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| WarpUP Release 4 |
 
 

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WarpUP Release 4 mit PowerUP Emulation

 
WarpUP - der PowerPC Kernel für den Amiga von Haage & Partner, ist nun endgültig in der neuen Version 4 erschienen und kann ab sofort von deren Homepage bezogen werden.

 
Im Zentrum des Release 4 von WarpUP stehen zahlreiche Erweiterungen, welche von Entwicklern gewünscht worden sind, damit sie ihre Projekte möglichst einfach und effizient verwirklichen können. Es ist damit zu rechnen, daß schon sehr bald Software erscheinen wird, welche die Installation von WarpUP 4 zwingend notwendig machen.

WarpUP 4 möchte auch eine Brücke schlagen. Mit der Beigabe der PowerUP-Emulation von Frank Wille wird die Möglichkeit geschaffen, PowerUP-Applikationen unter WarpOS laufenzulassen, so daß selbst diese Applikationen von den überragenden Multitasking-Eigenschaften des WarpOS profitieren können. Die beigelegte Version unterstützt bereits die neuen Funktionen von WarpUP 4.

- Die wichtigsten Neuerungen
- Download WarpUP 4
 
 

Updates von Voyager und IBrowse

 
Oliver Wagner gibt einen kurzen Umriss dessen, auf was wir uns in Voyager 3 freuen können:

- Javaskript 1.2
- CSS1 (StyleSheets),
- neue GUI (konfigurierbar)
- überarbeitetes Cache-System
- Flash/ShockWave
- überarbeitete Image-Dekoder
 
Und nun zu IBrowse 2, einige der neuen Features sind unter anderem:

- JavaScript 1.2 Support
- aktualisiertes HTML inkl. HTML 4
- verbesserte GUI
- verbesserte Voreinstellungen
- verbesserter Cache
 
 

AmigaOS 3.5 News direkt vom AUGS Meeting

 
Haage & Partner gab mit der Vorführung erste Einblicke in die Entwicklung des AmigaOS 3.5. Um es vorweg zu nehmen, das Meeting brachte einige interessante Infos:

- Miami wird der TCP/IP Stack sein
- Workbench mit mehr Komfort
- Neue Icon Library
- Neues Boopsi Set mit dem Namen Reaction
- PowerPC Koprozessor Support
- Installer mit neuen Effekten
- Drucker Unterstützung
- Überarbeitete Datatypes
- Dokumentation in HTML in Deutsch und Englisch
 
 

ICS Farbmanagement-System verfügbar

 
Nach fast zweijähriger Entwicklungszeit hat Wolf Faust - bekannt durch das "Studio" Druckertreibersystem - jetzt ICS veröffentlicht, das erste Farbmanagement-System für den Amiga. In der momentanen Version von ICS ist es mit Hilfe eines "Targets" (Referenzvorlage) möglich, den eigenen Scanner zu kalibrieren. Anschließend stehen die gescannten Bilder in einem definierten Farbraum zur Verfügung, z.B. zur Darstellung auf dem Monitor oder in einem Standard wie PAL, NTSC oder sRGB. Das ermöglicht eine professionelle Weiterverarbeitung der Bilddaten. ICS wird durch ScanQuix 4 automatisch erkannt und unterstützt. ICS ist erhältlich im Aminet ( hard/misc/ICS101.lha). Jedoch wird eine eine Referenzvorlage (z.B. nach IT 8.7 Standard) benötigt, um den eigenen Scanner zu kalibrieren. Die Anleitung liegt bisher nur in englischer Sprache vor. ICS ist frei erhältlich, jedoch wird um eine Registrierung gebeten, um festzustellen wie groß das Interesse an einer solchen Software auf dem Amiga ist.

 

IBM und Motorola einig über 64-Bit-PowerPC

 
Zumindest für den Embedded Bereich haben sich IBM und Motorola wieder auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Im sogenannten "Book E" legten sie die gemeinsamen zukünftigen PowerPC-Architekturmerkmale für die Embedded-Familien fest, darunter insbesondere auch die Erweiterung auf 64 Bit. Bestehende PowerPC-Software soll ohne Änderung weiterhin darauf lauffähig sein. Einzelheiten zu "Book E" wurden noch nicht veröffentlicht; so bleibt fraglich, ob auch die Altivec-Erweiterung darin enthalten ist. Diese von Motorola vorgenommene Erweiterung der PowerPC-Architektur wurde von IBM bislang nicht unterstützt. (as/c't)

 

