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NEU~NEU~NEU: In der Inhaltsangabe sind euch sicherlich schon die roten Punkte aufgefallen. Diese habt ihr Gerd Wolpert zu verdanken. Er bemängelte fehlende Links, die zur entsprechenden Stelle innerhalb von Fastfood führen. Ihr findet diese roten Punkte auch am Ende der einzelnen Beiträge. Klickt ihr diese an, werdet ihr zurück zum Inhaltsverzeichnis befördert.
Ohrenschmaus:
In den nächsten Ausgaben wird es wohl vermehrt Vorstellungen zu härteren und ungewöhnlicheren Alben geben. Stichwort: Geheimtips aus der Alternativ-Szene. Pop-Rock-Fans brauchen nicht traurig zu sein, da ich auch in Zukunft Alben aus dieser Gattung vorstellen werde.
Erscheinungsweise:
Deswegen habe ich ein Angebot an euch zu machen: Möchte jemand Fastfood übernehmen? Natürlich kann derjenige dann frei nach Lust und Laune an Fastfood herumdoktern und Änderungen vornehmen. Ich biete halt hiermit das Konzept und Design von Fastfood an (und den guten Namen ;), für den Einstieg in eine ähnliche oder gleiche Rubrik. Oder möchte jemand einfach nur mitmachen? Gibt es jemanden von euch, der abwechselnd mit mir eine Ausgabe erstellen möchte? Dies würde dann bedeuten, das man versucht alle zwei Monate allein und selbständig einen Fastfood-Artikel zusammenzukriegen. Findet sich noch ein dritter, braucht man sich diese Mühe nur noch vier mal im Jahr zu machen. Diese Konstellation würde mir persönlich am meisten zusagen.
Lebensweisheiten:
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Alle Bewertungen in Fastfood sind natürlich stark vom Geschmack
des Autoren geprägt und sollen nur zur groben Einschätzung dienen.
Deswegen wurde das Bewertungsschema bewußt einfach gehalten.
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| Ohrenschmaus: |
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"You get what you give" ist schlicht und einfach ein Popjuwel! Eine mitreisende Melodie, beschwingt Arrangiert, eine tolle Stimme und macht eine euphorisch gute Laune. Mich erinnerte deswegen der Song an die guten alten ELO (Electric Light Orchestra). Natürlich fragt man sich dann, welche Genies sich hinter dem Bandnamen New Radicals verstecken. Die Antwort ist erstaunlich. Es ist keine Band, sondern eine einzelne Person, die auf Fotos kaum älter als 17 oder 18 Jahre aussieht! So ein Bengel (der übrigens Gregg Alexander heist) macht so eine geniale Musik praktisch im Alleingang? Wenn man sich das Album anhört, wird das bestätigt, was man schon befürchtet hat: Die erste Single (wohl auch die einzige) ist das deutlich beste Lied auf dem Album! Was gibt es über die restlichen Songs zu sagen? Der Opener "Mother we just can´t get enough" kommt schon sehr nahe an die Single ran und gefällt mir somit auch sehr gut. Auch Titel Nummer fünf ist vom gleichen Kaliber: "Jehovah made this whole joint for you". Dann folgen ersteinmal viele langsame und ruhige Stücke und die können mich wahrlich nicht vollends überzeugen. Gregg´s Stimme mutiert bei solchen langsamen Titeln zu einem kitschigen, künstlich zitternten und bemühten "Wohlklang". Irgenwie so, als würde er versuchen deutschen Schlager zu singen. Aber das passt sogar etwas zu diesen Songs, denn es ist irgendwie ein schwüles, teilweise überproduziertes Pop-Album. Einige Titel bieten Ohrwurm-Melodien, die aber manchmal einen doch recht bekannt vorkommen. Das ist ein Dilemma für Leute, die nicht erst seit gestern Musik hören. Jemand sagte mal, das inzwischen alle möglichen Melodien geschrieben wurden und man jetzt nur noch Variationen davon zu hören bekommt. So auch bei Gregg. Naja, gut geklaut ist besser als schlecht erfunden. Textlich geht es hauptsächlich um eine unerfüllte Liebe. Seine Angebetete will ihn nicht erhören (wahrscheinlich religiöse Gründe). Mein Fazit der zwölf Songs: drei tolle Titel, vier ganz Brauchbare mit eingängigen Melodien, die allerdings nicht sonderlich Originell sind und der Rest fällt unter 08/15 oder "lau". Zugegeben, bei dieser Bewertung war ich relativ streng, aber wenn der Großteil der Songs im Gegensatz zu der Single so blass ausfallen, sollte man dies auch bei der Wertung deutlich zum Ausdruck bringen. Leute, die das zweite Robin Williams Album seinem erstklassigen Debüt vorziehen und auch sonst ganz gerne Pet Shop Boys hören, dürften am Sound vieler Songs mehr gefallen finden als ich. Und wenn ihr dazu noch junge Mädels seid dürft ihr ruhig ein Stern hinzu zählen, den Greggilein ist fast so gut wie Robilein auf seinem zweiten Album... kreisch!!!! |
Unter´m Strich leider nur...
