Die hier angeführten Literatur-Referenzen stellen die Grundlage fü die meisten Texte dar:
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Rainer Kuhlen:
Hypertext. Ein nicht-lineares Medium zwischen Buch und Wissensbank.
Berlin, Heidelberg, New York, 1991
Bisher der ausführlichste Überblick über "Hypertext" in deutscher Sprache. Das Buch behandelt die Geschichte von Hypertext und Begriffe rund um Hypertext, untersucht die Frage des "informationellen Mehrwerts" von Hypertext gegenüber linearen Medien, und enthält umfangreiche Register für weiterführende Literatur sowie Software-Produkte. Da es jedoch noch vor dem Hereinbrechen des World Wide Web entstand, müssen einige Passagen und Aussagen heute in einem anderen Licht gesehen werden.
Rainer Kuhlen lehrt Informationswissenschaft an der Universität Konstanz. Im WWW stellt der Lehrstuhl seine Arbeit ausführlich vor.
Prof. Dr. Rainer Kuhlen
Informationswissenschaft an der Universität Konstanz
Peter Schnupp:
Hypertext. In der Reihe: Handbuch der Informatik, Band 10.1
München, 1992
Allgemeinverständliche Einführung in das Gebiet Hypertext. Der Schwerpunkt liegt bei der informatischen Sicht (vor allem auf dem Thema Hypertext als benutzerfreundliche Recherche-Technik). Die Anforderungen an Hypertext-Software und Hypertext-Anwendungen werden erörtert. Existierende Hypertext-Software und Hypertext-Anwendungen werden vorgestellt. Das Buch ist jedoch vor dem Hereinbrechen des World Wide Web entstanden, weshalb einige Passagen heute in einem neuen Licht gesehen werden müssen.
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Vannevar Bush:
As we may think. Atlantic Monthly 176, July 1945, S.101-108
Die zentralen, zukunftsweisenden Überlegungen von Vannevar Bush (Memex) in einem Fachzeitschriftenartikel zusammengefasst.
Diesen Artikel können Sie auch im WWW in voller Länge lesen:
Vannevar Bush: As we may think
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Ted Nelson:
Dream Machines: new freedoms through computer screens - A minority
Report. Computer Lib: You can and must understand computers now.
Chicago Il: Hugo's Book Service 1974 (Nachdruck Microsoft Press 1988)
Wie bereits aus dem Titel ersichtlich: hier spricht ein Charismatiker, ein Utopist. Nelson, der Mastermind des Hypertext-Projekts Xanadu, ist auch im WWW vertreten:
The Xanadu Net (Die
Xanadu-"Botschaft" im WWW)
Orality and
Hypertext (Interview mit Ted Nelson)
The
Curse of Xanadu (Artikel im HotWired E-Zine)
Michael Joyce:
Interview. Discover.
The World of science, November 1989
Zeitschriftenartikel zu einer neuen Dimension: Hyperfiction. Dahinter verbirgt sich eine mehrdimensionale, rezipientenorientierte Erzählkunst. Joyce gilt als einer der Vordenker für Hypertext als kreative Revolution.
Michael Joyce ist einer der ersten und bekanntesten Schriftsteller, die die Angst vor der EDV abgelegt haben und bewußt auf die Hypertext-Fähigkeiten des Computers setzen. Seine Hypertext-Geschichte "Afternoon, a Story" (1982) wurde in Insider-Kreisen rasch bekannt. Auch als Software-Autor trat Joyce auf den Plan, als er gemeinsam mit Jay Bolter und John Smith das Produkt Storyspace entwickelte.
gehe nach obenPeter A. Gloor, Norbert A. Streitz:
Hypertext und Hypermedia. Von theoretischen Konzepten zur praktischen Anwendung.
Berlin, 1990 (Informatik-Fachberichte)
Ein Sammelband mit mehreren Aufsätzen zu Hypertext und Hypermedia, die das Thema aus ganz verschiedenen Perspektiven beleuchten.
Im WWW finden Sie weitere Information zu Norbert A. Streitz:
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Arno Schmidt:
Zettels Traum
Stuttgart 1970
Zettels Traum ist eines der ehrgeizigsten deutschsprachigen Literaturprodukte der Nachkriegszeit. Wegen seiner - auch im Layout sichtbaren und das fortlaufende Lesen absichtlich unterbindenden - Nicht-Linearität kann man es zur Kategorie Hypertext zählen. Das Monumentalwerk gibt dem Leser unzählige Rätsel auf und bietet lauter versteckte Hinweise auf Querverbindungen an, so daß sich nach Erscheinen des Werks Leserzirkel bildeten, in denen Andeutungen, Assoziationen und versteckte Zusammenhänge diskutiert wurden. Von der Mehrheit des literarischen Publikums und der Literaturkritik wurde das Werk jedoch wegen seines Umfangs (5000 Seiten) und seiner schweren Lesbarkeit abgelehnt oder ignoriert.
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