Microsoft attackiert Linux-Slogan

 
Microsoft hat die deutsche Linux-Website Linux.de aufgefordert, das Linux-Motto "Where do you want to go tomorrow?" zu entfernen -- der Slogan sei dem geschützten MS-Spruch "Where do you want to go today?" zu ähnlich. Ob darauf tatsächlich ein Rechtsanspruch besteht, ist umstritten, zumal die amerikanische Cybernet Systems Corporation die Rechte an "Where do you want to go tomorrow?" hält und sich deswegen gerade vor Gericht mit Microsoft auseinandersetzt. Dennoch hat Linux.de den beanstandenen Spruch bis zu einer endgültigen Klärung entfernt und die Linux-Fans dazu aufgefordert, Vorschläge für einen neuen Slogan zu machen. (odi/c't)

 

Noch dieses Jahr Leistungssprung bei 3D-Chips

 
Grafikchip-Entwickler nVidia (Riva 128, Riva TNT...) hat auf der von Microsoft ausgerichteten WinHEC (Windows Hardware Engineering Conference) eine drastische Steigerung der 3D-Leistung angekündigt. nVidia will der erste Entwickler eines preisgünstigen Grafikbausteins sein, der Funktionen übernimmt, die bis heute nur in Software ausgeführt werden. Es handelt sich um die Geometrie- und Beleuchtungsberechnung, die zur Zeit den Flaschenhals innerhalb der 3D-Pipeline (Kette der erforderlichen Berechnungsschritte) bilden und sich auch mit Befehlssatzerweiterungen wie AMDs 3Dnow! und Intels ISSE nicht hinreichend beschleunigen lassen.

Möglich wird dies durch Fortschritte bei der Chipherstellung und weitere Verkleinerung der Strukturen. Während man mit den jetzt eingesetzten 0,25-µm-Prozessen bereits mehr als neun Millionen Transistorfunktionen auf einem Chip unterbringt, lassen sich mit 0,21 µm und 0,18 µm kleinen Strukturen bis zu 15 Millionen Transistoren integrieren. Zusätzliche Funktionseinheiten im Grafikchip und fünf bis zehnfach detailliertere Szenen sind dann möglich. Die nächste Version der Windows Spiele-Schnittstelle -- DirectX 7.0 -- unterstützt diesen Schritt mit den erforderlichen Software-Funktionen. Man rechnet damit, daß nVidia den Baustein mit der internen Bezeichnung "NV10" noch in diesem Jahr demonstrieren wird.

Die Verlagerung von aufwendigen Berechnungen in den Grafikchip kommt Spielen in zweierlei Weise zugute. Es sind nicht nur realistischere Szenerien möglich, sondern auch komplexere Spielverläufe. Da die Geometrie- und Beleuchtungsberechnungen bis zu 70 Prozent der CPU-Leistung verbrauchen, müssen derzeit alle anderen Funktionen des Spiels relativ simpel programmiert sein. Chips mit Geometrie-Engine können dieses Verhältnis umkehren und 70 Prozent oder mehr der CPU-Leistung für die Gegner-Intelligenz oder die Simulation von Effekten wie Schwerkraft, Kollisionen, Explosionen, Rauch und Partikelsystemen (Schnee, Fontänen...) verfügbar machen.

Der von nVidia angekündigte Schritt steht auch bei anderen Chipentwicklern bevor: ATI meldet ebenfalls, daß innerhalb der nächsten Monate eine neue Generation mit erheblicher Leistungsverbesserungen zu erwarten sei. Ob es sich dabei um einen Chip mit Geometriebeschleunigung handelt, wollte ATI zwar nicht bestätigen, es ist aber sehr wahrscheinlich. S3 und die UMC Group -- eine Gruppe von Chipherstellern in Taiwan -- haben bereits im Dezember 1998 einen Erfolg bei der Produktion von Chips mit 0,18 µm kleinen Strukturen gemeldet. S3 will diese Technik für die Produktion von schnellen Grafikchips mit einer Komplexität von zwei Millionen Gattern einsetzen.

Dies entspricht etwa acht Millionen Transistorfunktionen; Details sollen beim Start des Chips in der ersten Hälfte dieses Jahres bekanntgegeben werden.

UMC kündigt an, noch dieses Jahr 0,18-µm-Chips mit Kupfer-Verbindungen herstellen zu können. Chips, deren interne Verbindungen aus Kupfer anstelle von Aluminium bestehen, erzeugen weniger Verlustwärme und lassen sich schneller takten. (Manfred Bertuch) (ea/c't)

Robert Niessner     [ german ]    
Tom Lively     [ english ]    



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