| Ohrenschmaus: |
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Wer kennt nicht die ultracoole Smash-Hit-Single "Along comes Mary" von der Bloodhound Gang? Eine wahnsinns Stimmungsnummer. Simpel gestrickt, irgendwie luftig und locker aber dennoch heavy und treibend. Die zweite Single heißt "The bad touch" und klingt wie eine Nummer aus einer Schwulen-Disco in den Achtzigern. Nix Gitarre, irgendwie peinlich, aber cooool....!!! Dieses Album wollte ich haben, nein - musste ich haben! Ab zu Müller, bei den Neuheiten gestöbert, CD von der Bloodhound Gang endeckt, auf dem Sticker was von "Along comes Mary" gelesen, CD gegriffen und ab zur Kasse. Zuhause nochmals Sticker inspiziert und unter anderem gelesen: "New Album: ´Hooray For Boobies´, incl. ´Along comes Mary´ out in September 1999". Jau! Ich Superdepp habe das neuveröffentlichte Album aus dem Jahre 96 gekauft. Ich bin sicherlich nicht der einzige der darauf reinfiel. Nun gut, mein Ärger hält sich noch Arg in Grenzen, weil es die CD etwas vergünstigt (25 DM) gab und eine geile Partyplatte darstellt. Es befindet sich sogar ein kleiner Hit auf diesem Album: "Fire Water Burn". Wahrscheinlich wird vielen von Euch der Titel nichts sagen, aber wenn ihr ihn jetzt hören könntet, würdet ihr ihn doch kennen. Er ist in der Machart wie "Along comes Mary", aber dabei etwas spröder produziert. Tiefe Stimme, staubtrockner Gitarrenriff und ein Refrain zum mitgröhlen:
The roof The roof is on fire We don´t need no water Let the motherf*cker burn Burn motherf*cker, burn! Der Song hat diesen Mitgröhleffekt wie "Alice". Ihr wisst schon: "Who the f*ck is Alice?". Es gibt von diesem Song zwei Remixe auf diesem Album. Die eine klingt fast genauso wie die Original-Version, bei der anderen handelt es sich um eine Reaggie-Version, welche aber sehr primitiv ist und wohl nur absolute Reaggie-Fans begeistern wird. Es gibt noch mehr gelungene Punkrock-Titel, wie "Kiss me where it smells funny" oder auch "I wish i was queer so i could get Chicks" (Chicks = weibl. Groupies). Anhand dieser Titel könnt ihr schon erkennen, das es durchaus bei den Texten zur Sache geht. Meistens ist der Text noch recht witzig formuliert, bekam aber dennoch den heißbegehrten "Parental Advisory Exeplicit Lyrics"-Sticker draufgeklebt. Nicht nur Punkrock mit Metal-Färbung gibts auf diesem Album zu hören, sondern auch gerapptes ("Boom" & "Shut up") und einen Titel im Disco-Gewand. In "Lift your head up high" gibts makaberes zu hören. Was sich zuerst wie eine Aufmunterung liest, entpuppt sich beim studieren des Textes als was bösartiges:
So save the planet and kill yourself
Aua! Das dieser Song nach Curt Cobain´s Selbstmord veröffentlicht wurde und im letzten Teil des Songs eine Schrottflinte zu hören ist, die im Takt der Musik abgefeuert wird, macht die ganze Sache noch heikler. Manch einer mag das ganze als Geschmacklos empfinden, andere verstehen es als tiefschwarzen Humor. Wie dem auch sei, dieses Album geht ab wie Schmidts Katze. Als ich diese Scheibe bei einer Beachparty am Baggersee auflegte, kam absolute Partystimmung auf. Selbst bei denen, die keine ausgesprochene Rockfans sind. Metal und HipHop-Fans - und alles was dazwischen liegt - kommen auf ihre Kosten. Nicht jeder Titel zieht gleich gut, aber der Großteil überzeugt. Ausgefeilte Melodien sind allerdings Mangelware. Problem: Laune bei einer Party macht das Teil unbestritten, aber wenn man sich diese Scheibe als "Musikliebhaber" anhört, sieht das Fazit längst nicht mehr so gut aus. Fun war und ist wohl das Motto der Bloodhound Gang. Ist man Zuhause, legt sich eine CD in den CD-Player um bei guter Musik zu entspannen oder als Hintergrund zur Berieselung beim lesen, taugt die CD überhaupt nicht. Da ich nicht weis, wobei ich bei der Bewertung den Schwerpunkt legen soll, gibts zwei Bewertungen! Fazit: Rockfans die bei der Musik einen gewissen künstlerischen Anspruch erwarten, dürften von diesem Album nicht sonderlich begeistert sein. Wer auf Party und toughe Musik steht, wird nicht enttäuscht sein. |
Die Party-Wertung...
