontext                " link KONFIGURATION_KONTEXT} @{" Konfiguration/Projekt              " link KONFIGURATION_PROJEKT}
 @{" Konfiguration/Anzeige & Schriftarten " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN} @{" Konfiguration/Referenzdateien      " link KONFIGURATION_REFERENZDATEIEN}
 @{" Konfiguration/Wörterbuch             " link KONFIGURATION_WÖRTERBUCH} @{" Konfiguration/Farbkodierung        " link KONFIGURATION_FARBKODIERUNG}
 @{" Konfiguration/Dateisuche             " link KONFIGURATION_DATEISUCHE} @{" Konfiguration/Tabulatoren          " link KONFIGURATION_TABULATOREN}
 @{" Konfiguration/Tastatur               " link KONFIGURATION_TASTATUR} @{" Konfiguration/Templates            " link KONFIGURATION_TEMPLATES}
 @{" Konfiguration/Layout                 " link KONFIGURATION_LAYOUT} @{" Konfiguration/Symbolleisten        " link KONFIGURATION_SYMBOLLEISTEN}
 @{" Konfiguration/Menüs                  " link KONFIGURATION_MENÜS} @{" Konfiguration/Benutzeroberfläche   " link KONFIGURATION_BENUTZEROBERFLÄCHE}

Hierarchische Konfiguration

Die Konfigurationsbausteine von GoldED beruhen auf  jeweils  einer  Datei  im
Verzeichnis     "golded:etc/registry/presets".    Das    Standardmenü    wird
beispielsweise als ""golded:etc/registry/presets/standard.menu"  gespeichert.
Eine  hierarchische  Konfiguration ist aber auch bei diesem dateiorientierten
Ansatz möglich: viele Konfigurationsdialoge (Menüs, Tastatur,  Symbolleisten)
bieten  einen  Knopf  "Einbinden" an, mit dem die Konfiguration eines anderen
Dateityps eingebunden werden kann. Beispielsweise könnte man  zum  Bearbeiten
von  E-Mails  eine Tastaturkonfiguration erstellen, die die Konfiguration für
den Dateityp TEXT importiert und nur einige spezielle Tasten neu definiert.


@endnode
@node KONFIGURATION_KONTEXT "Konfiguration/Kontext"
@{b}Konfiguration/Kontext @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Dieser Dialog konfiguriert das kontextsensitive Einrücken. Die  Einstellungen
in diesem Fenster kontrollieren den Einzug nach einem Zeilenvorschub.

Kontextsensitives Einrücken 

  Das  Einrückungsschema  (also  die  neue  Cursorposition)  hängt  von   den
  vorgefundenen  Schlüsselworten  in  der  Cursorzeile  ab,  die  mit  RETURN
  verlassen wird. Das erste und das letzte Wort in dieser  Zeile  werden  vom
  Editor überprüft. Sie können den Editor beispielsweise anweisen, nach einer
  "if"-Zeile den Cursor nach rechts zu bewegen, indem Sie "if" zur Liste  der
  Schlüsselworte  hinzufügen  und  den  Typ  des Eintrags auf "Cursor rechts"
  stellen.


@endnode
@node KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN "Konfiguration/Anzeige & Schriftarten"
@{b}Konfiguration/Anzeige & Schriftarten @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Konfigurationsdialog für die Anzeige: Bildschirmauflösung, Schriftarten, etc.
können  hier  eingestellt  werden.  Sie sollten die Konfiguration der Anzeige
nicht ändern, wenn nur noch wenig freier CHIP-RAM-Speicher vorhanden ist,  da
der  Editor  in  dieser Situation Probleme mit dem Öffnen eines neuen Screens
haben könnte.

@{b}Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Screen     @{ub}
@{b}Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Farben     @{ub}
@{b}Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Schiftarten@{ub}
@{b}Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Fenster    @{ub}
@{b}Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Erweitert  @{ub}

Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Screen 

  Zeigt den Bildschirmmodus an, der benutzt wird. Wir  empfehlen  für  GoldED
  die  Verwendung  eines  eigenen  Screens,  da  einige Einstellmöglichkeiten
  unwirksam bleiben, wenn das Programm  auf  einem  Public-Screen  läuft  (da
  diese Optionen vom Inhaber des Screens gesetzt werden).

  Der empfohlene Bildschirmmodus für GoldED ist 800x600 Pixel und 256 Farben.
  Dieser  Modus  ist  nur  verfügbar,  wenn eine Grafikkarte installiert ist.
  GoldED kann Auflösungen mit weniger  als  640x400  Pixel  nicht  verwenden.
  Symbole  im Programm sind 16-farbig, aber der Screenmodus sollte mindestens
  32 Farben bieten, da GoldED zeitweise mehr als 16 Farben benötigt und  auch
  andere Programme (sofern sie auf dem Editor-Screen laufen) und das OS freie
  Farben benötigen.

  Der empfohlene  Anzeigemodus  für  UAE-Anwender/innen  ist  "uaegfx:800x600
  16bit  PC",  wobei die tatsächliche Farbtiefe auf 256 Farben gesetzt werden
  sollte (weniger Farben machen den Editor langsamer).

Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Farben 

  Pens

  GoldED unterstützt die OS3-kompatible Pen-Verwaltung: Sie geben an,  welche
  Stifte  der  Editor  für  die  Darstellung der Benutzeroberfläche verwenden
  sollte ("Stifte"-Liste) und der Editor versucht, entsprechende  Stifte  vom
  OS anzufordern. Mit dem "+"-Knopf kann ein neuer Stift angelegt werden. Mit
  einem Klick auf das "Ansehen"-Feld können die RGB-Komponenten eines Stiftes
  gesetzt  werden.  Es  gibt  keine Grenze für die Anzahl der Stifte, die sie
  definieren.  Allerdings  wird  das  Betriebssystem  GoldED   abhängig   vom
  Bildschirmmodus später nur eine begrenzte Anzahl freier Stifte anbieten. So
  wird GoldED maximal 16 Stifte erhalten, wenn  ein  16-Farb-Modus  verwendet
  wird.  In  der Praxis werden weniger als 16 Stifte zur Verfügung stehen, da
  auch das OS und andere Anwendungen Stifte  belegen.  Der  Editor  verwendet
  einen  farblich  ähnlichen  Stift,  wenn eine Stiftanforderung fehlschlägt.
  Alle  wichtigen  Farben  (schwarz,  weiß,  etc.)  sollten  am  Anfang   der
  Stiftliste  stehen,  da  diese Stifte zuerst vom Betriebssystem angefordert
  werden und deshalb die besten Aussichten auf erfolgreiche  Bearbeitung  der
  Anforderung haben.

  Farbbeispiele

  Die in diesem Dialog angezeigten Farbbeispiele sind  fehlerhaft,  wenn  der
  aktuelle  Bildschirmmodus nicht genügend freie Stifte zur Verfügung stellt.
  Auf Cybergraphics-kompatiblen True-Color-Screens erscheinen  dagegen  immer
  korrekte  Farbbeispiele  (die  Farben,  die  GoldED  später verwenden kann,
  hängen  aber  weiterhin  von  der  Anzahl  freier  Stifte   ab,   die   das
  Betriebssystem zur Verfügung stellt).

  Benutzeroberfläche

  Diese Liste zeigt die konfigurierbaren Elemente  an.  Selektieren  Sie  ein
  Element   und   wählen  Sie  mit  einem  Doppelklick  eine  Farbe  aus  der
  Stift-Liste. Einige Elemente können nur konfiguriert  werden,  wenn  GoldED
  auf  einem  eigenen  Screen  läuft.  Beispielsweise  können  die  Farbe des
  Fensterrandes und die Farbe des Menüs nicht gesetzt werden, wenn GoldED auf
  der Workbench läuft, da diese Farben vom Inhaber des Bildschirms ausgewählt
  werden.

Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Schriftarten 

  Hier werden die Schriftarten für den Text, die Vorschau,  die  Dialoge  und
  die Menüs eingestellt (die letzte Einstellung betrifft nur eigene Screens).
  Die Schriftarten für  Text  und  Vorschau  müssen  Fixed-Width-Fonts  sein,
  ansonsten  sind  proportionale Fonts zu empfehlen. Sollten Sie feststellen,
  daß einzelne Beschriftungen zu groß  ausfallen  und  Knöpfe  überschreiben,
  dann     muß    die    Skalierung    der    Dialoge    korrigiert    werden
  (Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Erweitert]).

  Darstellungsfehler

  Einige Amigas haben Probleme mit Fonts, die schmaler als acht  Pixel  sind:
  es  erscheinen  zufällige Grafikstörungen im Text. Es scheint sich um einen
  Fehler im AmigaOS zu handeln, der mit dem Blitter zusammenhängt (Amigas mit
  Grafikkarte sind davon nicht betroffen). Sie müssen Schriftarten verwenden,
  die mindestens 8 Pixel breit sind, wenn Ihr Rechner  diesen  Fehler  zeigt.
  Vermeiden Sie speziell die Schriftarten XEN und thinpaz, die jeweils sieben
  Pixel breit sind.

Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Fenster 

  DIALOGGRÖSSE (SKALIERUNG)

  Skalierung für die Dialogfenster. Ein Wert von 0 skaliert die  Dialoge  nur
  in Abhängigkeit vom verwendeten Font. Größere Werte vergrößern alle Dialoge
  entsprechend. Die Dialogproportionen können korrigiert  werden,  indem  Sie
  unterschiedliche Werte für die Skalierung von Höhe und Breite einstellen.

  KNOPFGRÖSSE

  Minimalgröße für Knöpfe in den Symbolleisten. Die tatsächliche Größe  hängt
  zusätzlich von der Größe der Grafiken in den Symbolleisten ab.

  ROLLBALKENGRÖSSE

  Diese beiden Regler legen die Breite und die Höhe  der  Rollbalken  in  den
  Fensterrändern fest.

  RÄNDER

  Über diese Eingabefelder können Bildschirmbereiche  definiert  werden,  die
  der Editor beim Anordnen der Fenster freihalten soll.

Konfiguration/Anzeige & Schriftarten/Erweitert 

  CHUNKY PIXEL

  Einige Grafikkarten benutzen als Organisationsform für ihren Grafikspeicher
  in  den  Modi  mit  256  oder  mehr  Farben  ein  'Chunky Pixel'-Modell. Im
  Gegensatz dazu baut die Amiga-Hardware auf Bitplanes auf. GoldED  versucht,
  die  Ausgabe über Bitplanes zu optimieren, indem die Ausgaben per Maske auf
  eine  oder  wenige  Bitplanes  beschränkt  werden.  Moderne  Grafikhardware
  profitiert  von  diesen  Optimierungen nicht und wird im Einzelfall dadurch
  sogar behindert. Deshalb kann die  Bitplane-Maskierung  mit  dieser  Option
  abgeschaltet   werden.   Beachten   Sie,   daß  auch  Chunky-Pixel-Hardware
  möglicherweise von der Maskierung profitiert : UAE arbeitet  beispielsweise
  mit Picasso96-Treibern schneller, wenn "Chunky Pixel" deaktiviert ist, auch
  wenn die Hardware chunky-pixel-orientiert  arbeitet.  Sie  sollten  deshalb
  immer beide Einstellungen dieser Option miteinander vergleichen.

  OVERSCAN IGNORIEREN

  Die Funktionen zum Ordnen der Fenster (@{" Ansicht/Fenster " link M212}) orientieren  sich
  üblicherweise  am gerade sichtbaren Bildschirmausschnitt. Mit dieser Option
  kann der Editor angewiesen werden, sich an der tatsächlichen Screengröße zu
  orientieren.

  FENSTER ZENTRIERT

  Aktivieren Sie diese Funktion, damit neu  geöffnete  Fenster  zentriert  am
  Bildschirm erscheinen.

  FENSTER ORDNEN

  Zeigt an, ob die Fenster neu geordnet werden,  wenn  ein  Fenster  geöffnet
  oder geschlossen wird.

  GEWICHTUNG

  Einstellregler für eine besondere Berücksichtigung des  aktuellen  Fensters
  beim  Ordnen  der  Fenster (@{" Ansicht/Fenster/Fenster ordnen vertikal " link M212}). Ein
  Wert von 2 würde dem aktuellen  Fenster  doppelt  so  viel  Platz  wie  den
  anderen Fenstern zur Verfügung stellen.

  UNTERER BALKEN

  Schaltet den horizontalen Scrollbalken am unteren  Fensterrand  zu/ab.

  SYMBOLE ANZEIGEN

  Die Symbole in den Dialogen, Listen und Baumstrukturen können  abgeschaltet
  werden, um die Geschwindigkeit auf langsamen Rechnern zu erhöhen.

  ZEIT/DATUM ANZEIGEN

  Hiermit kann die Anzeige von Zeit und Datum im (vor dem) Bildschirmtitel
  zu- bzw. abgeschaltet werden.

  SCHWARZER RAND

  Zeigt an, ob der Bildschirmrand schwarz dargestellt wird. Diese Einstellung
  bleibt  ohne  Wirkung,  wenn  sie  von der vorhandenen Grafikhardware nicht
  unterstützt wird.


@endnode
@node KONFIGURATION_WÖRTERBUCH "Konfiguration/Wörterbuch"
@{b}Konfiguration/Wörterbuch @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Dialog zum  Konfigurieren  des  Wörterbuchs.  Das  Wörterbuch  wird  für  die
automatische  Korrektur  der  Groß/Kleinschreibung  (AutoCase)  und  für  das
Erkennen von Abkürzungen (@{" APC " link ESC-TASTE}) benutzt.

AutoCase 

  Der  Editor  überprüft  jede  geänderte  Zeile  auf  korrekte   Groß-   und
  Kleinschreibung,  wenn  Sie diese Option aktivieren. Die Überprüfung findet
  spätestens statt, sobald Sie die Zeile mit dem Cursor verlassen.

Allgemeine Tips

  Halten Sie das  Wörterbuch  möglichst  klein.  Je  stärker  das  Wörterbuch
  wächst,  desto  ineffektiver  wird  die  automatische Vervollständigung von
  Abkürzungen (@{" APC " link ESC-TASTE}) werden: Immer längere Abkürzungen werden notwendig,  um
  eine  eindeutige  Identifizierung zu gewährleisten. Nehmen Sie nur Begriffe
  auf, die immer auf dieselbe Art und Weise geschrieben  werden.  Machen  Sie
  bei  Begriffen,  denen  immer  ein  Leerzeichen  folgt, das Leerzeichen zum
  Bestandteil des Eintrages. Beispielsweise sollte man "int "  (das  ist  ein
  C-Datentyp)  und  nicht  etwa "int" nicht aufnehmen (GoldED würde sonst aus
  INTERNATIONAL intERNATIONAL machen). Ähnliches gilt auch für  die  Klammern
  nach einem Funktionsnamen: statt "Open" sollten Sie "Open(" aufnehmen.


@endnode
@node KONFIGURATION_DATEISUCHE "Konfiguration/Dateisuche"
@{b}Konfiguration/Dateisuche @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Mit diesem Dialog wird eingestellt, wo der Editor sucht,  wenn  der  Benutzer
eine  Datei  mit  @{" Suchen/Datei  suchen " link M209}  lokalisieren lassen möchte. Ist das
"Rekursiv"-Gadget aktiviert, werden auch alle Unterverzeichnisse durchsucht.


@endnode
@node KONFIGURATION_TASTATUR "Konfiguration/Tastatur"
@{b}Konfiguration/Tastatur @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Öffnet den Einstelldialog für  die  Tastatur.  Hier  können  die  Tasten  und
Tastaturkombinationen  mit  Aktionen  belegt  werden. Als Tastaturkombination
gilt im Rahmen dieser Anleitung  gleichzeitiges  Betätigen  einer  beliebigen
Taste  zusammen  mit  SHIFT und/oder ALT und/oder CTRL (die Amiga-Tasten sind
für das Menü reserviert). Solange eine Taste nicht explizit belegt ist, führt
ihre  Betätigung  zum  Einfügen  des Zeichens, das normalerweise dieser Taste
zugeordnet    ist    (Steuertasten    besitzen    keine    Standardfunktion).
Selbstverständlich  wird  GoldED mit einer Tastaturbelegung ausgeliefert, die
alle Steuertasten mit den üblichen Funktionen belegt. Das Konfigurieren einer
Taste  bzw.  einer  Tastenkombination ist eine Sache weniger Sekunden: Wählen
Sie "Aufnahme" an und  drücken  Sie  dann  die  gewünschte(n)  Taste(n).  Ein
Eintrag   für   diese   Taste  wird  der  Tastaturkonfiguration  hinzugefügt.
Doppelklick auf den Eintrag öffnet das Fenster für die @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}.

Einige  Tastenkombinationen  können  nicht  belegt   werden,   da   sie   vom
Betriebssystem   für   andere   Zwecke   gebraucht   werden.   So  beeinflußt
beispielsweise  ALT-G  das   Erscheinungsbild   des   nächsten   eingegebenen
Buchstabens  (ein  "a"  wird  nach  einem  ALT-G  zu  "à") und gilt nicht als
eigenständiger Tastendruck. Hier die "dead keys" im Überblick:

                              `       ALT-H
                              ALT-F   ALT-J
                              ALT-G   ALT-K


@endnode
@node KONFIGURATION_LAYOUT "Konfiguration/Layout"
@{b}Konfiguration/Layout @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Dieser Dialog konfiguriert diverse Layout-Einstellungen. Die in diesem Dialog
eingestellten  Randwerte  beziehen  sich nur auf die Formatierfunktionen; sie
schränken die Cursorbewegungen nicht ein.

Aktivieren sie die Option  "Bindestrich  umbrechen",  wenn  GoldED  getrennte
Wortteile  (Trennstriche  am  Zeilenende)  beim  Umformatieren zusammenziehen
soll. Sie vermeiden so, daß die Trennzeichen nach dem  Formatieren  innerhalb
einer Zeile stehen.


@endnode
@node KONFIGURATION_MENÜS "Konfiguration/Menüs"
@{b}Konfiguration/Menüs @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Menükonfiguration 

Menütitel, Menüs und Untermenüs zeigt dieser Dialog in einer Baumstruktur an.
Die   Anzahl  der  möglichen  Menütitel,  Untermenüs,  etc.  wird  durch  das
Amiga-Betriebssystem begrenzt: auf beispielsweise  maximal  32  Einträge  pro
Menü.  Einträge  in  den  Listen  können  per Doppelklick editiert werden: es
öffnet sich dann ein Dialog für die  @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION},  der  in  gleicher
Form  auch  für  die  Konfiguration anderer Teile von GoldED (Tastatur, Maus)
benutzt wird.

Dateiliste 

  Fügen Sie den Dateilisten-Platzhalter in ein Menü ein, damit alle geladenen
  Dokumente  (inklusive  der  verborgenen  Texte)  als  Liste  in diesem Menü
  erscheinen. Die Aktivierung der Dateiliste verlangsamt den Editor, da  nach
  jedem  Laden  oder  Schließen eines Textes das Menü aktualisiert werden muß
  (und die dafür benötigten OS-Funktionen sind langsam).


@endnode
@node EREIGNISDEFINITION "Ereignisdefinition"
                            @{b} Ereignisdefinition @{ub}

Der Dialog zur Ereignisdefinition wird zum Konfigurieren von  Menüs,  Tasten,
Symbolleisten und verschiedener anderer Ressourcen verwendet. Sie können hier
einstellen,  welche  internen  Befehle,  DOS-Programme,  Texte,  usw.  diesen
Elementen  zugeordnet  werden:  Fügen  Sie die entsprechenden Aktionen in die
Aktionsliste dieses Dialogs ein.

Platzhalter 

Aktionen vom Typ DOS, REXX und TEXT werden "interpretiert": Findet der Editor
in den Befehlszeilen dieser Aktionen reservierte Platzhalter, dann werden die
Platzhalter zur Laufzeit durch entsprechende Werte ersetzt (sofern sie  nicht
in   Anführungszeichen   gesetzt   wurden).  Die  folgenden  Platzhalter  und
Syntaxelemente sind GoldED bekannt:

"text" ............... Einfacher Text
\" ................... Fügt Anführungszeichen ein
\DATE ................ \ fügt Wert einer interne Variable (hier DATE) ein
$HOME ................ $ fügt Wert einer Environment-Variable (hier HOME) ein
%27 .................. % fügt ASCII-Code ein (hier ASCII-Code 27)

Hinweis: Rexx-Aktionen sind immer asynchron.  Nachdem  das  Kommando  an  den
Rexx-Server   abgeschickt   wurde,  fährt  der  Editor  unmittelbar  mit  der
Abarbeitung fort. Machen Sie keine  Annahmen  darüber,  wann  das  Makro  vom
Rexx-Server abgearbeitet wird.

