Von Nico Roßwinkel
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Dieser Rechner ist zwar schon alt, aber er hat immer noch seine Stärken. Vor allem für Anfänger und User, die erst klein beginnen wollen, und im laufe der Zeit immer mehr in den Rechner Investieren wollen. Es gibt viele möglichkeiten den A1200 aufzurüsten bzw. so umzubauen, wie es einem gefällt.
Im grunde genommen ist der A1200 ein Tastaturcomputer (wie der A500), aber mit ein paar besseren Slots und natürlich neueren Chips (z.b. Grafik - AGA Chipset!). Man kann zum Beispiel einen A1200 in der Tastaturform lassen, und so aufrüsten (Festplatte, CDRom (Extern), Turbokarte, Ram ...) das man ihn (Wie eine Playstation) einfach ihrgenwo mit hinnehmen kann, an einem Fernseher anschließt, und startet (Das Bild ist auf einem Fernseher natürlich nicht das Beste).
Später, wenn man doch noch mehr will, kann man den A1200 in einem Tower (mit oder ohne Zorroslot) einbauen, so, das man natürlich viel mehr Platz hat. Wenn man sogar in ein Zorroboard investiert, kann man sich z.B. eine Grafikkarte oder Soundkarte zulegen. Desweiteren hat man soviel Platz, das man sich gleich 2 (oder mehr) Festplatten, mehrere CDRom`s (und Brenner), Diskettenlaufwerke, Streamer, Zip u.s.w. einbauen kann, vorausgesetzt man hat einen entsprechenden Tower und z.B. ein SCSI Hostadapter.
Man hat normalerweiße ein (in der Tastatur) eingebautes (DD) Diskettenlaufwerk, was man natürlich auch durch ein "HD" Diskettenlaufwerk austauschen, oder mit externen Geräten kombinieren kann. Es ist eine 25 polige Buchse. (Ein DD Diskettenlaufwerk, hat eine Speicherkapazität von 880KB für AMIGA und 720KB für PC - Formatierte Disketten. Ein HD Diskettenlaufwerk hat im AMIGA Format bis zu 1.76MB und im PC - Format bis zu 1.44MB Speicherkapazität. - Anmerkung der Redaktion)
Diese Schnittstelle wird haupsächlich im Notebookbereich eingesetzt und bietet die Möglichkeit ein externes Gerät an diesem Port zu instalieren. Das können zum Beispiel SCSI- oder IDE Controller, wie auch Ethernetkarten sein.
Dieser Port wird meistens für den Drucker benutzt, aber es gibt auch die Möglichkeit, zwei AMIGA`s über ein sogenanntes "Parnet" zu vernetzten. Es ist eine 25 polige Buchse.
An diese Schnittstelle kommt meistens ein Modem, womit man dann ins Internet gelangt (Um z.B. AMIGA Phönix zu lesen :). Aber auch hierfür eine Art "Parnet" blos das es "Sernet" (Anders bekannt als "Nullmodem") heist und meist eher für Spiele als für Datenübertragung genutzt wird. Es ist eine 25 polige Buchse.
Dort kann man einen Standart AMIGA Monitor anschließen, Der Monitor muß eine Vertikale Bildwiederholfrequenz von 50hz und eine Horizontale Frequenz von 15,6khz vertragen können. Bei höreren Auflösungen gibt es aber einen nachteil, es fängt ganz schön an zu flackern. Es ist eine 25 polige Buchse.
Na, dreimal darfst du raten, was dort dran kommt und wofür es ist. :-) Es sind zwei 9 polige Buchsen.
Auch hierfür gibt es einen Verwendungszweck. Man kann über zwei Chinchausgänge den Sound (Der aus den AMIGA kommt) auf eine Stereoanlage lenken. (Oder wenn das der Monitor unterstützt, sprich wenn er einen "Lautsprecher eingebaut hat, ist es auch möglich die Chinch Kabel an den entsprechenden Buchsen am Monitor anzustecken, um Sound zu erhalten - Anmerkung der Redaktion)
Abschließend kann man sagen es ist ein top Computer für Jung und Alt, für Anfänger und Profis, die mal klein anfangen wollen und groß rauskommen wollen. |