Die Plattensammlung-Wertung...
| Ohrenschmaus: |
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Die deutsche Musikszene kann sich zur Zeit wirklich sehen lassen und das nicht nur auf den deutschen HipHop und bekannten Rockbands wie den Scorpions oder den Furys bezogen. Selbst wenn Glow ("Mr. Brown") und Liquido ("Narcotic") One-Hit-Wonders bleiben, liegt dies sicherlich nicht daran, das sie nur einen guten Song zu bieten hätten. Besonders das Album von Glow ("Superclass") bietet ungewöhnlich viele Ohrwürmer. Die deutsche Rockszene ist zur Zeit wirklich vielschichtig und in den seltesten Fällen "typisch Deutsch" und können somit selbst mit internationalen Top-Produktionen mithalten. Vivid ist eine davon. Wenn man es nicht wüsste, käme man nie auf die Idee, das diese vier Jungs Deutschstämmige sind. Cover und Produktion sind durch und durch amerikanisch. Und wenn man die Augen schliesst, meint man Eddie Vedder singen zu hören. Ja, DER Eddie Vedder, der mit der genialen Röhre von Pearl Jam! Spielen Vivid auch den typischen Pearl Jam Sound? "Sundown To Sunrise" ist ihr zweites Album. Ihr Debüt "Go!" beinhaltete besten Rocksound mit elektronischen Klängen. Der Song "The Game" bot z.B. einen harten Gitarrenriff, clever gesetzte Breaks mit hypnotischen Jungle-Samples unterlegt. War also ganz Hip: Nicht nur Bowie und Garbage benutzten diesselbe Masche. Allerdings wirkte der elektrische Sound bei manchen Songs aufgesetzt. Beim neuen Album wurde dieser Aspekt des Sounds deutlich reduziert, sodaß das Album rockiger klingt. Ganz sind die Samples und elektronischen Sounds allerdings nicht verschwunden, wurden aber wesentlich besser integriert. Der Sound ist jetzt perfekt, aber dennoch nicht langweilig. Ich liebe es so. Im Booklet kann man lesen, das dieses Album für die Jungs "hard work" war. Besonders in den Staaten waren sie noch lange mit dem Debüt auf Tour. Für das zweite Album hatte man relativ wenig Zeit und einen hohen Termindruck. Das Ergebnis kann man aber dennoch als sehr gelungen bezeichnen. Zwar war das Debüt im direkten Vergleich etwas melodischer, aber bei Sundown To Sunrise klingt nichts halbherzig oder überhastet. Natürlich ist nicht jeder Song ein Meisterwerk, aber immerhin so gut produziert und arrangiert, das selbst durchschnittliches Top klingt. Die ersten zwei Singles "Off we go" und "Something else about you" sind melodisch und wirklich überzeugend. "Up to me" würde sogar auf einem Best of-Album von Pearl Jam nicht verblassen, "Kingdom Underground" und "Ist it worth it?" sind intelligente Rocker, "Music (Mind Expanding)" ist ein kleines progressives Meisterwerk. Sollten Vivid sich bei ihrem dritten Album genügend Zeit fürs Songwritting nehmen und die positiven Aspekte der beiden Vorgänger beibehalten, dürfte das Album verdammt gut werden und seine fünf Sterne mehr als verdienen. Objektiv betrachtet gibts aber auf Sundown To Sunrise den einen oder anderen durchschnittlichen Titel zuviel, weswegen die Höchstwertung verwehrt bleibt. |
Diese Sterne sind so prall, das sie in Gefahr stehen zu platzen...
