
Hallo NoCover Fans !
Nachdem ich zwei Monate von mir nicht `s hören und lesen ließ, bin ich mit diesem neuen Layout der Seite wieder da.
Zu aller erst möchte ich mich an dieser Stelle für diese Gestaltung der Seite und das Logo bei Dark Evil (Ronald Lückfeldt) bedanken.
Der mal wieder sein können unter Beweis gestellt hat.
Jim Collas Rücktritt
Ehrlich gesagt, ich mußte einige Zeit überlegen wie ich diese Zeilen schreiben sollte.
Auf ein neues mit den nächsten Amiga Präsident !
Ich muß schon sagen: Unwahrscheinlich motivierend ist das !
Da die Amiga Gemeinschaft das aber schon jahrelang mitmacht ist es für uns nichts neues mehr.
Ich bin mal gespannt, wie lange der nächste Präsident durchhält !
Da gibt es ein schönes Sprichwort: "Viele Köche verderben den Brei" !!!
Naja, wenn man es ein wenig positiv und sarkastisch betrachtet, haben wir schon bald die 5 Präsidenten Hürde erreicht.
Dann können wir ja wenigsten Jubiläum feiern. :-)
Oder waren es schon mehr als 5 Präsidenten ?
Sollte mich nicht wundern !
Die PC User lachen sie kaputt und die Amiga Gemeinschaft wird mal wieder zum
Gespött der anderen. :-(
Also mein Vertrauen, für die jahrelangen Versprechungen und den unwahrscheinlichen Präsidenten Verschleiß, ist mittlerweile auf den null Punkt gesungen. :-(((
Warum ist Gateway nicht im Stande Nägel mit Köpfen zu machen ???
Gateway, stop the dreams !
The Amiga will life forever !!!!!
Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es neben einige gute noch weitere Hiobs Botschaften zu berichten die ihr im Netzgeflüster lesen könnt.
AMIGA, QUO VADIS ???
Tom Schmidt neuer Präsident
Der bisherige Chief Operating Officer Thomas Schmidt ist neuer Präsident von Amiga. Jim Collas war letzte Woche zurückgetreten - "um anderen Interessen und Möglichkeiten nachzugehen", wie Schmidt erklärt. Die bisherigen Pläne sollen weiterentwickelt werden. Konzentrieren will sich Amiga auf den wachsenden Markt der Internet-Geräte. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, sollen die Ergebnisse mitgeteilt werden. 08.09.99
Keine News mehr im VIVA-Text
Am kommenden Dienstag stellt VIVA-Text Teile seines Angebotes um. Diese Änderung fallen auch die AMIGA-News auf den Seiten 455 bis 457 zum Opfer. Sie wurden in den letzten sechs Jahren von der Redaktion der AMIGA PLUS geliefert und entfallen künftig. Auf eine Leserumfrage waren nur rund 150 Emails und exakt 22 Postkarten und Briefe von Lesern eingegangen, die sich für einen Fortbestand der News im VIVA-Text ausgesprochen hatten. 08.09.99
Nachtrag:
Die Rubrik "Videotext" gibt es aber weiter allerdings anders als bisher.
Die Amiga-Story
Der Nachfolger der Business-Zeitschrift Econy mit dem Titel "Brand Eins" erscheint erstmals am 24. September an den deutschen Kiosken. Ein großer Artikel wurde darin auch der Amiga-Story gewidmet: Von den Anfängen Commodores bis zum Abschied von Jim Collas finden Sie viele neue, interessante und amüsante Informationen rund um die Macher des Amiga. Ständig aktualisiert werden die Artikel auch nach dem Erscheinen des Heftes: Alle Nachbetrachtungen und weitere Infos werden im Internet veröffentlicht unter www.brandeins.de 08.09.99
Wildfire preiswerter
Ab sofort wird der empfohlene Verkaufspreis des preisgekrönten Spezialeffekt Programmes Wildfire in der Version 7 PPC von 279 auf 249 Mark gesenkt. Zudem erscheint in diesen Tagen das "Wildfire für Movieshop" Beispielvideo. In diesem Video werden alle Spezialeffekte, die für die Wildfire-Movieshop-Kombination angeboten werden, gezeigt. Das Video hat 100 Minuten Laufzeit und kostet 35 Mark. 08.09.99
Willkommen in der neuen Rubrik NETZGEFLÜSTER
Da ja am Dienstag die Video Textseiten im TV aussterben habe ich mich entschlossen noch etwas mehr Info über unseren Amiga zu bieten.
Diese Infos stammen alle aus dem Internet und sollen für solche Amigafans gedacht sein die kein oder noch kein Anschluß besitzen.
