Hallo, da bin ich wieder. Mitten im Sommerloch habe ich mich aufgerafft, den Raytracing-Workshop zu
schreiben, nachdem genau 5 Stimmen eingetroffen sind.
Also, ich dacht mir, da ihr alle C4D angegeben habt, versuche ich mich darauf zu
beschränken.
Also gut, Raytracer starten (ich hoffe, ihr habt eine GraKa, ohne ist das
Raytracen nicht ernsthaft möglich).
Über das Menü Projekt-Einstellungen-Editor stellt bitte die Grundeinheit cm
ein. Der Tisch
So, das einfachste ist der Tisch, da er simpel genug nur aus 5 Würfeln
besteht. Jetzt öffnet bitte das Info-Fenster (Fenster-Informationen) und schaltet auf
Laage
um. Jetzt schaut euch mal euren Schreibtisch an. Meiner ist 140 cm lang (z), 3 cm
tief (y)
und ca 100 cm breit (x). Diese Werte gebt bitte unter Größe ein und klickt auf
anwenden.
Reingefallen. Das Problem beim Raytracen ist, das die Werke meistens
extrem künstlich wirken. Mein Tisch hat z.B., da er aus Holz ist, noch
Querverstrebungen zwischen den Beinen. Da ich den Tisch nur von oben betrachte,
kann ich auch hierfür einen Würfel benutzen, der bei mir 8 cm hoch ist, direkt
unter die Tischplatte verschoben wird und zu einem Drittel in die Beine hineinragt.
Die Stühle Preisfrage: Wieviele Würfel braucht man, um einen Stuhl zu
konstruieren? Nur Drei. Aber ich will schöne teure Stühle (schließlich kosten sie hier
nix), also kommen wir um die Polygonobj. (Verschiebeobj.) nicht mehr herum.
Allerdings sehen
geraytracte Stühle eigentlich immer gleich aus, da meine Holzstühle z.B. viel zu
assymetrisch und verziert sind. Achtet mal drauf! (in der A+) Der 1. Stuhl
So, los gates! Zuerst die Sitzfläche! Diese ist natürlich ein Würfel, der bei mir die
Maße 40,3,38 (x,y,z) hat. Aber nehmt ruhig ein Lineal und einen echten Stuhl.
Dann sieht das realer aus, weil die Proportionen stimmen. Verschiebt die Sitzfl.
schon mal links unter den Tisch. Es sollte noch locker eine zweite danebenpassen.
Jetzt erzeugt über Obj-Grundobj-Zylinder
selbigen. Dupliziert sbeinhl und benennt
es in sbeinhr um. Schließt den Obj.-Verw. und öffnet mit Shift+W das Obj.-Wahl
Fenster. Wählt sbeinhr an und verschiebt es (z) auf die rechte Seite der Sitzfläche.
Alernativ könnt ihr auch Spiegeln, aber bei guter Vergrößerung (Auge + Skalieren)
der Oberfläche und der xz-Ansicht geht es von hand schneller und
intuitiver. Jetzt verschiebt die sitzfl (y) in die Mitte der Stuhlbeine (wo der
Punkt zum Anwählen ist, ist auch die Mitte). Für die vorderen Beine geht ihr
dito vor, nur daß die Beine an der Sitzfläche enden sollten ;-)
Die Lehne ...ist ein Verschiebeobj. Das heißt, daß wir die Lehne so zeichnen,
wie wir sie von oben sehen und dann diesen 2D Umriß einfach nach unten
verlängern, so daß eine Lehne entsteht. Skaliert und verschiebt die Ansicht (Auge
anklicken) solange, bis ihr den Lehnenteil des Stuhls groß vor euch habt. Schaltet
wieder in den Obj. Modus um (Der Quader unterm Auge).
Erzeugt ein N-Eck (obj-Polyg.-N-Eck) und haltet diesesmal Shift gedrückt. Geht jetzt in den Punkt Modus (rechts neben dem Auge) und speichert die
Szene. Mit gedrückter Ctrl -Taste oder einzeln mit der Shift-Taste könnt ihr die
Punkte links der Mitte in der XZ-Ansicht (oder die Hälfte, die von der Lehne weiter
weg ist) anwählen.
