Jajaja, einst war es selbst in brütenden Sommermonaten DER Lückenfüller
der NC. Doch nun sieht es so aus, als würde auch dieser Arm der NC
sterben, wenn der Fürst der Finsternis, also ich, EINMAL ein halbes
Jahr lang keine Zeit hat...
tststs
Euch darf man keine Minute alleine, lassen, wisst Ihr das?! ;)
Also, woran liegts?
Meiner Meinung nach deshlab weil Ihr ALLESAMT die erste Regel für goldenes Story-Gaming ignoriert habt: Es gibt keine Regel und keinen festen Ablauf, nur der Übergang muss stimmen!
Aber nein, die Herren wissen es besser. Nachdem ICH (nicht dR., lieber Sax...;) die Sache mit den Brathänchen eingeführt hatte habt Ihr Euch voll auf den Sciene Fiction Zweig versteift. Jede und wirklich absolut jede neue Idee wurde einfach tot ignoriert. Ob ich hier als Beispiel die Busentführung nehme (die aber immerhin 1 mal fortgesetzt wurde), oder meine Story "Das Buch"... Nein, wenn kein Star Trek drinne war, war es kein Story Game. Bald wurde ja sogar geschrieben, dass der Star Trek Teil des Games lustig bleiben muss, während der nebenbei von dR. und mir alleine am Leben gehaltene Horror-Zweig völlich ignoriert wurde.
Jüngstes Beispiel ist ja meine "Dark Zone" Story, für die ich zwar viel Lob bekam, aber geändert hat sie nichts. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute, allerdings unfortgesetzt.
Genauso "Ash´s Odysee" von Mark Tom, ein weiterer verzwifelter Versuch mal wieder etwas neues zu bringen, aber NEIN! Ausser mir wieder keiner da, der was bringt! Ich führe auch immernoch die Highscores an... ;)))
Also dachte ich mir mal, einen völlig neuen Zweig zu etablieren. Ich schreib einfach irgendwas, und ihr könnt dan irgendwas drandichten. Muss ja keinen Sinn ergeben... NUR: Der Übergang muss stimmen.
Also, viel Fraß beim Schielen:
Saint sah auf. Ein leises, hartes Brummen drang an seine Ohren und er versuchte mit seinen geschärften Blicken die Tiefe der Nacht zu durchbohren. Nebel schlich auf leisen, krallenbewerten Pfoten durch die engen, dunklen Gassen der City. Das ewige Rauschen des Regens, der seit Tagen von dem anthrazitfarbenen Himmel ausgespien wurde, schien seinerseits dieses Knurrende Geräusch auszuspeien. Saint sah ich um. Die grauen, riesenhaften Gebäude um ihn herum waren mit bösartigen Graffitis übersäht, die die Degeneration und den Verfalll der Gesellschaft zu versinnbildlichen suchten. Der Regen perlte an seinem grauen, alten Ledermantel ab und in den tausenden von kleinen Pfützen, die wie Spiegelscherben auf dem asphaltenen Boden lagen spiegelte sich kalt das Licht einer in der Nähe stehenden Neonlampe.
Saints Nackenhaare stellten sich mit einem Male auf. Instinktiv griff er zu dem Messer, das in seinem Gürtel steckte und sprang zurück. Das Knurren durchbrach wie der Schrei eines Höllenhundes die Luft vor ihm und ein Motorrad durchbrach den Mantel des Regens, der Saint eingehüllt zu haben schien. Saint atmete erschrocken auf, als der Hühne, der eben noch auf der schwarzen Höllenmaschine gesessen hatte auf ihn zusprang: Mit einem glänzenden Schwert in der Hand. Saint wirbelte herum und rannte los. Er schlug einen Haken und duckte sich unter dem ersten Hieb des Mannes hinweg und rollte an ihm vorbei um das nun auf dem Boden liegende Motorrad zwischen sie zu bringen. Der Mann war knapp über 2 meter gross und drehte sich für seine Grösse beachtlich schnell zu Saint um. Sein Körper wirkte ungeheuer Muskulös, fast schon entstellt. Der schwarze Helm mit schwarzem Visir richtete sich auf ihn und bedrohlich spiegelte sich das Licht der Strassenlaterne auf ihm. Saints Gedanken rasten. Das Messer in seiner Hand kam ihm im Vergleich zu dem Schwert seines Widersachers geradezu lächerlich vor. Er war verzweifelt und wusste, würde er darauf warten, dass sein Gegner agiert, könnte er sich auch gleich selbst sein Messer in die Brust bohren.
Im selben Augenblick sprang Saint vor. Sein Gegner reagierte schnell, jedoch nicht schnell genug. Der kalte Stahl seines Schwertes verfehlte Saint knapp und sein Messer bohrte sich tief durch die schwarze Lederjacke seines Verfolgers und in sein heisses Fleisch. Schwarzes Blut quoll aus der Wunde heraus und verbrannte Saints Hand, der sein Messer steckenliess und sich unter einem erneuten Hieb des Mannes hinwegwarf.
Blut floss über sein Gesicht, Saints einziges Indiz dafür, verletzt zu sein, da er keinen Schmerz spürte. Sein Verfolger stand still im Regen und sah auf seine Verwundung hinab. Das glitzernde Messer steckte gut 5 cm unter seinem Herzen in seiner Brust und schwarzes Blut lief an seinem Griff hinunter. Der Mann drehte sich bedrohlich zu Saint um, der nun unbewaffnet war. Er hob das Schwert, dessen Schneide gefährlich aufblitze - und stürtze zu Boden.
Sofort war Saint über ihm, riss ihm das Schwert aus der Hand und enthauptete ihn ohne viel zu zögern. Ein langezogener spitzer Schrei erfüllte die dunkle, verregnete Gasse und schien dem Regen einhalt gebieten zu wollen, doch vergelich. Schwarzes Blut schoss aus dem Rumpf hervor und verdampfte das Regenwasser, wo es dieses berührte. Ein ätzendes Geräusch drang an Saints Ohr. Nach einiger Zeit, die Saint schwer atmend mit dem Schwert in der Hand noch über dem Leichnahm stehend verbracht hatte, warf er dieses wie zu Besinnung kommend und angewidert fort und knieete nieder um den Helm von dem herumliegenden Kopf zu nehmen, ein Unterfangen, welches sich als deutlich schwieriger herausstellte, als man es sich vorstellt. Also öffnete Saint nach einigen vergeblichen Versuchen einfach den Helm des Mannes und sah in eine verzogene Fratze des Bösen. Eine knöcherne, schwülstige Stirn, auf der mehrere Knochenspitzen wie angehende Hörner heraustsachen, dunkelbraune, fast rote Haut, und riesige, schwarze Augen in denen nur noch weit entfernt ein rotes Licht zu glüchen schien und ein Gebiss wie das eines Höllenhundes liessen Saint seine Befürchtungen bestätigen.
Es waren tatsächlich die Dämonen des Fürsten der Finsternis´. Wie hatten sie ihn so schnell gefunden? Fluchend warf Saint den Kopf auf den Boden und sah sich um. Es schien, als würden sie ihn schon beobachten... Er machte sich auf den Weg...
_CUT_
Ich hoffe, dieser Versuch wird von vielen Fortgesetzt und bitte: Diese Geschichte MUSS nicht ernst weitergehen. Sie MUSS allerdings genausowenig blöd sein. Sie muss auch nichts hiermit zu tun haben. Nur: BITTE setzt sie fort.
cu
Nagash
(Daniel Stein)