AUSGABE

  Wählt den Ausgabepfad bzw. ein Ausgabegerät. In diesem  Eingabefeld  können
  @{" Platzhalter " link EREIGNISDEFINITION}  verwendet  werden. Beispieleintrag: con:0/0/640/400. Es gilt
  die     unter     @{" Konfiguration/Verschiedenes " link KONFIGURATION_VERSCHIEDENES}     getroffene      globale
  Konsoleneinstellung, wenn Sie dieses Feld nicht ausfüllen.

SHANGHAI

  Das  Shanghai-Intervall  in  Sekunden:  Fenster,  die  eigentlich  auf  dem
  Standardbildschirm  erscheinen  sollten, werden im angegebenen Zeitraum auf
  den Editor-Bildschirm umgelenkt. Es können  nicht  alle  Fenster  umgelenkt
  werden.

HOTKEY

  Dieses Feld definiert den Menüshortcut und ist dementsprechend nur für  die
  Konfiguration   von   Menüpunkten   von  Bedeutung.  Klicken  sie  auf  das
  Pfeil-Symbol, um eine  Liste  der  bisher  noch  nicht  belegten  Shortcuts
  einzusehen.  Wird  für  den  Shortcut  mehr als ein Zeichen angegeben (z.B.
  "CTRL-V"), dann wird dieser Text in das  Menü  eingeblendet,  besitzt  aber
  keinerlei Shortcut-Funktion.

VARIABLE

  Der Name einer Variable, die dem Menü zugeordnet wird. Auch dieses Feld ist
  nur  für die Konfiguration von Menüpunkten von Bedeutung. Menüs, denen eine
  Variable zugeordnet wurde, werden mit einem Häkchen dargestellt.  Der  Wert
  der  (BOOL)-Variable  steuert das Häkchen. Beachten Sie, daß das Menü nicht
  automatisch  den  Wert  der  Variable  ändert:  sie  müssen  das  Menü  mit
  entsprechenden  Befehlen  (siehe  @{" SET " link SET}-Befehl)  belegen,  die den Wert der
  Variable (und damit  den  Zustand  des  Häkchens)  ändern,  wenn  das  Menü
  verwendet wird.

GUIDE

  Weist  dem  Ereignis  einen   Hilfstext   oder   eine   Seite   aus   einer
  AmigaGuide-Datei    zu.    Hilfe    zu   einzelnen   Menüpunkten   erhalten
  Anwender/innen, indem Sie während der Menüauswahl die  HELP-Taste  gedrückt
  halten.  Hilfe  zu Knöpfen in den Symbolleisten ist abrufbar, indem man den
  Mauszeiger über einen Knopf bewegt (und einen Moment wartet). Geben Sie  in
  diesem  Feld  den  Namen  einer  AmigaGuide-Datei  gefolgt  vom  Namen  der
  Guide-Seite ein und trennen Sie die beiden Angaben mit einem "@". Der  Name
  der  AmigaGuide-Datei  und  das  Trennzeichen  können entfallen: der Editor
  zeigt  dann  eine  Seite  aus  der  Datei  an,  die  das  Menü   beschreibt
  (@{" Konfiguration/Menüs " link KONFIGURATION_MENÜS}).  Hilfe  für  Symbolknöpfe kann in diesem Feld auch
  direkt als Text angegeben werden, der in Anführungszeichen zu setzen ist.


@endnode
@node KONFIGURATION_VERSCHIEDENES "Konfiguration/Verschiedenes"
@{b}Konfiguration/Verschiedenes @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Über diesen Dialog werden diverse Optionen konfiguriert:

@{b}Konfiguration/Verschiedenes/Optionen@{ub}
@{b}Konfiguration/Verschiedenes/Pfade   @{ub}
@{b}Konfiguration/Verschiedenes/Falten  @{ub}
@{b}Konfiguration/Verschiedenes/Backup  @{ub}

Konfiguration/Verschiedenes/Optionen 

  PIKTOGRAMME ERZEUGEN

  Zeigt an, ob GoldED für gespeicherte Dokumente ein Symbol erzeugt.

  BREAKPUNKTE SPEICHERN

  Zeigt  an,  ob  Breakpunkt-Informationen  gespeichert  werden,  damit   die
  Beakpunkte   in   der   nächsten   Debugger-Sitzung   (@{" Debugger " link M173})  schnell
  wiederhergestellt werden können. Breakpunktdaten werden unter dem Namen des
  Dokumentes ergänzt um die Endung ".bpt" gespeichert. Findet der Editor beim
  Zugriff auf eine Datei (@{" Datei/Laden " link M005}) Breakpunktinformationen, dann werden
  die Breakpunkte automatisch in dem gespeicherten Zustand gesetzt.

  SCHUTZBITS (LESBAR, SCHREIBBAR, AUSFÜHRBAR, LÖSCHBAR, SCRIPT)

  Diese  Eingabefelder  definieren  die  Vorgaben  für  die  Schutzbits   neu
  erzeugter Dokumente (@{" Ansicht/Neues Fenster öffnen " link M004}) Später können die Bits
  eines Textes mit @{" Datei/Eigenschaften " link M017} korrigiert werden.

  OHNE WARNUNG ÜBERSCHREIBEN

  Beim Speichern (@{" Datei/Speichern " link M013}) wird die vorhandene Fassungen ohne  eine
  Rückfrage überschrieben, wenn diese Option aktiviert ist.

Konfiguration/Verschiedenes/Pfade 

  PROGRAMM

  Das Standardprogramm für durch GldED erzeugte Piktogramme.

  XPK-MODUS, XPK-EFFIZIENZ

  Klicken Sie auf den Pfeil-Knopf, um eine  Liste  der  verfügbaren  XPK-Modi
  einzusehen   (das   ist  die  Liste  der  im  Verzeichnis  libs:compressors
  gespeicherten XPK-Libraries). Der ausgewählte Modus  kommt  zur  Anwendung,
  wenn Dokumente im XPK-Format gespeichert werden (Datei/Speichern mit XPK]).
  Zusätzlich kann die Effizienz für den Packvorgang  eingestellt  werden  (0%
  bis 100%). Lesen Sie bitte die XPK-Dokumentation für eine Einführung in die
  XPK-Software. Einige XPK-Modi erwarten die  Angabe  eines  Paßworts  (siehe
  @{" Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}).

   KONSOLE 

  Definiert das Standard-Ausgabegerät für  die  Abarbeitung  von  Makros  und
  externen  Programmen. Der Inhalt dieses Feldes wird interpretiert, d.h. Sie
  können die von GoldED unterstützten @{" Platzhalter " link EREIGNISDEFINITION} verwenden.

  INFO-DATEI

  Bezeichnet die Symbol-Datei, auf die GoldED zurückgreift, wenn ein Dokument
  mit Symbol gespeichert wird.

Konfiguration/Verschiedenes/Falten 

  Faltstart, Faltende

  Die Faltmarkierungen (vgl.  @{" Falten " link M106}).  Sie  müssen  zwei  unterschiedliche
  Markierungen  eintragen,  wenn  Sie geschachtelt falten möchten (Falten und
  Unterfalten).

  GEÖFFNETE TEXTE AUTOMATISCH FALTEN

  Zeigt an, ob Dokumente, die  Faltmarkierungen  enthalten,  nach  dem  Laden
  automatisch gefaltet werden.

Konfiguration/Verschiedenes/Backup 

  Der Editor legt wunschweise beim Überschreiben einer Datei mit einer  neuen
  Version   eine   Sicherungskopie   (Backup)   der  alten  Fassung  an.  Das
  Verzeichnis, in dem Backups gespeichert werden, ist ebenso einstellbar, wie
  die Anzahl der Backups.

  BACKUPPFAD

  Dieses  Eingabefeld  gibt  an,  wo  Sicherheitskopien  gespeichert  werden.
  Backups  werden  im Verzeichnis des jeweiligen Textes gespeichert, wenn Sie
  an dieser Stelle keinen Pfad auswählen. Das Backupverzeichnis  sollte  sich
  auf  der  gleichen Festplatte/Partition befinden, auf der Sie normalerweise
  Ihre  Dokumente  speichern,  da  sich  der  Backupvorgang  dann   erheblich
  beschleunigt  (das  hängt  damit  zusammen,  daß  der Editor in diesem Fall
  Backups durch Umbenennen der Originaldatei erzeugen kann und keine  Dateien
  kopieren muss).

  GENERATIONEN

  Hiermit  läßt  sich   die   gewünschte   Anzahl   der   Backup-Generationen
  eingestellen.  So  kann  beispielsweise  vorgegeben werden, daß die letzten
  fünf Fassungen einer Datei im Backupverzeichnis aufbewahrt werden. Beachten
  Sie  bei  dieser  Einstellung den zu erwartenden Speicherplatzverbrauch auf
  der Festplatte.

  Der Editor wählt  für  die  verschiedenen  Versionen  Dateinamen  der  Form
  "Verzeichniskennung.Originalname.Generation.Suffix".  Beispielsweise werden
  die ersten beiden Generationen der Originaldatei "main.c" unter  den  Namen
  "xxx.main.1.c"   und   "xxx.main.2.c"   gespeichert.   Die   vorangestellte
  Verzeichniskennung soll weitgehend verhindern, daß  sich  Sicherheitskopien
  gleich   benannter  Dokumente  aus  verschiedenen  Quellen  (beispielsweise
  "dh0:main.c" und "dh1:main.c") im Backuppfad gegenseitig überschreiben.  In
  der  Praxis  läßt  sich  das nicht immer erreichen, da die Beschränkung des
  AmigaOS  auf  Dateinamen  mit  maximal  30  Buchstaben  keine   eindeutigen
  Kennungen zuläßt.

  ZURÜCKVERFOLGEN [Tage]

  Es ist oft  wünschenswert,  auch  ältere  Fassungen  eines  Dokumentes  als
  Sicherheitskopie im Backuppfad vorzufinden. Wenn Sie beispielsweise täglich
  an einem Programmtext arbeiten, dann erwarten Sie vermutlich nicht nur eine
  Sicherheitskopie  der  Arbeit  des  Vortages,  sonden  auch die Fassung der
  letzten   Woche.   Anderseits   ist   es   aufgund   des   zu   erwartenden
  Speichplatzverbrauchs  nicht  praktikabel, diese Sicherheit mit zahlreichen
  Backup-Generationen   zu   erkaufen.   Der   Zurückverfolgen-Einstellregler
  ermöglicht  Ihnen einen Kompromiss zwischen Speicherplatzverbrauch und weit
  zurückreichenden  Backups:   der   Editor   legt   weiterhin   nur   wenige
  Backupgenerationen  an,  verteilt  diese  Backups  aber  sinnvoll  über den
  Zeitraum,  den  Sie  hier  vorgeben.  Wählen  Sie  beispielsweise  für  den
  Zurückverfolgen-Zeitraum "3 Tage". Wenn Sie dann täglich die Datei "main.c"
  speichern und fünf Backupgenerationen eingestellt  sind,  dann  werden  Sie
  fünf Backups vorfinden, die über die letzten drei Tage verteilt sind.

  Wenn die Einstellung für ZURÜCKVERFOLGEN numerisch über der Einstellung für
  GENERATIONEN liegt (z.B. 3 Generationen, 4 Tage zurückverfolgen), dann wird
  für den aktuellen Tag  nur  eine  Backupgeneration  angelegt.  Die  anderen
  Backupgenerationen  halten  die  Versionen der Vortage bereit. Da es i.d.R.
  wünschenswert ist, auch am aktuellen Tag über mehrere Backups zu  verfügen,
  sollte  die  Einstellung  für  ZURÜCKVERFOLGEN  numerisch  kleiner  als die
  Einstellung für GENERATIONEN sein.

@endnode
@node KONFIGURATION_MAUS "Konfiguration/Maus"
@{b}Konfiguration/Maus @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Dieser Dialog konfiguriert die Mausknöpfe und Kontextmenüs.

Maustastenbelegung 

  Belegbar sind die  linke  Maustaste  sowie  die  bei  einigen  Mausmodellen
  vorhandene  mittlere  Taste.  Die rechte Maustaste ("Menütaste") kann nicht
  belegt werden. Konfigurierbar sind einzelne Klicks und  Doppelklicks  sowie
  Kombinationen  mit  SHIFT,  ALT oder CTRL. Einige dieser Kombinationen sind
  auf Ihrem Rechner  möglicherweise  durch  das  Betriebssystem  oder  andere
  Programme belegt und können dann nicht benutzt werden (die Kombination CTRL
  + Maustaste verwendet das  Betriebssystem  beispielsweise  zum  Ziehen  von
  Screens).  Die  Definition der vom Editor durchzuführenden Aktionen gleicht
  den Definitionen der Menü- oder Tastaturbelegung (@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).

Kontextmenüs 

  Klicken Sie mit dem  rechten  Mausknopf  über  einem  Textfenster,  um  das
  Kontextmenü   abzurufen.  Kontextmenüs  erscheinen  bei  Abruf  unter  dem
  Mauszeiger  und  bieten  eine   Reihe   kontextspezifischer   Befehle   an.
  Beispielsweise  erscheinen  Kommandos zur Blockmanipulation, wenn ein Block
  definiert ist. GoldED verwendet wie viele andere Betriebssysteme die rechte
  Maustaste  zum Abruf der Kontextmenüs. Der dadurch entstehende Konflikt mit
  der gewohnten Amiga-Menüauswahl (ebenfalls rechte Maustaste) wird durch die
  Interpretation  der  Mausposition  gelöst:  befindet sich der Mauszeiger in
  einem GoldED-Fenster, dann ruft die rechte Maustaste das  Kontextmenü  auf.
  Befindet  sich der Mauszeiger über der Menüleiste (oder allgemein außerhalb
  des aktuellen Textfensters), dann ruft die rechte  Maustaste  das  gewohnte
  Menü  auf. Dieser Mechanismus kann mit dem Schalter "Rechte Maustaste zeigt
  Kontextmenü" zu- oder abgeschaltet werden.

  Die Konfiguration der Kontextmenüs folgt im wesentlichen der Definition von
  Menü-  und  Tastaturbelegung  (@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}): Doppelklick auf einen
  der Kontextmenü-Einträge öffnet den Konfigurationsdialog. Im  Gegensatz  zu
  den    gewohnten    Menüs   ist   allerdings   in   Form   des   Menünamens
  ("Kontextbedingung") zusätzlich anzugeben, unter  welchen  Bedingungen  die
  Menüeinträge angezeigt werden sollen. Die Syntax für Kontextbedingungen:

                      <Variable> <Operator> <Argument>

  Verfügbar sind die Operatoren = (gleich) und !=  (ungleich).  Als  Variable
  kann  jede  beliebige  interne  (@{" Variablenliste " link QUERY})  oder benutzerdefinierte
  Variable (@{" Extras/Einstellungen ändern/Globale Optionen " link EXTRAS_EINSTELLUNGEN_ÄNDERN_GLOBALE_OPTIONEN}) angegeben werden.
  Beispiel für eine Kontextbedingung:

                              POSITION=TEXT

  Diese Bedingung führt dazu, daß die assoziierten Menüpunkte nur erscheinen,
  wenn  die  Variable  POSITION (beim Abruf des Kontextmenüs) den Wert "TEXT"
  annimmt.  POSITION  ist  eine  interne  Variable,  die  die  Position   des
  Mauszeigers  beschreibt.  Sie  nimmt  den  Wert  TEXT  an,  wenn  sich  der
  Mauszeiger über dem Textbereich eines Editorfensters befindet.

  Tip: Leere Kontextbedingungen in der Form "*" erlauben die  Definition  von
  Kontextmenüeinträgen, die grundsätzlich im Menü erscheinen sollen.


@endnode
@node KONFIGURATION_ERWEITERUNGEN "Konfiguration/Erweiterungen"
@{b}Konfiguration/Erweiterungen @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Dieser  Dialog  legt  fest,  welche  API-Erweiterungen   für   die   aktuelle
Arbeitsumgebung  installiert  werden.  Dabei handelt es sich um Erweiterungen
für GoldED, die mit dem Editor über ein  spezielles  Protokoll  Informationen
austauschen  können. API steht für "Application Programmer Interface". Einige
Erweiterungen  verlangen  die  Angabe  von  Startoptionen,  die   mit   einem
Doppelklick auf die Erweiterung konfiguriert werden können.

Technische Informationen

API-Erweiterungen sind Libraries. Sie dürfen diese Dateien nicht  umbenennen,
da  das  AmigaOS  das  Umbenennen  von  Libraries  nicht  unterstützt. Es muß
weiterhin  darauf  geachtet  werden,  daß  die  Erweiterungen  mit  korrekter
Groß/Kleinschreibung    angegeben    werden.    Spezifikationen,   Beispiele,
Erweiterungen, Includes usw. finden Sie im Verzeichnis golded:developer/api.


@endnode
@node KONFIGURATION_DRUCKER "Konfiguration/Drucker"
@{b}Konfiguration/Drucker @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Einstellfenster  für  den  Drucker.  Die  hier  gemachten   Vorgaben   gelten
zusätzlich  zu  den Einstellungen der Drucker-Preferences Ihrer Workbench, so
daß mit praktisch jedem Drucker gearbeitet werden kann.

INIT

  Der Inhalt des Init-Gadgets wird nach allen anderen  Einstellungen  an  den
  Drucker    geschickt.    Dieses    Gadget   kann   dazu   benutzt   werden,
  druckerspezifische   Befehle   einzubinden   (um   so   die   Grenzen   des
  Printer-Devices  zu  umgehen). Der Gadgetinhalt wird "interpretiert" (siehe
  @{" Platzhalter " link EREIGNISDEFINITION}), so daß auch Sondercodes (z.B. 27 = ESC) einfach eingebettet
  werden  können.  Zum Durchschleusen roher (druckerspezifischer) Daten durch
  das Drucker-Device wird die "aRaw"-Sequenz benötigt: 27 [ <Anzahl Bytes> 34
  r.  Um  beispielsweise  den  7-Zeichen-String  "0123456"  zu  senden,  wäre
  einzutragen:

                         %27 "[7" %34 "r" "0123456"
SPOOLER 

  Über das Asynchron-Drucken-Gadget  kann  der  Hintergrunddruck  angefordert
  werden:  Der  Editor  wird  dann durch den Ausdruck nicht blockiert und Sie
  können sofort mit der Arbeit am Text fortfahren. Intern wird eine komplette
  Kopie  des  Textes  angelegt,  die  von einem Hintergrundprozeß zum Drucker
  geschickt  wird.  Der  Speicherverbrauch  durch  den  Spooler  ist   direkt
  proportional zum Dokumentenumfang.


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@node KONFIGURATION_PROJEKT "Konfiguration/Projekt"
@{b}Konfiguration/Projekt @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Basis der Projektverwaltung: Tragen Sie hier alle Dokumente ein, die zu Ihrem
aktuellen  bearbeiteten  Projekt  gehören. Diese Liste ist als Basis für eine
externe  Projektverwaltungen  geschaffen  worden.  GoldED  selbst  kennt  mit
Ausnahme  des  Make-Knopfes keine projektbezogenen Funktionen (der Make-Knopf
startet ein benutzerdefiniertes Rexx-Makro, dem der ausgewählte Dateibaum als
Argument übergeben wird).

Technische Informationen

Externe  Programme  können  die  Projektliste  auslesen,  indem   sie   einen
@{" QUERY " link QUERY}-Befehl an den Editor senden: QUERY PRJLIST. Als Ergebnis erhalten sie
den Zeiger auf eine Objektliste. Die Liste ist nur zwischen einem @{" LOCK " link LOCK}  und
einem  @{" UNLOCK " link UNLOCK}  und  auch  nur  bis  zum  nächsten  an  GoldED  verschickten
Rexx-Befehl gültig. Beispielcode zum Auslesen der Liste finden Sie im  Ordner
golded:developer/examples/project.


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@node KONFIGURATION_REFERENZDATEIEN "Konfiguration/Referenzdateien"
@{b}Konfiguration/Referenzdateien @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Öffnet einen Dialog, mit dem  das  Referenz-System  von  GoldED  eingerichtet
wird.  Das  Referenz-System  basiert auf Datenbanken, die für jeden bekannten
Begriff einen Verweis auf eine Datei speichern,  die  Erklärungen  zu  diesem
Begriff  enthält.  Datenbanken  werden  von  GoldED  automatisch erzeugt. Sie
müssen lediglich die  Dateien  und  Verzeichnisse  angeben,  die  Erklärungen
enthalten.  Klicken Sie auf den "Erzeugen"-Knopf, um den Aufbau der Datenbank
zu veranlassen. Die Erzeugung einer Datenbank kann längere Zeit (Minuten)  in
Anspruch  nehmen, insbesondere wenn viele Dateien zu durchsuchen sind. GoldED
wird die angegebenen Dateien laden, Schlüsselworte suchen und eine  Datenbank
aufbauen.  Der  Editor  erkennt  Dateitypen  und  wird  für  die  Suche  nach
Schlüsselworten eine jeweils passende Suchfunktion verwenden.  Beispielsweise
werden  C-Quelltexte  mit  der  C-Suchfunktion  nach  Funktionen  durchsucht.
Zusammen  mit  GoldED  werden  Suchfunktionen  für  C-Quelltexte,   C-Header,
C-Includes,    Assembler-Quelltexte,   Pascal-Quelltexte,   BASIC-Quelltexte,
AmigaGuide-Dateien, Autodocs  und  HTML-Texte  ausgeliefert.  Weitere  Parser
können   hinzugefügt   werden   (@{" Suchen/Funktionen  anzeigen " link M085},  so  daß  die
Fähigkeit, Texte zu analysieren, beliebig erweitert werden kann.


