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Hallo und willkommen zur Oktober Ausgabe der Technik & Net NEWS - Technik:
Wie schon im INTRO erwähnt, bin ich mir über das Konzept immer noch nicht im Klaren. Auch habe ich keine Lust, 2000 Tote und die daraus für den Computermarkt resultierende Konsequenzen als Meldung des Monats zu küren. Als weit besseren Ersatz finde ich, es mal mit einem "Thema des Monats" zu versuchen. Diesmal "Netzwerke der größeren, schnelleren oder besonderen Art!"
| In wie weit das Erdbeben in Taiwan wirklich greifbaren Einfluss auf die |
| Computerindustrie haben wird und nicht nur als Argument für Preiserhöhungen |
| vorgeschoben wird, (was bereits eingetreten ist), | wird mal wieder erst die |
| Gechichte zeigen - oder immer nur Vermutung bleiben. Dabei sollte man sich |
| vor Augen halten, dass Taiwan einer der größten Exporteure von |
| elektronischen Bauteile ist. Festplatten, Massenspeicher allgemein, kommen |
| demgegenüber eher aus Malaysien, Philippinen, Thailand oder China. |
| Allerdings sind auf einer Festplatte auch Chips - allerdings gibt es auch |
| anderswo Hersteller von elektronischen Bauelemente. Auch gab es schon vor |
| dem Bumms, aus anderen Gründen einen starken Preisanstieg bei |
| Speicherbausteinen. Oder die Tatsache, dass der erste | Nachfrageschub des |
| Jahres langsam abklingt und das Weihnachtgeschäft | vor der Tür steht. | Hier |
| ein kleines Preisbeispiel, 64 MBit DRAM Type: 8M | X 8 PC 100 | |
| Mai 99 | 6.7 $ |
| September 99 | 8 $ |
| 10. September | 14 $ |
| 20 September | 19.50 $ |
| 27 September | 21.45 $ |
Demgegenüber ging der Preisverfall bei Festplatten munter weiter. Der Preis für eine 15 GB IDE Platte hat die Grenze von 300 DM Endverbraucherpreis längst nach unten durchbrochen.
Dazu eine aktuelle Meldung die zeigt, dass man kein Bumms braucht und Schrott zu produzieren:
"Intel ruft 820er Chipsatz zurück"
500.000 neue PCs müssen umkonfiguriert werden Mit einer spektakulären Last-Minute-Aktion hat Intel die Auslieferung seines neuen 820er-Chipsatzes gestoppt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die amerikanischen Hersteller, deren Umgang mit Intel ohnehin nicht nur von gegenseitiger Verehrung geprägt ist, müssen nun bis zu 500.000 Geräte, die bereits fertig konfiguriert nur noch auf den neuen Chipsatz warten, umbauen
Scheiß Spiel, der Verbraucher ist mal wieder der Dumme. Oder Beispiel Apple. Da kommt der Kurs der Apple Aktie u.a. dadurch unter Druck, dass man verkünden musste, dass es Auslieferungsprobleme, (d.h. Rückgang bei Umsatz und Gewinn), mit vorbestellten Geräte gibt, da z.B. Motorola die Hauptprozessoren nicht in ausreichender Stückzahl liefern kann. Motorola kam selbst unter Druck, da deren wesentlich breiter gestreute Produktpalette wesentlich stärker betroffen sein soll. Kann ja sein, dass man mit den CPUs nicht nachkommt. Nicht umsonst kam AMD´s neuer Produktionsstandort Dresden für Motorola ins Gespräch, da zwischen Beiden seit einiger Zeit eine Kooperation besteht. Kann aber auch sein, dass Motorola wegen dem PPC Konkurrenzkampf mit IBM die Schnautze hält und es vielleicht auch ein Problem von Apple selbst ist. Ob im Hinblick auf die dreckige Arroganz die sich Apple und Jobs mit dem neuen Sawtooth Motherboard in den Maschinen größer 450 MHz leistet, oder, der Gedanke kam mir nach der G 4 Präsentation, als ich Analystenberichte gelesen habe, welche die Frage aufwarfen, was wohl mit den G3 Lagerbeständen passiert, da der Preisunterschied zwischen blau- weiß G3 und neuen G4, nach Preisliste, nur noch eher "gering" ist. Das dann noch in Verbindung mit dem dreckigen Spiel von Apple mit dem Apple ROM Update auf die Version 1.1 und den Probs mit den G4 Erweiterungskarten in G3 Rechner.
