Die Zeit
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Es war einmal vor langer, langer Zeit als ich als junger Mann auf einem Lehrgang adhoc ohne Vorbereitungszeit ein Referatsthema bekam: "das Loch". So stellte ich mich vor das Auditorium und begann: "Um ein Loch zu erhalten, nehme man einen Frankfurter Kranz, esse diesen genüßlich auf und was behält man zurück? Das Loch. Somit wäre bewiesen, dass das Loch ein Nichts ist, denn wir haben ja NICHTS übrigbehalten." Wie ich dieses Thema dann weiter gesponnen hatte, weiß ich nicht mehr. Aber das spielt hier auch keine Rolle. Denn diese Assoziation hatte ich, als ich den Artikel "Zeit" von Jürgen Kumiega las. Ein Artikel ohne Richtung ohne Quintesenz ohne zeitliche Abfolge ohne ohne ohne. Ein Assay also, als déjà-vu Erlebnis bezeichnet, das zum Anregen dienen sollte, was ihm ja auch gelungen ist, wie ihr nun alle lesen könnt. Was ist Zeit? Diese Frage hat sich schon seit Urzeiten die ganze, na gut sagen wir einmal die halbe Menschheit gestellt und es gibt bestimmt viele Bibliotheken voll von Abhandlungen jeder Nuancierung über dieses Thema. Setzen wir also nur mal ein paar wenige Stichworte in die Landschaft, damit ein Anfang gemacht werden kann.
Hier und an dieser Stelle begnüge ich mich mit einer kleinen, einseitigen, vollkommen unwissenschaftlichen Beleuchtung des Ausdruckes: "zu meiner Zeit". Als erstes frage ich mich, gehe ich dieses Thema
Zu meiner Zeit... Ist die philosophische Variante hier richtig? Jedes Wirkliche nimmt eine Stelle im objektiven Zeitverlauf ein, sagte schon Aristodeles und bezog sich auf den Verlauf der Gestirne. Kant hatte dem Zeitbegriff transzendentalen Sinn gegeben, was ja eine übersinnliche, eine übernatürliche Erfahrenserkenntnis wäre. Bestimmt der falsche Weg zu einer Erläuterung meines Anliegens. Bleibt also nur die geschichtliche Version einer Erklärung. So alt bin ich nun auch wieder nicht. Und in die Annalen werde ich wohl auch nicht eingehen. Also kommen wir zur ganz normalen physikalischen ..... Ich glaube, wir lassen das Ganze, denn wenn ich nun auf die Zeitspanne einer Generation zu sprechen käme, müsste ich wieder von vorne beginnen. Und diese Zeit nehme ich mir nicht. Ich habe nämlich auf die Uhr geschaut. |
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Autor: Wolf Zimmer
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