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@node KONFIGURATION_FARBKODIERUNG "Konfiguration/Farbkodierung"
@{b}Konfiguration/Farbkodierung @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Syntax Highlighting 

Der Editor ist in der Lage,  Textteile  farblich  hervorzuheben,  um  so  die
Übersicht  zu  erhöhen.  In diesem Dialog können Sie Farben für die erkannten
Syntaxelemente vergeben. Eine typische Anwendung  ist  die  Hervorhebung  der
Befehle  in  einem Programmtext. Verantwortlich für die Syntax-Erkennung sind
externe Syntax-Parser, die  mit  diesem  Dialog  eingebunden,  aktiviert  und
konfiguriert  werden.  Der  Editor  beschränkt  sich  im wesentlichen auf die
farbliche Darstellung, die eigentliche Textanalyse wird vom  externen  Parser
durchgeführt. Durch Einsatz geeigneter Parser können beliebige Hervorhebungen
realisiert werden. Parser für C, Assembler, HTML uvam.  werden  mitgeliefert.
C-Beispielcode  für  die  Programmierung  eines  eigenen  Syntax-Parsers wird
zusammen mit GoldED ausgeliefert (golded:developer/examples/syntax).

Die Geschwindigkeit des Editors mit eingeschalteter Farbkodierung hängt stark
von   der   verwendeten   Grafikhardware   und   nur   geringfügig   von  der
Prozessorleistung ab.  Ein  Amiga  3000  mit  ECS  ist  zu  langsam  für  die
Farbkodierung, während der gleiche Amiga 3000 mit einer PicassoIV-Grafikkarte
keine Probleme mit Farbkodierung bei 256 Farben hat.

DOKUMENT VORAB ANALYSIEREN

  Die Syntaxanalyse wird wunschweise unmittelbar nach dem Laden eines  Textes
  oder erst bei Bedarf durchgeführt: Eine bedarfsorientierte Analyse verkürzt
  die Ladezeit und reduziert kurzfristig den Speicherverbrauch,  da  zunächst
  nur  der  angezeigte  Text  analysiert  wird.  Die  nach  dem  Laden  nicht
  sichtbaren Zeilen werden erst analysiert,  sobald  sie  erstmals  angezeigt
  werden. Der Bildaufbau wird dadurch anfangs etwas verlangsamt. Vorabanalyse
  sollte nur für sehr schnelle Syntax-Parser aktiviert werden.

Parser-Namen

  Bitte beachten Sie, daß Syntax-Parser als Libraries realisiert sind und daß
  das  AmigaOS  kein  Umbenennen von Libraries unterstützt: Ein Syntax-Parser
  kann nicht mehr benutzt werden, nachdem er umbenannt wurde.  Dies  schließt
  ein Ändern der Schreibweise (groß/klein) ein.


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@node KONFIGURATION_TABULATOREN "Konfiguration/Tabulatoren"
@{b}Konfiguration/Tabulatoren @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Tabulatoren 

Dieser Dialog konfiguriert die Tabulatoren und die Position  der  Tabulatoren
(Tabstops).  GoldED  kennt  in  dieser  Hinsicht  verschiedene Betriebsarten:
regelmäßig verteilte Tabstops, Tabstops  an  benutzerdefinierten  Positionen,
Tabulatoren,  die  zu  Leerzeichen  expandiert werden, usw. Verwenden Sie die
TAB-Taste (->|), um einen Tabulator einzufügen  und  die  gleiche  Taste  mit
SHIFT (|<-) für die Backtab-Funktion.

Tabulatortaste konfiguriert als "Cursor bewegen"

  Dies ist die  empfohlene  Betriebsart  für  GoldED:  die  TAB/BACKTAB-Taste
  bewegt   den  Cursor  zum  nächsten  bzw.  zum  vorherigen  Tabstop,  indem
  Leerzeichen  (keine  TAB-Codes)  eingefügt  werden.  Das  Einfügen   echter
  TAB-Codes   bringt   keine   Vorteile  für  die  einfache  Aufgabe,  Zeilen
  einzurücken. Die in  GoldED  vorhandenen  spezialisierten  Funktionen  sind
  dafür  besser  geeignet.  Davon  abgesehen  können Dokumente ohne TAB-Codes
  schneller geladen werden und problemlos gedruckt und mit  anderen  Editoren
  ausgetauscht   werden  (was  für  Texte,  die  TAB-Codes  enthalten,  nicht
  unbedingt gilt).

Tabulatortaste konfiguriert als "Tabs einfügen"

  Wählen Sie diesen Modus, wenn Sie  echte  Tabulatoren  den  zu  Leerzeichen
  expandierten  Tabs  vorziehen.  Tabulatoren kennen Sie vermutlich schon aus
  Ihrer Textverarbeitung: Sie werden zum Ausrichten von Text  (möglicherweise
  in einer proportionalen Schriftart) verwendet und erleichtern das Erstellen
  von Tabellen. Tabulatoren in einem Editor verhalten sich etwas  anders,  da
  das  ASCII-Format kein Speichern von Tabulatorpositionen zuläßt. Ein Editor
  muß Annahmen über  die  Positionen  der  Tabstops  und  die  Bedeutung  von
  TAB-Codes  in  Dateien  treffen.  Die  meisten  Editoren nehmen an, daß die
  Tabulatoren gleichmäßig verteilt sind und daß sich in jeder  <n>ten  Spalte
  ein  Tabstop  befindet.  <n>  ist  traditionell  (seit  der Zeit der ersten
  Drucker) 8. GoldED kann mit dem Regler  "Tabulatorbreite  in  Dateien"  für
  jede  Distanz  von  1  bis 8 konfiguriert werden. Heutzutage bevorzugen die
  meisten Programmierer/innen für die  Arbeit  am  Bildschirm  eine  kleinere
  Tabulatorbreite   (üblicherweise   4  Spalten).  GoldED  unterstützt  diese
  Programmierer, indem  er  -  solange  der  Text  geladen  ist  -  beliebige
  Tabulatorpositionen  zuläßt (Regler "Tabulatorpositionen"). Allerdings wird
  das Tabulatorschema beim Speichern automatisch wieder in das Standardschema
  des Betriebssystems umgewandelt, damit es keine Probleme beim Austausch mit
  anderen Programmen gibt. Bei dieser Wandlung muß  möglicherweise  ein  Teil
  der Tabulatoren in Leerzeichen umgewandelt werden. Diese Wandlung entfällt,
  wenn die Tabulatorbreite am Bildschirm mit der Tabulatorbreite  in  Dateien
  übereinstimmt  (wenn beispielsweise für beide Einstellungen 4 gewählt wird,
  was der  empfohlene  Wert  für  die  Tabulatorbreite  ist)  oder  wenn  die
  Tabulatorbreite  am Bildschirm ein ganzes Vielfaches der Tabulatorbreite in
  Dateien ist. Alle anderen Einstellungen können Konvertierungen erfordern.

  Technische Informationen

  Die  meisten  Editoren  realisieren  Tabulatoren  über  das  Konzept  eines
  Zeichens  variabler  Breite:  Intern  wird  der  Tabulator als ASCII-Code 9
  gespeichert. Dieser Code wird kurz vor der Anzeige durch eine entsprechende
  Anzahl   Leerzeichen   ersetzt.  Dieser  Ansatz  hat  zwei  Nachteile:  Die
  Scrollgeschwindigkeit leidet, da die Tabulatorcodes in jeder Zeile vor  der
  Anzeige  expandiert werden müssen. Weiterhin wird es notwendig, ein zweites
  Koordinatensystem einzuführen, da die Anzeigekoordinaten nicht mehr mit den
  internen Koordinaten übereinstimmen. GoldED verwendet einen anderen Ansatz:
  Tabulatoren werden direkt beim  Laden  expandiert  und  vor  dem  Speichern
  wieder  in  Tabulatorcodes  konvertiert. GoldED verlagert die TAB-Expansion
  aus der Anzeigefunktion in  die  Lade/Speicher-Funktionen.  Vorteil  dieses
  Konzepts ist, daß Tabulatoren ohne Performancenachteil implementiert werden
  konnten. Nachteil ist, daß Tabstops nicht dynamisch geändert werden  können
  (das   bedeutet,   daß   Verschieben   der  Tabstops  sich  nicht  auf  das
  Einrückungsschema geladener Dokumente auswirkt).

  Benutzerdefinierte Tabstops

  Benutzerdefinierte  Tabstops  sollten  nicht  mit  echten  Tabs  kombiniert
  werden,  da  das  ASCII-Format  das  Speichern benutzerdefinierter Tabstops
  nicht zuläßt. Konfigurieren Sie die  Tabulatortaste  deshalb  entweder  als
  "Cursor bewegen" oder als "Leerzeichen einfügen".


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@node KONFIGURATION_TEMPLATES "Konfiguration/Templates"
@{b}Konfiguration/Templates @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Öffnet einen Dialog zum Konfigurieren der @{" Templates " link M055}. Templates sind Muster,
die  der  Editor  erkennt,  wenn sie in Ihren Eingaben auftauchen (sofern die
Templates-Erkennung  aktiviert  wurde;   s.   @{" Layout/Templates   erkennen " link M055}).
Entdeckt  der  Editor  ein  Muster,  dann  führt  er  die  für  das  Template
konfigurierte Aktion  aus.  In  der  Liste  der  Template-Muster  dürfen  nur
einzelne  Worte  (ohne Leerzeichen) eingetragen werden. Doppelklick auf einen
Eintrag öffnet den Dialog für die @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION} (Templates werden  wie
Menüs, Tasten, usw. konfiguriert).


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@node KONFIGURATION_SYMBOLLEISTEN "Konfiguration/Symbolleisten"
@{b}Konfiguration/Symbolleisten @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Hier erfolgt die Konfiguration der benutzerdefinierbaren Gadgets:

Konfigurierbare Gadgets 

Der   Editor   kennt   zwei   verschiedene   benutzerdefinierte   Knopftypen:
beschriftete  Schaltflächen  im  Fenstertitel und bebilderte Schaltflächen in
den Symbolleisten. Fügen Sie die Bilder (im IFF-Format) und die Texte in  die
entsprechenden Listen dieses Dialogs ein. Mit einem Doppelklick auf einen der
Einträge kann ein Knopf konfiguriert werden (@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).

Farben

GoldED verwendet die konfigurierten Stifte und nicht die tatsächlichen Farben
in    den    Symbolbildern    für    die    Darstellung   der   Symbolleisten
(@{" Konfiguration/Anzeige  &   Schriftarten/Farben " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN}).   Die   Farbpalette   der
Bilddateien  sollte deshalb mit den konfigurierten Stiften übereinstimmen. Am
einfachsten kann dies durch Verwenden eines der  mitgelieferten  Symbole  als
Ausgangsbasis für eigene Entwürfe dienen.


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@node KONFIGURATION_BENUTZEROBERFLÄCHE "Konfiguration/Benutzeroberfläche"
@{b}Konfiguration/Benutzeroberfläche @{ub} aus dem Menü @{" Konfiguration " link KONFIGURATION}

Einstelldialog für diverse Optionen der Benutzeroberfläche:

Texteingabe

  AM SEITENENDE BESCHLEUNIGT SCROLLEN

  Beschleunigt das Scrollen, sobald der Cursor einen Bildrand erreicht.

  CURSOR AM ZEILENENDE STOPPEN

  Aktivieren Sie diese Option, damit der Cursor in die nächste  Zeile  bewegt
  wird, wenn er mit CURSOR-RECHTS über das Zeilenende hinaus bewegt wird.

  CURSOR GEHÖRT NICHT ZUM BLOCK

  Legt fest, ob der Cursor beim Markieren zum Block gerechnet wird; ggf. sind
  nach  einer  Änderung  die  Farbeinstellungen  für  den  Cursor  anzupassen
  (@{" Konfiguration/Anzeige &  Schriftarten " link KONFIGURATION_ANZEIGE_&_SCHRIFTARTEN}),  um  Block  und  Cursor  optisch
  voneinander zu trennen.

  KLAMMERUNG WÄHREND EINGABE PRÜFEN

  Ist die Überprüfung eingeschaltet, wird jede geänderte Zeile beim Verlassen
  auf korrekte Klammerung durch "(..)" überprüft (@{" Suchen/Prüfe Klammerung " link M072}).

  EINZUG BEIBEHALTEN

  Zeigt an, ob der Einzug nach einem RETURN beibehalten wird.

  DRAG & DROP FÜR MARKIERTEN TEXT

  Zeigt an, ob markierter Text mit der Maus verschoben  oder  kopiert  werden
  kann.  Klicken  Sie  über  markiertem Text und halten Sie den Mausknopf für
  einen Moment gedrückt (der Mauszeiger verwandelt sich von  einem  Pfeil  in
  ein  Rechteck).  Sie  können den Text jetzt mit der Maus verschieben, indem
  Sie die Maus zur neuen Position bewegen und den Knopf loslassen.  Betätigen
  Sie  die  CTRL-Taste  im  Drag  & Drop-Modus, um den Text zu kopieren (aber
  nicht zu verschieben).

  EINGABE ERSETZT MARKIERTEN TEXT

  Zeigt an, ob Eingaben den markierten Text ersetzen, wenn  sich  der  Cursor
  während  der  Eingabe  in  einem  markierten  Textbereich  befindet  (diese
  Einstellung   wirkt   sich   weder   auf   markierte   Spalten   noch   auf
  zeilenorientierte Markierungen aus).


Interface

  SCROLLABSTAND

  Mit diesen Reglern kann der  Abstand  des  Cursors  zu  den  Fensterrändern
  eingestellt werden, bei dessen Unterschreiten der Ausschnitt angepaßt wird,
  um mehr Text sichtbar zu machen.

   LEERZEICHEN 

  Dieses  Eingabefeld  definiert,  welche  Zeichen  als  Leerzeichen  ("White
  Space")  und  damit  als Worttrenner gelten. Die Leerzeichendefinition wird
  von  verschiedenen  Editorfunktionen  beachtet.  Beispielsweise  wird   die
  Funktion  "Spring zum nächsten Wort" anhand dieser Einstellung entscheiden,
  wo Worte beginnen und enden.

  Syntax:  Eine  Liste  von  ASCII-Codes  (z.B.  128),  Code-Bereichen  (z.B.
  128-160)  und Texten in Anführungszeichen, die (nur) durch Kommata getrennt
  sind. Beispiel:

  0-" ",128-160,".,;()"


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@node EXTRAS_EINSTELLUNGEN_SPEICHERN "Extras/Einstellungen speichern"
@{b}Extras/Einstellungen speichern @{ub} zu finden im @{" EXTRAS-Menü " link EXTRAS-MENÜ}

Speichert die aktuellen Einstellungen.


@endnode
@node MAKROS-MENÜ "MAKROS-Menü"
                                @{b} MAKROS-Menü @{ub}
                          Menübaum des Makros-Menü 

     @{"  Makros/Sitzung laden           " link M169} @{"  Makros/Sequenz wiederholen...  " link M153}
     @{"  Makros/Sitzung speichern       " link M170} @{"  Makros/Sequenz anwenden auf... " link M215}
     @{"  Makros/Makro bearbeiten        " link M147} @{"  Makros/Sequenz laden           " link M150}
     @{"  Makros/Text als Makro starten  " link M148} @{"  Makros/Sequenz speichern       " link M151}
     @{"  Makros/Makro starten...        " link M171} @{"  Makros/Sequenz exportieren     " link M216}
     @{"  Makros/Makros                  " link M154} @{"  Makros/Eingabe wiederholen     " link M217}
     @{"  Makros/Sequenz aufnehmen       " link M149} @{"  Makros/Befehl eingeben         " link M145}
     @{"  Makros/Sequenz abspielen       " link M152}

@endnode
@node M169 "Makros/Sitzung laden"
@{b}Makros/Sitzung laden@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Laden einer mit @{" Makros/Sitzung speichern " link M170} erzeugten Konfigurationsdatei: die
in  dieser  Datei  beschriebenen  Fenster  und  Texte  werden  geöffnet, alle
vorhandenen Fenster werden geschlossen.


@endnode
@node M170 "Makros/Sitzung speichern"
@{b}Makros/Sitzung speichern@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Sichert alle bisher ungesicherten Texte und erzeugt eine Konfigurationsdatei,
die  eine Beschreibung der Fensteranordnung enthält. Diese Konfiguration kann
später mit @{" Makros/Sitzung laden " link M169} zur Wiederherstellung der Sitzung verwendet
werden.  Rufen  Sie  diese  Funktion  vor einer Unterbrechung ihrer Arbeit am
Rechner auf - Sie können dann Ihre Arbeit zu einem späteren Zeitpunkt schnell
wieder aufnehmen.


@endnode
@node M148 "Makros/Text als Makro starten"
@{b}Makros/Text als Makro starten@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Führt den aktuellen Text über den Rexx-Server als Makro aus. Diese  Anleitung
kann  Sie  nicht  in  Rexx einführen. Für eine Einführung sei deshalb auf die
einschlägige Literatur verwiesen.

Sie sollten den Text vor Verwendung dieser Funktion sichern, da  die  Fassung
auf  dem  Datenträger  und  nicht die Kopie im Speicher ausgeführt wird. Alle
Rexx-Makros müssen mit einem Kommentar (/* .... */) beginnen, um  vom  Server
als  gültig  anerkannt  zu  werden. Ist in der ersten Zeile kein Kommentar zu
finden, verweigert  der  Server  ohne  jede  Fehlermeldung  die  Abarbeitung.
Makros,  die  durch  GoldED gestartet werden, erhalten automatisch GoldED als
Host zugewiesen. Der  ADDRESS-Befehl  muß  deshalb  nicht  verwendet  werden.
Makros,  die  durch  andere Programme (beispielsweise den AmigaDOS-Befehl RX)
gestartet werden, müssen dagegen explizit den  Host  mit  dem  ADDRESS-Befehl
auswählen.  Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Makro überprüfen kann, ob es
durch den Editor gestartet wurde:

/* $VER: 1.0, ©1996 Dietmar Eilert. Empty GoldED macro */

OPTIONS RESULTS                             /* enable return codes     */

if (LEFT(ADDRESS(), 6) ~= "GOLDED") then    /* not started by GoldEd ? */
    address 'GOLDED.1'

'LOCK CURRENT RELEASE=4'                    /* lock GUI, gain access   */
if (RC ~= 0) then
    exit

OPTIONS FAILAT 6                            /* ignore warnings         */
SIGNAL ON SYNTAX                            /* ensure clean exit       */

/* ------------------------ INSERT YOUR CODE HERE: ------------------- */

'REQUEST BODY="Hi, I''m an empty macro"'

/* ---------------------------- END OF YOUR CODE --------------------- */

'UNLOCK' /* VERY important: unlock GUI */
EXIT

SYNTAX:

SAY "Sorry, error line" SIGL ":" ERRORTEXT(RC) ":-("
'UNLOCK'
EXIT


@endnode
@node M171 "Makros/Makro starten..."
@{b}Makros/Makro starten...@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Führt eine Datei als Rexx-Makro aus. Beispielmakros  finden  sich  im  Ordner
"golded:etc/rexx".  Sie werden diese Funktion selten benutzen, da Rexx-Makros
normalerweise    direkt    an    Menüs    und    Tasten    gebunden    werden
(@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).


@endnode
@node M147 "Makros/Makro bearbeiten"
@{b}Makros/Makro bearbeiten@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Öffnet eine Datei aus dem  Rexx-Verzeichnis  des  Editors  (golded:etc/rexx).
Rexx-Makros  sollten  die  Endung  ".rexx"  verwenden. Rexx-Makros für GoldED
müssen einem speziellen Protokoll folgen, bevor  sie  die  Kommunikation  mit
GoldED aufnehmen. Das Protokoll verhindert Konflikte mit Benutzereingaben und
anderen  gleichzeitig  gestarteten  Rexx-Makros   (siehe   @{" Rexx-Port " link REXX-PORT}).   Es
empfiehlt  sich,  die  Datei  "empty.rexx"  als  Basis für eigene Entwürfe zu
nehmen.