Und somit die Gelegenheit haben die neuesten Infos über den Amiga und andere News zu erhalten.
Also, bitte schreibt mir nicht die alle Internet haben, das wir schon die Infos kennen.
Das soll nicht heißen das ich kein offenes Ohr für Kritik und Anregungen habe.
Mein Gott, daß war wieder ein turbulenter Monat für den Amiga !
Leider war es auch bis zum heutigen Tag der schwärzeste Monat für den Amiga.
Aber lest selber !
Hier eine Nachricht die Einschlug wie eine Bombe !
Amiga-Chef Jim Collas geht nach weniger als neun Monaten
Amiga-Chef Jim Collas verläßt nach weniger als neun Monaten das Unternehmen wieder. Die Umstände sind unklar. Ein Sprecher nannte "persönliche Gründe" für den Rücktritt. Collas war zuvor Gateway-Manager gewesen. Der bisherige Stellvertreter Tom Schmidt wird neuer Amiga-Chef.
Gateway hatte vor zwei Jahren 13 Millionen Dollar für die 47 Amiga-Patente ausgegeben, um die Marke wieder aufleben zu lassen. Collas hatte erst Mitte August Billig-"Information Appliances" für den Zugang ins Internet für den Anfang des kommenden Jahres angekündigt.
"Es zeichnet sich eine Computerrevolution am Horizont ab, die darin besteht, daß das Internet Teil des alltäglichen Lebens wird", hatte Collas prophezeit. Das Unternehmen wolle entsprechend alles vom digitalen Musik-Abspielgerät über Spielekonsolen bis zum drahtlosen Internet-Handheld anbieten.
Laut ZDNet ist Jim Collas nicht mehr Präsident von AMIGA.
Zusammenfassung des Artikels:
Jim Collas verläßt die Firma aus persönlichen Gründen und hat seine 118.000 Anteilsaktien zum Verkauf registrieren lassen. Weiter wird darüber berichtet, daß Gateway 13 Millionen US-Dollar für 47 Amiga- Patente bezahlt hat, und daß Collas im Januar selbst beim Präsidenten von Gateway Ted Waitt um den Job bei AMIGA gebeten hat. Er hatte außerdem darum gebeten, AMIGA als separate Firma operieren zu lassen.
Tom Schmidt übernimmt den Posten von Jim Collas. Schmidt hat vor seinem Antritt bei AMIGA als General Manager für Allied Signal gearbeitet. Für Kommentare stand er bisher nicht zur Verfügung.
Nachtrag:
Auch CNet berichtet: Gateway's Amiga president jumps ship
Aus dem Artikel geht hervor, daß der Weggang von Collas keine Änderung der Pläne nach sich zieht und die vorgesehene Marschrichtung unter Schmidt fortgeführt wird.
Scandy Flicker-Fixer für A1200 intern
Ab sofort verfügbar ist der neue Scandy Flicker-Fixer für den Amiga 1200 im originalen Desktopgehäuse und A1200 Tower. Der Scandy Flicker-Fixer erlaubt den Anschluß von S(VGA)- oder Multisync - Monitoren an den Amiga 1200. Dies wird durch die Verdoppelung des 15,6 KHz Signals des Amigas auf 31 KHz erreicht. Somit kann auf das reichhaltige Angebot von entsprechenden Monitoren aus dem PC-Bereich zurückgegriffen werden. Als besonderes Feature "entflimmert" der Scandy Flicker-Fixer die hochauflösenden Amiga Bildschirm-Modi. Das berühmt berüchtigte Interlace-Flimmern gehört damit der Vergangenheit an. Der Scandy Flicker-Fixer wird direkt auf die Hauptplatine des A1200 installiert. Dazu sind keine Lötarbeiten erforderlich, Softwaretreiber sind ebenfalls nicht nötig. Ganz nach dem Plug´n´ Play - Prinzip steht Scandy Flicker-Fixer gleich nach dem Einbau zur Verfügung. Für den Anschluß eines S(VGA)- oder Multiscan - Monitors steht eine 15 polige VGA-Buchse zur Verfügung, welche an der Gehäuser
ückwand des A1200 Desktopgehäuses oder Tower befestigt werden kann. Preis: 195,- DM
Apple bringt G4-Macs
Anläßlich der Seybold-Konferenz in San Francisco hat der "iCEO" von Apple (Börse Frankfurt: APC), Steve Jobs, den Power-Mac G4 präsentiert. Die neue Architektur des PowerPC-G4-Chips soll mehr als eine Milliarde Fließkomma-Operationen pro Sekunde ermöglichen.
