Das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel
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1. Ergebnisse des letzten Gewinnspiels
Im Vergleich zum Vormonat ist die Einsenderzahl leicht angestiegen: 65
Leser haben mitgemacht. Bitte denkt auch diesmal wieder an die Teilnahme.
Jetzt aber zur Auflösung:
Standard-Frage: AMIGA hat im Juli eine Kooperation mit einem bekannten
Softwarehersteller angekündigt. Wie heißt er?
Antwort: Es handelt sich natürlich um die Corel Corporation.
Master-Frage: Welcher Schnittstellen-Standard zur Übertragung digitaler
Daten verbirgt sich hinter der Bezeichnung 'IEEE 1394'?
Antwort: Damit ist der sogenannte FireWire-Bus gemeint. Die offizielle
Bezeichnung lautet 'IEEE 1394-1995 Standard for a High Performance
Serial Bus' und wurde ebenfalls als Antwort akzeptiert, genauso
wie die auch gebräuchliche Wortschöpfung 'iLINK'.
Meinungsfrage: Wie bewertest du die Anstrengungen von Phase 5 und QNX, ein
Konkurrenz-Computersystem zum AmigaNG zu schaffen?
Die Auswertung:
Antwort Anzahl der Nennungen
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1 (Finde ich gut.) 23
2 (Nicht gut, es könnte eine Spaltung des Amiga-Marktes bewirken.) 23
3 (Nicht gut, aber eine Spaltung des Marktes befürchte ich nicht.) 17
Zwei Leser konnten sich nicht für eine Antwort entscheiden.
Einige Einsender haben zu ihrer Beantwortung der Masterfrage Stellung
genommen:
Oliver Tacke glaubt nicht an eine Spaltung des Amiga-Marktes: »Meiner
Meinung nach spielt sich phase5 (mal wieder) als Retter der Amiga-Welt auf
und versucht durch die teilweise recht unpopuläre Linux-Entscheidung von
Amiga mit QNX Stimmen zu sammeln. Auch wenn ihr System vielleicht recht
interessant werden sollte - ich befürchte keine Spaltung des Amiga-
Marktes.«
Kilian Servais wartet erst einmal ab: »Erstmal muss es überhaupt da sein
(Pre / Box, A / Box, Blizzard 2604 PPC etc.). Ein Konkurrenzsystem ist
immer gut (da Konkurrenz bekanntlich den Markt belebt), zumal es sich ja
erst noch herausstellen muss, welches von beiden Systemen das bessere ist.
Eine Spaltung des Marktes wird es eh geben (diejenigen, die bisher Tausende
von Mark in PPC gesteckt haben und jene, die das neue System bevorzugen),
so daß ein weiterer Rechner auch nicht weiter schlimm ist :-)) Abwarten...«
Thomas Mitzschke wünscht sich eine Zusammenarbeit von AMIGA, Phase 5 und
QNX: »Wenn schon ein Konkurrenz-Comutersystem, dann aber ein kompatibles
zum AmigaNG. Ich würde es begrüßen, wenn Phase 5, QNX und AMIGA zusammen
arbeiten würden und nicht gegeneinander. Konkurrenz-Computersysteme haben
wir schließlich genug, auch wenn man eine WinDose nicht mit einem Amiga
vergleichen kann, wo eine große Fangemeinde dahinter steht und auch bereit
ist, für ein gutes Amiga-System etwas mehr Geld auszugeben.«
Zeljko Vulinovic sieht im Amirage keine Konkurrenz zum AmigaNG: »Finde ich
gut, obwohl ich die Relevanz für den angepeilten Markt für den AmigaNG
nicht sehe - von daher eigentlich keine Konkurrenz...«
Christian Kess befürchtet eine Spaltung des derzeitigen Amiga-Marktes: »Es
ist nicht gut, wenn der Amiga-Markt in zwei Richtungen fährt. Aber ich
denke, das könnte ohne weiteres passieren, da QNX-Applications wohl nicht
