Ausgabe 11
 

INHALT

EINLEITENDE WORTE
TOOLS
BetterOpenLibs V1.04
FileConv V2.50
MODS
23 (!) Mods von Celsius
CHARTS / INDEX



 

EINLEITUNG

Eigentlich gibt's diesmal nicht so viel zu erzählen, außer daß ich wieder eine kleine Änderung am Aufbau vorgenommen habe. Die Schlußworte sind rausgeflogen, weil's eben nicht so viel am Schluß zu sagen gäbe und deshalb bleibt zum allgemeinen Labern wenigstens diese Einleitung erhalten.

Wer sich über die schlecht formulierten Beschreibungen der Mods aufregt, dem kann ich leider nur sagen, daß ich leider nicht der Mann bin, der Musik treffend beschreiben kann, aber das ist mir wurscht. Ihr sollt euch die Teile schließlich selber anhören und euche euere eigene Meinung bilden. Es wird doch bestimmt einige User geben, die diese "fremde" Art der Musik mögen, oder?

Ansonsten wünsche ich euch wie immer: Viel Spaß !!!

P.S. Diesmal leider keine Tests von Demos/Intros (Sorry!) :-(
 



 

TOOLS

BetterOpenLibs V1.04

Dieses kleine Tool ist ein Workbench-Patch. Nein, keine Angst, dieser Patch hat mir noch NIE Probleme gebracht, sondern nur Vorteile!

Das Programm löst ein Problem, welches man als Amiga-User häufiger hat. Man möchte ein neues Programm von einer CD, sei es ein Spiel oder Tool, nur mal austesten. Aber was ist, wenn diese Programme eigene bzw. selten gebräuchliche Libraries oder Fonts benutzen, die man nicht auf der Festplatte installiert hat. Normalerweise müßte man nun entweder per Hand die Libs oder Fonts in die entsprechenden Verzeichnisse auf die Festplatte kopieren oder aber der selten beigefügte Installer erledigt dies für einen. So funktioniert dann die Soft, aber was ist mit den Dateien in den Verzeichnissen Libs / Fonts, wenn man das besagte Programm wieder löscht. Sie bleiben natürlich noch auf der Platte und im Laufe der Zeit sammelt man sich so enorme Bestände an Libraries und Fonts an, die man eigentlich gar nicht bräuchte und nur unnötig Platz verschwenden und die Festplattenzugriffsgeschwindigkeit (was für ein Wort!) verlangsamen.

Ich gehöre aber zu den Computer-Usern, die sich nicht gerne die Festplatte mit irgendwelchen Dateien zumüllen lassen (siehe auch ein recht bekanntes OS von M$), ohne das ich darüber Bescheid weiß. Deshalb mag ich den Amiga und dank BetterOpenLibs sogar noch mehr.

Das kleine Tool BetterOpenLibs wird einfach ins C: Verzeichnis kopiert und von der Startup-Sequence bzw. User-Startup gestartet. Nach dem Start werden die OS-Aufrufe OpenLibrary, OpenDiskFonts und OpenDevice dahingehend gepatched, daß ALLE Programme die entsprechenden Libraries und Fonts nicht mehr nur in den Verzeichnissen LIBS: oder FONTS: suchen, sondern auch im aktuellen Programmverzechnis (PROGDIR:) oder dessem Unterverzeichnis Libs und Fonts (PROGDIR:Libs/ bzw. PROGDIR:Fonts/). Man ist das blöd zu erklären! Ich hoffe aber trotzdem, daß ihr wisst was ich meine.

Um es kurz zu machen: Man braucht also nicht mehr die Libs oder Fonts eines neuen Programmes nach LIBS: bzw. FONTS: kopieren, um sie benutzen zu können, weil diese Programme eben nun auch in dem eigenen Verzeichnis nach diesen Dateien schauen.

Durch die hohe Kompatibilät von BetterOpenLibs ist es leider nicht immer gewährleistet, daß alle Programme die Fonts im eigenen Verzeichnis suchen. BetterOpenLibs patcht die DiskFont.library und bei Programmen, welche die Fonts nicht über die DiskFont.library suchen, funktioniert dieser Patch leider nicht :-(
Aber das ist wohl kein Beinbruch, wenn dadurch dieser Patch keine Probleme mit dem OS verursacht.

