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+++ AMIGA gibt Pläne zur Schaffung eines Amigas der nächsten Generation und eines neuen Betriebssystems auf +++ Statt dessen Entwicklung von Betriebssoftware für Internet Appliances +++ Amiga-User reagieren verärgert bis schockiert +++ Entwickler und Anwender organisieren sich +++
Soweit die alles andere als positiven Meldungen des vergangenen Monats. Willkommen damit zur neuen Ausgabe von AMIGA aktuell.
Der Oktober glich anfangs einem Wechselbad der Gefühle. Gegen Mitte des Monats wurde dann klar: AMIGA hat unter der Führung von Tom Schmidt seine Pläne zur Entwicklung eines Amigas der nächsten Generation und eines neuen Betriebssystems aufgegeben.
Das Unternehmen plant nun, eine Betriebsumgebung für sogenannte Information Appliances, die für den Zugang zum Internet gedacht sind, zu entwickeln. Der von Jim Collas geplante AmigaNG ist ganz offensichtlich tot, und das Vertrauen in die Firmen AMIGA und Gateway bei den allermeisten Usern gänzlich verschwunden.
Ein ganz schwacher Trost und einziger kleiner Lichtblick in den Äußerungen Tom Schmidts ist die angebliche Bereitschaft des Unternehmens, das Design und die Spezifikationen des Amiga MCC sowie die geplante Amiga-Software zu lizensieren, und damit anderen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, einen Amiga der nächsten Generation auf den Markt zu bringen - diese müssten jedoch selbst für ein AmigaNG-Betriebssystem sorgen, dieses also entweder neu entwickeln oder ein bestehendes OS verwenden.
Mehr zu diesen bitteren Neuigkeiten in dieser Ausgabe von AMIGA aktuell.
Die Interna der heutigen Ausgabe:
Zu meinen News gelangt ihr, wenn ihr auf der AMIGA-aktuell-Homepage (http://www.aakt.de) in der deutschsprachigen Sektion die 'letzten Meldungen' aufruft und dann dem obersten Link folgt.
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Viel Spaß jetzt bei dieser Ausgabe,
euer
Carsten Schröder