Linux-kompatibel sind und umgekehrt. Aber das wird wohl hauptsächlich von
den Developers geprägt, es kommt halt darauf an, auf welchem System die
meisten bzw. besten Programme rauskommen.«
Stefan Klein bewertet das Projekt von Phase 5 positiv, »solange beide
Systeme untereinander kompatiebel und austauschbar bleiben.«
Dieter Schoo sieht keinerlei Sinn im Amirage-Rechner: Er »ist völlig
unnütz; das Gerät wird höchstens von einigen jetzigen Amiganern gekauft und
wird in Zukunft genauso ein Nischendasein führen, wie es der Amiga jetzt
tut; keinerlei Konkurrenz für den neuen Amiga. Wenn Jim Collas und seine
Mannen das verwirklichen und durchsetzen, was sie sich vorstellen (und
davon gehe ich aus, nach dem Aufwand, den sie betreiben und mit Gateway im
Rücken!), dann ist der neue Amiga gleichzusetzen mit der Idee und deren
Durchsetzung vor ein paar Jahren, den Computer zu einem "Personal-Computer"
für jedermann zu machen. Das war damals auch "revolutionär".«
Marcus Stratmann sieht das Amirage-Projekt positiv, aber kaum Chancen, dass
es sich auf dem Markt etabliert: »Konkurrenz belebt das Geschäft.
Allerdings wird es der neue Amiga schon schwer genug haben, da wird es für
Phase 5 / QNX wohl fast unmöglich, einen Nischenplatz zu ergattern. Und
wieder mal hat die bessere Technik verloren...«
Wolf Zimmer glaubt nicht an den Erfolg des Phase5-Projekts: »Ich sehe keine
Gefahr, dass der Amirage TM K2 je eine nur annähernd konkurrenzfähige Rolle
erwerben wird. Es kann sehr leicht sein, dass er noch nicht einmal das
Prototypstadium verlassen wird. Was nützt ein Rolls Royce in einer
eingemauerten Garage ohne Verbindung nach außen? Mit einem mitgebrachten
Benzinkanister kann ich zwar den Motor laufen lassen, aber nicht fahren.«
Michael Alzheimer findet das Ganze »prinzipiell gut - denn "Konkurrenz
belebt das Geschäft" - nur sollten die beiden Systeme wenigstens ein wenig
kompatibel miteinander sein. Es sollte in jedem Fall möglich sein, dass man
auf beiden Systeme jeweils die Applikationen des anderen Systems laufen
lassen kann, und sei es durch eine Hardware-Emulation (Software klaut zu
viele Ressourcen). Wenn die Systeme nicht kompatibel zueinander sind, gibt
es eine Splittung - und das muss man auf jedem Fall vermeiden!«
Markus Castro ist skeptisch: »Wieder so eine Aktion ala Phase 5 plus Haage
/ IWin / etc. Kommt nie was bei raus, spaltet den Markt, senkt Hoffnung und
Vertrauen in diese Firmen - und überhaupt: Für einen Computer mit QNX
brauch ich nicht auf deren Kiste zu warten. Da würde es auch ein x86
tun...«
Fazit:
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Knapp zwei Drittel der Teilnehmer lehnen das Projekt von Phase 5 ab,
hingegen wird es von den übrigen Einsendern befürwortet. Unter den Gegnern
befürchtet eine knappe Mehrheit die Spaltung der Amiga-Gemeinde.
Nun aber zu den Preisträgern des letzten Gewinnspiels:
1 x Schnittstellenkarte "Hypercom 1": Peter Pfeifer
1 x Wildfire 5 PPC (engl. Handbuch): Frank Wickel
1 x Wildfire 5 (engl. Handbuch): Holger Jeromin
1 x Vollversion von "CDCat": Johannes Geiss
1 x Vollversion von "ManiacBall": Olaf Krafft
1 x Vollversion von "Sharks!": Mark Buonfrate
Herzlichen Glückwunsch!
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