Das Projekt - Die Nachbesprechung

Fantastic Fantasy ist im Prinzip nichts Neues. Allerdings muß man sagen daß es ein solches Spiel eigendlich noch nicht allzu oft auf dem Amiga gegeben hat und gerade deßhalb bin ich mir sicher daß man damit einen guten Erfolg haben kann. Wichtig währe vor allem der Mehrspielermodus, der ganze Rest ist ja eigendlich variabel das kann man drehen wie es einem paßt. Ob der Editor beispielsweise umbedingt dabei sein muß ist fraglich, aber ich finde daß es eine nette Beigabe währe.

Nun schaue ich mir auf dem Amiga den Spielemarkt schon eine geraume Weile an und stelle fest daß den Programmierern scheinbar total die Ideen ausgehen. Mal ein Echtzeitstategiespiel dort, ein 3D Shooter hier und freilich muß man ja froh sein wenn überhaupt etwas herauskommt, aber so recht zufrieden bin ich damit nicht. Die Entwickler zebrechen sich förmlich den Kopf darüber wie man die 3D-Rotine am besten programmiert und vergessen dabei total den Spieler. Das beste Beispiel liegt schon eine Weile zurück und heißt Alien Breed 3D II - The Killing Grounds. Wer hat das Spiel ohne Trainer damals geschafft? Wirklich so viele, oh...

Aber irgendwie erscheint es mir doch einfacher ein derartiges rundenbasierenden Spiel zu programmieren, gerade auf dem Amiga. Das Hardwareprinzip damals von den Siedlern empfinde ich heute noch für obergenial. Das Game lief auf einen Amiga 500, aber je höher man seinen Rechner aufgerüstet hat, umso mehr bekam man von dem Spiel zu sehen. Auf solch eine Idee muß man erst einmal kommen! Das heißt nun natürlich nicht daß man Rücksicht auf die A500-Gurken nehmen sollte, aber es geht ja ums Prinzip!

Ich schaue immer gerne zurück in die Zeit wo der Amiga noch toll dastand und irgendwie habe ich das Gefühl daß man sich damals wesentlich mehr Mühe gab. Man wußte eben daß der Standart-Spieler eine 1 MB Speichererweiterung hatte und ein zweites Diskettenlaufwerk. Danach richtete man sich und machte sich Gedanken wie man diesen begrenzten Speicher möglichst effektiv nutzt. Heute ist diese Begrenzung endlich gebrochen worden. Diejenigen welche heute noch Spiele für den Amiga herausbringen sind zum größten Teil Hoppyprogrammierer und wenn sechs MB nicht reichen, so nimmt man eben noch zwei mehr. Degegen ist freilich nichts einzuwenden, nur habe ich manchmal das Gefühl daß dies nicht ausreichend genutzt wird. Damals war die Technik nicht so entscheident, das Spiel zählte und sollte Spaß machen. Die Lemminge, Siedler und Worms haben es gezeigt das man Erfolg haben kann wenn man sich ein paar Gedanken macht.

Das Ziel dieser Artikelsammlung des Projekts kann man am Ende mit vier Wörtern zasammenfassen und hoffendlich stoßen sie auf fruchtbaren Boden:

Back to the Rootes!

Thomas Weber alias Borbarad und The Master...