Klar, eben kam meine liebenswürdige, dunkle Seele zum Vorschein. Aber zurück zum Thema Erdbeben -- und Apple.
Ist natürlich schwer sich auf die Entfernung ein Bild zu machen. Ganz aktuell (28.09, Minuten vor meinem Redaktionsschluss), verdichten sich die Anzeichen, dass viele Großhändler nun doch Kasse machen wollen. Trotzdem hat ganz bös bum mach und es ist auch von Problemen zu lesen. Selbst wenn die Arbeiter da sind und die Gebäude noch stehen, müssen die Produktionsanlagen auch in Ordnung sein, das gleiche bei den Zulieferfirmen, auch muss die Infrastruktur funktionieren. Ein großes Problem in Taiwan muss die Stromversorgung sein und da scheint es auch zu hapern. Allerdings und das darf man nicht vergessen, ist Taiwan ein straff durchorganisierter Militärstaat, wo durchaus auch mal einem Wohnviertel der Saft abgedreht wird, damit die Industrie Strom hat.
Zurück zu Apple, da sich viele der Leser evtl. in diese Richtung bewegen könnten. Auch hier, kurz vor Schluss, eine interessante Entwicklung. Da lese ich heute mal wieder verstärkt von "in Kürze" bevorstehende Vorstellung neuer iMac Modelle, die man schon vor zwei Wochen in Paris erwartet hat.
Schön und gut. Dann höre ich heute, 28.September 22.20, vom nicht ganz unbekannten Markus Koch eine kurze Erklärung zur neuerlichen Schwäche der Apple Aktie, obwohl sich der Gesamtmarkt, auch die HighTech Werte im Tagesverlauf gut erholt hatten. Angeblich bekamen bereits Analysten (gesetzlich vorgeschriebene ) Gewinnwarnungen über Telefon, da es im Bereich iMacs und Powerbooks, nicht etwa zu Engpässen, sondern zu regelrechten Auslieferungsstopps kommen wird. Das in Verbindung mit den Lieferproblemen der G4 Reihe, die letzte Woche veröffentlicht wurden. Nach dem AllTimeHigh letzte Woche bei 80 1/8 $, gab der Kurs die letzten Tage leicht nach und schloss heute bei 59.62 $.
Man wird sehen.
Und weil ich nichts besseres zu tun habe und so schön an tippen bin und obwohl ich es schon kurz im INTRO angeschnitten habe, eine Antwort auf ZWEI Leseranfragen bezüglich meiner Einschätzung als Außenstehender zu der Geschichte um Amiga und Transmeta und dem Ditzel (Transmeta CEO) Interview, auch mit der Frage: "Hat er irgendwo gesagt, dass nie eine Verbindung bestand, oder nur, dass [im Moment] keine besteht?"
Frage: What's the Amiga connection? Antwort: False alarm, says Ditzel. It was just a publicity shot of Torvalds supporting Amiga's use of Linux-the Transmeta sign happened to be in the background. "It's even more off-base than some of the other stuff that's out there ... I'm just bemused by the whole thing," Ditzel says.
Mein Kommentar: Udo Lattek über Otto Rehhagel in der Bild-Zeitung: "Ich habe weder ein gutes Verhältnis zu ihm, noch habe ich ein schlechtes Verhältnis zu ihm. Ich habe überhaupt kein Verhältnis zu ihm!
Das ist nun auch schon wieder ein paar Tage her, aber hat man im Spritzen Sport oder in der Computerindustrie jemals ehrliche Antworten bekommen? Auf der anderen Seite, rein gefühlsmäßig, glaube ich der Aussage. Da gab es nie eine wirkliche Verbindung. Auf der anderen Seite, sollte es wirklich mal eine "im Handel erhältliche CPU" geben, kann jeder damit machen was er will. Ob ein super intelligenter Vibrator im Beate Uhse Sortiment, oder Dietrich von P-5 in einer A - B - T- oder was weiß ich, Schachtel. - Oder als CPU von Billys neuer Spielkonsole. Dass man mittlerweile was bieten muss, siehe unten bei dem PSX 2 Abschnitt.
