Metal Corner by Kilian Servais

Metal Corner 5/99

  • Vorwort
  • News
  • CD Reviews
  • Interessante Lyrics
  • Die Iron Maiden History
  • Top 10
  • Abschließend

    Vorwort

    Greetings!

  • Und wieder einmal ist ein Monat zuende gegangen und eine neue NC erscheint; auch dieses mal mit einer Ausgabe der Metal Corner. Neben einigen wirklich guten neuen CD`s (u.a. Gamma Ray) war vor allem die Reunion von Iron Maiden das Thema des vergangenen Monats. Ob im Internet oder den Fachmagazinen; überall wurde über dieses Ereigniss diskutiert und philosophiert. Als langjähriger Iron Maiden Fan habe ich deshalb eine kleine History für Euch zusammengestellt, die Ihr auch in dieser Ausgabe findet. Ansonsten gibt`s noch eine neue (regelmäßige) Rubrik mit dem schlichten Titel "Interessante Lyrics". Mehr dazu findet Ihr dann dort. Und noch etwas ist mir aufgefallen: Unter AWeb 3.2 sieht die Metal Corner total scheußlich aus! Benutzt bitte IBrowse. Das soll es jetzt auch schon von meiner Seite gewesen sein; viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

    Kilian "The Bruce" Servais

    News

    * Die Deutsche Hard Rock/Power Metal Combo Glenmore hat sich aufgelöst. Zwischen `93 und `94 hat die Band zwei wirklich gute Scheiben rausgebracht. Ein Song von eben dieser Band findet sich in dieser Ausgabe der Metal Corner in der Rubrik "Interessante Lyrics".

    *Der Ex-Iron Maiden Sänger Blaze Bayley sagte in einem Interview, daß er enttäuscht sei über den Rausschmiss bei Iron Maiden. Z.Zt. arbeite er an seiner Solokarriere.

    *Die Deutsche Gothic Metal Band Secret Discovery hat sich aufgelöst. Verabschieden wird sich die Combo mit einer Best Of Scheibe ("The Final Chapter") und einer Mitte April startenden Farewell Tour.

    *Die neue HammmerFall EP ist mittlerweile für 8 Mücken direkt bei Nuclear Blast zu haben. Neben der Helloween Coverversion "I Want Out" gibt es noch drei weitere Tracks, die es in sich haben :-)) Das einzigste Problem: Die EP wird nur auf Vinyl ausgeliefert, eine CD Version wird es nicht geben...

    *Reunion Nr.2: Twisted Sister, eine der wohl bekanntesten Metal Bands, haben sich in der klassischen Besetzung Dee Snider, Jay Jay French, A.J. Pedro, Marc Mendoza und Eddie Ojeda reformiert. Im Sommer steht eine Tour auf dem Programm, wobei aber noch nicht klar ist, wo die Gigs stattfinden werden.

    *Reunion Nr.3: Die Kult Trasher von Destruction sind ebenfalls wieder da, auch wenn es sich die Herren Siffringer und Schmier einen neuen Drummer suchen dürfen. Der ehemalige Drummer (Tom Senmann) hat nämlich seit gut 10 Jahren keine Drumsticks mehr in den Händen gehalten, was somit eine praktisch unüberwindbare Hürde darstellt. Ein Plattenvertrag sollte mittlerweile unter Trockenen Tüchern sein und auch Angebote einiger Sommerfestivals liegen vor.

    *Die Crossover Band Headcrash haben sich nach einigen Pannen nun endgültig aufgelöst; am 10. April findet das Abschiedskonzert in Kaiserslautern statt.

    *Die True Metaller von Manowar arbeiten mittlerweile an einem Live Video, daß demnächst erscheinen wird. Nach zwei Doppel Live CD`s und nunmehr einem Live Video wäre es aber auch mal wieder an der Zeit, ein neues Langeisen zu schmieden.

    CD Reviews

    Für diese Ausgabe habe ich mir die brandaktuellen CD`s "Powerplant" von Gamma Ray und "Sacred Talisman" von Nocturnal Rites mal näher angeschaut. Und ohne großes Vorgeschwafel gehen wir auch gleich in die Vollen:

