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Aufbruch in neue Zeiten.....
Der Mikrochip eroberte innerhalb von 25 Jahren das Informationszeitalter; er stellte in geballter Form die Rechenleistung eines früheren Großrechners zur Verfügung und machte Sie für jedermann auf jedem Schreibtisch oder sogar unterwegs nutzbar.
Was vor einigen Jahrzehnten noch als Science-Fiction abgehandelt wurde ist für uns Normalität.
Prozessoren werden immer schneller, Arbeitsspeicher immer größer und ........... was ist mit der Software?
Grafisch etwas anspruchsvoller gestaltet sind heutige Betriebssysteme immer noch der Inbegriff von Unverständnis und fehlender Fehlertoleranz.
Immer noch sitzt der Mensch mehr vor seiner Textmaschine, nervig animiert durch viele viele bunte Icons und wild zappelnden Werbebanner auf Internetseiten.
Der innovative User fragt sich da "Ist das alles? Gibt´ s denn sonst garnichts mehr neues?".
Der entscheidende Nachteil heutiger Betriebsssysteme (auch des AmigaOS) ist, dass die eigentliche Schnittstelle zwischen den Menschen, die Sprache und Gestik, ausgerechnet dem Knechten des Menschen verwehrt bleibt. Spracherkennungssysteme auf dem Amiga sind nicht existent.
Seitdem die Entwicklung des AmigaOS durch zwei Konkurse und einer unfähig erschienen Mannschaft in den Reihen der neuen Eigentümer zum Erliegen gekommen war hat sich der Amiga-User durch ständiges "hinterherhinken" ausgezeichnet. Ein Patch nach dem anderen verhunzte die geradlinigen Systemeigenschaften des AmigaOS mehr und mehr.
Haage und Partner hat mit dem OS-Update auf 3.5 einen kleinen Stein aufgehoben, der jetzt zum Fels wachsen muß.
Übertrieben? Naja, sicherlich muß man bei allem Anspruch auch bescheiden sein. Aber die nötige Hardware scheint, wie auf der HEW zu sehen war, bald verfügbar zu sein.
Vielleicht können auch Amiga-User schon bald "Sugar, eine Tasse Pfefferminztee mit Süßstoff, bitte" in das Ohr ihrer elektronischen Freundin hauchen .....
Lebt lang und erfolgreich
Ralf Driesner <global-dries@gmx.de>