Angeblich sollen Mitte Oktober erste Details veröffentlicht werden, bzw. Daten, wann vielleicht mal etwas darüber gesagt wird. Als Venture Capital Firma, die Transmeta ist, selbst wenn P.Allen mit drin steckt, sollte es langsam auch mal Zeit werden. Ich denke aber, dass es sich, wenn es ein Hauptprozessor, auch ein Programmierbarer, sein sollte, er auf die x86 Kompatibilität getrimmt ist. Noch nicht mal unmittelbar um den Consumer, sondern eher um den lukrativen Server Bereich abzudecken. Als Alternative zur aufkommenden 64 Bit Architektur, gerade von Intels IA-64 Serie. Als aktuelle Entwicklung besser bekannt unter dem Namen "Merced". In wie weit da aufgestaute Antipathien zwischen Intel und MS eine Rolle spielen, was weiß ich. Obwohl MS eine der ersten Firmen war, noch vor wichtigen Grafikchip Hersteller, die ankündigten, AMD s Athlon zu unterstützen, nimmt man die noch nicht sehr ernst. Das ist nicht bös gemeint sondern nur realistische Einschätzung. AMD ist unsicherer denn je. Der Athlon muss so schnell wie möglich in Stückzahlen verfügbar sein. Dann wird man sehen, welche Spezifikationen der K 8 haben wird. Eine weiter mittelschwere Panne und AMD bekommt vom Teufel den Dreizack in´Arsch gerammt. Das alte Spiel mit den Gläubigern und der Kreditlinie... .
Transmeta Mitarbeiter Thorwalds und Linux? Kann irgendwo auch Zufall sein. Oder geht er damit auf Nummer sicher dass der Kernel sofort mit der CPU klarkommt und ist sich des Verhältnisses der Installationen bewusst. Es gibt nämlich ein mehrfaches an Linux und Windows Installationen wie es Linux allone oder Linux mit sonst-einem-OS Installationen gibt. Immer mehr Tools von immer mehr Firmen werden veröffentlicht, die nach dem Motto laufen, "the best of both worlds". Also das beste aus der Verbindung Windows Linux.
Auf das momentan sehr beliebte Spielchen welche Groß-CPU läuft mit welchem neuen OS (Alpha, Win2000, Unix-Versionen.... ) und wie Intel und MS da rumrühren, will ich gar nicht mehr weiter eingehen.
| Wie gesagt, Redaktionsschluss, 28 09. und das alles ist nur ein Gefühl von |
| mir. Und eigentlich will ich gar nicht so viel schreiben. |
| The Devil makes his Game! - |
1.) Hab ich erwähnt, dass am 05. Oktober das neue Album von Sabrina Setlur, "aus der Sicht und mit den Worten von.... " erscheint? 14 neue Titel. Wer Lust hat: http://www.sabrina-setlur.de Klar, das hat nix mit Amiga oder Internet zu tun, ich mag sie eben! Aber das, hatte ich schon :)
2.) Anfang September fand in Palm Springs, Kalifornien, das Intel Developers Forum statt. Dabei teilte die für die Weiterentwicklung zuständige USB 2.0 Promoter Group mit, dass die Entwicklungsarbeiten an der Version 2.0 in die Schlussphase geht. Dreimal schneller als ursprünglich geplant und bis 40mal schneller als die bisherige Version 1.1. USB 2.0 wird demnach über eine Übertragungskapazität von 360 bis 480 MBit/s verfügen. An der maximalen Anzahl anzuschließender Geräte von 127, wird sich vermutlich nix ändern. Obwohl Hardwarekompatibilität gewahrt bleiben soll, muss sich nach Veröffentlichung genauerer Spezifikationen erst noch rausstellen, wie die Erhöhung im Praxiseinsatz vonstatten geht. Der Vorsitzende der USB Promoter-Group, die aus Compaq, Hewlett-Packard, Intel, Lucent Technologies, Microsoft, NEC Philips Electronics besteht, erklärte, dass allerdings erst im zweiten Quartal 2000 mit den ersten Geräten zu rechnen ist.