    Gamma Ray: Powerplant

    Schon im Vorfeld haben sich die Kritiken zu dem neuen Gamma Ray Output "Powerplant" überschlagen, die so ziemlich alle die neue CD frenetisch abfeierten. Ein Merkmal der neuen CD ist sicherlich die Besetzung, die, übrigens zum ersten mal in der mittlerweile 10 jährigen Bandgeschichte, exact die selbe ist, wie auf dem Vorgängeralbum ("Somewhere Out In Space"). Somit wundert es niemanden wirklich, daß eine grandiose CD herausgekommen ist, die alle bisherigen Gamma Ray Alben locker in die Tasche steckt. Verwunderlich ist allerdings schon, daß diesesmal keine Ballade auf der CD zu finden ist und mit "Short As Hell" nur eine Midtemponummer die Ehre gibt. Auch Intros oder kurze instrumentale Passagen wie bei den Vorgängern sucht man vergeblich. Sei`s drum, somit startet die CD gleich mit dem Painkiller ähnlichen "Anywhere In The Galaxy" voll durch. Auch bei den nachfolgenden Tracks geben Gamma Ray mächtig Gas: Sei es nun das Maiden ähnliche Stück "Razorblade Sigh", die Hymne "Send Me A Sign" oder auch die sehr melodischen Stücke "Gardens Of the Sinner" und "Stranger In the Night", die eindrucksvoll beweisen, wer die Nr.1 im Melodic Power Metal ist. Wer sich nach diesem allgemeinen Rundumschalg erstmal erholen will, ist mit der Coverversion der Pop Nummer "It`s A Sin" (Pet Shop Boys!) relativ gut bedient, die ganz witzig umgesetzt wurde. Auch die darauffolgende Fun Nummer "Heavy Metal Universe" (mit schön vielen Metal Klischees) , die durchaus Gemeinsamkeiten zu den True Metallern von Manowar aufweist, animiert zum mitsingen und besitzt diesen gewissen Ohrwurmcharakter; auch wenn Mastermind Kai Hansen hier einige Teile der Metal Szene kräftig auf den Arm nimmt (aber ein bißchen Fun hat noch nie geschadet). Mit "Wings Of Destiny", das aus der Feder von Gitarrist Henjo Richter stammt, folgt dann eine weitere Power Metal Granate erster Güte, die etwas an "The Winged Horse" vom Vorgängeralbum erinnert (die übrigens auch von Henjo Richter verfasst wurde). Mit "Hand Of Fate" ist dann allerdings der einzigste (kleinere) Ausfall auf der CD vorhanden, der mich nicht so begeistern konnte, wie der Rest (auch wenn hier immer noch genügend Klasse drin steckt). Eine volle Entschädigung bekommt man dafür allerdings mit dem Monumentalwerk "Armageddon", daß alle Gamma Ray Trademarks in sich vereinigt und den krönenden Abschluss der CD bildet. Bleibt unter dem Strich also eine grandiose Leistung, die wohl nicht so schnell getopt werden kann. Wer auf speedige Nummern in der alten Helloween Tradition steht, die mit einem modernen Sound gepaart sind, für den ist diese CD sicherlich ein Volltreffer. Für mich einer der Anwärter auf das "Album des Jahres"...

    Fazit: 10 von 10 Punkten

    Nocturnal Rites: The Sacred Talisman

    Seitdem HammerFall 1997 ihr Album "Glory To The Brave" auf den Markt gebarcht haben, erlebt der klassische True Metal, der ja nichts anderes als Power Metal mit klischeehaften Texten ist, soetwas wie eine Wiedergeburt. Auch Nocturnal Rites profitieren davon, ist doch ihr immerhin drittes Album keinen Tick schlechter oder trendiger ausgefallen, als beispielsweise der Vorgänger "Tales Of Mystery And Imagination". Immer noch bieten die Rites guten True Metal, der irgendwo zwischen HammerFall und Stratovarius angesiedelt ist. Die 11 Stücke der CD klingen allesamt ausgewogen und bieten eine gute Mischung, auch wenn (logischerweise) nicht viel neues zu finden ist. Das brauchen Nocturnal Rites auch nicht, denn neben dem speedigen Opener "Destiny Calls" können vor allem die Midtemponummer "The Iron Force" und der Ohrwurm Song "Glorious"überzeugen. Etwas überdreht hingegen ist die sehr aufgesetzt wirkende Ballade "The Legen Lives On". Ansonsten ist alles solide Arbeit, die durchaus überzeugen kann, auch wenn wirkliche Meilensteile fehlen. Im Gegensatz zum Vorgänger kommt jetzt immerhin der Gesang weniger kreischend rüber und kann begeistern. Als Anhaltspunkt kann Michael Kiske (ex-Helloween) dienen. Alles in allem bleibt eine gute CD übrig, die sich zwar noch nicht mit den oben erwähnten Größen wie Stratovarius oder HammerFall messen läßt, sich aber wohltuend aus der Masse der durchschnittlichen CD`s abhebt, die jeden Monat erscheinen. Wenn die Rites noch etwas am Songwriting arbeiten, wird aus denen sicherlich mal eine große Band.