@endnode
@node M154 "Makros/Makros"
@{b}Makros/Makros@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

In diesem Menü sind einige der mit GoldED ausgelieferten Makros eingetragen:

@{b}Makro: Numerieren       @{ub}
@{b}Makro: Dateiliste       @{ub}
@{b}Makro: Verzeichnisinhalt@{ub}
@{b}Makro: Markierung falten@{ub}

MAKRO NUMERIEREN

  Numeriert  den  angezeigten  Text.  Startnummer  und  Schrittweite   werden
  erfragt.

MAKRO DATEILISTE

  Fügt die von Ihnen in einem Dateidialog ausgewählten Dateinamen in den Text
  ein. Halten Sie SHIFT gedrückt, um mehrere Dateien auszuwählen.

MAKRO VERZEICHNISLISTE

  Führt eine Liste der in einem Verzeichnis enthaltenen Dateien und Ordner in
  den Text ein.

MAKRO MARKIERUNG FALTEN

  Faltet die markierten Zeilen (@{" Bearbeiten/Markieren " link M172}). Eine  Einführung  in
  das Thema @{" Falten " link M106} finden Sie am Anfang dieser Dokumentation.


@endnode
@node M149 "Makros/Sequenz aufnehmen"
@{b}Makros/Sequenz aufnehmen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Sequenzen 

Startet (erster Aufruf) bzw. beendet  (zweiter  Aufruf)  die  Aufnahme  einer
Sequenz. Diese Funktion liegt auch auf SHIFT-F10. Während der Aufnahme werden
alle Tastendrücke und Menüaktionen aufgezeichnet.  Mausaktionen  (Mausklicks,
Rollbalken,  etc.) werden nicht aufgezeichnet. Mit @{" Makros/Sequenz abspielen " link M152}
kann  die   Sequenz   später   wieder   abgespielt   werden.   Benutzen   Sie
@{" Makros/Sequenz   speichern " link M151},   um   Aufnahmen   dauerhaft   zu  sichern  und
@{" Makros/Sequenz  laden " link M150},  um   auf   eine   früher   aufgezeichnete   Sequenz
zuzugreifen.  Gespeicherte  Sequenzen  können  auch  direkt  auf  Menüpunkte,
Tasten, usw. gelegt werden (siehe @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).


@endnode
@node M152 "Makros/Sequenz abspielen"
@{b}Makros/Sequenz abspielen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Spielt eine zuvor mit @{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149}  aufgenommene  Sequenz  von
Ereignissen einmal ab. Diese Funktion liegt auch auf F10.


@endnode
@node M153 "Makros/Sequenz wiederholen..."
@{b}Makros/Sequenz wiederholen...@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Spielt eine zuvor mit @{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149}  aufgenommene  Sequenz  von
Ereignissen  beliebig  oft  ab.  Das Abspielen der Sequenz wird unterbrochen,
wenn während der Wiedergabe ein Fehler  auftritt  (wenn  beispielsweise  eine
Suchfunktion das Suchmuster nicht findet).


@endnode
@node M215 "Makros/Sequenz anwenden auf..."
@{b}Makros/Sequenz anwenden auf...@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Wendet eine Sequenz auf mehrere Dateien an. Nehmen Sie ein Makro  auf,  bevor
Sie  diese  Funktion  verwenden.  Es  erscheint ein Dateidialog, über den Sie
Dokumente auswählen können. Der Editor  öffnet  diese  Texte  und  führt  die
Sequenz für jedes Dokument einmal aus.


@endnode
@node M150 "Makros/Sequenz laden"
@{b}Makros/Sequenz laden@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Lädt eine Sequenz.


@endnode
@node M151 "Makros/Sequenz speichern"
@{b}Makros/Sequenz speichern@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Speichert die zuletzt mit @{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149}  aufgenommene  Sequenz.
GoldED-Sequenzen  sollten  im  Ordner "golded:etc/recordings" abgelegt werden
und auf ".seq" enden.


@endnode
@node M216 "Makros/Sequenz exportieren"
@{b}Makros/Sequenz exportieren@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Speichert die zuletzt aufgenommene Sequenz (@{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149})  als
Rexx-Makro.  Rexx-Makros  sind  Textdateien, die mit GoldED bearbeitet werden
können (@{" Makros/Makro bearbeiten " link M147}.


@endnode
@node M217 "Makros/Eingabe wiederholen"
@{b}Makros/Eingabe wiederholen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Sie  können  angeben,  wie  oft  die  nächste   Menüfunktion,   der   nächste
Tastendruck,  etc.  wiederholt  werden sollen. Beispiel: Geben Sie 80 ein und
drücken Sie die "-"-Taste. Damit wird eine horizontale Linie eingefügt.


@endnode
@node M145 "Makros/Befehl eingeben"
@{b}Makros/Befehl eingeben@{ub} zu finden im @{" MAKROS-Menü " link MAKROS-MENÜ}

Öffnet den Befehlsdialog. Geben Sie den Befehl  ein,  der  ausgeführt  werden
soll (siehe @{" Interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}). Der Tastaturkurzbefehl für diese Funktion ist
SHIFT-ESC. Beispiel: INFO VERSION


@endnode
@node M001 "Über GoldED"
@{b}Über GoldED@{ub}

Zeigt allgemeine Informationen zu GoldED an (Programmversion,  der  Name  des
Rexx-Ports,  der  Name des aktuellen Screens). Die durch den Editor geöffnete
Screens sind immer "öffentlich" und können von anderen Programmen  mitbenutzt
werden.   Das   folgende  Beispiel  öffnet  ein  Shell-Fenster  auf  GoldED's
Bildschirm  (man  beachte,  daß   zwischen   "screen"   und   dem   folgenden
Bildschirmnamen kein Leerzeichen steht):

                 SHELL CON:0/11/640/100/Shell/screenGOLDED.1


@endnode
@node TASTATUR "Tastatur"
                                 @{b} Tastatur @{ub}

                  @{"    Cursortasten    " link CURSORTASTEN} @{"     TAB-Taste      " link TAB-TASTE}
                  @{"    HELP-Taste      " link HELP-TASTE} @{"     ESC-Taste      " link ESC-TASTE}
                  @{"    RETURN-Taste    " link RETURN-TASTE} @{"     F-Tasten       " link F-TASTEN}
                  @{"    DEL-Taste       " link DEL-TASTE} @{"     SPACE-Taste    " link SPACE-TASTE}

Einige sehr nützliche Funktionen von GoldED  können  nur  über  die  Tastatur
abgerufen  werden.  Sie  werden  auf den folgenden Seiten beschrieben. Andere
Funktionen stehen sowohl über  das  Menü  als  auch  über  die  Tastatur  zur
Verfügung.   Die   Tastaturvariante   ist   im   allgemeinen  schneller.  Die
Tastaturbelegung  kann  über  den  Dialog  @{" Konfiguration/Tastatur " link KONFIGURATION_TASTATUR}  angepaßt
werden.

Steuertasten sind in GoldED oft mehrfach belegt und  führen  in  Abhängigkeit
von den gleichzeitig gedrückten qualifizierenden Tasten (SHIFT/CTRL/ALT) eine
jeweils  andere  Funktion  aus.  So  können   Sie   über   die   Cursortasten
beispielsweise sieben verschiedene Funktionen erreichen.


@endnode
@node CURSORTASTEN "Cursortasten"
                               @{b} Cursortasten @{ub}
                           Scrollgeschwindigkeiten 

CURSOR OBEN/UNTEN + ALT

  Der Text wird schnell nach oben bzw. unten  gescrollt.  Der  Cursor  bleibt
  dabei an der alten Bildschirmposition (z.B. in der Mitte der Anzeige).

CURSOR OBEN/UNTEN + SHIFT

  Blättert zur nächsten bzw. zur vorherigen Seite. Die Seiten überlappen sich
  beim  Blättern,  um  Ihnen so eine Orientierung im Text zu ermöglichen. Der
  Cursor verändert seine Position am Bildschirm (z.B. Bildschirmmitte) nicht.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH OBEN/UNTEN) + CTRL

  Sprungfunktion: Der Cursor überspringt  die  nächsten  25%  des  Textes  in
  Richtung Textanfang bzw. Textende.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + ALT

  Der Text wird nach links bzw. rechts gescrollt. Der Cursor bleibt dabei  an
  der alten Bildschirmposition (z.B. in der Mitte der Anzeige).

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + CTRL

  Ändert die Block-Einrückung: Die  mit  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}  ausgewählten
  Zeilen werden buchstabenweise ein- bzw. ausgerückt. Halten Sie gleichzeitig
  die SHIFT-Taste gedrückt, um vom buchstabenweisen Einrücken  auf  schnelles
  Einrücken (zur nächsten Tabulatorposition) umzuschalten.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + SHIFT

  Bewegt den Cursor an den Anfang des nächsten bzw. des vorangehenden Wortes.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + SHIFT + ALT

  Bewegt den Cursor an das Ende des nächsten (rechts) bzw. des  vorangehenden
  (links) Wortes.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + CTRL + ALT

  Ändert den Einzug der Cursorzeile.


@endnode
@node HELP-TASTE "HELP-Taste"
                                 @{b} HELP-Taste @{ub}
HELP

  Faltet oder entfaltet  Text:  Es  wird  entfaltet,  wenn  sich  der  Cursor
  momentan  über  einem Faltkommentar befindet. Es wird nach Faltmarkierungen
  gesucht und gefaltet (siehe  @{" Falten " link M106}),  wenn  sich  der  Cursor  in  einer
  normalen Textzeile befindet.

HELP + CTRL

  Faltet oder entfaltet den ganzen Text: Es wird  entfaltet,  wenn  sich  der
  Cursor  momentan  über einer Faltung befindet. Ansonsten wird der Text nach
  Faltmarkierungen durchsucht und entsprechend gefaltet (siehe @{" Falten " link M106}).


@endnode
@node TAB-TASTE "TAB-Taste"
                                 @{b} TAB-Taste @{ub}
TAB (+ SHIFT)

  Bewegt den Cursor zur nächsten Tabulatorposition. GoldED kennt verschiedene
  TAB-Modi,  die  im  Abschnitt  über  @{" Tabulatoren " link KONFIGURATION_TABULATOREN}  ausführlich beschrieben
  werden. Verwenden Sie die TAB-Taste zusammen mit SHIFT, um den  Cursor  zur
  vorangehenden Tabulatorposition zu bewegen (BACKTAB-Funktion).


@endnode
@node RETURN-TASTE "RETURN-Taste"
                                @{b} RETURN-Taste @{ub}
RETURN (+ SHIFT)

  Die  RETURN-Taste  bewegt  den  Cursor  in  die  nächste  Zeile.  Die  neue
  Cursorposition  hängt von verschiedenen Einstellungen des Editors ab (siehe
  @{" Konfiguration/Benutzeroberfläche " link KONFIGURATION_BENUTZEROBERFLÄCHE}/@{" Konfiguration/Kontext " link KONFIGURATION_KONTEXT}).  Normalerweise
  wird der Cursor in die erste Spalte der nächsten Zeile bewegt.

  Die Cursorzeile wird an der Cursorposition aufgespalten, wenn sich der Cursor
  über Text befindet (und nicht gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrückt wird).

RETURN + CTRL

  Fügt eine leere Zeile vor der aktuellen Zeile in den Text ein.


@endnode
@node DEL-TASTE "DEL-Taste"
                                 @{b} DEL-Taste @{ub}
DELETE (+ SHIFT)

  Löscht den Buchstaben unter dem Cursor. Der Rest der  Zeile  wird  um  eine
  Position  nach links gezogen. Bei gleichzeitig niedergehaltener SHIFT-Taste
  würde bis zum Ende der Zeile gelöscht.

DELETE + CTRL

  Entfernt die aktuelle Zeile aus dem Text. Die 50 zuletzt gelöschten  Zeilen
  können zurückgeholt werden (@{" Extras/Zeile zurückholen " link M131}).

DELETE + ALT

  Löscht das Wort unter dem Cursor. Die zuletzt gelöschten Worte  können  mit
  DEL-ALT-SHIFT zurückgeholt werden.

DELETE + ALT + SHIFT

  Fügt das zuletzt gelöschte Wort in den Text ein.


@endnode
@node ESC-TASTE "ESC-Taste"
                                 @{b} ESC-Taste @{ub}
APC 

APC steht für AutoCompletion: diese  Funktion  ersetzt  das  Wort  unter  dem
Cursor  durch  ein  Wort aus aus dem Wörterbuch (@{" Konfiguration/Wörterbuch " link KONFIGURATION_WÖRTERBUCH}).
Beispiel:  Plazieren  Sie  den  Cursor  über  "TIG"  und  betätigen  Sie  die
ESC-Taste:  'TIG'  wird  durch  'TAG_IGNORE' ersetzt, sofern das C-Wörterbuch
präsent  ist.  GoldED  benutzt  Pattern-Matching,  um  zu  Abkürzungen  einen
passenden Wörterbucheintrag zu finden. Es ist nicht notwendig, sich bestimmte
Abkürzungen zu merken. Im obigen Beispiel  hätte  die  Abkürzung  "TAGI"  zum
gleichen Ergebnis geführt. Einzige Bedingung ist, daß der erste Buchstabe der
Abkürzung dem ersten Buchstaben der ausgeschriebenen Fassung  entspricht.  Je
größer das Wörterbuch ist, desto längere Abkürzungen müssen verwendet werden,
um eine eindeutige Identifizierung zu gewährleisten. Eine Ergänzungsfunktion,
die  unabhängig  vom Wörterbuch arbeitet, steht in Form der kontextsensitiven
@{" IntelliSense " link SPACE-TASTE}-Funktion zur Verfügung.


@endnode
@node SPACE-TASTE "SPACE-Taste"
                                 @{b} SPACE-Taste @{ub}

IntelliSense 

Im Gegensatz zur @{" APC " link ESC-TASTE}-Funktion kann mit dieser Funktion Text unabhängig  von
einem  Wörterbuch  ergänzt  werden:  Der Editor sucht im Dokument selbst nach
einer passenden Vervollständigung. Tippen Sie einfach die  ersten  Buchstaben
eines  Wortes  ein  und rufen Sie die IntelliSense-Vervollständigung auf: das
Wort wird kontextabhängig vervollständigt. Die Anzahl der für eine eindeutige
Identifizierung  einzugebenden  Buchstaben variiert (textabhängig) stark, ist
mit etwas Übung aber abschätzbar.  Standardmäßig  liegt  diese  Funktion  auf
SHIFT + SPACE.

Technische Information

Strategie und Geschwindigkeit der  IntelliSense-Funktion  können  in  Grenzen
über  einen  Schwellwert  beeinflußt  werden,  der  regelt, wie gründlich die
Funktion  den  Text  durchsucht.   Standardbelegung   der   SHIFT-SPACE-Taste
(@{" Konfiguration/Tastatur " link KONFIGURATION_TASTATUR} ist ein Schwellwert von 4. Niedrigere Werte erhöhen
die Suchgeschwindigkeit, höhere Werte die Qualität der Suche. Sinnvolle Werte
sollten  zwischen  1 und 10 liegen. Der Wert 4 bedeutet, daß GoldED die Suche
abbricht, sobald er ein Wort gefunden hat,  das  mindestens  vier  Buchstaben
länger ist als die Kurzform.


@endnode
@node F-TASTEN "F-Tasten"
                                  @{b} F-Tasten @{ub}

Die Funktionstasten sind prinzipiell über den Dialog @{" Konfiguration/Tastatur " link KONFIGURATION_TASTATUR}
konfigurierbar.  Einige  Commodities belegen allerdings alle Funktionstasten,
so daß GoldED diese Tasten nicht mehr erkennen kann.

        Taste   Beschreibung          Querverweis
        ----------------------------------------------------------------
        F1      Datei laden           @{" Datei/Laden                      " link M005}
        F2      Datei einfügen        @{" Datei/Einfügen                   " link M009}
        F3      Text drucken          @{" Datei/Drucken                    " link M018}
        F4      Markierung aufheben   @{" Bearbeiten/Markierung verbergen  " link M022}
        F5      Zeile markieren       @{" Bearbeiten/Markieren zeilenweise " link M021}
        F6      Weitersuchen          @{" Suchen/Weitersuchen              " link M067}
        F7      nächste Seite         @{" Cursortasten                     " link CURSORTASTEN}
        F8      Einfüge-Modus setzen  @{" Layout/Einfügemodus              " link M108}
        F9      Sonderzeichen         @{" Extras/Sonderzeichen einfügen    " link M077}
        F10     Sequenz abspielen     @{" Makros/Sequenz abspielen         " link M152}

        SHIFT &
        Taste   Beschreibung          Querverweis
        ----------------------------------------------------------------
        F1      Sichern als...        @{" Datei/Speichern als              " link M014}
        F2      Packen als...         @{" Datei/Speichern mit XPK          " link M015}
        F3      Fenster schließen     @{" Datei/Text schließen             " link M020}
        F4      Text löschen          @{" Datei/Text löschen               " link M003}
        F5      Zeilenweise markieren @{" Bearbeiten/Markieren zeilenweise " link M021}
        F6      Ersetzen              @{" Suchen/Ersetzen                  " link M069}
        F7      Vorherige Seite       @{" Cursortasten                     " link CURSORTASTEN}
        F8      Überschreib-Modus     @{" Layout/Einfügemodus              " link M108}
        F9      Projektdialog         @{" Konfiguration/Projekt            " link KONFIGURATION_PROJEKT}
        F10     Sequenz aufnehmen     @{" Makros/Sequenz aufnehmen         " link M149}


@endnode
@node REXX-PORT "Rexx-Port"
                             @{b} Rexx-Port @{ub}

Rexx-Makros vs. aufgenommene Sequenzen

GoldED bietet zwei Automatisierungs-Mechanismen: Rexx-Makros  und  Sequenzen.
Rexx-Makros  sind  Programme  in  der  Art  vieler  Programmiersprachen.  Die
Rexx-Programme können über das Dialogfeld zur @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}  einzelnen
Menüs,   Tasten  usw.  zugewiesen  werden.  Beispielmenüs  finden  Sie  unter
@{" Makros/Makros " link M154}. Rexx-Makros werden zwar durch GoldED gestartet,  tatsächlich
ausgeführt  werden sie aber durch den "Rexx-Server". Als Rexx-Server wird das
im Hintergrund laufende Programm RexxMast bezeichnet,  welches  üblicherweise
in der Startup-Sequenz gestartet wird. Der Server geht die Makros zeilenweise
durch und führt die Befehle aus. Dabei können die dem  Rexx-Server  bekannten
Befehle  mit  anwendungsspezifischen  Kommandos  gemischt  werden.  Stößt der
Server auf einen ihm unbekannten Befehl, reicht er diesen an den "Host"  (bei
durch GoldED gestarteten Makros ist das GoldED) weiter. Dank der Flexibilität
von Rexx stellen Makros ein sehr mächtiges Mittel zur Ablaufkontrolle dar. In
GoldED's  Makro-Menü  finden  Sie  einige  Beispiele für die sich eröffnenden
Möglichkeiten. Nachteilig ist das umfangreiche erforderliche Wissen. Wenn Sie
automatisierte Kontrolle benötigen, an Rexx aber kein Interesse haben, bleibt
Ihnen noch die Fähigkeit dieses Editors,  Abläufe  aufzuzeichnen  und  später
beliebig  oft  abzuspielen. Bringen Sie dem Editor neue Funktionen bei, indem
Sie den Ablauf vorspielen. Gestartet und beendet wird die Sequenzaufnahme mit
@{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149},  abgespielt wird mit @{" Makros/Sequenz abspielen " link M152}.
Sequenzen können gespeichert (@{" Makros/Sequenz laden " link M150}) und  Menüs  und  Tasten
zugewiesen werden (@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).

Die  folgenden  Abschnitte  beschreiben   den   Rexx-Port   dieses   Editors.
Basiswissen bezüglich der Rexx-Programmierung wird vorausgesetzt: Sie sollten
wissen, wie  Rexx-Programme  üblicherweise  aufgebaut  sind,  wie  man  diese
Programme  entwickelt und wie man sie startet. Einsteiger/innen seien auf die
einschlägige   Literatur    verwiesen    (z.B.    das    Rexx-Handbuch    der
Systemdokumentation, welches einigen Amigamodellen beiliegt).

