Moin!
Auch diesen Monat darf ich Euch wieder zu einer neuen Ausgabe der Metal Corner begrüßen. Letzten Monat hatte ich etwas wenig Zeit, so daß u.a. der Konzertbericht nicht so umfangreich ausgefallen ist, wie ich es mir ursprünglich gedacht hatte. Ist aber auch egal, denn schließlich gibt`s auch diesen Moant wieder die Vollbedienung mit News, Charts, CD Reviews und noch vielem mehr. Stay Hard,


Die erste Band, Freedom Call, eröffneten auch recht amtlich und hatten das
Publikum gut im Griff. Besonders der Frontman wirkte sehr agil und meisterte
seine Aufgabe hervorragend. Natürlich waren auch die Songs, die allesamt vom
gutklassigen Debut "Stairway To Fairyland" stammten, durchweg gelungen, so
daß der 30 minütige Auftritt sehr kurzweilig war. Zu erwähnen sein noch, daß
Dirk Schlächter (Gamma Ray) der Band an den Keyboards aushalf;
wahrscheinlich weil dessen Bandkollege Dan Zimmermann (normalerweise auch
bei Gamma Ray) hinter der Schießbude saß.
Die gute Stimmung wurde aber durch die zweite Band an diesem Abend wieder
ruiniert: Skew Siskin spielten zwar keineswegs übel, aber passte ihre Rotz
Rock orientierte Musik doch wirklich nicht in diesen Rahmen. Somit war es
auch nicht weiter verwunderlich, daß die Savatage Fans sehr ungehalten waren
und die meisten froh waren, als Skew Siskin wieder von der Bühne gingen. Na
ja, vielleicht hätte man als zweite Vorband jemanden geholt, der in den
musikalischen Rahmen passte...
Als Savatage dann endlich die Bretter betraten, hielt es die Fans nicht mehr
auf ihren angestammten Plätzen und es kam gute Stimmung auf. Auch die Band
war sichtlich in Spiellaune, was natürlich nur noch fördernd war. Das
einzigste bedauerliche an diesem Abend war, daß einige Songs nur in Meddley
Form angespielt wurden, was aber bei der Masse an hervorragenden Songs auch
verständlich ist. Gleichermasen kamen neue & alte Nummern (Setlist siehe Ende)
zum Zuge; es
wurden sogar zwei brandneue Nummern auf die Fans losgelassen, die auf dem nächsten Album
erscheinen werden. Aber das wahre Highlight an diesem Abend war keine
Savatage Nummer, sondern eine Coverversion namens "Bohemian Rhapsody" von
Queen (wer kennt diese Göttergabe nicht??). Als die ersten Akkorde aus den
Boxen dröhnten, lief es mir warm und kalt über den Körper und anhand er
euphorischen Reaktionen vom Rest des Publikums war ersichtlich, daß es mir
nicht alleine so ging. Durch leichte Improvisation wurde die Nummer noch
besser und man kann sicher sein: Soetwas sieht man nicht alle Tage! Leider
nahte auch bald darauf schon das Ende, aber natürlich gab es noch mit "Hall
Of The Mountain King" die gewünschte Zugabe, die auf keinem Savatage Konzert
fehlen durfte. Als Fazit bleibt festzuhalten, daß Savatage in perfekter Form
waren und auch merhstimmige Nummern a la "Chance" oder "Not What You See"
ohne Probleme hinbekamen. Auch Jon Oliva war wieder einmal zu vielen kleinen
Scherzen aufgelegt und sorgte für den einen oder anderen Lacher im Publikum.
Und der Rest der Band war ohnehin voller Spielfreude & Tatendrang, so daß
man voller Aufregung auf das neue Album warten kann.
Ein toller Gig!
Tracklist von Savatage: (falsche Reihenfolge!)
1. Intro von Hall Of The Mountain King Für diese Ausgabe habe ich mir den Song "So Sick" vom Debut Soloalbum von Michael Kiske (ex-Helloween) herausgepickt. "So Sick" läßt viele Interpretationsmöglichkeiten offen; auch im Bezug auf Helloween. Aber ich denke mal, daß die Message recht eindeutig ist. Schaut selbst:
| Gamma Ray | Powerplant |
| Nightwish | Oceanborn |
| Iced Earth | Something Wicked This Way Comes |
| Blind Guardian | Nightfall In Middle-Earth |
| In Flames | Colony |
| Subway To Sally | Hochzeit |
| HammerFall | Legacy Of Kings |
| Testament | The Gathering |
| Anathema | Judgment |
| Children Of Bodom | Hatebreader |
Ihr seid auch schon wieder am Ende der aktuellen Ausgabe der Metal Corner angelangt, die Euch hoffentlich gefallen hat. Für die nächste Ausgabe verspreche ich Euch mindestens zwei CD Kritiken (Grave Digger`s "Excalibur" und Helloween`s Coveralbum "Jukebox") und einen Livebericht zum Iron Maiden Konzert (jawoll; und nur exclusiv in der Metal Corner) in der Essener Grugahalle. Was es sonst noch so gibt, weiß ich selber nicht genau. Laßt Euch einfach mal überraschen - so long!