    Fazit: 7 von 10 Punkten

    Interessante Lyrics

    Wilkommen zu dieser neuen Rubrik in der Metal Corner! In dieser Rubrik möchte ich von nun an jeden Monat einen Song reinpacken, der sich durch spezielle Lyrics auszeichnet. Wie ich darauf komme werden sich nun einige fragen. Nachdem ich jetzt schon mehrfach festgestellt habe, daß viele Leute massive Vorurteile gegen Heavy Metal haben (von wegen Satanismus und so), wollte ich das Gegenteil beweisen. Mit so halbwegs anspruchsvollen Lyrics versuche ich nun zumindest mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Dazu möchte ich nur noch zwei Anmerkungen machen: Zum einen werde ich immer nur Songs raussuchen, die auf die Message reduziert sind und nicht durch alzu schweres Englisch glänzen. Zum anderen werde ich bewusst auf eine Interpretation verzichten, da die Message in den Songs die hier stehen werden, immer klar ist. In dieser Ausgabe möchte ich den Song "TV War" von Glenmore Euch mal näherbringen, der auf dem 1994 erschienenen Album "For The Sake Of Truth" zu finden ist. Da sich diese Band leider aufgelöst hat (siehe News), nahm ich diese Rubrik zum Anlaß zu zeigen, was hinter dieser Band steckte:

    Glenmore: TV WAR

    Coloured pictures round the world
    High polished shots straight from the war
    You get up early-watch TV
    But it is no movie- it is reality

    It is just like a TV Game
    But do not forget- it is not the same
    Cause dying on the battlefield
    Is not quite real when the joystick kills

    Bridge:
    Every fucking TV Station
    sends their shots in every nation
    They are spreading all the news of violence
    Growing panic- is this Information?

    Refrain:
    TV War- The screen makes the scene so unreal
    TV War- Create sensations
    TV War- But noone escapes its appeal
    TV War

    Excited from the TV Screen you are staring at the warmachine
    Foreign country, foreign land
    The soldiers blodd ooze away in the sand
    All those war correspondents who stay behind the borderland

    They risk their life`s to get some news
    But after the censor their message they will loose

    Every fucking TV Station
    sends their shots in every nation
    They are spreading all the news of violence
    growing panic- Is this Information?

    Die Gruppe Iron Maiden wurde 1975/76 gegründet. Von den damaligen Gründern sind heute aber nur noch zwei dabei, nämlich Steve Harris und Dave Murray. Als das erste Iron Maiden Album im Jahre 1980 erschien, war die Gruppe schon massiv umgebaut worden. Mit dabei waren Paul Di`Anno (Lead Vocals), Steve Harris (Bass und Vocals), Dennis Stratton (Gitarre und Vocals), Dave Murray (Gitarre) und Clive Burr (Drums). Als das zweite Album mit dem Titel Killers 1981 herauskam, war Adrian Smith für Dennis Stratton gekommen. Der endgültige Durchbruch gelang Iron Maiden aber erst mit dem Album The Number of the Beast, dem dritten Album aus dem Jahre 1982. Für Paul Di`Anno kam Bruce Dickinson, der vorher schon bei der Gruppe Samson als Lead Sänger tätig war. Schon vorher gab es Kontakte zwischen Steve Harris (der immer mehr zum Bandleader wurde) und Bruce Dickinson, da beide schon einen gemeinsamen Track für Samson geschrieben hatten (der auf dem ersten Samson Album "Head On" erschienen ist).

    Auch bis zur nächsten CD (1982/1983) gab es einen Wechsel: Für den bisherigen Drummer Clive Burr kam Nicko McBrain. Danach hörte es ersteinmal mit dem ständigen Wechseln auf. Bis zum Jahre 1990 blieb die Band unverändert und dies war auch die Blütezeit von Iron Maiden. In dieser Zeitperiode kamen insgesamt vier astreine Studioalben und ein Livealbum heraus, die heute als "Klassiker des Heavy Metals" gehandelt werden.

    1990 kam dann für Adrian Smith Janick Gers. Schon hier war der Anfang vom Ende auszumachen: Janick Gers war ein ganz anderer Typ als Adrian Smith. Im selben Jahr startete auch Bruce Dickinson seine Solokarriere (mit Janick Gers) und es war klar, daß er beides nicht lange nebeneinander parralel laufen lassen konnte. Die nächsten beiden Iron Maiden Alben sahen demnach auch schon völlig anders aus als bisher und waren von der Qualität nicht so gut, wie die Vorgängeralben. Der endgültige Todesstoß für Iron Maiden kam dann aber 1993/1994 als Bruce Dickinson Iron Maiden verließ. Iron Maiden war in den letzten Jahren zu einer bekannten Größe geworden, mit der man immer den Lead Sänger sofort in Verbindung brachte. Bruce Dickinson hatte in seinen gut zehn Jahren bei Iron Maiden die Gruppe sehr stark geprägt. Der Grund war eben, wie oben schon erwähnt, daß er sich mehr um seine Solokarriere kümmern wollte. Gerüchte besagten aber schon damals, daß es mehrere Streitigkeiten mit Steve Harris gab, und er deshalb aussgestiegen sei. Dies ist mehr als wahrscheinlich und wurde auch kurz nach dem Erscheinen seiner fünften Solo CD Accident of Birth von ihm persönlich in einem Interview bestätigt. Demnach gab es oft Streitigkeiten, welche Songs auf ein Album sollen.