Rexx-Grundlagen

Möchte ein Makro per Rexx die Kontrolle über den Editor übernehmen, dann  muß
es  ein  bestimmtes  Protokoll  einhalten.  Das  Protokoll  besteht  aus  den
folgenden Schritten:

                            1. @{"  Host auswählen     " link HOST_AUSWÄHLEN}
                            2. @{"  Fenster anfordern  " link FENSTER_ANFORDERN}
                            3. @{"  Arbeit erledigen   " link ARBEIT_ERLEDIGEN}
                            4. @{"  Fenster freigeben  " link FENSTER_FREIGEBEN}

@endnode
@node HOST_AUSWÄHLEN "Host auswählen"
@{b}Host auswählen @{ub}

Bei Aufruf eines Rexx-Makros  über  den  Editor  (etwa  als  Menü  oder  über
@{" Makros/Text  als  Makro  starten " link M148}) ist der Host automatisch richtig gesetzt:
alle dem Server unbekannten Befehle werden an GoldED weitergereicht. Wird das
Makro  dagegen  durch  ein  anderes Programm (beispielsweise "rx") gestartet,
weiß der Server nicht, an wen die ihm unbekannten GoldED-Befehle zu übergeben
sind. Im Makro muß deshalb der Host explizit per ADDRESS <Portname> angegeben
werden: ADDRESS <Portname>

Port-Name

Der Name des Rexx-Ports ist "GOLDED.1", wenn der Editor nur einmal  gestartet
wurde.  Ein weiterer Editor würde "GOLDED.2" verwenden, usw. Der Name kann im
Zweifelsfall über den Menüpunkt @{" Über GoldED " link M001} oder mit  dem  @{" QUERY " link QUERY}-Kommando
(@{" Makros/Befehl   eingeben " link M145}):  QUERY  HOST)  abgefragt  werden.  Die  meisten
Anwender/innen werden nie mehr  als  einen  GoldED-Task  gleichzeitig  laufen
haben, so daß man im allgemeinen von einem Port "GOLDED.1" ausgehen kann.

@endnode
@node FENSTER_ANFORDERN "Fenster anfordern"
@{b}Fenster anfordern @{ub}

Ein Skript muß dem Editor per @{" LOCK " link LOCK}-Befehl mitteilen,  welches  Fenster  von
den  folgenden  Befehlen betroffen sein wird. In den meisten Fällen wird dies
das  aktuelle  Fenster  sein:  LOCK  CURRENT  RELEASE=4.  Das  Ergebnis   des
LOCK-Befehls  muß  überprüft  werden:  der Vorgang war erfolgreich, wenn RC=0
ist. Wenn Sie den Editor einmal erfolgreich  per  @{" LOCK " link LOCK}  angefordert  haben,
müssen  Sie  ihn später auf jeden Fall per @{" UNLOCK " link UNLOCK} wieder freischalten. Wird
dies versäumt, bleibt GoldED vollständig blockiert (vgl. @{" Fenster freigeben " link FENSTER_FREIGEBEN}.
Bis zum LOCK-Befehl läuft ein Makro parallel zum Editor. Der Benutzer kann in
dieser Zeit weiter am Text arbeiten. Erst mit dem LOCK-Befehl wird der Editor
für  den  Benutzer gesperrt. Das Makro kann sich von nun an darauf verlassen,
daß der Ablauf nicht durch Anwenderaktionen  gestört  wird.  GoldED  befindet
sich  damit  (bis  zum nächsten @{" UNLOCK " link UNLOCK}) im Zustand der Makro-Ausführung. In
dieser Phase ändert sich das Verhalten des @{" QUERY " link QUERY}-Befehls: Ergebnisse werden
nicht  mehr  interaktiv  im  Fenster (z.B. LINE=3) ausgegeben, sondern an den
Server in Form  der  Variablen  RESULT  ohne  vorangestellten  Variablennamen
übergegeben (z.B. 3).

@endnode
@node ARBEIT_ERLEDIGEN "Arbeit erledigen"
@{b}Arbeit erledigen @{ub}

Innerhalb Ihres Makros können Sie jeden GoldED-Befehl (s. @{" Interne  Befehle " link INTERNE_BEFEHLE})
verwenden. Beachten Sie, daß eine Makrozeile zweimal interpretiert wird: Erst
vom Server, dann von GoldED  per  ReadArgs().  Dies  macht  insbesondere  die
Verwendung  von  Anführungszeichen  und  "'"  recht  kompliziert.  Vorschlag:
Schreiben Sie eine Makrozeile so, als ob sie  direkt  vom  Editor  ausgeführt
würde  (Schritt  1).  Dann  setzen  Sie  die  ganze  Zeile in "'", um sie dem
Rexx-Server als Kommando kenntlich zu machen (Schritt  2).  Nun  müssen  noch
alle  "'"  innerhalb  des  Kommandos  verdoppelt werden, damit der Server sie
nicht für Kommando-Begrenzer hält (Schritt 3). Zum Abschluß wären  noch  alle
Sternchen  ("*")  zu verdoppeln ("**"): Einzelne Sterne würden von ReadArgs()
als Einleitung einer Spezialsequenz gewertet (z.B. *n = Linefeed). Beispiel:

          Schritt 1:  REQUEST BODY "Hi, I'm an empty macro"
          Schritt 2: 'REQUEST BODY "Hi, I'm an empty macro"'
          Schritt 3: 'REQUEST BODY "Hi, I''m an empty macro"'

Normalerweise  gibt  GoldED  Ergebnisse  in  der   Variable   RESULT   zurück
(Voraussetzung  ist, daß das Rexx-Skript durch Verwendung des Befehls OPTIONS
RESULTS Ergebnisse anfordert). Einige Befehle (u.a. @{" QUERY " link QUERY})  gestatten  aber
auch die Angabe der gewünschten Variable. Beispiel: 'QUERY ABSLINE VAR=LINE'.
Zusätzlich wird RC bei fehlerfreier Abarbeitung auf 0, bei  Fehlern  je  nach
Schweregrad  auf  5,  10  oder  20  gesetzt. RC2 enthält ggf. einen passenden
Fehlertext.

@endnode
@node FENSTER_FREIGEBEN "Fenster freigeben"
@{b}Fenster freigeben @{ub}

Ein Rexx-Makro, das den Editor zuvor mit einem @{" LOCK " link LOCK} blockiert hat, muß  die
Benutzeroberfläche  per  @{" UNLOCK " link UNLOCK}  freigeben, bevor terminiert wird (@{" UNLOCK " link UNLOCK}
ohne vorheriges @{" LOCK " link LOCK} ist nicht zulässig). Ohne @{" UNLOCK " link UNLOCK}  würde  der  Editor
dauerhaft  blockiert und damit unbenutzbar. Es ist deshalb unbedingt dafür zu
sorgen, daß der UNLOCK-Befehl auch ausgeführt wird - und zwar auch dann, wenn
das  Makro aus unvorhergesehenen Gründen abbricht (Rexx bietet mit SIGNAL und
OPTION  FAILAT   brauchbare   Befehle   zum   Fehler-Handling   an).   Einige
beispielhafte  Makros  finden Sie im Ordner "golded:etc/rexx".

Tip

Im schlimmsten Fall (Editor durch fehlerhaftes Makro  blockiert)  können  Sie
die  Blockierung  aufheben,  indem Sie im Menü des Drag & Drop-Programms (aus
dem GoldED-Verzeichnis) die Funktion "Unlock editor" ausführen.


@endnode
@node INTERNE_BEFEHLE "Interne Befehle"
                             @{b} Interne Befehle @{ub}

GoldED  bietet  Ihnen  insgesamt  etwa  250   Kommandos   und   Optionen   an
(@{" Befehlsliste " link BEFEHLSLISTE}),  die über alle Schnittstellen des Editors ansprechbar sind:
Sie können in Makros eingesetzt werden, auf Tasten und  Menüs  gelegt  werden
(@{" Konfiguration/Tastatur " link KONFIGURATION_TASTATUR}  bzw. @{" Konfiguration/Menüs " link KONFIGURATION_MENÜS}) oder direkt eingegeben
werden  (@{" Makros/Befehl  eingeben " link M145}).  Hinsichtlich  der  Syntax  gelten   die
üblichen  DOS-Regeln,  da  zum  Auswerten  der  Befehle  wie  von den meisten
AmigaDOS-Kommandos  die  Betriebssystemfunktion  ReadArgs()  verwendet  wird:
Zeichenketten, die Leerzeichen enthalten, müssen in Anführungszeichen gesetzt
werden. Anführungszeichen in Zeichenketten können  mit  *"  übergeben  werden
(ein  einzelnes Sternchen * wäre als ** zu übergeben). Kommandos und Optionen
dürfen beliebig groß oder klein geschrieben werden. Beispiel für eine auf den
folgenden Seiten verwendete Befehlsbeschreibung:

                PRINT FORCE/S,ITALICS/K,ALL/S,LPI/N,CONFIG/K

Dieses  PRINT-Kommando  akzeptiert  offensichtlich  fünf   Optionen:   FORCE,
ITALICS,  ALL,  LPI  und  CONFIG. Hinter jeder Option ist der Optionstyp über
Schrägstrich  plus  Buchstabe  angegeben.  Diese  Kennung  regelt  grob   die
Verwendung  der  Option  und  die  Art  der eventuell zusätzlich anzugebenden
Argumente. Im allgemeinen ist es dem Benutzer  freigestellt,  beliebig  viele
der  möglichen  Optionen  gleichzeitig  zu  benutzen  (nur /A-Optionen mÜssen
angegeben werden). Die Reihenfolge der Angaben ist dabei bedeutungslos.

Zurück zum Beispiel: Die Option FORCE ist ein Schalter (/S =  "switch"),  der
bei  Kommandos  ein bestimmtes Verhalten auslöst, sobald die Option angegeben
wird. Besondere weitere Argumente sind  nicht  erforderlich.  Näheres  regelt
dann immer die entsprechende Befehlsbeschreibung. Beispiel:

                                  PRINT ALL

Die  zweite  Option  (/K)  führt  ein  Schlüsselwort-Wert-Paar  ein   (/K   =
"Keyword").  Beispiel:  PRINT  ITALICS=TRUE. Das Gleichheitszeichen muß nicht
angegeben werden. Der zulässige Wertebereich (hier TRUE oder FALSE) wäre  der
jeweiligen   Befehlsbeschreibung   zu   entnehmen:   Wird   bei   einer   der
Befehlsbeschreibungen als Argumententyp BOOL angegeben, so sind  TRUE,  FALSE
und  i.d.R.  auch  TOGGLE möglich. Ist als Argumententyp STRING angegeben, so
können  beliebige  Zeichenketten   angegeben   werden.   Zeichenketten,   die
Leerzeichen enthalten, müssen in Anführungszeichen gesetzt werden. Die vierte
Option LPI des obigen Beispiels steht für  ein  numerisches  Argument  (/N  =
"Numerical"). Beispiel:

                              PRINT ALL LPI=10.

Der zulässige Bereich für das Argument ergibt sich meist aus dem Zusammenhang
und  wird  in  den  Befehlsbeschreibungen  nur  grob vorgegeben. UWORD/ULONG:
positive ganze Zahlen; WORD/LONG: vorzeichenbehaftete ganze Zahlen. Neben den
bisher  vorgestellten Typen gibt es noch "/F" (akzeptiert Rest der Zeile) und
"/M" (akzeptiert beliebig viele Zeichenketten).


@endnode
@node BEFEHLSLISTE "Befehlsliste"
@{b}Befehlsliste @{ub} (Benutzung: siehe @{" Interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}):

 @{"  API      " link API}  @{"  DPAGE    " link DPAGE}  @{"  HELP     " link HELP}  @{"  MOUSE    " link MOUSE}  @{"  QUIT     " link QUIT}  @{"  TAB      " link TAB}
 @{"  BACK     " link BACK}  @{"  ELSE     " link ELSE}  @{"  HUNTER   " link HUNTER}  @{"  NAME     " link NAME}  @{"  REDO     " link REDO}  @{"  TABS     " link TABS}
 @{"  BEEP     " link BEEP}  @{"  ENDIF    " link ENDIF}  @{"  IF       " link IF}  @{"  NEW      " link NEW}  @{"  REFRESH  " link REFRESH}  @{"  TASK     " link TASK}
 @{"  BIND     " link BIND}  @{"  ENDWORD  " link ENDWORD}  @{"  IMAGES   " link IMAGES}  @{"  NEXT     " link NEXT}  @{"  REGEDIT  " link REGEDIT}  @{"  TEXT     " link TEXT}
 @{"  BITS     " link BITS}  @{"  EXALL    " link EXALL}  @{"  INDENT   " link INDENT}  @{"  NOP      " link NOP}  @{"  REMAP    " link REMAP}  @{"  TMPLATE  " link TMPLATE}
 @{"  BLOCK    " link BLOCK}  @{"  EXPAND   " link EXPAND}  @{"  INFO     " link INFO}  @{"  NOTIFY   " link NOTIFY}  @{"  REPLACE  " link REPLACE}  @{"  TOOLBAR  " link TOOLBAR}
 @{"  BRACKET  " link BRACKET}  @{"  EXTRACT  " link EXTRACT}  @{"  INSERT   " link INSERT}  @{"  OPEN     " link OPEN}  @{"  REQLIST  " link REQLIST}  @{"  TYPE     " link TYPE}
 @{"  BREAKPT  " link BREAKPT}  @{"  FDOWN    " link FDOWN}  @{"  KEY      " link KEY}  @{"  PATH     " link PATH}  @{"  REQUEST  " link REQUEST}  @{"  UJUMP    " link UJUMP}
 @{"  CLIP     " link CLIP}  @{"  FILE     " link FILE}  @{"  LAYOUT   " link LAYOUT}  @{"  PC       " link PC}  @{"  RIGHT    " link RIGHT}  @{"  UNDO     " link UNDO}
 @{"  CMD      " link CMD}  @{"  FIND     " link FIND}  @{"  LEFT     " link LEFT}  @{"  PHRASE   " link PHRASE}  @{"  RUN      " link RUN}  @{"  UNLOCK   " link UNLOCK}
 @{"  CODE     " link CODE}  @{"  FIRST    " link FIRST}  @{"  LINES    " link LINES}  @{"  PING     " link PING}  @{"  RX       " link RX}  @{"  UP       " link UP}
 @{"  COLON    " link COLON}  @{"  FIX      " link FIX}  @{"  LOCK     " link LOCK}  @{"  PONG     " link PONG}  @{"  SAVE     " link SAVE}  @{"  UPAGE    " link UPAGE}
 @{"  CONTEXT  " link CONTEXT}  @{"  FOLD     " link FOLD}  @{"  MACRO    " link MACRO}  @{"  POP      " link POP}  @{"  SCREEN   " link SCREEN}  @{"  USE      " link USE}
 @{"  CR       " link CR}  @{"  FORMAT   " link FORMAT}  @{"  MAN      " link MAN}  @{"  PREFS    " link PREFS}  @{"  SESSION  " link SESSION}  @{"  VIEW     " link VIEW}
 @{"  DEBUG    " link DEBUG}  @{"  FREEZE   " link FREEZE}  @{"  MARK     " link MARK}  @{"  PREV     " link PREV}  @{"  SET      " link SET}  @{"  VLEFT    " link VLEFT}
 @{"  DEL      " link DEL}  @{"  FUNC     " link FUNC}  @{"  MAXDOWN  " link MAXDOWN}  @{"  PREVEND  " link PREVEND}  @{"  SHIFT    " link SHIFT}  @{"  VRIGHT   " link VRIGHT}
 @{"  DELETE   " link DELETE}  @{"  FUP      " link FUP}  @{"  MAXUP    " link MAXUP}  @{"  PRINT    " link PRINT}  @{"  SMARTCR  " link SMARTCR}  @{"  WINDOW   " link WINDOW}
 @{"  DIR      " link DIR}  @{"  GOTO     " link GOTO}  @{"  MENUS    " link MENUS}  @{"  PROJECT  " link PROJECT}  @{"  STOP     " link STOP}  @{"  WORD     " link WORD}
 @{"  DJUMP    " link DJUMP}  @{"  GREP     " link GREP}  @{"  MISC     " link MISC}  @{"  PUSH     " link PUSH}  @{"  SUFFIX   " link SUFFIX}  @{"  XREF     " link XREF}
 @{"  DOWN     " link DOWN}  @{"  GUI      " link GUI}  @{"  MORE     " link MORE}  @{"  QUERY    " link QUERY}  @{"  SYNTAX   " link SYNTAX}

@endnode
@node API "API"
@{b}API @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  API        ASK/S         API-Konfigurationsdialog öffnen
             UNDEF/S       Controls auf Originalgröße zurücksetzen


@endnode
@node BACK "BACK"
@{b}BACK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BACK       (keine)       Backspace: Zeichen links neben Cursor löschen
             SMART/S       Backspace über markiertem Wort löscht Wort


@endnode
@node BEEP "BEEP"
@{b}BEEP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BEEP       (keine)       Signal erzeugen


@endnode
@node BIND "BIND"
@{b}BIND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BIND       ASK/S         Einstelldialog für Tastatur öffnen


@endnode
@node BITS "BITS"
@{b}BITS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BITS       ASK/S         Schutzbits/Dateikommentar edieren
             R/K           Schutzbit setzen: 'lesbar'     (BOOL)
             W/K           Schutzbit setzen: 'schreibbar' (BOOL)
             D/K           Schutzbit setzen: 'löschbar'   (BOOL)
             S/K           Schutzbit setzen: 'Skript'     (BOOL)
             COMMENT/K     Kommentar setzen (STRING)

@endnode
@node BLOCK "BLOCK"
@{b}BLOCK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BLOCK      UPPER/S       Für markierte Zeilen Großschreibung erzwingen
             LOWER/S       Für markierte Zeilen Kleinschreibung erzwingen
             SORT/S        Block sortieren
             CHKCASE/S     Block sortieren: Groß/Kleinschreibung beachten
             CURSOR/S      Block sortieren: Vergleich ab Cursorspalte
             COPY/S        Block vor Cursorposition kopieren
             MOVE/S        Block vor Cursorposition verschieben
             HIDE/S        Blockmarkierung nach Operation entfernen

             Bemerkung: Ein Block kann mit @{" DELETE " link DELETE} gelöscht werden.

@endnode
@node BRACKET "BRACKET"
@{b}BRACKET @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BRACKET    MATCH/S       Cursor auf Gegenstück zu Klammer unter Cursor
             CHECK/S       Gebrauch von Klammern in aktueller Zeile prüfen
             TWINS/K       Klammerntyp (STRING); Vorgabe: "()"

@endnode
@node BREAKPT "BREAKPT"
@{b}BREAKPT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BREAKPT    LINE/N        Zeilennummer (ULONG: 1, ...)
             LOCKED/S      Fixe Debugger-Zeilennummer verwenden
             UNFOLD/S      Entfalten
             STATE/N       Neuer Breakpunkt-Zustand (UWORD: 0, 1)
             TOGGLE/S      Breakpunkt-Zustand wechseln
             NEXT/S        Zum nächsten Breakpunkt springen
             PREV/S        Zum vorherigen Breakpunkt springen
             SAVE/S        Breakpunkte speichern
             ALL/N         Breakpunkte setzen (UWORD: 0, 1)
             CLEANUP/N     Breakpunkte in allen Fenstern löschen

             FILE/K        Dateiname
             FORMAT/K      Debugger-Übergabeformat (STRING)
             DATA/N        Debugger-Daten (APTR)
             ELEMENTS/N    Debugger-Datenumfang (ULONG)
             NONOTIFY/S    Debugger nicht benachrichtigen
             QUERY/K       Breakpunkte abfragen (STRING)

             Bemerkung: Die Optionen FILE/K,  FORMAT/K,  DATA/N,  ELEMENTS/N,
             NONOTIFY/S  und  QUERY/K  sind  für  die  Verwendung durch einen
             Debugger vorgesehen.


@endnode
@node CLIP "CLIP"
@{b}CLIP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CLIP       CUT/S         Block ausschneiden und im Clipboard ablegen
             COPY/S        Kopie von Block im Clipboard ablegen
             PASTE/S       Clipboardinhalt vor aktueller Zeile einfügen
             VPASTE/S      Clipboardinhalt vertikal einfügen
             UNIT/N        Zu benutzende Clipboard-Unit (UBYTE); Vorgabe 0

@endnode
@node CMD "CMD"
@{b}CMD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CMD        ASK/S         Kommandodialog anzeigen
             COMMAND/K     Kommando, das ausgeführt werden soll

@endnode
@node CODE "CODE"
@{b}CODE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CODE       SHOW/S        ASCII-Code des Zeichens unter Cursor anzeigen
             SET/N         ASCII-Code einfügen (UBYTE)
             ASK/S         fragt Benutzer nach einzufügendem ASCII-Code
             TABLE/S       Zeichentabelle anzeigen
             TOGGLE/S      Tauscht Groß/Kleinschreibung unter Cursor
             UPPER/S       Zeichen unter Cursor umwandeln: groß
             LOWER/S       Zeichen unter Cursor umwandeln: klein

             Bemerkung: Die SET-Option wird vom Schreibmodus  beeinflußt:  im
             Einfüge-Betrieb  wird  ein  Zeichen eingefügt, sonst das Zeichen
             unter dem Cursor überschrieben.