| Spielhölle: |
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Das es in den letzten zwei NC-Ausgaben kein Fastfood und somit auch keine Konsolen-News gab, war wirklich kein Beinbruch. In den letzten Monaten ist auf diesem Gebiet so gut wie gar nichts passiert! Deswegen die wenigen News auch nur kurz & knapp:
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| Spielhölle: |
Ab durch die Stadt: Die Weiterentwicklung des Renn-Genre! |
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Weiterentwicklungen hängen im Regelfall von zwei Faktoren ab: Einmal von der Fantasie des Entwicklers und Spieldesigners, und Zweitens von den Möglichkeiten der Technik, sprich die Leistungsfähigkeit der zur Verfügung stehenden Hardware. Heute geht es um eine Weiterentwicklung, die Hauptsächlich von der besseren Technik herührt. Der Gedanke oder Wunsch in einem Rennspiel nicht nur auf abgesperrten Rennstrecken schnelle Runden zu drehen, sondern auch durch Städte samt Gegenverkehr zu rasen, dürfte fast so alt wie das Rennspiel-Genre selber sein. Denken wir nur an Spiele wie Lotus I-III zurück. Die Skyline einer Großstadt vor Augen, aber egal wie lange oder schnell man fuhr, man kam der Stadt nie auch nur einen Meter näher. Die Möglichkeit durch Städte oder Dörfer zu fahren, gibt es nicht erst seit Heute. Dörfer waren leichter zu realisieren, ein paar Häuschen links und rechts von der Fahrbahn, und fertig war das Dorf. Aber was ist denn nun an einem solche Szenario so intressant? Beschränkt sich der Spieldesigner beim entwerfen der Strecken darauf, Häuser und Wolkenkratzer nur als schmuckes Beiwerk einzusetzen, dann nicht besonders viel. Was den Reiz ausmacht, kann man gut an dem ersten Teil der Need For Speed-Reihe erkennen. Zwar konnte man auch hier nicht frei in der Stadt herumkurven, es bot aber immerhin schon einen adrenalinfördenden Faktor: Gegenverkehr! Im Splitscreen zu Zweit sich ein heißes Rennen zu liefern und dabei sich noch um andere Verkehrsteilnehmer kümmern zu müssen, brachte viele Stunden Spaß pur. Gewagte Überholmanöver und hektisches Ausweichen des Gegenverkehrs sind keine Nervereien sondern das Salz in der Suppe. Nicht umsonst schaffte es in Deutschland ein PC-Spiel in die obersten Ränge der Verkaufscharts, obwohl es technisch und spielerisch mäßig war: Autobahn Raser. Die Idee dahinter kam so gut an. Einen wichtigen Aspekt eines solchen Rennstils haben wir jetzt aus gemacht: NPC. Damit meine ich jetzt ausnahmsweise mal nicht den None Player Character, sondern das None Player Car! ;) Streng abgesteckte Rundkurse machen Heutzutage nur noch bei Simulationen wie der Formel 1 Sinn. Viele Rennspielfreaks ödet es immer öfters an, bei Racing-Games nur noch Stur in Runden und im Kampf gegen die Uhr und Gegner zu fahren. Es war Zeit, das sich auch das Rennspielgenre weiter entwickelt. Ergebnis: Nicht nur unbeteiligte Verkehrsteilnehmer tauchen immer öfter auf, auch die Rennstrecken sind offener gestaltet. Ganze Stadtteile werden am Computer nacherschaffen, auch die Spielziele ändern sich zum Teil. Wenn man schon durch ein Ziel fahren muß, dann ist wenigstens der Weg dahin dem Spieler frei gestellt. Bei anderen Titeln darf man sich nur nicht schnappen lassen. Die interessantesten und wichtigsten Spiele, möchte ich euch nun kurz Vorstellen. Vom Grundprinzip noch am ähnlichsten mit konventionellen Rennspielen ist Midtown Madness (MM) für den PC. Ziel ist auch hier immer noch als erster oder innerhalb eines Zeitlimits ins Ziel zu kommen. Nur das Spielfeld hat sich geändert. Man hat komplett die Innenstadt von Chicago in 3D modelliert, inklusive China-Town und Teile der Autobahn. Nicht nur die Straßenzüge sind originalgetreu vorhanden, auch der Verkehr und die ungeliebte Polizei hat ein wachsames Auge auf den rücksichtslosen Raser - dem Spieler. Neben einem Tour-Modus, wo man ohne Zeitlimit bequem durch Chicago fahren kann, bietet MM drei weitere Spielmodi. Rundkursrennen: Das unspektakulärste Rennen. Kein fremder Verkehr, nur man selbst und 5-6 Gegner. Zudem ist die Strecke abgesperrt, Verfahren kann man sich somit nicht und Abkürzungen gibts in diesem Fall auch keine. Nicht schlecht, aber auch nicht der Hammer. Kontrollpunktrennen und Blitzrennen: Beide Rennarten gleichen sich bis auf ein Detail: Beim Blitzrennen gibt es einen Startpunkt und ein Ziel, man fährt sozusagen von A nach