Wie vorab von Motorola mitgeteilt und nun nochmals von Jobs behauptet, ermöglicht der G4 ein nahezu doppelt so schnelles Ausführen von Adobe Photoshop wie dies auf Basis eines 600-MHz-Pentium-III-Prozessors möglich sein soll. Die Architektur des G4-Prozessors verfüge über eine neue Einheit: die "Velocity Engine", die mehr als ein Gigaflop an konstanter Rechenleistung ermöglichen soll. "Der Power Mac G4 ist nicht nur der bisher schnellste Mac sondern der bisher schnellste PC", sagte Jobs.
Apple bietet die Power-Mac-G4-Linie in drei Standard-Ausführungen an: Die G4-Chips sind entweder mit 400 MHz, mit 450 MHz oder mit 500 MHz getaktet und bieten bis zu 1,5 GByte PC-100-SDRAM Arbeitsspeicher. Die beiden leistungsstärksten Modelle verfügen über einen neuen 100-MHz-System-Bus, einen Rage-128-AGP/2X-Grafikbeschleuniger, ein Ultra-ATA/66-Laufwerk und optional eine drahtlose Airport-Vernetzung.
Alle Modelle haben zwei USB- sowie zwei Firewire-Anschlüsse mit jeweils 400 MBit/s. Das Interne Laufwerke bietet 10 bis 27 GByte (konfigurierbar auf bis zu 100 GByte) Speicherplatz. Das Gehäuse des Power-Mac ist wie ähnlich wie beim "iMac" durchsichtig und hat einen silber- und anthrazitfarbenen Touch. Die Preise rangieren zwischen 3849 und 8399 Mark, zunächst kommt die 450-MHz-Variante in den Handel. Erst im Oktober sind dann alle drei Modelle erhältlich.
Voraussichtlich Ende November kommen zudem zwei Macintosh Server G4 und ein Macintosh Server G4 inklusive der Software Mac OS X Server auf den Markt.
Zusätzlich stellte Jobs den LCD-Monitor "Apple Cinema Display" vor. Das 22-Zoll (55,88 cm)-LCD-Display bietet eine Auflösung von 1600 auf 1024 Pixel und 16,7 Millionen Farben. Der Monitor ist vom Design her dem G4 angepaßt. Der integrierte USB-Hub mit zwei Anschlüssen ermöglicht einen Plug & Play-Anschluß.
Jobs erklärte weiterhin, daß für das Apple-Notebook "iBook" bereits mehr als 140.000 Vorbestellungen vorlägen.
Der Billy Boy steht auch mal wieder im Rampenlicht:
Zeuge Gates: "Bizarr" und "unglaubwürdig"
Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat das US-Justizministerium die letzte Runde im Kartellprozess mit Microsoft eingeläutet. In einer Zusammenfassung des bisherigen Prozessverlaufs attackierte die Justiz vor allem Microsoft-Boss Bill Gates. Seine Rolle bei außergerichtlichen Zeugenaussagen sei "bizarr" gewesen und seine Einlassungen "schlicht unglaubwürdig". Trotz der Dementis von Gates sei erwiesen, dass Microsoft dem Rivalen Netscape erheblichen Schaden zugefügt habe.
Dem hält Microsoft entgegen, dass von einem Schaden keine Rede sein könne. Netscape sei für rund 10 Milliarden Dollar an AOL verkauft worden. AOL übe nach der Vereinigung mit Netscape weiterhin erheblichen Wettbewerbsdruck auf Microsoft aus. Netscape wurde und werde nicht am Vertrieb des rivalisierenden Browsers gehindert; Verbrauchern seien deshalb auch keine Nachteile entstanden.
Redmond habe seine Sicht der Dinge während des Prozessverlaufs mehrfach revidiert, konterte das Justizministerium. "Nachdem [Microsoft] anfänglich behauptete, man habe das Opfer nicht erschossen, sagte man später, alle seien an der Erschießung beteiligt gewesen und das Opfer wäre sowieso gestorben. Und nun sagt Microsoft, das Opfer ist völlig unverletzt." Durch die kostenlose Weitergabe des Internet Explorer sei Netscape zwar nicht am Vertrieb, aber am Verkauf seiner Software gehindert worden. Vom geschenkten Explorer würden Verbraucher überdies nur kurzfristig profitieren; langfristig müssten sie mit dem Verlust der freien Produktwahl bezahlen.
So eben habe ich Informationen aus dem Internet gelesen die mich traurig stimmen.
Die Ära des Amiga geht wahrscheinlich somit am 14 .09.1999 zu Ende.