@endnode
@node COLON "COLON"
@{b}COLON @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  COLON      (keine)       Fügt Semikolon und ggf. einen Zeilenvorschub ein

             Bemerkung: Ist für C-Programmierer/innen als  Zuweisung  an  die
             ;-Taste  gedacht:  Betätigung von RETURN nach einem ";" erübrigt
             sich dann. Erkennt Konstruktionen wie "for (;;)" und  fügt  dann
             kein RETURN ein.

@endnode
@node CONTEXT "CONTEXT"
@{b}CONTEXT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CONTEXT    MENU/S        Zeigt Kontextmenü
             RELMOUSE/S    Mauszeiger bestimmt Lage des Kontextmenüs


@endnode
@node CR "CR"
@{b}CR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CR         (keine)       <RETURN>-Befehl; Umbruch an Cursorposition

             Bemerkung: siehe auch @{" Konfiguration/Kontext " link KONFIGURATION_KONTEXT}

@endnode
@node DEBUG "DEBUG"
@{b}DEBUG @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DEBUG      START/S       Debug-Phase starten
             STOP/S        Debug-Phase beenden
             PORT/K        Rexx-Port des Debuggers (STRING)
             RESET/S       Breakpunkte zurücksetzen (vom Debugger erfragen)

             Bemerkung: Dieser Befehl ist  für  die  Verwendung  durch  einen
             externen Debugger vorgesehen.

@endnode
@node DEL "DEL"
@{b}DEL @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DEL        (keine)       Löscht Zeichen unter Cursor


@endnode
@node DELETE "DELETE"
@{b}DELETE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DELETE     WORD/S        Löscht Wort unter Cursor
             EOW/S         Löscht bis Wortende
             SMART/S       Leerzeichen-Einstellung beachten
             EOL/S         Löscht bis zum Ende der Zeile
             LEFT/S        Löscht bis zum Anfang der Zeile
             LINE/S        Löscht aktuelle Zeile
             BLOCK/S       Löscht den markierten Block
             COLUMN/S      Löscht Spalte (siehe AT/N-Option) aus dem Block
             AT/N          Zu löschende Spalte (UWORD); Vorgabe: Cursorspalte

             Bemerkung: GoldED merkt sich die 100  zuletzt  gelöschten  Worte
             (WORD/S); sie können mit @{" INSERT " link INSERT} zurückgeholt werden.

@endnode
@node DIR "DIR"
@{b}DIR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DIR        ASK/S         Interaktiv nach Standardpfad fragen
             NEW/F         Standardpfad setzen (STRING)
             CURRENT/S     Dokumentenpfad als aktuelles Verzeichnis setzen

@endnode
@node DJUMP "DJUMP"
@{b}DJUMP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DJUMP      (keine)       Sprung zu letzter Fensterzeile/nächster Seite

             Bemerkung: Springt zum unteren Fensterrand, wenn sich der Cursor
             bisher  oberhalb  dieser  Zeile  befand,  andernfalls  wird  zur
             nächsten Seite weitergeblättert. Siehe auch @{" DPAGE " link DPAGE}.

@endnode
@node DOWN "DOWN"
@{b}DOWN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DOWN       (keine)       Bewegt Cursor in nächste Zeile


@endnode
@node DPAGE "DPAGE"
@{b}DPAGE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DPAGE      (keine)       Sprung zur nächsten Seite (vgl. @{" DJUMP " link DJUMP})


@endnode
@node ELSE "ELSE"
@{b}ELSE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  ELSE      (keine)        Einleitung einer @{" IF " link IF}-Alternative


@endnode
@node ENDIF "ENDIF"
@{b}ENDIF @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  ENDIF      (keine)       Beendet einen @{" IF " link IF}-Block


@endnode
@node ENDWORD "ENDWORD"
@{b}ENDWORD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  ENDWORD    (keine)       Bewegt Cursor zum Wortende


@endnode
@node EXALL "EXALL"
@{b}EXALL @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  EXALL      (keine)       Text untersuchen

             Bemerkung:  Zur  Benutzung  in  Rexx-Makros;  muß  vor   einigen
             QUERY-Befehlen aufgerufen werden (siehe @{" QUERY " link QUERY}).

@endnode
@node EXPAND "EXPAND"
@{b}EXPAND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  EXPAND     VAR/K         Name der Rexx-Variable für Ergebnis (STRING)
             NAME/K        Ordnername (STRING)

             Bemerkung: Expandiert den übergebenen Ordnernamen.

@endnode
@node EXTRACT "EXTRACT"
@{b}EXTRACT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  EXTRACT    (keine)       Dateiname unter Cursor ausschneiden
             VAR/K         Name der Rexx-Variable für Ergebnis (STRING)
             LEFT/K        Linke  Begrenzer (STRING); z.B. "<[("
             RIGHT/K       Rechte Begrenzer (STRING); z.B. ">])"

             Bemerkung: Linke/rechte Begrenzer  müssen  paarweise  auftreten.
             Auswertung der Strings erfolgt von links nach rechts.

@endnode
@node FDOWN "FDOWN"
@{b}FDOWN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FDOWN      (keine)       Anzeige schnell nach unten scrollen (s. FUP)


@endnode
@node FILE "FILE"
@{b}FILE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FILE       NAME/K        Dateiname/Verzeichnisname (STRING)
             DELETE/S      Datei löschen
             RENAME/S      Datei umbenennen
             INFO/S        Dateiinformation abfragen (Schutzbits und Größe)
             FORCE/S       Nicht um Löschbestätigung fragen
             SEARCH/K      Pfad, wo Datei gesucht werden soll (STRING)
             VAR/K         Rexx-Variable für Ablage des Ergebnisses (STRING)
             NEWDIR/S      Ordner NAME/K erzeugen
             TOUCH/S       Dateidatum aktualisieren

             Bemerkung: Löschgeschützte Dateien werden nur gelöscht, wenn die
             Option FORCE/S benutzt wird

@endnode
@node FIND "FIND"
@{b}FIND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FIND       STRING/K      Suchmuster (STRING)
             THIS/S        Wort unter Cursor als Suchmuster übernehmen
             MARKED/S      Markierten Text als Suchmuster
             INDEX/S       Alle Fundstellen im Text anzeigen
             NEXT/S        Muster suchen (in Richtung Textende)
             PREV/S        Muster suchen (in Richtung Textanfang)
             COUNT/S       Muster zählen
             BLOCK/S       Nur im Block zählen
             WILD/K        Wildcards benutzen ? (BOOL)
             FIRST/S       erstes Auftreten des Musters suchen
             ASK/S         Suchen-Dialog öffnen
             CASE/K        Groß/Kleinschreibung beachten ? (BOOL)
             QUIET/S       Nicht-gefunden-Meldung unterdrücken
             WORDS/K       Nur ganze Worte berücksichtigen ? (BOOL)


@endnode
@node FIRST "FIRST"
@{b}FIRST @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FIRST      (keine)       Cursor zum Zeilenanfang (siehe @{" GOTO " link GOTO})

             Bemerkung: Zum Zeilenende mit GOTO EOL

@endnode
@node FIX "FIX"
@{b}FIX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FIX        VAR/K/A       Name einer Rexx-Variable (STRING)

             Bemerkung: Nur zum Gebrauch in Rexx-Makros. Verändert den Inhalt
             der  angegebenen  Zeichenkette so, daß Anführungszeichen und "*"
             den Parser passieren können (s.a. @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}).

@endnode
@node FOLD "FOLD"
@{b}FOLD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FOLD       OPEN/K        Falte bzw. Falten (ALL/S) öffnen/schließen (BOOL)
             TOGGLE/S      Falte bzw. Falten (ALL/S) öffnen/schließen
             ALL/S         Alle Falten durchgehen

@endnode
@node FORMAT "FORMAT"
@{b}FORMAT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FORMAT     LINES/S       Abschnitt formatieren
             MARK/S        Block formatieren
             LEFT/S        Formatierungsart: Linksbündig
             RIGHT/S       Formatierungsart: Rechtsbündig
             BLOCK/S       Formatierungsart: Links- und rechtsbündig
             CENTER/S      Formatierungsart: zentriert

@endnode
@node FREEZE "FREEZE"
@{b}FREEZE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FREEZE     CURRENT/S     Fenster verbergen
             ASK/S         Liste der verborgenen Fenster anzeigen
             SWAP/S        Aktuelles gegen verstecktes Fenster tauschen
             PREV/S        Richtung von SWAP/S umkehren
             ADD/M         Datei(en) im Hintergrund ohne Fenster laden

@endnode
@node FUNC "FUNC"
@{b}FUNC @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FUNC       (keine)       QuickRef-Dialog öffnen
             MODE/K        Suchmodus auswählen: Scannername (STRING)
             SMART/S       Suchmodus auswählen: automatisch wählen
             INDEX/S       Suchmodus auswählen: Standard-Suche
             CURRENT/S     Suche nach Referenz für Wort unter Cursor
             UNFOLD/K      Gefaltete Passagen durchsuchen ? (BOOL)
             SORT/S        Ergebnisliste sortieren

@endnode
@node FUP "FUP"
@{b}FUP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FUP        (keine)       Anzeige schnell nach oben scrollen (siehe FDOWN)


@endnode
@node GOTO "GOTO"
@{b}GOTO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  GOTO       LINE/N        Anzuspringende Zeile  (ULONG: 1, ...)
             COLUMN/N      Anzuspringende Spalte (UWORD: 1, ...); s. @{" FIRST " link FIRST}
             BYTE/N        Byte-Offset, der angesprungen werden soll (ULONG)
             UNFOLD/K      Entfalten (absolute Zeilennummern) ? (BOOL)
             TOP/S         Springe in erste Textzeile
             BOTTOM/S      Springe in letzte Textzeile
             OTHEREND/S    Abwechselnd zum Textanfang/Ende springen
             CHANGE/S      Zur letzten Änderung
             ASK/S         Sprungziel-Dialog anzeigen
             EOL/S         Hinter letzten Buchstaben der Zeile
             INDENT/S      Zum ersten Buchstaben der Zeile
             BFIRST/S      Zum Blockanfang
             BLAST/S       Zum Blockende
             STEP/N        Cursor nach links/rechts (WORD)
             TOF/S         Springe zur ersten angezeigten Zeile
             BOF/S         Springe zur letzten angezeigten Zeile
             BYTE/N        Anzuspringender Byte-Offset (inclusive LF's)
             LOCKED        Fixe Debugger-Zeilennummern verwenden

             Bemerkung: Zeilennummern werden  bei  UNFOLD=TRUE  als  absolute
             Angaben gewertet. Bei UNFOLD=FALSE beziehen sie sich nur auf die
             angezeigten nicht weggefalteten Zeilen.

@endnode
@node GREP "GREP"
@{b}GREP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  GREP       STRING/K      In den Sourcefiles zu suchendes Muster (STRING)
             ASK/S         Suchmuster-Dialog öffnen
             UPDATE/S      Dateien neu durchsuchen (mit ASK/S verwenden)
             NEW/S         Neues Muster erfragen (mit ASK/S verwenden)
             CASE/K        Groß/Kleinschreibung beachten ? (BOOL)
             WORDS/K       Nur ganze Worte suchen ?

@endnode
@node GUI "GUI"
@{b}GUI @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  GUI        ASK/S         GUI-Konfigurationsfenster öffnen


@endnode
@node HELP "HELP"
@{b}HELP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  HELP       CATALOG/K     Guidedatei (STRING)
             TOPIC/K       Guideseite (STRING)
             STOP/S        Guide schließen

             Bemerkung: Greift auf die  Einstellungen  der  Menükonfiguration
             (@{" Konfiguration/Menüs " link KONFIGURATION_MENÜS}) zurück, wenn kein Guide angegeben wird.

@endnode
@node HUNTER "HUNTER"
@{b}HUNTER @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  HUNTER     ASK/S         Konfigurationsfenster für Suchpfade öffnen
             CURRENT/S     Datei(-name) unter Cursor suchen und laden
             NAME/K        Name der zu suchenden Datei
             DEEP/K        Unterverzeichnisse durchsuchen ? (BOOL)

@endnode
@node IF "IF"
@{b}IF @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  IF         VAR/K         Name einer internen Variable (STRING); s. @{" QUERY " link QUERY}
             MATCH/K       Prüfmuster (STRING)
             NOT/S         Prüfergebnis negieren

             Bemerkung:  Unterbindet  die  Befehlsabarbeitung  innerhalb  von
             Menü-/Maus-/Tastaturbelegungen  bis zum nächsten @{" ELSE " link ELSE}/@{" ENDIF " link ENDIF},
             wenn der Inhalt von VAR/K nicht mit dem Muster übereinstimmt
@endnode
@node IMAGES "IMAGES"
@{b}IMAGES @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  IMAGES     VALIDATE/S    Image-Cache validieren (Dateidatum überprüfen)
             RESET/S       Image-Cache löschen

@endnode
@node INDENT "INDENT"
@{b}INDENT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  INDENT     ASK/S         Konfigurationsfenster für Einrückungen öffnen


@endnode
@node INFO "INFO"
@{b}INFO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  INFO       VERSION/S     Programmversion/Screen/Portname anzeigen
             USER/S        Copyrightvermerk anzeigen
             TEXT/S        Textstatistik anzeigen
             ERROR/S       letzte Fehlermeldung anzeigen

@endnode
@node INSERT "INSERT"
@{b}INSERT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  INSERT     LINE/S        Zeile einfügen
             BLOCK/S       Text in Blockzeilen einfügen
             COLUMN/S      zu BLOCK/S: leere Spalte einfügen
             STRING/K      zu BLOCK/S: einzufügender Text (STRING)
             AT/N          zu BLOCK/S: Startspalte (UWORD)
             APPEND/S      zu BLOCK/S: Text an Blockzeilen anhängen
             WORD/S        zuletzt gelöschtes Wort zurückholen (s. @{" DELETE " link DELETE})
             PATH/S        fragt nach Dateinamen und fügt ihn in den Text ein
             DIR/S         fragt nach Ordnername und fügt ihn in den Text ein

@endnode
@node KEY "KEY"
@{b}KEY @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  KEY        EVENT/K       Ereignisdefinition (STRING)
             RAW/S         Ereignis als einfachen Text einfügen

             Bemerkung: Erläuterungen finden sie unter @{" Input Events " link INPUT_EVENTS}

@endnode
@node LAYOUT "LAYOUT"
@{b}LAYOUT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LAYOUT     ASK/S         Layout-Dialog öffnen
             LEFT/S        Aktuelle Cursorspalte als linken  Rand übernehmen
             RIGHT/S       Aktuelle Cursorspalte als rechten Rand übernehmen

             Bemerkung: Randwerte sind auch über den @{" SET " link SET}-Befehl einstellbar.

@endnode
@node LEFT "LEFT"
@{b}LEFT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LEFT       (keine)       Cursor eine Spalte nach links


@endnode
@node LINES "LINES"
@{b}LINES @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LINES      JOIN/S        Aktuelle Zeile und nächste Zeile zusammenlegen
             SWAP/S        Aktuelle Zeile mit nächster Zeile vertauschen
             DOUBLE/S      Aktuelle Zeile verdoppeln


@endnode
@node LOCK "LOCK"
@{b}LOCK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LOCK       CURRENT/S     Aktuelles Fenster anfordern
             NAME/K        Benanntes Fenster anfordern (STRING: Dateiname)
             QUIET/S       Fenster nicht aktivieren
             RELEASE/N     Unterstütze Editor-Version (ULONG, z.Zt. 4)
             SEQUENCE/S    Kompilierte Sequenz ausführen

             Bemerkung: zur Benutzung in Rexx-Makros. Nach erfolgreichem LOCK
             (RC  =  0)  muß später unbedingt ein @{" UNLOCK " link UNLOCK} folgen. Siehe auch
             @{" Fenster anfordern " link FENSTER_ANFORDERN}. @{" LOCK " link LOCK}s sind nicht schachtelbar: ein UNLOCK
             hebt alle LOCKS auf. Dieser Befehl holt den GoldED-Screen in den
             Vordergrund.

             Die SEQUENCE-Option teilt dem Editor mit,  daß  ein  automatisch
             erstelltes  Makro (@{" Makros/Sequenz exportieren " link M216}) ausgeführt wird
             und daß Dialogfelder, für die schon Benutzereingaben  vorliegen,
             nicht angezeigt werden sollen.

@endnode
@node MACRO "MACRO"
@{b}MACRO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MACRO      RECORD/S      Sequenz-Aufnahme starten/beenden
             PLAY/S        Sequenz abspielen
             LOOPS/N       Anzahl Durchläufe beim Abspielen (UWORD)
             ASK/S         Anzahl der Durchläufe erfragen
             FILE/K        Name einer Sequenzdatei (STRING); siehe LOAD/SAVE
             LOAD/S        Sequenzdatei laden
             SAVE/S        Aktuelle Sequenz abspeichern
             REXX/S        Als Rexx-Makro speichern (mit SAVE/S verwenden)
             REPEAT/S      Nächstes Ereignis wiederholen

             Einschränkungen: Während der Ausführung eines Rexx-Makros können
             keine Sequenzen ausgeführt werden.

@endnode
@node MAN "MAN"
@{b}MAN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MAN        ASK/S         Zeig den Dialog für die Referenzkonfiguration an
             BUILD/S       Erzeugt alle Datenbanken

@endnode
@node MARK "MARK"
@{b}MARK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MARK       HIDE/S        Blockmarkierung entfernen
             PARAGRAPHE/S  Absatz markieren
             WORD/S        Wort unter Cursor markieren
             SET/S         Markierungsanfang/ende setzen
             BEGIN/S       Markierungsanfang setzen
             END/S         Markierungsende   setzen
             FLOW/K        Cursorbewegungen verändern Markierung ? (BOOL)
             EXCLUDE/K     Cursor Bestandteil des Blocks? (BOOL)
             COLUMN/S      Zeichenweise markieren
             LINE/S        Zeilenweise markieren
             VERTICAL/S    Spaltenweise markieren
             STRICT/S      Nur Leerzeichen gelten als Wortbegrenzer

@endnode
@node MAXDOWN "MAXDOWN"
@{b}MAXDOWN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MAXDOWN    (keine)       25% des Textes in Richtung Anfang überspringen


@endnode
@node MAXUP "MAXUP"
@{b}MAXUP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MAXUP      (keine)       25% des Textes in Richtung Textende überspringen


@endnode
@node MENUS "MENUS"
@{b}MENUS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MENUS      ASK/S         Konfigurationsfenster für Menüs öffnen


@endnode
@node MISC "MISC"
@{b}MISC @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MISC       ASK/S         'Diverses'-Konfigurationsfenster öffnen


@endnode
@node MORE "MORE"
@{b}MORE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MORE       (keine)       Weiteres Fenster öffnen
             NAME/K        Textname (STRING); Vorgabe: "Unbenannt"
             FILETYPE/K    Dateityp-Auswahl (STRING)
             SMART/S       Aktuelles Fenster benutzen, falls leer

@endnode
@node MOUSE "MOUSE"
@{b}MOUSE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MOUSE      ASK/S         Konfigurationsfenster für Maus öffnen
             SET/S         Cursor positionieren
             MARK/S        Mit Maus markieren (in Kombination mit SET/S)
             LINE/S        Markier-Modus: Zeilen  (Vorgabe: zeichenweise)
             VERTICAL/S    Markier-Modus: Spalten (Vorgabe: zeichenweise)
             DRAG/S        Aktiviert Drag & Drop-Support

             Bemerkung: SET/S, MARK/S, DRAG/S, LINE/S und VERTICAL/S nur  für
             die Maustastenbelegung geeignet.

@endnode
@node NAME "NAME"
@{b}NAME @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NAME       ASK/S         Eigenschaften-Dialog anzeigen
             NEW/F         Textname neu setzen (STRING)

@endnode
@node NEW "NEW"
@{b}NEW @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NEW        (keine)       Text löschen; ggf. Bestätigung einholen
             FORCE/S       Text ohne Bestätigung löschen
             NONAME/S      Textname auf "Unbenannt" zurücksetzen
             LINES/N       Speicher reservieren (ULONG)

             Bemerkung:  LINES/N  kann  zur  vorbeugenden  Reservierung   von
             Speicher  zur  Verwaltung  der  angegebenen Zeilenzahl verwendet
             werden. Die Verwendung dieser Option sollte vermieden werden, da
             die normal dynamische Speicherverwaltung effektiver arbeitet.