Im Fenster Obj.-Polyg.Obj.-
Versch.Obj. stellt ihr die z-Verschiebung auf ca. 25cm ein. Bei Kontur auswählen
klickt ihr das N-Eck doppelt an. Außerdem aktviert ihr die Deckflächen (Anfang &
Ende). Zweimal auf O.K. und fertig ist die Lehne. Mit Shift-W das N-Eck auswählen
und löschen (mit Del). Ich habe die Lehne noch auf 42,40,70 skaliert. Vergeßt
nicht das umbenennen und verschieben! So, der zweite Stuhl
Alles wie oben, aber macht die Beine eckig (Würfel= 4 cm, ca. 43 cm vorn/80
hinten,4 cm). Der Sitz ist ein Würfel der Größe 40,2,40). Den Sitz wieder
positionieren, dann in sehr großer Ansicht die Beine so verschieben, daß ca 2/3 der
Beinfläche im Sitz sind (in der Draufsicht). Die vorderen Stuhlbeine müssen ca. 3 cm
überstehen. Jetzt wird ein Würfel auf die Sitzfl. gelegt. Richtig, diesesmal ist die
Sitzfl. nur der Rahmen für einen Polsersitz.(37,5,37). Packt diesen in die Mitte der
Sitzfläche und versenkt ihn schön tief. Die Lehne ist auch ein Würfel (5,20,4). Heute ist der 15.08.99.
So, jetzt
geht erst mal auf Fenster-Info. (eigentlich solltet ihrs immer offen haben).
Die Lampe .....ist ideal zum kennenlernen der Pfadobjekte. Erzeugt einen
Zylinder. Dieses ist der Unterteil des Standfußes
meiner Lampe, also Fußu (Shift+V, Achse Lampe, in diese Fußu), die Maße sind 13
(Radius),
2 (Höhe). Jetzt Fußu auf die Tischplatte
verschieben (y). Skaliert dazu das Bild schön groß, so daß ihr gut weiterarbeiten
könnt. Dabei seht ihr vieleicht, daß ihr nur auf volle cm verschieben könnt. Genauer
geht es, wenn ihr mit der rechten Maustaste (rmb) aufs Verschiebesymbol geht und
die Feineinstellung mit . macht. Jetzt kommt der biegbare
Schwanenhals.
So, daß wars erstmal. Der nächste Teil kommt in 1-2 Monaten. Dort kommen noch
kurz das Regal, der Schrank & ev. der Computer dran. Ach ja, das Modell dieser Folge werde ich in der
nächsten Folge mitschicken. Jetzt verleitet es zum überspringen, und der
Schwierigkeitsgrad steigt in der nächsten Folge zu stark. Bei Fragen oder
anregungen mailt mir.
Tschau
Pure Amiga - Raytracing für Beginner

Nein Andy, diesmal nicht zensieren, ist nurn
Raytracing-
Workshop.
Nein Doc, nicht die von Dir, dann hab ich neune :-?
Aber bitte bedenkt, ich bin Lightwave-User, welches beim konstruieren ganz andere
Wege
geht. Also erwartet nicht den C4D-Freak, der bin ich nicht.
Wenn ihr die
Screenshots größer braucht, mailt mir einfach. Ich will nicht riskieren, daß der
Andreas sie einfach nicht in die NC nimmt.
Ich verweise hier
auf
meinen Raytracing-Roots Workshop in der NC55; lest ihn euch nochmal
durch.
Für den Anfang beschränken wir uns auf ein Haus, in welchem ein Tisch,
Stühle,Regale, Schränke, Lampen, Flaschen, Computer & Maus etc. herumstehen
(Praktisch
die ideale
Einsteiger-
Szene). Später gehen wir in den Weltraum, welchen wir mit Sonne, Erde, Mond &
Satellit füllen. Zum Schluß fliegen wir dann vom All aus auf die Erde ins Haus (als
Anim). Das ganze ist natürlich variabel, also wenn ich euch zu einfach anfange oder
ihr
bessere Ideen habt, sagt bitte Bescheid!
Als
erstes kommt die Tischplatte. Also, unter Obj-Grundobj-Würfel wählt ihr selbigen
aus.
Mit Shift könntet ihr jetzt wie in den Zeitungen die Maße direkt eingeben, aber das
halte
ich nicht für sinnvoll.
Mit der Skalierfunktion (erst Y, dann X -immer die aktivierte
Verschieberichtung)
macht ihr den Würfel erst mal zur Platte.
Bitte lasst das Info-Fenster auf, ihr werdet es noch brauchen. Der nächste
Würfel
hat bei mir die Werte 4,65,5 (x,y,z) und stellt das erste Tischbein dar. Verschiebt
ihn (mit
Shift-W könnt ihr ein Objekt auswählen) solange (y), bis er mit dem Boden (also der
x-Achse) abschließt.
Klickt aufs Auge und skalieren, um den Tisch größer zu
sehen.
Dann legt die Tischplatte obendrauf (y). Jetzt mit x&z das Tischbein
pasend in eine Ecke der Platte verschieben. Shift-V bringt euch nunV zum
Objektverwalter.