B. Beim Kontrollpunktrennen sind Rundkurse abgesteckt, man dreht immer mehrere Runden. Und man hat natürlich Gegenspieler die auch versuchen ihre Runden zu drehen und als erster die schwarz-weiss karierte Zielflagge zu sehen, im Gegensatz zum Blitzrennen wo man ohne Gegenspieler fährt. Besonders beim Blitzrennen haben die Spieldesigner beinahe Szenarien erschaffen. Beim ersten Rennen muss man fast nur gerade aus fahren und am Schluß über eine hochgezogene Zugbrücke "fliegen". Klingt einfach, aber gemeinerweise habe die Spieldesigner die Strecke so gelegt, das sie über viele Kreuzungen führt. Und wie es der Zufall so will, hat der Verkehr links und rechts gerade Grün, als wir angerast kommen! Egal wie sehr man auch das Gaspedal durchtritt, nie kommt man rechtzeitig an diesem Gegenverkehr vorbei. Abbremsen und vorbeilassen geht aufgrund des Zeitlimits nicht. Also wählt man ein schnelleres Auto, aus der zu Beginn noch geringen Auswahl. Mit etwas Übung gelingt es tatsächlich den Gegenverkehr eine lange Nase zu drehen. Wenn man nun auf die hochgezogen Zugbrücke angerast kommt und mit voller Wucht wie von einer Sprungschanze abfliegt und auf der anderen Seite unsanft landet, ist der Wagen aufgrund der geringeren Robustheit Schrottreif. Pech. Es ist der reine Nervenkitzel sich mit hohen Drehzahlen durch den Stadtverkehr zu drängeln und waghalsige Überholmanöver zu starten. Und da auch nicht der Weg direkt vorgegeben ist, ist man ständig auf der Suche nach dem besten Weg. Nur gewisse Checkpoints müssen angefahren werden, die über die Stadt verstreut liegen. Zugegeben, dieses Spielprinzip macht noch nervöser und kann auch in späteren und schwierigeren Rennen zu Frust führen. Aber monströse Karambolagen und Fußgänger die verzweifelt aus dem Weg springen machen das alles wieder wett. Im Prinzip nicht wirklich neu, ist Crazy Taxi für das Dreamcast. Wie der Name schon verrät, geht es darum mit seinem Taxi Fahrgäste so schnell wie möglich an den Besimmungsort zu befördern. Nur ein Richtungspfeil gibt grob das Ziel an. Wenn man sich brav an die Verkehrsregeln hält, wird man nicht Reich. Jede Sekunde die man vor Ablauf des Zeitlimit vor Ort ist, wird mit barer Münze belohnt. Überschreitet man das Zeitlimit, geht das Fahrgeld komplett flöten. Dank Gegenverkehr und wilden Abkürzungsversuchen, besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu Midtown Madness. Ansonsten bot Quarantine und dessen inoffiziller Nachfolger Road Warrior dasselbe Spielprinzip, mit dem Unterschied eines düsteren Science-Fiction-Szenarios, wo die Taxis mit allerelei Ballerhardware aufgerüstet werden kann. Bereits auf der PlayStation sorgt das Spiel Driver für großen Trubel. Auch hier kann man durch naturgetreue Großstädte seine Runden drehen. Der Spieler ist als Undercover Agent auf die Seite der bösen Buben gewechselt. Die Programmierer haben sich vom gleichnamigen Film und dem Streifen Bullit mit Seve McQueen inspirieren lassen. Mit amerikanischen Schlitten liefert man sich heiße Verfolgungsjagen mit der Polizei. Entweder man fährt den Fluchtwagen bei einem Banküberfall oder man muß jemanden Verfolgen. Einmal soll man auch einen Gangsterboß mit seinen Fahrkünsten überzeugen. Driver ist deswegen nun alles andere als ein normales, braves Rennspiel und zeigt auf eindrucksvolle Weise, was man alles auf Basis eines Rennspiel realisieren kann. Das man das Rennspiel-Genre auch wunderbar mit anderen Genres kombinieren kann, beweist das Spiel Loose Cannon, welches dezeit für den PC entwickelt wird. Dieses Spiel ist (wird) eine Mischung aus einem Rennspiel a la Driver und einem Ego-Shooter. Kann man eventuell auch mit Grand Theft Auto vergleichen. Nur spielt man diesesmal nicht aus der Vogelperspektive. Als Söldner Ashe, bekämpft man im Auftrag der Regierung, üble Schurken. Der Part des Autofahrens ist ein wichtiger Aspekt bei Loose Cannon. Man kann zu Fuß seine abwechslungsreichen Missionen erfüllen, oder auch mit dem Wagen. Entweder man kauft sich ein Auto oder klaut es einfach. Bei Bedarf kan man den Wagen tunen. Loose Cannon zeigt schon recht gut, wie man verschiedene Genres kreuzen kann, wobei das Rennspiel-Genre eine Bereicherung darstellt. Selbst Rennspiele die tradionell auf Rundkursen ausgetragen werden, können neue spannende Elemente beinhalten. Grand Turismo (PSX) z.B.: Mit einem geringen Startgeld sucht man