    Als Nachfolger stellte Steve Harris Blaze Bayley (Ex-Wolfsbane) vor. Schon nach dem ersten Studioalbum mit dem neuen Sänger (The X Factor) und den ersten Gigs, wurden Stimmen laut, die behaupteten, daß Blaze Bayley nicht die Klasse von Bruce Dickinson hat; sowohl stimmlich als auch Showtechnisch (dem muss man leider zustimmen, auch wenn Blaze auf der letzten Tour mit Iron Maiden schon einen gewaltigen Schritt nach vorne machte). Somit kamen alsbald Stimmen auf, daß Iron Maiden faktisch tot seien. Noch mehr gebündelt wurde dieser Negativtrend von dem 1997 erschienenen Soloalbum Accident Of Birth von Bruce Dickinson. Auf diesem Album bot Bruce Dickinson besten Iron Maiden Metal, was nicht zuletzt daran lag, daß Adrian Smith die Gitarre auf dieser Scheibe zupfte. Im Früjahr 1998 kam dann die zweite Langrille der Eisernen Jungfrauen mit Blaze Bayley auf den Markt, die zwar einerseits besser war als The X Factor, andererseits aber auch nicht mit der Dickinson Ära mithalten konnte. Die nachfolgende Tour war auch schon besser und da Bruce`s Solokarriere auch immer besser lief, glaubte niemand mehr an eine Rückkehr. Im Februar 1999 platzte dann die Bombe: Bruce Dickinson kehrt zu Iron Maiden zurück! Wenn man bedenkt, was alles vorgefallen ist zwischen Ihm und Steve Harris, war es schon eine wirkliche Sensation. Mittlerweile ist die nächste Tour geplant und es soll eine neue Iron Maiden EP geben, auf der Bruce Dickinson die Songs aus der Bayley Ära einsingen wird. Wir werden sehen, was uns Iron Maiden noch so bringen werden!

    CD Chronographie:

    1. Iron Maiden (1980)

    2. Killers (1981)

    3. The Number of the Beast (1982)

    4. Piece of Mind (1983)

    5. Powerslave (1984)

    6. Live after Death-Live Album (1985)

    7. Somewhere in Time (1986)

    8. Seventh Son of a Seventh Son (1988)

    9. No Prayer for the Dying (1990)

    10.Fear of the Dark (1992)

    11.A real Live one-Live Album (1993)

    12.A real Death one-Live Album (1993)

    13.The X Factor (1995)

    14.Best of the Beast-Doppel CD (Best Of) (1996)

    15.Virtual XI (1998)

    Top 10

    Tja, aus den persönlichen NC Charts wird wohl leider nichts werden. Insgesamt hat sich eine Person (nämlich Benjamin Denke) dazu aufraffen können, mir seine persönlichen Charts zu schicken. Da ich aber im Grunde nichts anderes erwartet habe, breche ich nun nicht in tiefe Depressionen aus und erfreue Euch stattdessen mit den altbewährten Rock Hard Charts!

    Top 10

    Blind Guardian Nightfall In Middle-Earth
    HammerFall Legacy Of Kings
    Iced Earth Something Wicked This Way Comes
    Rhapsody Symphony Of Enchanted Lands
    Metallica Garage Inc.
    Stratovarius Destiny
    Bolt Thrower Mercenary
    Rage XIII
    Nevermore Dreaming Neon Black
    Slayer Diabolous In Musica

    Quelle: Rock Hard

    Abschließend

    So, und wieder seid Ihr am Ende der letzten Ausgabe angekommen, die Ihr, wie ich hoffe, vielleicht ja auch genossen habt. Über Feedback zur Metal Corner würde ich mich natürlich auch freuen; egal wie dieses aussieht. Entschuldigen möchte ich mich an dieser Stelle für die etwas mißglückte Iron Maiden History in dieser Ausgabe. Ein Großteil davon basiert auf einer History, die ich vor 2 Jahren geschrieben habe. Die Fakten sind zwar richtig, aber das verwandte Deutsch ist teilweise sehr holprig. Sorry, wird nicht wieder vorkommen! In der nächsten Ausgabe wird es neben einem Review von der aktuellen Steel Prophet CD vielleicht auch schon eine Kritik zur neuen Heavens Gate CD "Menergy" geben. Nicht auszuschließen ist auch ein Konzertbericht zum Gamma Ray Gig vom 15.4! Bis nächsten Monat sagt dann Euer

    Kilian "The Bruce" Servais