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5.5. Reviews

Syndicate

Name : Syndicate 
Hersteller : Bullfrog 
Voraussetzungen : System 7, 2.5 MB 
  
Testgrundlage : (X) Vollversion (X) MacMagazin 11/94 
Testcomputer : 68040/40 unter Fusion 
  
Spielbeschreibung:

Zu diesem Spiel muß ich wohl nicht allzuviele Worte verlieren, zumal es neben der Mac- und PC-Version auch eine Version für unseren Amiga gibt, die trotz ihres Alters nach wie vor erhältlich ist.

Für all diejenigen, die das Spiel trotzdem nicht kennen: In einer nahen Zukunft, in der große Firmen die Erde unter sich aufgeteilt haben, ist es die Aufgabe des Spielers, sein eigenes kleines Syndikat zu leiten und zur Weltherrschaft zu führen. Spieltechnisch umgesetzt ist dies in Form einer futuristischen 3D Landschaft, in der sie bis zu vier Agenten aus einer Schrägansicht steuern, und mit ihnen die, dem Einsatzland zugeordneten, Missionen erfüllen müssen. Diese beinhalten meist das Ausschalten aller gegnerischen Agenten oder einer Person.

Möglich ist dies mit einem ganzen Arsenal von Waffen, die im Strategieteil, in dem man auch seine Agenten mit aufgecyberten Körperteilen ausrüsten kann, zunächst geforscht werden müssen.

Grafik, Sound und Spielbarkeit, sowie die entstehende Atmosphäre, wissen dabei absolut zu überzeugen, so dass das Spiel nach wie vor noch viele Stunden vor den Bildschirm fesseln kann. Dabei steht die Mac-Version der auf dem PC in nichts nach - wie sie im Vergleich zum Amiga ist, kann ich an dieser Stelle leider nicht beurteilen.

Emulationsgeschwindigkeit:

Wie zu erhoffen, merkt man dem Spiel nicht an, dass es auf einer Emulation läuft. Auch auf langsameren Rechner sollte es problemlos spielbar sein.

Space Quest 6


Titel : Space Quest 6 
Hersteller : Sierra 
Voraussetzungen : 68040, 8MB 
  
Testgrundlage : (X) Vollversion (X) MacMagazin 7/96 
Testcomputer : 68040er unter Fusion 
  
Spielbeschreibung:

Space Quest 6 gehört zu den klassischen point&click-Adventuren mit einer cartoonähnlichen Grafik. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Roger Wilco, der aufgrund seiner Vergehen im Vorgänger degradiert wurde und als zweiter Putzmann auf seine alte Wirkungsstätte zwangsversetzt wird; von wo aus es jedoch geradewegs zwecks Landurlaub auf den wüsten Planeten Polysorbate LX geht, wo das eigentliche Spiel beginnt. Hier müssen in bekannter Manier Orte erforscht, Unterhaltungen geführt und Gegenstände untersucht werden.

Trotz der witzigen Grafik und den ebenso bissigen Dialogen bietet das Spiel leider nur einen begrenzten Unterhaltungswert - ohne dass ich genau sagen könnte, woran dies liegt. Auch wenn es Spaß macht, sich mit den teilweise recht absonderlichen Kreaturen zu unterhalten (übrigens in sehr guter Sprachausgabe), fehlt es dem Spiel einfach irgendwie an langfristiger Motivation. Der mäßige Sound tut sein übriges, das Spiel abzuwerten.

Emulationsgeschwindigkeit:

Zumindest die Spielgeschwindigkeit ist auf der Emulation angemessen. Auch wenn das Spiel zusätzlich als PPC-Version vorliegt, ist die 68k-Variante noch gut spielbar; nur manchmal könnte Roger Wilco ruhig einen Zahn zulegen. Spätestens auf einem schnelleren Rechner oder eine Graka dürfte das aber kein Problem mehr sein.

The Secrets of Luxor


Name : The Secrets of Luxor 
Hersteller : Mojave 
Voraussetzung : System 7 
  
Testgrundlage : (X) MacOpen Juli/August 96 
  
Spielbeschreibung:

Bei diesem Spiel handelt es sich um eines der, auf dem Mac extrem beliebten, 3-D-First-Person-Adventure. In der Gestalt eines Archäologen kann der Spieler die Geheimnisse der berühmten Pyramiden erforschen und stößt dabei immer wieder auf Hinweise auf einen sagenumwobenen Obelisken, dessen magische Kräfte Raum und Zeit beeinflussen können sollen. Auf der Suche nach dieser Rarität müssen zahlreiche Rätsel gelöst und mindestens ebensoviele Fallen umgangen werden. Dabei gerät der Spieler immer näher in den Einflussbereich des Obelisken, so dass Raum und Zeit auf mysteriöse Weise beeinflusst werden.

Zahlreiche Ausrüstungsgegenstände wie Sofortbildkamera, Tagebuch und VR- Headset, sowie ein angemessener Schwierigkeitsgrad und eine sehr gute und atmosphärische grafische Gestaltung sorgen für ein sehr positives Geamt- bild.

"Dauerspannung, Rätselvielfalt und Supergrafiken sorgen dafür, dass mit "The Secrets of Luxor" ein neuer Stern am Adventure-Himmel erstrahlt."

Emulationsgeschwindigkeit:

Ohne es sicher zu wissen vermute ich, dass sich die Geschwindigkeit auf einem System ohne Grafikkarte in Grenzen hält. Gerade bei der Bewegung dürften die überblendungen, ähnlich wie bei anderen Spielen dieses Genres, relativ langsam ausfallen. Für eine genauere Beschreibung wäre ich natürlich dankbar.

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