sich auf dem Gebrauchtmarkt einen Wagen und es stehen buchstäblich mehrere Hundert Neu- und Gebrauchtwagen zur Auswahl! Hat man durch gute Plazierungen Geld verdient, kann man sich einen anderen Wagen zulegen, oder den eigenen manigfaltig Tunen. Den Wagen kann man natürlich auch Verkaufen. Bei Grand Turismo wurde für mich das eigentliche Rennspiel beinahe in den Hintergrund gerückt, soviel Spaß machte das "Autobasteln". Need For Speed hat inzwischen auch einige sehr interessante Spielmodi zu bieten. Das fängt damit an, das man sich nicht nur von Gegenspielern und der Polizei jagen lassen kann. Man selber ist auch in der Lage als Gesetzeshüter Raser einen Strafzettel zu verpassen. Oder man spielt einfach mit hohem Einsatz: Man kann bei Rennen antreten, wo um das Fahrzeug gewettet wird, mit dem man das Rennen bestreitet. Verliert man das Rennen, ist der eigene Wage futsch! Nun kann man nicht einfach einen älteren Spielstand laden - der Wagen ist wirklich futsch!!! Man kann auch mittels der Memorycard mit Freunden Wagen tauschen. Willst du mit einem Freund und seinen Wagen als Einsatz fahren, bringt er seine Memorycard mit, stöpselt sie in deine PlayStation ein und es kann los gehen. Verliert er, bekommst du seinen Wagen auf Deine Memorycard kopiert und der Wagen wird von seiner Memorycard unwiderruflich gelöscht. Wenn man so ein Rennen startet, dann steigt die Spannung so an, das einem die Nerven beinahe durchgehen. Ihr seht, Rennspiele sind auch nicht mehr das was sie einmal in den Glanzzeiten des Amigas waren. Selbst konventionelle Rennspiele zeichnen sicher durch mehr mehr Realismus aus, egal ob Formel 1 oder Rally-Sport. Es wird langsam Zeit, das auch der Amiga mit einem Rennspiel dieser Sonderklasse gesegnet wird. Vielleicht schon im Jahr 2000? |
| Zelulloidzauber: |
USA, 1996 |
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Einen wunderbaren Film möchte ich euch hier Vorstellen. Gibts in der Videothek und er lief auch schon im Fernsehen. Es gibt Filme, die sind bizzar, seltsam verschroben, erfrischend anders, witzig und was weis ich noch. Und diese Filme sind nicht unbedingt der Mehrheit wirklich bekannt. Unbekannte Juwelen also. Um so einen Film geht es auch hier. Weitere Werke aus dieser Reihe demnächst hier - gleiche Stelle, gleiche Welle! Es geht in diesem Fim hauptsächlich um Mel. Und seinen Sohn. Frisch geboren und ohne Namen. Und wo ein Kind ist, ist auch eine Mutter. Mel´s Frau Nancy ist auch wichtig. Aber warum der Sohn noch keinen Namen hat: Mel wuchs bei liibevollen Eltern auf die ihn adoptierten. Mel bringt es einfach nicht fertig seinem Sohn einen Namen zu geben, bevor er nicht weis, woher er kommt, wo seine Wurzeln liegen und wer überhaupt seine Eltern sind. Nancy hat dafür Verständnis. Seine Eltern sind jüdische Großstadtbewohner und deswegen unweigerlich leicht neurotisch. Prinzipiell unterstützen sie ihren Sohn bei der Suche nach den biologischen Eltern, aber besonders die hippelige Mutter, neigt zur Hysterie, was die Sache auch nicht gerade einfacher macht Mel lernt bei der Suche eine junge Studentin kennen, deren Fachgebiet die Zusammenführung von Eltern und zur Adaption freigegebenen Kindern ist. Man ist bereit die Kosten der Reise zu Übernehmen, wenn diese Studentin sie dabei begleiten und filmen darf. Ich muß gestehen, das ich den Namen von diesem attraktiven Geschöpf nicht mehr weis und noch nicht einmal sicher bin, ob es eine Studentin war. Es war halt ihr Job. Ich nenn´ sie ab jetzt Susan. Susan hat die Adresse der Mutter und sie machen sich zu viert auf die Reise. Ab jetzt überschlagen sich leicht die Ereignisse. Mel lernt seine Mutter kennen, demoliert aus Versehen das halbe Wohnzimmer, die ihm auf mütterliche Art vergibt, um dann festzustellen, das sie gar nicht seine Mutter ist. Ein fehler des Computers: falsche Adresse. Auf zum Vater. Ein kleiner heruntergekommener Trucker, der wohl keine weisse Weste mehr hat. Als Susan aussteigt und sich nach dem vermeintlichen Vater erkundigt, fängt dieser mit einem Kumpan eine Schlägerei an. Dieser Warmduscher, Schattenparker, Wechselgeldzähler, Mitgummief*cker hielt diesen Typ (Mel) und die zwei Ladys (Nancy & Susan) wohl für die Polizei. Als das Mißverständnis aufgeklärt wurde, entwickelt für kurze Zeit der Zwerg heftigste Vatergefühle. Bis es sich wiederum herausstellte, das er nicht Mel´s Vater