@endnode
@node NEXT "NEXT"
@{b}NEXT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NEXT       (keine)       Cursor zum nächsten Wortanfang


@endnode
@node NOP "NOP"
@{b}NOP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NOP        (keine)       Dieser Befehl ist funktionslos


@endnode
@node NOTIFY "NOTIFY"
@{b}NOTIFY @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NOTIFY     FILE/K/A      Zu beobachtende Datei (STRING)
             START/S       Beobachtung starten
             STOP/S        Beobachtung beenden
             CHECK/S       Anzahl der Zugriffe seit letzter Abfrage (UWORD)
             MACRO/K       Bei Schreibzugriffen auszuführendes Makro (STRING)

             Bemerkung: Bietet Zugriff auf den  Notification-Mechanismus  von
             AmigaDOS.   Der   Dateiname  wird  als  Argument  an  das  Makro
             übergeben.

@endnode
@node OPEN "OPEN"
@{b}OPEN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  OPEN       NAME/M        Zu öffnende Datei(en) (STRING oder STRINGS)
             FAST/S        Schnell laden
             NEW/S         Für jede Datei ein neues Fenster öffnen
             AGAIN/S       Aktuellen Text neu laden
             APPEND/S      Datei(en) an aktuellen Text anhängen
             INSERT/S      Datei(en) an aktueller Position einfügen
             ASK/S         Dateidialog anzeigen
             QUIET/S       Nicht über fehlende Datei beschweren
             PATH/K        Pfadvorgabe für Dateidialog (STRING)
             OLDPATH/S     Pfad des Textes als Pfadvorgabe benutzen
             SMART/S       Aktuelles Fenster mitbenutzen, wenn leer
             RAW/S         TABs nicht in Leerzeichen umwandeln
             FORCE/S       Keine "Text wurde geändert"-Warnung
             FILETYPE/K    Dateityp-Auswahl (STRING)
             SUGGEST/K     Schreibfehler in Dateinamen korrigieren ?
             TOFRONT/K     Fenster in den Vordergrund holen ?

             Bemerkung: Gibt Handle zurück, falls über Rexx aufgerufen  (kann
             zum Aktivieren des Fensters benutze werden; siehe @{" WINDOW " link WINDOW}).

@endnode
@node PATH "PATH"
@{b}PATH @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PATH       ASK/S         Konfigurationsfenster für Dateisuche öffnen


@endnode
@node PC "PC"
@{b}PC @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PC         COLUMN/N      Spalte (UWORD: 1, ...)
             LINE/N/A      Zeile  (UWORD: 1, ...)
             FILE/K        Buffername/Dateiname (STRING)
             PRESENT/S     Fenster aktivieren
             HIGHLIGHT/S   Zeile hervorheben
             LOCKED/S      Debugger-Zeilennummern verwenden
             UNFOLD/S      Entfalten
             ONEWINDOW/S   Nur ein Fenster für den Debugger vergeben
             FREEZE/S      Unbenutzte Texte verbergen (Vorgabe: löschen)
             FILETYPE/K    Dateityp manuell auswählen (STRING)
             FORMAT/K      Debugger-Übergabeformat (STRING)
             DATA/N        Debugger-Daten (APTR)
             ELEMENTS/N    Debugger-Datenumfang (ULONG)

             Bemerkung: Dieser Befehl ist für die alleinige Verwendung  durch
             einen Debugger vorgesehen.

@endnode
@node PHRASE "PHRASE"
@{b}PHRASE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PHRASE     CURRENT/S     aktuelles Wort vervollständigen
             SMART/S       @{" IntelliSense " link SPACE-TASTE} aktivieren
             ASK/S         Wörterbuch-Dialog öffnen
             ADD/K         Begriff in Wörterbuch aufnehmen (STRING)
             TRIGGER/N     Schwellwert für IntelliSense (UWORD: 1...10)

@endnode
@node PING "PING"
@{b}PING @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PING       SLOT/N        Cursorposition im angegebenen Speicher merken

             Bemerkung: siehe @{" PONG " link PONG}

@endnode
@node PONG "PONG"
@{b}PONG @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PONG       SLOT/A/N      Position aus Speicher abrufen & Cursor neu setzen

             Bemerkung: GoldED bietet pro Text 8 Speicher  (0-7)  zum  Merken
             von  Positionen  an  (vgl.  @{" PING " link PING}).  Speicher  0  ist  für  die
             Verwendung in Makros  reserviert.  Die  Positionsmarker  bewegen
             sich mit dem Text.

@endnode
@node POP "POP"
@{b}POP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  POP        (keine)       Zeile ausschneiden & im Pick/Push-Buffer ablegen

             Bemerkung: Dieser Buffer kann maximal 50 Zeilen aufnehmen. Abruf
             mit @{" PUSH " link PUSH}. Es handelt sich um einen last-in-first-out-Speicher.

@endnode
@node PREFS "PREFS"
@{b}PREFS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PREFS      ASK/S         Konfigurationsdialog öffnen
             LOCAL/S       Lokale Konfiguration
             GLOBAL/S      Globale Konfiguration
             SAVE/S        Konfiguration speichern
             PAGE/N        Seite vorwählen (UWORD: 0...)

@endnode
@node PREV "PREV"
@{b}PREV @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PREV       (keine)       Cursor zum Anfang des vorangehenden Wortes


@endnode
@node PREVEND "PREVEND"
@{b}PREVEND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PREVEND    (keine)       Cursor zum Ende des vorangehenden Wortes


@endnode
@node PRINT "PRINT"
@{b}PRINT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PRINT      ASK/S         Konfigurationsfenster für Drucker öffnen
             FORCE/S       nicht um 'Drucken ?'-Bestätigung fragen
             WINDOW/S      Fensterinhalt als Grafik drucken
             ALL/S         Textdruck: den ganzen Text drucken
             BLOCK/S       Textdruck: Block drucken

@endnode
@node PROJECT "PROJECT"
@{b}PROJECT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PROJECT    ASK/S         Projektdialog (Sourcefiles) öffnen
             ADD/K         Sourcefile hinzufügen (STRING)
             DEL/N         Sourcefile entfernen  (UWORD: 0, ...)
             CLR/S         Projektliste löschen
             LIST/N        angegebene Exec-Liste kopieren (struct List *)

@endnode
@node PUSH "PUSH"
@{b}PUSH @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PUSH       (keine)       Zeile aus Pop/Push-Buffer einfügen (siehe @{" POP " link POP})
             KEEP/S        Zeile im Buffer nicht löschen

@endnode
@node QUERY "QUERY"
@{b}QUERY @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  QUERY      NAME/A        Name der abzufragenden Variable (STRING)
             VAR/K         Variable für Ergebnis (STRING); Vorgabe: RESULT

             Bemerkung: Mit diesem Befehl können interne Variablen  abgefragt
             werden.  Im  interaktiven  Modus (z.B. @{" Makros/Befehl eingeben " link M145})
             wird das Ergebnis in einem Dialogfenster angezeigt.  Rexx-Makros
             erhalten  das Ergebnis nach einem @{" LOCK " link LOCK} (oder bei Benutzung der
             VAR/K-Option) ohne Variablenname in RESULT bzw. in der mit VAR/K
             angegebene Variable. Ist der erste Buchstabe des Variablennamens
             ein  "$",  so  wird   das   Ergebnis   in   der   entsprechenden
             Environment-Variable abgelegt. Zulässige Argumente für NAME/A:

  Variablenliste 

  Name        Typ                Beschreibung
  ===========================================================================
  ABAK                 NUMBER    Backup-Intervall
  ABSLINE     READONLY NUMBER    Absolute Zeilennummer; vgl. LINE
  ABSLINES    READONLY NUMBER    Absolute Zeilenanzahl; vgl. LINES
  ABSNAME              STRING    Absoluter Dateiname (expandiert); vgl. DOC
  ACENTER              BOOL      Zentrieren für Fenster eingeschaltet ?
  AFOLD                BOOL      AutoFalten eingeschalet ?
  ALEFT                BOOL      Layout: alten Rand benutzen ?
  ALT         READONLY BOOL      Wurde ALT-Taste gedrückt ?
  ANSI        READONLY NUMBER    Anzahl der Nicht-ASCII-Zeichen (*)
  ANYCHAR     READONLY BOOL      Aktuelle Zeile nicht leer ?
  ANYFOLDS    READONLY BOOL      Enthält der Text Faltungen ?
  ANYTEXT     READONLY BOOL      Text im aktuellen Fenster ?
  ARRANGE              BOOL      Fenster arrangieren ?
  AUTOINDENT           BOOL      Einrückung beibehalten ?
  BACKUP               NUMBER    Backup-Generationen
  BAKDIR               STRING    Backup-Ordner
  BAKPREFIX   READONLY STRING    Backup-Prefix
  BITS                 STRING    Protection-Bits
  BLOCK       READONLY NUMBER    Blocktype (0-3: aus/Zeilen/Zeichen/Spalten)
  BLOCKB      READONLY NUMBER    Blockende   (Zeile)
  BLOCKR      READONLY NUMBER    Blockende   (Spalte)
  BLOCKX      READONLY NUMBER    Blockanfang (Spalte)
  BLOCKY      READONLY NUMBER    Blockanfang (Zeile)
  BOLD                 BOOL      Fettdruck eingeschaltet ?
  BRACKET              BOOL      Automatische ()-Überprüfung aktiviert ?
  BUFFER      READONLY STRING    Inhalt der aktuellen Zeile
  BYTES       READONLY NUMBER    Textgröße in Bytes  (*)
  CAPS        READONLY BOOL      Wurde CAPSLOCK-Taste gedrückt ?
  CAT         READONLY STRING    Name der geladenen Catalog-Datei
  CHKCASE              BOOL      Automatische Groß/Klein-Wandlung ?
  CLASS       READONLY STRING    Syntax-Beschreibung; vgl. LEVEL
  CODE        READONLY NUMBER    ASCII-Code des Zeichens unter Cursor
  COLUMN      READONLY NUMBER    Aktuelle Spalte (1, ...)
  COLUMNS     READONLY NUMBER    Fensterbreite   (1, ...)
  CON         READONLY STRING    Empfohlene Fensterabmessungen
  CONTAINER            BOOL      Erweiterungen anzeigen ?
  CTRL        READONLY BOOL      Wurde CTRL-Taste gedrückt ?
  CURRENT     READONLY NUMBER    Speicherbereich der aktuellen Zeile (char *)
  DATE                 STRING    Datum
  DEBUG                BOOL      Debug-Daten speichern ?
  DEBUGGER             BOOL      Breakpunkt-Anzeige sichtbar ?
  DOC                  STRING    Dateiname inklusive Pfad (vgl. ABSNAME)
  EOL                  BOOL      EOL-Wrap ?
  ERR         READONLY STRING    Letzte Fehlermeldung
  EXCLUDE              BOOL      Cursor beim Markieren außerhalb Markierung ?
  FILE                 STRING    Dateiname (ohne Pfad); vgl. DOC
  FIND                 STRING    Suchmuster
  FOLDA                STRING    Markierung für Faltstart
  FOLDB                STRING    Markierung für Faltende
  FOLDS       READONLY NUMBER    Anzahl der Folds im Text (*)
  FUNC        READONLY STRING    QuickFunc Modus
  HANDLE      READONLY NUMBER    Interne Handle des aktuellen Fensters
  HIDE                 BOOL      Fehlerrequester deaktiviert ?
  HMI                  NUMBER    Druckervorschub (0 - 2)
  HOST        READONLY STRING    Name des Rexx-Ports
  INBLOCK     READONLY BOOL      Cursor innerhalb Block ?
  INFO                 STRING    Icon-Datei (*.info)
  INFOS                BOOL      Icons anlegen ?
  INSERT               BOOL      Scheibmodus = Einfügen ?
  ITALICS              BOOL      Kursivdruck ?
  LEFT                 NUMBER    Layout: linker Rand
  LEN         READONLY NUMBER    Länge der aktuellen Zeile
  LEVEL       READONLY NUMBER    Syntax-Level an Cursorposition; vgl. CLASS
  LINE        READONLY NUMBER    Relative Zeilennummer ; vgl. ABSLINE
  LINES       READONLY NUMBER    Relative Zeilenanzahl ; vgl. ABSLINES
  LOGIN                STRING    Login-Name (STRING)
  LPI                  NUMBER    Zeilen/Inch: 6 lpi oder 8 lpi (UWORD: 0, 1)
  LQ                   BOOL      Druck mit höchster Qualität ?
  MARKER               BOOL      Markiermodus aktiv ?
  MARKED      READONLY BOOL      Block markiert ? Vgl. BLOCK
  MAXLEN      READONLY NUMBER    Länge der längsten Zeile  (*)
  MODIFY      READONLY BOOL      Text geändert ?
  NODEMO      READONLY BOOL      Vollversion ?
  NUMPAD               BOOL      NumPad separat belegbar ?
  ORDINAL     READONLY NUMBER    Liefert Fensternummer (0, ...)
  OUTPUT               STRING    Ausgabe-Konsole
  OVERWRITE            BOOL      Vorhandene Dateien überschreiben ?
  PARSER      READONLY STRING    Syntax-Parser-Name
  PASSWORD             STRING    Paßwort
  PATH                 STRING    Pfad des aktuellen Textes; vgl. DOC
  PICKED      READONLY NUMBER    Anzahl Zeilen im Pick/Push-Buffer
  POSITION    READONLY STRING    Beschreibung der Mauszeigerposition
  PREVIEW              BOOL      Preview-Darstellung aktiviert ?
  PRJLIST     READONLY NUMBER    Projektdaten (vgl. developer/source/project)
  PROG        READONLY STRING    Programmname
  RC          READONLY NUMBER    Error-Code des letzten Befehls
  READONLY             BOOL      Datei schreibgeschützt ?
  RECORD               BOOL      Sequenz-Aufnahme aktiviert ?
  REM                  STRING    (Datei-)Kommentar des Textes
  RESET                BOOL      Druckerreset vor Ausgabe ?
  RESIDENT             BOOL      Editor resident laden ?
  RESULT               STRING    Ergebnis des letzten Befehls
  RIGHT                NUMBER    Layout: rechter Rand
  ROWS        READONLY NUMBER    Fensterhöhe
  RPLC                 STRING    Ersatz-Text aus dem Ersetzen-Dialog
  RXDEBUG              BOOL      Rexx-Debug-Infos ausgeben ?
  SCREEN      READONLY STRING    PubScreen-Name
  SCREENH     READONLY NUMBER    Screen-Höhe
  SCREENW     READONLY NUMBER    Screen-Breite
  SHIFT       READONLY BOOL      Wurde SHIFT-Taste gedrückt ?
  SPC                  STRING    Trennzeichen-Definition (white space)
  STDLINE     READONLY BOOL      Aktuelle Zeile änderbar ?
  STYLE                          Formatierstil für automatisches Formatieren (0...4)
  SYNTAX               BOOL      Syntax-Highlighting aktiviert ?
  TAB                  NUMBER    TAB-Wert für Tastatur
  TABFILE              NUMBER    TAB-Wert für Dateiimport/Export
  TABMODE              NUMBER    TAB-Betriebsart (0...2)
  TEMPLATES            BOOL      Templates aktiviert ?
  TIME        READONLY STRING    Zeit
  TOOLBAR              BOOL      Werkzeugleiste sichtbar ?
  TOPLINE     READONLY NUMBER    Relative Zeilennummer der ersten Zeile im Fenster
  TRACE                BOOL      Rexx-Deug-Infos anzeigen ?
  TYPE                 STRING    Dateityp; Beispiel: ".c"
  UNFOLD               BOOL      Absolutes (entfaltendes) GOTO ?
  USECASE              BOOL      Groß/klein bei Suche beachten ?
  USER        READONLY USER      Benutzername
  VER         READONLY STRING    Versionsstring
  VERSION     READONLY NUMBER    Versionsnummer
  WILDCARDS            BOOL      Wildcard-Suche aktiviert ?
  WINDOWS     READONLY NUMBER    Anzahl offener Fenster
  WINH        READONLY NUMBER    Fensterhöhe
  WINW        READONLY NUMBER    Fensterbreite
  WORD        READONLY STRING    Wort unter Cursor
  WORDS       READONLY NUMBER    Anzahl der Worte im Text (*)
  WRAP                 BOOL      Word-Wrap aktiviert ?
  X           READONLY NUMBER    Fensterposition (X-Koordinate)
  XPK                  STRING    Ausgewählter XPK-Modus
  Y           READONLY NUMBER    Fensterposition (Y-Koordinate)

  (*): Werte sind erst nach @{" EXALL " link EXALL} gültig.


@endnode
@node QUIT "QUIT"
@{b}QUIT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  QUIT       (keine)       Fenster schließen
             FORCE/S       Fenster ohne Bestätigung schließen
             UNLOAD/S      Fenster schließen, Editor nicht resident lassen
             ALL/S         Alle Texte schließen

@endnode
@node REDO "REDO"
@{b}REDO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REDO       LAST/S        das letzte @{" UNDO " link UNDO} zurücknehmen


@endnode
@node REFRESH "REFRESH"
@{b}REFRESH @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REFRESH    PAGE/S        Text neu anzeigen
             LINE/S        Zeile neu anzeigen

@endnode
@node REGEDIT "REGEDIT"
@{b}REGEDIT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REGEDIT                  Dieser Befehl sollte nicht benutzt werden.


@endnode
@node REMAP "REMAP"
@{b}REMAP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REMAP      TABLE/K       Zeichensatztabelle für Textumwandlung (STRING)
             ASK/S         Benutzer per Dialog nach Tabelle fragen

@endnode
@node REPLACE "REPLACE"
@{b}REPLACE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REPLACE    STRING/K      Suchmuster (STRING)
             WILD/K        Wildcards benutzen ? (BOOL)
             BY/K          Ersatz für Suchmuster (STRING)
             NEXT/S        In Richtung Textende suchen & einmal ersetzen (*)
             ALL/S         Alle gefundenen Suchmuster ersetzen           (*)
             BLOCK/S       Nur markierte Zeilen durchsuchen              (*)
             ASK/S         Ersetzen-Dialog öffnen
             CASE/K        Groß/Kleinschreibung beachten
             QUIET/S       Nicht-gefunden-Meldung unterdrücken
             WORDS/K       Nur ganze Worte berücksichtigen ? (BOOL)
             CONFIRM/K     Nach Bestätigung fragen ? (BOOL)

             (*) nur eine dieser Optionen darf gleichzeitig benutzt werden

@endnode
@node REQLIST "REQLIST"
@{b}REQLIST @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REQLIST    ENTRY/M/A     Listeneinträge (STRINGS)
             SORT/S        Liste sortieren
             VAR/K         Rexx-Variable für Ergebnis (STRING)

             Bemerkung: Zeigt übergebene Zeichenketten als Liste an. Rückgabe
             des ausgewählten Eintrages als String.

@endnode
@node REQUEST "REQUEST"
@{b}REQUEST @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REQUEST    DEFAULT/K     Default, wenn Dialoge ausgeschaltet (UWORD)
             BODY/K        Dialogtext, Zeilen durch | getrennt (STRING)
             BUTTON/K      Knopftexte, durch | getrennt (STRING)
             TITLE/K       Dialogtitel (STRING)
             LONG/S        Benutzer nach Zahl fragen
             MIN/N         Untere Grenze für Zahl (WORD)
             MAX/N         Obere  Grenze für Zahl/Buchstaben (WORD)
             OLD/K         Vorgabe (STRING)
             FILE/S        Benutzer nach Datei fragen
             FILES/S       Benutzer nach Dateien fragen (Mehrfachauswahl)
             DIR/S         Benutzer nach Ordner fragen
             SAVE/S        Dateidialog im SAVE-Modus öffnen
             PATH/K        Pfad für Dateidialog (STRING)
             MASK/K        Maske (z.B. "#?.c")für Dateidialog (STRING)
             VAR/K         Rexx-Variable für Ergebnis (STRING)
             STRING/S      Benutzer nach Zeichenkette fragen
             STATUS/K      Text für Statuszeile (STRING)
             STAY/S        Statuszeile nicht automatisch löschen
             KEY/S         Benutzer um Tastendruck bitten
             PROBLEM/K     Anzuzeigender Fehlertext (STRING)
             NEXT/S        Nächsten Dialog aktivieren

             Bemerkung: HIDE/K nur in Makros benutzbar;  Dialoge  müssen  vor
             Makroende wieder eingeschaltet werden.