Man kann auch über diverse CLI-Optionen einige Funktionen ausschalten oder beschränken, aber das ist überhaupt nicht nötig. Einfach den Befehl
C:BetterOpenLibs >nil:
in die Startup-Sequence eingetragen und schon läuft's.

BetterOpenLibs patcht auch die Suche des AmigaOS nach Devices und dem Verzeichnis Classes, aber diese Funktion braucht man normalerweise nicht.

Die beigefügte Anleitung ist leider nur in Englisch, sie enthält aber alles Wissenswerte über das Programm und erklärt die CLI-Optionen ausführlicher.

Fazit:
Ein genialer Patch, den man einfach haben muß !

 
Multimedia-Ecke Bewertung
Name BetterOpenLibs
Art Programme suchen Libs/Fonts
im PROGDIR:
Copy-Status  Freeware
Größe 1,5 KB
Bedienung Startup-Sequence / CLI
Quelle Aminet Set 6 A
(util/sys/BetterOpenLibs.lha)
Gesamt  1 
 
 

FileConv V2.50

Wer denkt, dieses Tool wäre zum konvertieren von irgendwelchen Dateien gedacht, liegt völlig richtig :-)

Genauergesagt wandelt FileConv ASCII-Dateien von 3 Computerplattformen, nämlich dem Amiga, Mac und PC, in das jeweils andere gewünschte Format um. Das heißt, ich kann Amiga-Texte in Mac und PC taugliche Texte umwandeln lassen. Problemlos funktioniert das ganze (wär hätte es gedacht :-), auch umgekehrt!

Computeruser, welche auf mehreren Systemen arbeiten, sind mit diesem Tool gut beraten, denn es verrichtet seine "Übersetzungs"-Dienste ohne irgendwelche Einwände. Einziger Wermutstropfen ist die etwas geringe Geschwindigkeit beim Umwandeln größerer/mehreren Dateien. Aber diese Zeit nimmt man gerne in Kauf, wenn man dafür keinen Ärger mit falsch eingeteilten Texten auf anderen Computern hat.

Nach dem Start erscheint erstmal ein Nervrequester, der den User darauf hinweist, das dieses Tools emailware ist. Das könnt ihr wegklicken und schon kann FileConv genutzt werden. Die Version ist aber in keinster Weise eingeschränkt und alle Features funktionieren.

Das Tool wird über eine kleine GUI gesteuert. Im oberen Bereich ist ein Fenster, in dem alle ausgewählten Textdateien erscheinen. Mit Add Files kann man bequem über einen Filerequester die gewünschte(n) Datei(en) auswählen, die man umwandeln möchte. Über Add Dir kann mann sogar gleich ein ganzes Verzeichnis auswählen. Remove entfernt einzelne Dateien, die man vorher im oberen Fenster markiert hat. Nun sucht man sich mittels Dest. Dir: ein Zielverzeichnis aus, markiert noch schnell per Knopfdruck das gewünschte Zielformat und drücke den Button Convert. Ein kleines Fenster öffnet sich und man wird über eine prozentuale Anzeige über den aktuellen Stand der Konvertierung informiert. Danach könnt ihr die umgewandelten Textdateien im Zielverzeichnis finden.

Unter Other Options kann man in einem Einstellungsfenster wählen, ob man man die Leerzeichen in Tabs konvertieren lassen will oder ob z.B. Binärzeichen gelöscht werden sollen. Normalerweise braucht man hier nichts verstellen, da schon eigentlich das Optimalste voreingestellt ist.

In der Praxis konnte ich leider nur die Funktionen für den Austausch zwischen Amiga und PC überprüfen; das hat 100%ig funktioniert. Mit dem Mac-Format wird es aber wohl auch keine Probleme geben (ist ja schließlich ein Amiga Programm!).

FileConv ist emailware, d.h. man sollte dem Autor bei Gefallen des Tools eine e-mail schicken (meine e-mail wurde schon nach 3 Tagen beantwortet!) Als Bonus bekommt man eine Registriernummer, die man für die Registrieroption im Leistenmenüpunkt Special eingeben kann. Dadurch wird der Nervrequester entfernt, der bei jedem Start des Programmes erscheint.

