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2. Workshop: Samba und der Amiga - Teil 2 (von Werner Brennecke)

»Im letzten Teil haben wir dafür gesorgt, dass Samba an sich läuft und Teile des eigenen Systems nach Bedarf freigegeben sind.

Um nun auf dem Amiga Freigaben aderer Rechner sehen (nutzen) zu können, brauchen wir den SMB-Handler. Dieser setzt uns eine Freigabe (Share) in ein Laufwerk um.

Der SMB-Handler (ich nutze die Version 0.12) ist als Beta gekennzeichnet, läuft aber hier ohne Probleme.


Installiert wird der SMB-Handler sehr einfach. Die Datei "smb-handler" nach 
"l:" und die "Katalog-Datei" nach "locale:catalogs/" kopieren. 
   

Thatīs all :-)

Für jedes Laufwerk das wir nutzen wollen, wird eine Datei in DEVS:DOSDRIVERS angelegt.

Ein Auszug aus eines meiner genutzen Laufwerke:

---------  Snipp ---------
Handler     = L:SMB-Handler
Stacksize   = 40000
Priority    = 5
GlobVec     = -1
Mount       = 1
Startup     = "C=\pagDATEN MH=a4000 W=Meine U=wb P=passwort GFX DN=Pag"
---------  Snipp ---------

Die Zeile "Handler" verweist auf den passenden Handler. Wenn wir das kopieren vergessen haben, werden wir es spätestens hier merken. ;-) Die Stacksize 40000 habe ich aus dem Beispiel übernommen. Mount = 1 bedeutet, das das Laufwerk sofort gemountet wird. Bei Mount = 0 wird der eigentliche Mountvorgang bei ersten Zugriff auf das Laufwerk durchgeführt.

Alle Daten die ich nutze laufen bei mir auf eine Linux Maschine zusammen die im Dauerberieb läuft, deswegen kann ich hier Mount = 1 nutzen.

Startup ist hier die wichtigste Zeile, es werden die Parameter übergeben.


Die Parameter im einzelnen: 
 
Der zu verbindende Host (der Name des Servers) 
MH Der verbundene Host (Ich selbst) 
Arbeitsgruppenname. Hier bitte auf Gross/Kleinschreibung 
 achten, sonst kann es zu Problemen kommen. 
Benutzername 
Passwort 
DN Laufwerksname, der dem Laufwerk zugewiesen wird. 
GFX Veranlasst, dass den Dateien kein eol/eof angefügt wird. 
 (Dateien gehen unverändert über die Leitung) 
  

Nachdem die Parameter bekannt sind, ist die Zeile leicht zu lesen.

Der Servername ist hier "pag", die Freigabe "DATEN". Gross/Kleinschreibung bitte unbedingt bei den Freigabenamen beachten!. Der Client hört auf den Namen "A4000", die Arbeitsgruppe lautet "Meine", Nutzer ist "wb", Passwort lautet "Passwort". (Ist natürlich nur ein Beispiel).

Daten werden "as is" übertragen, dafür sorgt "GFX". Das Laufwerk erscheint als "PAG:"

Einfach oder?

Zum Abschluss: Da sich jetzt spätestens mit OS 3.5 Miami als TCP-Stack durchgesetzt hat (IMHO), möchte ich im nächsten Teil auf eine Samba-Installation unter Miami eingehen.

bis die Tage

Werner Brennecke <wb@pag.mayn.de

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