Ein Amiga-aktuell Leser konnte meine USB Euphorie in meinem September BIZ Artikel nicht verstehen, oder besser gesagt hat sie falsch verstanden. Mit max. 480 MBit/s von USB 2.0, wird die momentane Firewire Version etwas übertroffen, was durchaus zu einer ironischen Bemerkung, verleiten könnte. Es ist allerdings so, dass ich USB nicht auf Teufel komm raus bevorzuge oder verteidige. Ich schrieb z.B. sowohl von einer internen USB, wie auch Firewire- Schnittstellenreihe. Je nachdem was sich durchsetzt. "Besser" als das bisherige Geschmaddel wären beide. Dass meine Vorstellungen der internen Schnittstellenreihe nicht so abwegig war, kann man daran erkennen, dass es in der neuen G4 Reihe von Apple bereits einen interne Firewire Steckplatz gibt. Was fehlt sind Massenspeicher im Consumerbereich in Großserien, mit reinrassigen USB 2 oder Firewire Schnittstellen.
Als wirklich entscheidend in diesem multimilliarden Dollar Geschäft der Computerindustrie, in dem aber jeder Cent zählt, empfinde ich eine andere sehr banale Tatsache. Besonders wenn man sich vor Augen hält, dass sich nicht immer das Beste durchsetzt. Für Firewire muss ein Hersteller Lizenzgebühren an Apple zahlen!!!
| 3.) | 40,9 GByte Festplatte von Maxtor |
| Der amerikanische Festplattenhersteller Maxtor, kündigt mit der DiamondMax |
| 40 eine Festplattenserie an, die auf vier Magnetscheiben insgesamt bis zu |
| 40,9 GByte unterbringt. Zudem kommt | mit der | DiamondMax VL 20 eine |
| preiswerte 20 GByte Platte auf den | Markt. |
DiamondMax 40 Laufwerke werden mit Kapazitäten von 20,4 bis 40,9 GByte erscheinen und erreichen eine durchschnittliche Zugriffszeit von 9.0 ms. Der Cachespeicher ist mit 2 MB 100 MHz SDRAM Speicher bestückt. Die Daten werden über eine Ultra DMA 66 Schnittstelle verschickt. Die DiamondMax VL 20 Platten gibt es mit 1 bzw. 4 Scheiben und sich daraus ergebenden Kapazitäten von 10,2 bis 20,4 GByte. Sie besitzen ebenfalls ein Ultra DMA 66 Interface und nur 512 KByte Cache. Die mittleren Zugriffszeiten liegen bei 9,5 ms.
Die Platten sollen ab Oktober in großen Stückzahlen gefertigt werden und kommen zunächst in Nordamerika auf den Markt. Der Preis für die 40.9 GByte DiamondMax wird mit 349 US-Dollar, der der 20.4 GByte DiamondMax VL mit 229 US-Dollar angegeben.
Quelle: http://www.heise.de
4.) 970 Cxi: HP bringt Megapixel-Tintenstrahldrucker Mit dem 970 Cxi stößt Hewlett Packard vor dem Erzrivalen Epson im Consumerbereich in den Bereich von 2400 dpi von. Bislang lag die Grenze bei 1440 dpi. Die Ausgabe solcher hochaufgelöster Drucke ist allerdings nur auf speziellen Fotopapier möglich - herkömmliches würde durchweichen. Dem Druckkopf stehen für den Farbdruck 408 Düsen zur Verfügung, welche die Farbtropfen mit einer Frequenz von maximal 18 kHz rausschleudern. Für den Schwarzweißdruck sind es noch 300 Düsen.