Hier seht ihr jetzt die Namen Würfel & Würfel.1. Benennt sie bitte um z.B. in Platte
und
Bein-ur (bei mir ist es in der Draufsicht in der rechts-unteren Ecke). Jetzt klickt auf
Achse
und benennet diese in Tisch um, in den ihr dann die Obj. Platte & Bein-ur
verschiebt.
Die nächste Achse heißt Beine und wird in Tisch erzeugt. Nach dort
verschiebt ihr Bein-ur, um es
anschließend 3 mal zu Duplizieren.
Jetzt wählt ihr Bein-ur.1 (Shift-W), welches
über Werkzeuge-Spiegeln (mit gedrückter Shift Taste) auf die engegengestzte Seite
Versetzt wird. Macht dasselbe mit den anderen Beinen und schon ist unser Tisch
fertig.
Der Stuhl ist schon ungleich schwerer. Deswegen geh ich jetzt (18.7.;1:15
Uhr)
auch schlafen.
Ich werde 2
Stuhlformen behandeln, wobei die 2. einfacher zu konstruieren seien
wird.
Der erste Stuhl wurde ähnlich schon in der A+ konstruiert, allerdings
mit mehreren Fehlern.
So, mit Shift+V ab in den Obj.-Verw. & den Würfel in Sitzfl. umbenennen,
eine Achse erzeugen (Sitz), und die Sitzfl. hineinverschieben. Am besten, ihr macht
gleich noch eine Achse, in die ihr Sitz & Tisch hineinverschiebt. Diese heißt bei mir
Stuhl+Tisch und hat den Vorteil, daß man nachher diese Obj. noch im Zimmer
drehen und verschieben kann.
Verschiebt ihn auf den Boden und skaliert in Y-Richtung solange,
bis er ein wenig größer als der Tisch ist (Perfektionisten dürfen das Lineal benutzen).
Bei mir sinds 80 cm. Der Durchmesser eines Stuhlbeins? Hmmm, keine Ahnung. 4.5
cm erscheint mir ein guter Wert. Aber wenn ihr ein Lineal habt, messt nach.
Jetzt verschiebt es an die linke hintere Ecke der Sitzfl. und geht in den Obj.-
Verw.. Eine neue Achse in Sitz, nennt sie sbeine und verschiebt den Zylinder hinein.
Bei mir heißt er sbeinhl. Die Achse erzeugen wir, damit wir nachher alle vier Beine
auf einmal mit Texturen bearbeiten können. Überhaupt solltet ihr immer darauf
achten, streng hierarchisch vorzugehen und reale Maße zu nehmen. Ich hatte früher
sehr viel Arbeit, verschiedene Obj. zu einer Szene zusammenzufügen, da der Tisch
z.B. nur ein hundertstel der Größe meiner Lampe hatte und ich mit dem Tisch
gleich alle mgl. anderen Sachen geladen hatte.
Jetzt
gebt im nun erscheineneden Menü 30 Ecken und 40 cm Durchmesser ein.
Verschiebt es ins Sichtfeld, öffnet Fenster-Information und gebt beim Laage-
Fenster unter Richtung bei S und N eine 90 ein. Klickt auf Anwenden.
Diese Hälfte müssen wir nun um 180 Grad zum Hinterteil drehen. Klickt auf
das Drehsymbol (über Skalieren) und aktiviert X. Nun dreht ihr bei offenem
Informations-Fenster die aktivierten Punkte mit gedrückter Maustaste solange, bis
unter Laage-Richtung S: 270,N: -90,K: -90 erscheint. Jetzt könnt ihr die Maustaste
loslassen (weil ihr sonst im Info-Fenster falsche Werte habt).
Ab jetzt
unterscheden sich die Achsen des N-Ecks von der Welt Achse.
Geht wieder in
den Objekt Modus (Quader) und skaliert anhand der y-Achse des N- Ecks, bis euch
das aussehen passt. Jetzt passt es durch verschieben und skalieren in die hinteren
Stuhlbeine ein (x=42 cm, y=5 cm im Infofenster).
Wem die Sitze und der Tisch noch zu billig sind, der kann ja noch ein bischen mit
Verschiebeobj. (Lehne, Polster, Sitzflächen) hantieren.
Es ist 7:09 Uhr. Was man nicht alles füe Euch macht............ ;.)
Mit
Shift+W wählt ihr eure Szene (Tisch+Sitz) aus.
Bei der Schaltfläche "Info"
stellt ihr Objekt ein, um dann bei Darstellung "Als Quader" (mit Unterobj.) zu
nehmen.
Jetzt seht ihr die unwichtigen Details nicht
mehr.
Jetzt öffnet Projekt-Einst.-Editor und
deaktiviert
Objekte im Ursprung, da ansonsten die neuen Obj. nicht in eurem Blickfeld
erscheinen.