@endnode
@node RIGHT "RIGHT"
@{b}RIGHT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  RIGHT      (keine)       Cursor eine Spalte nach rechts


@endnode
@node RUN "RUN"
@{b}RUN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  RUN        CMD/K         auszuführendes Programm (STRING)
             DIR/K         aktueller Pfad (STRING); Vorgabe: Textpfad
             LINE/S        aktuelle Textzeile als Kommando ausführen
             PRIO/N        Priorität des Programmaufrufs (WORD: -3...3)
             STACK/N       Stack für Programm (ULONG)
             ASYNC/S       asynchron ausführen
             OUTPUT/K      Ausgabe (STRING)
             SHANGHAI/N    temporärer Shanghai in Sekunden (UWORD)
             WAITPORT/K    auf Erscheinen dieses Ports warten (STRING)
             SECONDS/N     maximale Wartezeit; Vorgabe: 5 Sekunden (UWORD)

@endnode
@node RX "RX"
@{b}RX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  RX         CMD/K         als Message zu verschickendes Kommando (STRING)
             SYNC/S        synchron verschicken (Vorgabe: asynchron)
             ASK/S         Benutzer nach Kommando fragen
             PORT/K        Adressat (Port); Vorgabe: Rexx-Server (STRING)
             MACRO/K       auszuführendes Makro, wenn PORT ungültig (STRING)
             FILE/S        Benutzer nach Rexx-Makro fragen
             TEXT/S        Text als Makro starten

             Bemerkung: Dem Makro (sofern es ausgeführt wird) wird der Befehl
             CMD  als Argument übergeben. Verhält sich wie der DOS-Befehl RX,
             wenn  kein  spezieller  PORT/K  angegeben  ist,  also   an   den
             Rexx-Server  gesendet wird: Befehl in '...' ist ein Kommando für
             den Rexx-Server, Befehl in "..." ist ein Makro-Name.

@endnode
@node SAVE "SAVE"
@{b}SAVE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SAVE       BLOCK/S       Nur Block sichern
             ALL/S         Ganzen Text sichern
             BUFFERS/S     Alle modifizierten Texte speichern
             FORCE/S       Keine Überschreiben-Rückfrage
             SMART/S       Nur speichern, wenn Text verändert wurde
             NAME/K        Dateiname, unter dem gesichert wird (STRING)
             EXPORT/S      Text nicht umbenennen
             ASK/S         Sichern-als-Dialog öffnen
             EXIT/S        Fenster schließen, wenn Speichern erfolgreich
             XPK/S         Gepackt (XPK) speichern
             NOLF/S        Textzeilen ohne Linefeeds abspeichern

             Bemerkung: Beachten Sie bei Verwendung der NOLF-Option, daß  die
             Zeilenlänge  des  Editors  begrenzt  ist:  Texte  ohne Linefeeds
             werden beim nächsten Laden mit GoldED i.d.R. neu umgebrochen.

@endnode
@node SCREEN "SCREEN"
@{b}SCREEN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SCREEN     ASK/S         Konfigurationsfenster für Anzeige öffnen
             ICONIFY/S     Anzeige schließen
             FRONT/S       GoldED's Screen nach vorne
             BACK/S        GoldED's Screen nach hinten
             UNDEF/S       Standard-Screen-Größe verwenden (BOOL)

             Bemerkung: Bei Angabe  von  UNDEF  werden  Display-Presets  ohne
             Angaben für Screenabmessungen abgespeichert.

@endnode
@node SESSION "SESSION"
@{b}SESSION @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SESSION    CONFIG/K      Name einer Session-Konfiguration (STRING)
             LOAD/S        Konfigurationsdatei laden
             SAVE/S        Konfigurationsdatei speichern
             QUIET/S       Speichern modifizierter Texte ohne Bestätigung
             NOSAVE/S      Modifizierte Texte nicht sichern
@endnode
@node SET "SET"
@{b}SET @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SET        NAME/K        Zu setzende Variable (STRING): @{" Variablenliste " link QUERY}
             VALUE/K       Gewünschter Wert (STRING)

@endnode
@node SHIFT "SHIFT"
@{b}SHIFT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SHIFT      LEFT/S        Einrücken
             RIGHT/S       Ausrücken
             COLUMNS/N     Spalten, um die eingerückt werden soll (UWORD)
             TAB/S         Um TAB-Wert ein- bzw. ausrücken
             ASK/S         Interaktiv ein/ausrücken
             LINE/S        Aktuelle Zeile ein/ausrücken (Vorgabe: Block)

@endnode
@node SMARTCR "SMARTCR"
@{b}SMARTCR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SMARTCR    (keine)       Return ohne Auftrennen der Zeile


@endnode
@node STOP "STOP"
@{b}STOP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  STOP       (keine)       Kommandoausführung abbrechen


@endnode
@node SUFFIX "SUFFIX"
@{b}SUFFIX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SUFFIX     STRING/K      Dateiname (STRING)
             SUFFIX/K      Gewünschter Suffix (STRING, z.B. ".c")

@endnode
@node SYNTAX "SYNTAX"
@{b}SYNTAX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SYNTAX     ASK/S         Konfigurationsfenster Syntax-Highlighting öffnen
             UNPARSE/S     Parser-Cache zurücksetzen (Cursorzeile)
             ALL/S         Parser-Cache zurücksetzen (ganzer Text)

@endnode
@node TAB "TAB"
@{b}TAB @{ub}

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TAB        (keine)       TAB
             BACK/S        TAB nach links

@endnode
@node TABS "TABS"
@{b}TABS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TABS       ASK/S         Konfigurationsfenster für TABs öffnen


@endnode
@node TASK "TASK"
@{b}TASK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TASK       WAIT/N        Wartezeit [1/50 sec] (UWORD)
             BENCH/S       Grafik-Benchmark abrufen

@endnode
@node TEXT "TEXT"
@{b}TEXT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TEXT       T/K           An Cursorposition einzufügender Text (STRING)
             VAR/K         Einzufügende Variable; vgl. @{" QUERY " link QUERY}  (STRING)
             STAY/S        Cursor an bisheriger Position halten
             CR/S          Zeilenvorschub an Ausgabe anhängen

             Bemerkung: Mit *" können Anführungszeichen in den Text eingefügt
             werden (einzelne * müssen zur Unterscheidung verdoppelt werden).

@endnode
@node TMPLATE "TMPLATE"
@{b}TMPLATE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TMPLATE    ASK/S         Konfigurationsfenster für Templates öffnen
             CHECK/S       Wort unter Cursor überprüfen

@endnode
@node TOOLBAR "TOOLBAR"
@{b}TOOLBAR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TOOLBAR    ASK/S         Konfigurationsfenster für Symbolleiste öffnen
             SHOW/K        Toolbar ein/ausblenden (BOOL)
             NAME/K        Toolbar-Name (STRING)

@endnode
@node TYPE "TYPE"
@{b}TYPE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TYPE       RESET/S       Automatische Filetype-Erkennung aktivieren

             Bemerkung: Hebt ein SET TYPE (@{" SET " link SET}) auf.

@endnode
@node UJUMP "UJUMP"
@{b}UJUMP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UJUMP      (keine)       Zur ersten Fensterzeile/vorherigen Seite

             Bemerkung: Springt zur ersten Fensterzeile, wenn sich der Cursor
             bisher  unterhalb  dieser  Zeile  befand.  Andernfalls  wird zur
             vorherigen Seite weitergeblättert. Siehe auch @{" UPAGE " link UPAGE}.

@endnode
@node UNDO "UNDO"
@{b}UNDO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UNDO       LAST/S        Letzte Operation zurücknehmen
             FLUSH/S       Undo-Daten des aktuellen Textes freigeben

@endnode
@node UNLOCK "UNLOCK"
@{b}UNLOCK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UNLOCK     (keine)       GUI nach einem früheren @{" LOCK " link LOCK} freigeben
             DELAY/S       GUI freigeben. Antwort bis GoldED-Ende verzögern
             STICKY/S      GUI freigeben. Antwort verzögern, bis Text beendet

             Bemerkung: DELAY und STICKY sind für externe  Programme  wie  ED
             (QuickStarter) vorgesehen und dienen der Synchronisation mit dem
             Editor. Nicht in Makros verwenden.

@endnode
@node UP "UP"
@{b}UP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UP         (keine)       Bewegt Cursor eine Zeile nach oben


@endnode
@node UPAGE "UPAGE"
@{b}UPAGE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UPAGE      (keine)       Zur vorherigen Seite (vgl. @{" UJUMP " link UJUMP})


@endnode
@node USE "USE"
@{b}USE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  USE        (keine)       Aktuelle Zeile übernehmen

             Bemerkung: Nur für Rexx-Makros. Muß aufgerufen  werden,  nachdem
             direkt  in  den  Speicherbereich der aktuellen Zeile geschrieben
             wurde. Einen Zeiger auf diesen Bereich erhalten  Sie  mit  QUERY
             CURRENT  (siehe  @{" QUERY " link QUERY}).  Die  Zeilenlänge  kann  nicht  durch
             Schreiben in diesen Speicherbereich verändert werden.

@endnode
@node VIEW "VIEW"
@{b}VIEW @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  VIEW       LEFT/S        Textausschnitt nach links verschieben
             RIGHT/S       Textausschnitt nach rechts verschieben
             COLUMNS/N     Anzahl der Spalten, um die verschoben wird (UWORD)

             Bemerkung: Die ähnlichen Befehle @{" VLEFT " link VLEFT} und @{" VRIGHT " link VRIGHT}  sind  aus
             Geschwindigkeitsgründen vorzuziehen.

@endnode
@node VLEFT "VLEFT"
@{b}VLEFT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  VLEFT      (keine)       Textausschnitt 5 Spalten nach links verschieben


@endnode
@node VRIGHT "VRIGHT"
@{b}VRIGHT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  VRIGHT     (keine)       Textausschnitt 5 Spalten nach rechts verschieben


@endnode
@node WINDOW "WINDOW"
@{b}WINDOW @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  WINDOW     MAX/S         Aktuelles Fenster maximieren
             CENTER/S      Aktuelles Fenster am Bildschirm zentrieren
             ARRANGE/N     Fenster arrangieren (0: vertikal, 1: horizontal)
             ZIP/S         Betätigung des Zip-Gadgets simulieren
             USE/K         Benanntes Fenster aktivieren (STRING); s. FORCE/S
             FORCE/S       Datei laden, falls Fenster nicht vorhanden
             FILETYPE/K    Dateityp manuell auswählen (STRING)
             WIDTH/N       Fensterbreite setzen (UWORD)
             HEIGHT/N      Fensterhöhe setzen   (UWORD)
             X/N           X-Position des Fensters setzen (UWORD)
             Y/N           Y-Position des Fensters setzen (UWORD)
             NEXT/S        Nächstes Fenster aktivieren
             PREV/S        Vorangehendes Fenster aktivieren
             RECOVER/S     Fenster neu zeichnen
             HANDLE/N      Fenster über Handle aktivieren (ULONG)
             ORDINAL/N     1., 2., ... Fenster aktivieren (ULONG: 0, ...)
             QUIET/S       NEXT/USE/ORDINAL: Fenster nicht nach vorne holen
             SNAP/S        Aktuelle Fenstermaße als Defaultwerte übernehmen

             Bemerkung: eine Fensterhandle für  HANDLE/N  erhalten  Sie  beim
             Öffnen des Fensters oder über QUERY HANDLE (@{" QUERY " link QUERY}).

@endnode
@node WORD "WORD"
@{b}WORD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  WORD       UPPER/S       Wort unter Cursor in Großschreibung umwandeln
             LOWER/S       Wort unter Cursor in Kleinschreibung umwandeln

@endnode
@node XREF "XREF"
@{b}XREF @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  XREF       CURRENT/S     Referenz-Text für Wort unter Cursor
             PHRASE/K      Referenz-Text für diesen Begriff (STRING)
             ASK/S         Benutzer nach Begriff fragen
             CHECK/S       Nur prüfen, ob Referenz vorhanden (nicht laden)
             PROTECT/S     Schreibschutz für Referenztext (BOOL)


@endnode
@node INPUT_EVENTS "Input Events"
                              @{b} Input Events @{ub}

Einfügen von Ereignissen

GoldED's @{" KEY " link KEY}-Befehl kann dazu benutzt werden, "Ereignisse" ("Input events";
beispielsweise  einen  Tastendruck)  in den globalen Eingabestrom einzufügen.
Das zur Zeit benutzte Anwendungsprogramm  (i.a.  das  aktive  GoldED-Fenster)
wird  auf  diese  Ereignisse  wie auf normale Benutzereingaben reagieren. Ein
Ereignis wird über die EVENT-Option des KEY-Befehls als  String  beschrieben.
In  der  Beschreibung können einfache Buchstaben, die als Tastendrücke in den
Ereignisstrom eingereiht  werden,  mit  "Ereignisbeschreibungen"  in  spitzen
Klammern  (beispielsweise  "<shift>")  gemischt  werden. Die RAW/S-Option ist
anzugeben, wenn der einfache Text spitze Klammern enthält. Beispiele:

       KEY EVENT="Hallo Welt"
       KEY EVENT="Hallo Welt<return>"
       KEY EVENT="--->" RAW

Wird RAW  nicht  benutzt,  so  werden  die  Ereignisdefinitionen  in  spitzen
Klammern  in  Ereignisse  übersetzt,  also nicht wortwörtlich als Text in den
Eingabestrom  übergeben  (<return>  würde   als   "Die   Return-Taste   wurde
gedrückt"-Meldung  das aktuelle Fenster erreichen). Ereignisdefinitionen sind
nach dem folgenden Muster aufgebaut: <CLASS QUALIFIER KEY>

A) CLASS kann einen der folgenden Werte annehmen (Vorgabe ist rawkey):

rawkey  ....................... dies ist ein Tastaturereignis
rawmouse ...................... dies ist ein Maus-Ereignis

B) QUALIFIER(s) kann einen oder mehrere der folgenden Werte annehmen ...

shift ......................... Shift
control ....................... Control
capslock ...................... Caps-Lock
alt ........................... Alt
lcommand ...................... linke Amiga-Taste
rcommand ...................... rechte Amiga-Taste
numericpad .................... numerischer Tastenblock
leftbutton .................... linke Maustaste
rbutton ....................... rechte Maustaste

C) KEY ist entweder ein einfacher Buchstabe oder ...

space ......................... Leertaste
backspace ..................... Backspace
tab ........................... TAB
enter ......................... Enter
return ........................ Return
esc ........................... ESC
del ........................... Delete
up ............................ Cursor rauf
down .......................... Cursor runter
right ......................... Cursor rechts
left .......................... Cursor links
f1 - f10 ...................... Funktionstaste
help .......................... Help


Beispiele: KEY EVENT="<rawkey shift down>"
           KEY EVENT="<rawkey f1>"
           KEY EVENT="<rawkey rcomand o>"


@endnode
@node ZUBEHÖR "Zubehör"
                                  @{b} Zubehör @{ub}

@{" Zubehör " link ZUBEHÖR}:  RECOVER 

RECOVER ist ein Programm, mit dem Sie nach einem  Systemabsturz  die  zuletzt
geladenen  Texte  wiederherstellen  können.  Das Programm durchsucht dazu den
gesamten Arbeitsspeicher (dessen Inhalt durch einen  Absturz  nicht  komplett
gelöscht wird). Da freier Speicher nicht durch das OS geschützt wird, besteht
die  Möglichkeit,  daß  Texte  nur  noch  teilweise  oder   überhaupt   nicht
wiederhergestellt werden können. Sie sollten dieses Programm unbedingt direkt
nach dem Systemabsturz aufrufen (ggf. Startup-Sequenz mit CTRL-D  abbrechen),
um  die  Erfolgschancen  zu  erhöhen.  RECOVER  ist  über  ein  Shell-Fenster
aufzurufen. Die folgenden Argumente werden unterstützt:

               RECOVER DRIVE/K,ALL/S,TEST/S,MAXLEN/N,MAXLINES/N

DRIVE (z.B. df0:)

Ziellaufwerk für die wiederherzustellenden Dateien. Sie  sollten  hier  keine
Festplatte  angeben,  da  die  von diesem Programm durchgeführten Operationen
nicht systemkonform  sind  (sein  können)  und  so  bei  Scheibzugriffen  auf
Festplatten  die  Gefahr  von  Datenverlusten  besteht. Sie sollten weiterhin
keine RAM-Disk angeben, da dadurch die zu  rettenden  Daten  zerstört  werden
könnten.

ALL

Diese Option erzwingt die Wiederherstellung aller Dateien. Ohne Angabe dieser
Option   bemüht   sich  das  Programm  lediglich  um  eine  Wiederherstellung
bearbeiteter (veränderter) Texte.

TEST

Testlauf ohne Rettung der im Speicher gefundenen Texte. Das Programm liefert
eine Abschätzung für den Umfang wiederherstellbarer Daten.

MAXLEN

Vorgabe für die maximale Zeilenlänge. Längere Zeilen im wiederherzustellenden
Text    werden    als    zerstörter   Datenbereich   eingestuft   und   nicht
wiederhergestellt (Vorgabe: 255 Zeichen).

MAXLINES

Vorgabe für die maximale Zeilenanzahl. Zeilen jenseits dieses  Limits  werden
als  zerstörter Datenbereich eingestuft und nicht wiederhergestellt (Vorgabe:
10000 Zeilen).


@endnode
@node BESTELLEN "BESTELLEN"
                               @{b} BESTELLEN @{ub}

Sie erhalten diese Software bei  Ihrem  Amiga-Fachhändler  oder  direkt  beim
Entwickler.  Aktuelle Preisinformationen finden Sie auf den Web-Seiten (siehe
@{" WWW Support " link ANSCHRIFT}).


@endnode
@node UPDATES "UPDATES"
                                @{b} UPDATES @{ub}

Kleinere Updates sind in der Regel kostenlos und stehen  auf  den  WWW-Seiten
zum  Download  bereit  (siehe  @{" WWW  Support " link ANSCHRIFT}).  Größere  Updates  und  große
Service-Packs erscheinen auf CD-R/CD-ROM und können  direkt  beim  Entwickler
erworben  werden.  Preisinformationen  finden  Sie  auf  den  Web-Seiten. Die
GoldED-Registrierkarte muß eingeschickt werden,  bevor  ein  Update  bestellt
werden kann.

@endnode
@node DANKSAGUNG "DANKSAGUNG"
                                @{b} DANKSAGUNG @{ub}

    *  DICE  *   Reqtools   *   XPK   *   ARexxBox  *  GadToolsBox  *

Die vorliegende Software ist das Ergebnis  der  Arbeit  vieler  verschiedener
Personen: Entwickelt wurden die meisten Programme mit Matt Dillon's Dice. Die
meisten Requester sind mit der GadToolsBox von Jan van  den  Baard  entworfen
worden.  Ich  möchte mich bei Nico Fraçois für seine Reqtools-Library und bei
den XPK-Entwicklern  für  ihren  (Ent-)Packerstandard  bedanken.  Einige  der
ARexx-Routinen  in  GoldED  basieren  auf  Code,  der  durch Michael Balzer's
ARexx-Box erzeugt wurde. Dank geht an Stefan Zeiger für  Boopsi-Beispielcode.
Danke  auch  an Joerg Gutzke, Dario Fava und Thomas 'Tom' Lechner, Sysops der
Mowgli/Mailway/Tomate. GUIMake ist von Rico Krasowski entwickelt worden.  Für
Vorschläge,  Übersetzungen,  Ideen & Unterstützung ein Dankeschön an Giovanni
Addabbo, Henric Andersson, Markus Aretz,  Jochen  Becher,  Thomas  Bliesener,
Cristian Castellari, Ernesto Poveda Cortes, Martin Fay, David Göhler, Georges
Goncalves, Christian Gottschling,  Llorenç  Grau,  Andreas  Harrenberg,  Mick
Hohmann,  Henning  Hucke,  René Laederach, Lieven Lema, Marcin Orlowski, Lars
Renström, Rodolphe Sanderson, Stefan Schor, Oleg Sergeev,  Maarten  Ter  Mors
und  Kim  Roar  Utsi.  Für  Unterstützung  des  Editors  in  Form  unzähliger
ARexx-Makros bedanke ich mich bei Eric Burghard,  Oliver  Clouth,  Leu  Simon
Gris,   Francois  Helsen,  Tattoo  Mabonzo,  Krzysztof  P.  Jasiutowicz,  Fin
Schuppenhauer und Markus Zahn.


@endnode
@node ANSCHRIFT "ANSCHRIFT"
                                 @{b} ANSCHRIFT @{ub}

Bugreports,   Kommentare   oder    Vorschläge    werden    jederzeit    gerne
entgegengenommen.   Persönlicher   technischer   Support  ist  aber  nur  für
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Supportanfrage  eingeschickt  worden  sein). Geben Sie bitte bei Anfragen die
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  http://members.tripod.com/golded

ANSCHRIFT DES ENTWICKLERS

  Dietmar Eilert
  Mies-v-d-Rohe-Str.31, 52074 Aachen, Germany
  Phone: +49-(0)179-5987061 German/English
  E-Mail: Dietmar.Eilert@post.rwth-aachen.de
  E-Mail: dietmar_eilert@yahoo.de (alternative address)
  WWW:    http://members.tripod.com/golded
  Mirror: http://members.xoom.com/golded
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