Das Drucktempo soll nach Herstellerangaben bei 12 Seiten pro Minute im monochromen Druck bei 600 dpi und 2,9 Seiten pro Farbseite liegen. Der Drucker ist mit HP eigenen PhotoREt III Farbmanagement ausgerüstet und verfügt sowohl über den typischen Parallelport-PC Anschluss als auch über einen USB-Port. Der Preis war noch nicht zu erfahren.
| 5a) Grosse Netze Teil 1: | Längstes Seekabel der Welt geht in Betrieb |
Anfang September ging das längste Seekabel der Welt in Betrieb. Das mit dem Kürzel SEA-ME-WE3 (South-East-Asia / Middle-East / Western-Europe) bezeichnete Kabel mit seiner Gesamtlänge von 38.000 Kilometern, verbindet Europa, Fernost und Australien. Genauer gesagt verbindet das Kabel 33 Länder und hat zwischen dem Europaeischen Ende bei der Telekom in Norden (Ostfriesland) und Singapur, Australien, China und Japan 39 Anlandepunkte. Von Deutschland aus verläuft die Route des Kabels durch den Ärmelkanal, um Europa herum ins Mittelmeer und folgt ab Ägypten der alten Meeres-Seidenstraße an Indien vorbei nach Singapur. Dort teilt es sich in einen Japan- und einen Australienzweig.
Das Projekt, bei dem 93 Telekommunikations- Unternehmen, aus 52 Ländern beteiligt war, verschlang nach zweieinhalbjähriger Planungs- und Bauzeit etwa 2 Milliarden Mark. Die Deutsche Telekom ist mit 100 Millionen Mark größter Investor in diesem Projekt.
Mit der Inbetriebnahme der Übertragungskapazität von 20 Gigabit pro Sekunde
5b) Grosse Netze Teil 2: Global Crossing verdoppelt Kapazität seines Glasfaserkabels
Global Crossing Ltd. (Nasdaq: GLBX) hat die Leitungskapazität seines glasfasergestützten transatlantischen Kabelsystems Atlantic Crossing (AC-1) erheblich erweitert. Jetzt kann die Glasfaserleitung, die Europa und die USA verbindet, ein Datenvolumen von 80 Gigabit pro Sekunde (Gbps) transportieren - eine Verdoppelung der bisherigen Kapazität. Die Aufrüstung erfolgte 18 Monate früher als geplant. Grund hierfür ist die stetig wachsende Nachfrage nach Leitungskapazität im transatlantischen Datenverkehr. Doch der Trend nach oben geht noch weiter: Erst kürzlich hat sich Global Crossing für den Ausbau von AC-1 um mindestens weitere 60 Gbps auf dann 140 Gbps bis zum März 2000 entschieden. Jährlich wächst der Kapazitätsbedarf bei den Verbindungen zwischen USA und Europa um rund 80 Prozent. Dies hängt in erster Linie mit der wachsenden Bedeutung des Internets in seiner Funktion als Informations-, Geschäfts- und Kommunikationsmedium in Europa zusammen.
Mit einer Länge von 14.000 Kilometern verbindet das Glasfaserkabel AC-1 die USA mit England, den Niederlanden und Deutschland. AC-1 ist ein redundanter SDH-Ring (Synchronous Digital Hierarchy), der ein Höchstmass an Ausfallsicherheit bietet. Dank modernster DWDM-Technik (Dense Wavelength Division Multiplexing) können die optischen Signale über unterschiedliche Wellenlängen transportiert werden. Dies erhöht die Leitungskapazität enorm, und Global Crossing kann so die große und schnell weiter wachsende Nachfrage nach transatlantischen Verbindungen befriedigen.
AC-1 ist aber nur ein Teil des von Global Crossing als Erbauer, Betreiber und Besitzer initiierten internationalen etwa 6,4 Milliarden Dollar teuren Netzwerks, das Fertigstellung erst mal das größte aufgebauten Gleichzeitig IP-basierte Glasfasernetz der Welt sein wird. Ab seinem im September eingeweihten Kontrollzentrum in London, verbindet es auf seiner Gesamtlänge von 140000 km 170 Städte in 24 Ländern. Die voraussichtlich bis Ende September abgeschlossene Fusion mit dem US-Unternehmen Frontier Corporation wird weitere Städte und 32.000 zusätzliche Netzkilometer einbringen.