Fazit:
Für Textkonvertierungen zwischen Amiga/Mac/PC ein absolutes Muß!

 
Multimedia-Ecke Bewertung
Name FileConv
Art Textkonverter für Amiga/Mac/PC
Copy-Status  emailware
Größe 114 KB
Bedienung GUI
Quelle Aminet Set 6 A
(util/misc/FileConv.lha)
Gesamt  1- 
 
 



 

MODS

23 Mods von Celsius

Nachdem ich vergangene Ausgabe mal den Anfang gemacht habe und mal ein Mod vorgestellt habe, möchte ich diese Ausgabe mal wieder eine "Kollektion" vorstellen. "Kollektion" ist der falsche Ausdruck, weil es eigentlich einzelne Musikstücke sind, welche sich alle auf der Aminet Set #3 CD D im Verzeichnis mods/cels (steht für Celsius) befinden. Die Zahl in diesem Verzeichnis beläuft sich auf 23 Mods und ich werde sie alle anhören und kurz beschreiben!

Der Musikstil von Celsius liegt in allen Bereichen der elektronischen Musik, also z.B. Drum & Bass, Acid oder auch Hardcore. Damit habe ich die Metal-Fraktion der NoCover bestimmt gleich schonmal abgeschreckt :-) Aber, wenn man die CD sowieso schon hat, kann es doch bestimmt nicht schaden trotzdem mal reinzuhören, oder? Vielleicht gefällt euch auch mal ein Stück. Denn Celsius zählt meiner Meinung nach zu Mod-Experten auf dem Amiga. Seine Stücke sind ziemlich originell komponiert und nicht einfach eine Ansammlung großer Samples, sondern noch richtig selbst ausgedacht. Das kann man schon an der Größe mancher Mods erkennen, die nur so um die 200 KB liegen, aber doch super klingen und einmalig komponiert sind.

Leider scheint es von Celsius keine aktuellen Mods mehr zu geben. Vielleicht hat er keine Lust mehr oder ist auch ins PC-Lager abgewandert. Aber ich glaube, es liegt eher daran, daß er mit seinem unglaublichem musikalischen Talent ins professionelle Musikgeschäft eingestiegen ist. Zutrauen würde ich es ihm auf alle Fälle!

In alphabetischer Reihenfolge folgen nun die einzelnen Mods. In den Klammern am Ende steht jeweils die Spielzeit in Minuten:Sekunden.