Jetzt erzeugt mit Shift ein n-eck mit 12.6 cm Durchmesser und 24
Ecken.
Aktiviert den Punkteditor (rechts neben de Augensymbol), so daß ihr
die 24 Punkte seht. Mit Fenster-Punktleiste könnt ihr diese jetzt
bearbeiten.
Bei gedrückter Ctrl Taste zieht ihr ein Fenster über das n-eck
unterhalb der Hälfte und löscht diese (del). Mit Shift selektiert ihr die beiden Punkte
über den untersten und stellt bei Skalieren (rmb) bei x= 12.6 cm ein.
Jetzt
selektiert alle Punkte über den beiden untersten und skaliert (y) sie, bis euch die
Wölbung gefällt. Mit Verschieben (y) legt sie halt noch ein bischen tiefer.
Über Obj.-Polygonobj.-Schraubobj.+ Shift erscheint ein Fenster (12 Untert.,
Versch.=0, 360 Grad).
Geht auf Kontur ausw. und wählt das n-eck, indem ihr
doppelt drauf klickt.
Zweimal O.K. und Fußo ist fertig.
Verschiebt
diesen auf fußu und löscht das n-eck.
Jetzt Shift+V .......
Die Fassung ist
2cm breit und 2cm hoch (Zylinder). Die Fassung kommt auf die Mitte von Fußo
(laßt sie ein bischen drin versinken).
Er ist 40 cm lang und 0.9 cm im Durchmesser und besteht aus
einem Pfadobj. Erzeugt einen Kreis mit Shift (0.9 cm). GraKa User können auch 0.7
nehmen, aber dieser WS ist auch für AGA User.
Jetzt erzeugt ein n-eck mit shift (r=30 cm), aktiviert den Punkteditor (rechts neben
Augensymbol) und löscht mit Ctrl + Del die 3 Punkte links der Mitte.
Geht bei Information auf Parameter und deaktiviert Polygon schließen. Bei
Polgonart stellt B-Spline ein.
Dadurch geht der Hals nicht genau durch die
Punkte und wird am rundesten. Aktiviert die xy-Ansicht.
Geht auf verschieben
bei deaktivierter z-Achse und verschiebt den untersten Punkt in die Mitte der
Fassung. Den 2. Punkt verschiebt ihr Senkrecht darüber (nehmt halt den
Screenshot).
Jetzt mit Shift auf Obj.-PolyObj.-Pfadobj. Als Kontur wählt ihr den Kreis aus (der der
Querschnitt des Halses wird). Der Pfad ist das n-eck.
Bei Unterteilungen stellt
15 ein, da der Hals somst zu eckig wird (bei Real3D hat man eine Funktion, mit der
man einfach den Pfad klickt, und R3D erzeugt sofort Kugeln und Zylinder anhand
des Pfades, den man klickt: eine tolle Funktion, welche die ganze Arbeit hier
egalisiert.). Der Rest bleibt so (Skalierung muß auf 1 stehen). Klickt auf OK, und
Voila, der Hals ist Fertig.
Jetzt zurück zur 4T-Ansicht und den Hals auf die
Fassung schieben. Jetzt müsst ihr noch das n-eck und den Kreis löschen und die Obj.
umbenennen und sortieren. Das alles könnt ihr mit Shift+V tuen.
So, der
Schirm ist wieder ein Schraubobj.
Erzeugt ein n-eck (r=6.50 cm). Geht in den
Punkteditor und löscht in der xy-Ansicht die linken 3 Punkte. Geht bei Information
auf Parameter und deaktiviert Polygon schließen. Bei Polgonart stellt Akima
ein.
Jetzt (Shift) klickt auf Schraubobj. Als Drehung benötigen wir 180 Grad,
der Rest bleibt so. Ok und fertig....stop....skaliert das Obj. noch in z-Richtung, bis es
euch gefällt. Dann an den s-hals verschieben und drehen (x=270), bis es natürlich
aussieht. Beachtet, das nach der Drehung die Objektachsen (x,y,z,) anders als die
Weltachsen sind. Entweder, ihr stellt das Menü über der Lupe auf Welt oder
arbeitet mit den Objektachsen. So, die Lampe wäre fast fertig. Die Birne ist ein
Zylinder mit 6 Seiten, 1 cm radius, 4 cm Höhe und geschlossen. Passt beim
Plazieren auf, daß er vom Schirm absteht.
Aber hauptsächlich
geht es dann um Texturen, Materialvergabe & ev. auch schon
Lichtquellen.
Außerdem werde ich dann die einzelnen Erklärungen
(Shift+Obj-Grundobj........) extrem kürzen und mehr zur Theorie bezüglich Material
& Ausleuchtung schreiben.