Die Phase 1 des europäischen Netzwerks geht Ende 1999 in Betrieb und verbindet dann Städte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Dänemark. Der irische Ring erweitert das Netz von Land's End in Großbritannien aus nach Dublin. Die Phase zwei bringt weitere Städte in Deutschland, Frankreich und Italien ans Netz und bereitet die weitere Expansion nach Spanien, Skandinavien und in weitere europäische Länder vor. Gemeinsam werden die Netzwerke von Global Crossing und Frontier mehr als 200 der größten Geschäftszentren weltweit verbinden. In den Bereichen Webhosting, IP- Anwendungen und Datendienstleistungen mit dem ersten durchgängigen weltweiten Netz auf IP-Basis sollen neue Maßstäbe in der Branche gesetzt werden.
5c) Grosse Netze Teil 3:
Die regionalen Telefongesellschaften der Arbeitsgemeinschaft RegioNet haben am ersten September ihre Netze zusammengeschaltet. Mit einer Gesamtlänge von rund 35.000 km entsteht damit das größte zusammenhängende Netz von Teilnehmeranschlüssen neben der Deutschen Telekom AG.
Zu den Telekommunikationsanbietern der Arbeitsgemeinschaft RegioNet gehören EWE TEL (Oldenburg), HanseNet (Hamburg), ISIS (Düsseldorf), NetCologne (Köln), tesion (Stuttgart) und VEW TELNET (Dortmund). RegioNet betreibt rund 90 Prozent aller Teilnehmeranschlüsse der neuen Carrier und wickelt täglich etwa 14 Mio. Gesprächsminuten ab. Mit der Netzzusammenschaltung will man Synergien im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich nutzen, von denen letztendlich auch der Verbraucher profitieren soll.
Ein starkes Plus des neuen Netzwerks sei, dass jeder der sechs Carrier über ein eigenes Telekommunikationsnetz verfügt. Mit der Zusammenschaltung ist es möglich, auf Grund der eigenen Infrastruktur Verbindungen von Hamburg bis Stuttgart zu realisieren. Die Systeme verfügen über eine Kapazität von 2,5 GBits/s.
5d) Grosse Netze Teil 4:
Telekom-Tochter baut Gigabit- Wissenschaftsnetz
Nach einer europaweiten Ausschreibung hat die Telekom-Tochter DeTeSystem den Zuschlag für den Aufbau des flächendeckenden Gigabit - Wissenschaftsnetzes (G-WiN) erhalten. Dies gab der Verein zur Förderung des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein) auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Internationalen Funkausstellung 1999 in Berlin bekannt. Das G-WiN soll im Frühjahr 2000 flächendeckend in Betrieb gehen. Der Auftrag hat ein Volumen von etwa 140 Millionen Mark.
Das Hochgeschwindigkeitsnetz basiert auf der Wellenlängen-Multiplex-Technik (WDM). Unter paralleler Nutzung unterschiedlicher Lichtfrequenzen in der Glasfaser können die Teilnehmer des G-WiN in der Startphase auf zunächst 2,5 Gbit/s, später auf eine Vielzahl von 2,5 Gbit/s-Kanälen zurückgreifen. Die 29 Kernnetzstandorte des DFN-Vereins sind mit dem Kernnetz der Deutschen Telekom jeweils über zwei voneinander unabhängige Leitungswege verbunden. Selbst bei Totalausfall einer Leitung, beispielsweise durch einen Baggerschaden bei Bauarbeiten, soll so ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet werden.
Das G-WiN soll durch die DeTeSystem sukzessive ausgebaut werden. Bereits für das Jahr 2001 sind an einzelnen Kernnetzknoten Datenaufkommen von über 25 Gigabit pro Sekunde geplant. Für das Jahr 2002 rechnet die DeTeSystem mit einem Bandbreitenbedarf von bis zu 80 Gigabit pro Sekunde und im Jahr 2003 sollen die Knoten bis zu 120 Gigabit pro Sekunde bewältigen können.
5e) Grosse Netze Teil 5:
Japanische Spezialisten entwickeln Terabit-Netze
Wie das iX- Magazin in der aktuellen Ausgabe 10/99 berichtet, haben japanische Wissenschaftler mit der sogenannten Soliton- Technologie ein Verfahren entwickelt, das langfristig die Übertragung von 5 Terrabit /s, also 5 000 Gigabit pro Sekunde, ermöglichen soll.