  • AcidJunkie.lha: Gleich ein Mod, welches nur 100 KB groß ist. Wie der Name schon vermuten läßt, geht's hier ziemlich acid-lastig ab. Und das nicht allzu schwach, denn die Beats hauen hier einem um die Ohren, so daß es eine wahre Freude ist. Für alle Freunde der 303 sei dieses Mod besonders ans Herz gelegt. (3:39)
  • After_taste.lha: Dies ist ein Gabber-Stück. Gabber trifft eigentlich nicht so meinen Geschmack, aber dieses Mod ist recht abwechslungsreich und ganz nett anzuhören. Wegen den dicken Bässen ist es besonders gut zum Nachbarn-Ärgern geeignet :-) (5:19)
  • Aphextwin.lha: Etwas experimenteller geht's bei diesem Stück ab. Der Name deutet schon auf Aphex Twin hin, leider habe ich von denen noch keine Platte oder CD gehört, darum kann ich das nicht beurteilen. Aber laut Readme-File soll es so sein. Unbedingt mal anhören, auch wenn's ein bißchen monoton klingen mag! (6:23)
  • Daydream.lha: Hier geht's in die Ambient/Trance Ecke. Mit sanften Beats, Flötentönen und Sprachsamples wie z.B. "This is a dream" läßt es sich gut relaxen. (4:54)
  • Deathcore.lha: Gabber der übelsten Sorte kann ich da nur sagen! Wirre Geräusche und Beats jenseits der 200 BPM-Schallmauer hauen euch hier die Boxen und ggf. das Trommelfell raus! (2:49)
  • DeepSt8.lha: Zwar etwas kurz, aber gut. Ich würde es als industriellen Hardcore bezeichnen und geht es gut ab.(2:14)
  • Demand.lha: Ein Happy-Hardcore Tune gemischt mit Samples aus Madonnas "Like a Prayer" machen dieses Mod zu einem hörenswerten Musikgenuß :-) (3:31)
  • dreadtime.lha: Reinrassiger Jungle mit vielen Tempiwechseln, geilen Breaks&Beats und superben Sprachsamples. Anhören ist Pflicht! (4:21)
  • Epilepsy.lha: Wieder mal Gabber, aber nicht ganz so hart wie Deathcore. Es fängt ganz harmlos mit einer Trompetenfanfare an und geht danach mächtig nach vorne. Achtung: Zum Ende hin wird's richtig megahart! (3:23)
  • indaplace.lha: Ein schnelles Jungle-Mod, auch wieder mit einigen Sprachsamples, die gekonnt mit Effekten versehen sind. Ist aber nicht ganz so gut, aber ganz klar über dem Durchschnitt. (3:21)
  • Justice96Remix.lha: Ein Remix von einem Drum&Bass-Mod von Sheffra. Dieses Mod bietet geniale Drumbeats zuhauf, gepaart mit dem bekannten Songsample "One Family". Drum&Bass at its best, kann ich da nur sagen und dat Teil kommt einfach an. Unbedingt reinziehen! (6:55)
  • KillaSound.lha: Ein weiterer Vertreter der Drum&Bass Richtung, mit einem tierisch geilem tiefen Bass und erfrischenden Breakbeats, welche die Boxen zum glühen bringen! (4:58)
  • maniac.lha: Wie ich dem Readme entnehmen konnte, ist Maniac eine Mixtur aus TripHop, HipHop, FreeStyle und Breakbeat. Besser hätte ich es auch nicht formulieren können :-) Es hört sich wegen den Lyrics und den schön gemixten Sounds genial an. (5:18)
  • manicvel.lha: Ein durchschnittliches Techno-Mod mit dem üblichen Techno-Gedüdel. Mir gefällt's nicht so toll. (3:58)
  • MentalFish.lha: HappyHardcore in voller Pracht. Der "Oh Yeah"-Refrain ist wohl geklaut, aber ist doch genial mit neuen Beats zu einem neuen Song verknüpft. (3:48)
  • mINDwAVE.lha: 909 vs 303 sagt schon fast alles. Ein megamäßiges Abfahrts-Teil, was richtig in die Ohren geht. Aufdrehen und Spaß haben! (7:50)
  • Nightfright.lha: Hardtrance mit einer schönen, leicht eingängigen Melodie. Kann ich nur empfehlen! (3:55)
  • NukeGoesBoom.lha: Ungefähr der gleiche Stil wie Nightfright, nur mit etwas mehr Gewichtung auf die Bässe und nicht ganz so gut. (3:29)
  • Ruffness.lha: Coole Breakbeats und tiefe Bässe - das kann nur Drum&Bass sein und das noch mit einer schöner Frauenstimme unterlegt. Antesten kann auch hier nicht schaden! (5:34)
  • SlcRudeRemix.lha: Ein erfrischender Drum&Bass-Remix eines Mods von Slice. Auch mal was Anderes als der übliche Kommerzkram aus dem Radio. (4:10)
  • the_badtrip.lha: Drum&Bass gemixt mit einer langsamen, traurig klingenden Melodie. Dieses Mod kann ich auch nur empfehlen! (3:10)
  • the_bdtrip2.lha: Der 2. Teil des BadTrip-Mods ist auch ziemlich dunkel und stimmt nicht so fröhlich. Interessant ist es aber allemal. (3:49)
  • Why_not.lha: Zum Abschluß nochmal ein Happy HardTrance-Stück im Stile der kommerziellen Jungens Charly Lownoise und des mentalen Theo ;-) Hier kommt gute Laune auf! (5:49)

Fazit:
In einen Mod-Player laden und volle Pulle die Anlage aufdrehen !!!

 
Multimedia-Ecke Bewertung
Modulename  Verschiedene
Komponist Celsius
Musikstil Techno in allen Stilrichtungen
Größe Verschieden
Spielzeit Verschieden
Format Protracker
Quelle Aminet Set 3 D
(mods/cels/suchts_euch_aus.lha)
Gesamt  1 
 
 


CHARTS / INDEX

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Bye Bye,

YONDER  ---  Gerd Wolpert

E-Mail: gerd_wolpert@t-online.de