war, sondern ihn nur als kleinen Kacker zur Adaptionsstelle brachte, nahm Mel noch die Gelegenheit war mit dem Truck eine Testfahrt zu machen, wo er mal wieder was zertrümmerte: Das Postamt. Nun laufen zwei Zivilbeamte ihnen über den Weg, die Mel klar machen das es verboten ist Postämter kaputt zu machen. Plötzlich erkennt Nancy den jüngeren Beamten: ein ehemaliger Komilitone. Man geht zu siebt Essen (Mel, Nancy, Susan, Baby ohne Namen, Beamter #1, Beamter #2). Es kommt heraus, das beide Beamten ein warmes Pärchen sind und selber einen Kinderwunsch hegen. Nancy spricht unbedacht eine Einladung aus. Ob die Beiden nicht Lust hätte sie zu begleiten. Nach New Mexico, wo nun wirklich die echten Eltern leben. Und sie sagen ja, zum Leidwesen von Mel. Erotische Wirrungen nehmen ihren Lauf. Mel lässt sich von Susan sexuell irritieren, der alte Schulfreund von Nancy ist nicht wirklich Schwul sondern Bi. Steht nebenbei ungeheur auf weibliche Achselhöhlen, welche er später auch bei Nancy leckt und auch prompt erwischt wird. Ein Bild für die Götter: Während Nancy gelangweilt und unbeteiligt den Arm hebt und das alte Schleckermaul seinen Schädel in ihre Achselhöhle presst! Zum wiehern! :-) Der andere schwule Beamte ist das fünfte Rad am Wagen. Man findet endlich die Eltern: Alt-Hippies mit einer merkwürdigen Auffassung von LSD und Nikotin. LSD = Yeah! Nikotin = Buh! Das ganze Pack nistet sich bei den Eltern ein, welche nicht ahnen, das zwei dieser Herrren Polizisten sind. Verwechslungen und Tumult steigern sich unerbittlich zu einem Crescendo. Das die Adoptiveltern dann auch dort auftauchen und wegen Drogenbesitz in den Knast kommen, ist nur eine weitere Nuance des Films. Der Film hat keinen Leerlauf. Man fühlt sich von der ersten bis zur letzten Minute fabelhaft unterhalten. Auch wenn es sich so gelesen haben mag, Flirting with Disaster ist keine Klamauk oder Screwball-Komödie. Neurotische Leute, aberwitzige Situationen und intelligent witzige Dialoge dominieren den Film. Dagegen wirken selbst Erfolgsfilme wie Forrest Gump platt und überladen an Unglaublichkeiten. Was vielleicht auch ein Indiz für die Qualität des Film ist, ist die Tatsache das sie von den Miramax Filmstudios produziert wurde. Dahinter stecken zwei fanatische Brüder, die Filme abseits des Hollywood- und Mainstream-Marktes lieben. Sie brachten u.a. From Dusk Til Dawn oder Pulp Fiction auf die Leinwand und viele andere kleine Filmperlen. PS: Mel nennt seinen Sohn letztendlich Garcia. Wie Jerry Garcia von den Grateful Dead, der Lieblingsband seiner leiblichen Eltern. |
| Zelulloidzauber: |
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Zeichentrick ist nicht nur für Kinder interessant. Hand auf´s Herz: Wer von euch hat nicht bei Bambi oder König der Löwen ein Tränchen verdrückt? Ha, erwischt! Ich habe da nicht geweint, wollte nur mal wissen was ihr für Weicheier seid! ;-) Beavis & Butthead oder Die Simpsons wurden eher von älteren Semestern gerne konsumiert. Meiner Meinung nach war auch Charlie Brown, bzw. die Peanuts, primär für Erwachsene gedacht. Als Kind hat mich diese Serie irgendwie immer so seltsam berührt. Als ich nach Jahren, als Erwachsener diese Serie wieder einmal gesehen habe, fiel mir auch der Grund auf. Ist euch schon mal aufgefallen, wie "erwachsen" die Kinder sind und das Charlie Brown total depressiv ist? In dieser Welt sieht man nie wirklich Erwachsene (mal von den Füßen und der Quackstimme der Lehrerin abgesehen). Die Kinder erleben keine lustigen Abenteuer und unbeschwerte Kindheit, sondern schlagen sich mit Problemen von Erwachsenen herum. Nun egal, es geht hier ja um Southpark. Wo soll man da Anfangen? Die Macher von Southpark sind Matt Stone (27) und Trey Parker (29). Bei der Technik liesen sie sich von Monty Pyton beeinflussen. Zwar hilft bei der Arbeit inzwischen ein Computer, aber die ursprüngliche Technik bestand nicht aus dem Zeichnen einzelner Bilder, sondern aus ausgeschnittenen Pappfiguren. Die Serie Rund um Kyle, Stan, Kenny & Cartman sind nicht nur in den USA Kult. Der Sender Comegy Central erreicht mit dieser Serie einen Quotenrekord nach dem anderen. Inzwischen schauen über 8 Millionen allein in den USA regelmäßig die Folgen an. Die Serie schaffte es auch auf viele Titelblätter, wie auf die von Rolling Stone, Spin, Mad, Newsweek und vielen anderen. Was sind das für vier Kids in Southpark?