Amiga wird es vielleicht in irgendeine Internet oder Setbox weiter geben.
Aber nicht so ein Amiga wie wir es kannten.
Und hier die neuesten Informationen:
Ein Brief von Thomas J.Schmidt vom 14.09.1999
AN: DIE AMIGA GEMEINSCHAFT
Danke für Eure Anmerkungen und Kommentare zu unseren Plänen für Amiga. In den letzten
paar Wochen haben wir hunderte -- wenn nicht tausende -- von eMails und Nachrichten
von loyalen Amigianern weltweit erhalten, wobei viele von Euch Sorgen über die Zukunft
des Amiga ausdrückten, basierend auf kürzlich erschienenen Mitteilungen in den Medien
und vielzähligen Chat-Rooms. Ich bin so beeindruckt vom Geist und der Hingabe dieser
großartigen Gemeinschaft, und ich wollte sichergehen, Euch das mitzuteilen.
Die Fakten sind... um Mark Twain zu zitieren... die Nachrichten vom Tod des Amiga sind
stark übertrieben. In dieser Hinsicht möchte ich etwas mehr Details über unsere Pläne
für Amiga mitteilen... sowohl als Produkt, als auch als Firma; und dabei hoffenlich
jede existierende Verwirrung zu klären.
Zunächst hoffe ich, daß Ihr mir zustimmt, daß es beim Amiga nie um eine Box ging. Es
ging auch nie um ein Betriebssystem. Sicher waren dies Teile dessen, was den originalen
Amiga großartig gemacht hat, aber im Herzen ging es beim Amiga einfach um einen besseren
Weg. Amiga war seiner Zeit voraus. Amiga versprach, die Welt zu ändern. Es lief
konventionellem Wissen zuwieder, und war besser als alles, was es damals dort draußen
gab. Tatsächlich könnten wir alle argumentieren, daß es immer noch besser als alles
andere dort draußen ist.
Die Ideale und der Geist dieses originalen Amiga sind heute lebendig. Aber Amiga nur
auf eine Box, ein Produkt, ein OS zu beschränken, bedeutet, den Amiga davon abzuhalten,
jemals sein volles Potential zu erreichen. Denkt darüber nach... der originale Amiga
hat sein volles Potential niemals erreicht, trotz seiner technischen Vorteile, und
der Vorteile der Kosten und der einfachen Bedienbarkeit. Warum? Weil er niemals
allgegenwärtig wurde. Die frühe Vision der Firma war vielleicht zu beschränkt für das
gewaltige Potential, das der Amiga bot.
Beim originalen Amiga ging es um Multimedia, also warum Amiga nicht auf jedem vorstellbaren
Gerät laufen lassen, auf jedem OS, das es gibt? Das ist das schöne an Amiga, und wo wir
als Industrie stehen. Wir sind mitten in einer Revolution anders als alles, was die
Welt gesehen hat, und Amiga war nie in einer besseren Position, die Welt zu ändern
und einen größeren Einschlag zu haben. Amiga an diesem Punkt auf nur eine Box und
ein OS zu beschränken, wäre wie der Welt ein besseres Pferd samt Fuhrwerk zu bieten,
zu Beginn des automobilen Zeitalters. Amiga und sein revolutionärer Geist verdienen
besseres als das. Amiga wird Software-Technologie herstellen, die Internet-Dienste auf
einer im Entstehen begriffenen Kategorie von Produkten ermöglichen wird, die im allgemeinen
als "Information Appliances" bezeichnet werden. Es ist ein aufregender neuer Mega-Trend
in der Industrie, und wir sind begeistert, an vorderster Front dieser nächsten großen
Welle in der Computergeschichte zu stehen. Zusätzlich haben wir entschieden, mit
Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten, die unsere Software-Technologie auf ihren Systemen
ausliefern werden, statt selbst direkt in das Hardware-Geschäft einzusteigen.
Also: Lang lebe Amiga, aber wenn Ihr denkt, der Amiga sei nur eine Box, habt ihr es
nicht verstanden. Bei Amiga geht es um einen besseren Weg. In den kommenden Wochen
und Monaten, versprochen, werden wir Euch über Fortschritte unserer Pläne für Amiga
auf dem Laufenden halten, und wir danken Euch für Eure fortgesetzte Unterstützung.
Laßt uns zusammenarbeiten, um Amiga in die Lage zu versetzen, die Industrie zu
revolutionieren und die Welt zu verändern!
Lang lebe Amiga,
Thomas J. Schmidt
President & C.E.O
Nächsten Monat gibt es neue Infos.
Hoffentlich bessere !!!
Tschüß bis zum nächsten Monat
Textman