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Seid mir gegruesst, ihr lieben Leute!Lange ist es her, daß wir uns über Führungsleute unserer Mutterfirma unterhalten konnten. Sie gab es nicht. Und über die letzten kann man sich auch nicht gut unterhalten, ohne gleich völlig sentimental, aggressiv oder bierverschüttend (je nach Temperament und Sonnenstand) zu werden. Ist es jetzt denn anders? Über den lieben Petro wird auch lauthals gemotschgert, und an den Amis wird ja wohl auch selten ein gutes Haar gelassen, wie es scheint... Aber schauen wir uns mal auf der Mitarbeiter-Seite von Amiga um: Da waere einmal die Nicole Gottfried als Ansprechstelle für die Öffentlichkeit, die ihre Kunden schon persönlich kennt. Sind wir denn gar so wenige geworden? Nun, es müssen wieder mehr werden, und darum sollen sich wohl die andere kümmern, denen man mangelnde Vorkenntnis im Firmenwechsel wahrlich nicht nachsagen kann. Haben sie's nun endlich kapiert, was ein Amiga ist und sein soll? Und kommen wir User endlich drauf, daß ein Petro mit Nichts in der Hand es immer noch schafft, den Namen Amiga immer wieder erwähnen zu lassen, ohne daß er an sich etwas verkaufen könnte? Es gibt nun doch zu denken (doch diesesmal wohl hoffentlich im Positiven), daß auf einmal Leute eingekauft werden, die in sowohl namhaften als auch kleinen, interessanten Firmen ihre Brötchen verdienten. Ein Jim Collas, seines Zeichens nun der Rädelsführer der ganzen Bande, gründete 1987 eine kleine Firma namens Anigma, Inc., die von der Pruduktdefinition bis zur Produktion komplette Motherboards und andere kundenspezifische Produkte herstellt. Wir kommen wohl nie von unseren CoProzessoren und Spezialhardware weg, wo der gute Jim ja selber Hardware entworfen hat und Videospiele programmierte, nachdem er seinen Master in Elektronik erlangte... Ein weit weniger bekannter Mann unserer holden Gemeinde, Richard LeFaivre, kann durchaus das Who-is-Who der Computerindustrie in seinem "Was bisher geschah..."-Büchlein verzeichnen. Er war unter anderem bei SGI, bei Sun, bei Tektronix, an der Universität in Rutgers, New Jersey, und hat Abschlüsse in Mathematik und Computerwissenschaften. Als "Cheftechniker" dürfte er ja wohl nicht wirklich unbrauchbar sein mit seinen vielen Projekten in diversen Komitees... Wen gibt es denn noch? Von den auf Amiland und Deutschland aufgeteilten 14 Leuten sind wohl viele bekanntere Namen, einen Jeff Schindler und einen Bill McEwen hat man ja auf diversen Messen schon gesehen, Axel Krämer wohl auch kein Unbekannter... "Werden sie es schaffen?", fragt man sich da? Nun, wir werden, wie schon bisher, immer noch nur abwarten können, und dennoch: ich kann und will mich dieser momentan empfindbaren Aufbruchsstimmung nicht verwehren, sie tut gut, und wenn wir im Herbst in Köln das 3.5er sehen werden, wird es wohl keinen vom Hocker reißen, aber wir müssen uns nicht mehr mit einem 5 Jahre alten Betriebssystem herumschlagen. Alleine das ist ja schon was wert. Also Leute! Auf! Ran an die Tasten und laßt unsere Freundinnen hochleben! |
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