Alle schrägen Vögel aus dem Southpark-Universum vorzustellen, würde hier den Rahmen sprengen. Ein Highlight sei jetzt jedoch ausdrücklich erwähnt: Mr. Hankey - ein gutmütiger wie gerechter Scheißhaufen! Wirklich wahr: ein sprechender Scheißhaufen! Es ist ganz interessant, wie man auf die Idee dieser Figur kam. Trey erklärte dies in einem Interview: "Nun, mein Vater ist ein ziemlicher Spinner, der mich dauernd verarscht hat. Als ich drei oder vier war, hatte ich ein Problem damit, die Klospülung zu betätigen. Also kam eines Tages mein Vater zu mir und sagte: <Trey, wenn du nicht runterspülst, kommt Mr. Hankey und tötet dich!> Ich verstand nicht was er meinte, und er sagte <Nun, die Scheiße sitzt einfach nur da und wartet darauf das du sie herunter spülst. Aber wenn du das nicht machst, erwacht Mr. Hankey zum Leben, singt dir ein Lied vor und tötet dich!> Natürlich hatte ich dann den totalen Schiß und habe immer sieben oder acht mal gespült..." Southpark ist wie Simpsons auf LSD. Ich bin ein großer Simpson-Fan, aber Southpark hat mich noch nicht völlig überzeugt. Ich habe aber erst drei Folgen gesehen, und zwar die eingedeutschten auf RTL. Ob die Synchronisation gelungen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber anbetracht der Tatsache, das ich erst drei Folgen kenne und mir die Simpsons auch nicht von Beginn an so gut gefallen haben, möchte ich keine Bewertung vornehmen. Wenn ich dazu gezwungen würde zu bewerten, gäb´s drei Sterne. Ein kleinen Tipp für Fans solcher abgedrehten Zeichentrickserien: Auf RTL 2 läuft Nachts Duckman. Hat nichts mit Donald zu tun. "Held" der Serie, ist eine gelbe Ente, die mit einem Schwein ein Detektiv-Büro hat. Statt einer Sekretärin hat Duckman zwei kleine sprechende Kuscheltiere, die auch regelmäßig mit einem Lächeln auf den Lippen verbrannt oder geschrettert werden. Eine Familie zu fürchten gibts auch noch, bizzare Fälle und andere Absonderheiten. Wörter wie "Schw*nzl*tscher" fallen auch schon mal! Apropo Schimpfwörter: Der kommende Southpark-Film "Bigger, Longer, Uncut" setzt einen neuen Standard: Laut dem Media Index Instituts beinhaltet der Film 399 "bad words", 221 Gewaltszenen und 128 "crude gestures" und schlägt somit den bisherigen Spitzenreiter Pulp Fiction. Witzig ist auch die Geschichte, wie man auf den Titel des Films gekommen ist. Ursprünglich sollte dieser "Southpark - All hell breaks loose" heißen, aber die Filmaufsicht boykottierte ihn wegen dem Wort "hell". So haben Trey und Matt ihnen den neuen Titel untergeschoben. Matt amüsiert sich noch immer, das diesen Herren diese obszöne Anspielung nicht auffiel. Wer es nicht rafft: Bigger, Longer, Uncut ist eine Umschreibung des primären Geschlechtsteil eines nichtjüdischen Jungen... :-)) |
Ohne Bewertung!
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??? Ohrenschnaus: Rock aus deutschen Landen: Eat No Fish, Mellow Sirens und No Sex Until Married geben sich die Ehre! Lesespaß: ??? Spielhölle: Spiele zum selber machen: Unendlicher Spielspaß dank Editoren?! +++ Alle Angaben ohne Gewähr! +++ Nächste Ausgabe voraussichtlich in der NoCover 70 +++ Feedback erhofft! +++ |