Seit 1995 fördert das japanische Ministerium für Handel und Industrie (MITI) das ehrgeizige "Femtosecond Project", an dem neben verschiedenen Hochschulen auch bekannte Namen wie Fujitsu, Hitachi und Toshiba beteiligt sind. Ziel ist, durch den Einsatz spezieller Lichtleitertechnik, der Soliton -Wellen, die Übertragung auf optischen Netzen in den Terabit/s-Bereich zu hieven. Dazu ist die Beherrschung von Prozessen nötig, die im Bereich einer Femtosekunde (10-15 Sekunden) ablaufen - in dieser Zeit legt ein Lichtstrahl 0,3 Mikrometer (0,0003 Millimeter) zurück.
Mit der verlustfreien Übertragung von 40 Gigabit/s über 10.000 Kilometer hält Projektteilnehmer KDD, ein japanischer Elektronikkonzern, derzeit den Weltrekord in Netz-Performance. Zum Vergleich: In Pilotprojekten für das neue deutsche Wissenschaftsnetz wird derzeit mit 2,5 Gigabit/s über 110 Kilometer gearbeitet. Das Problem der japanischen Leitungen war bislang allerdings deren Anbindung an lokale Rechnernetze. Hier gelang Ende Juni 1999 der Durchbruch durch den Einsatz einer speziellen Komprimierungstechnik.
"Zu Beginn des kommenden Jahrtausends ist mit dem ersten kommerziellen Einsatz der Soliton-Technik zu rechnen", prophezeit Bert Ungerer, Netzwerkspezialist bei iX. "Vor allem japanische Unternehmen dürften davon profitieren."
Quelle: http://www.heise.de
| 5f) Grosse Netze Teil 6: | Na ja. Nicht sehr groß, dafür ein |
| "Blick in die Zukunft" | |
Primacom bietet in Leipzig Internet über Kabel
Preis: unter 100 DM pro Monat
Die PrimaCom AG (WKN:625910 ) hat ihren Signal-Übergabepunkt zur Deutschen Telekom abgeschaltet und startet jetzt ihre eigene Internet-Server-Plattform.
PrimaCom ist nun in der Lage den Nutzern in Leipzig vollen TV und Video-Service anzubieten. Das neue System ist Teil einer Multi-Service-Plattform die fähig ist analoge und digitale interaktive TV-Services mit High-Speed-Internet zu kombinieren. Der Internet-Zugang wird für "24h immer online" mit unter 100 DM im Monat angeboten. Die ersten Nutzer des Angebots seien überwältigt von dem Geschwindigkeits-Vorteil.
PrimaCom widmet sich jetzt dem schnellen Erweitern bzw. Verbessern der existierenden Netzwerke hin zum Hybrid-Fiber-Coax (HFC) Standard. Zum Ende diesen Jahres werden 50000 Haushalte mit der neuen Technik von PrimaCom am Netz sein. Im nächsten Jahr sollen noch einmal 100000 Haushalte folgen. Die jetzt angeschlossenen Nutzer können im Breitband-Netzwerk mehr als 50 TV-Kanäle genießen. Die Kanalanzahl soll mit neuen Angeboten inklusive interaktivem Pay-Per-View schnellst möglichst verdoppelt werden. Die meisten Programm-Anbieter reagieren enthusiastisch auf die neue PrimaCom- Initiative, da sie damit ihre Programme und Services einer breiteren Öffentlichkeit nutzbar machen können.
Veränderung zum Telekommunikationsunternehmen
Die Verbesserung des PrimaCom-Kabel-Systems in Leipzig ist für PrimaCom der Start für einen Wandel vom reinen Kabel-Anbieter hin zum multimedialen Telekommunikationsanbieter. Wie in den USA und anderen Ländern, sind breitbandige TV-Kabel die Basis-Infrastruktur für alle zukünftigen Kommunikations - Services. PrimaCom will darüber hinaus auch in anderen Städten das neue Angebot in den nächsten Jahren einführen. Ausgewählte Städte sind Magdeburg, Chemnitz und Mainz.
Für die HFC Plattform-Komponenten hat PrimaCom Philips ausgewählt. SUN wurde als Lieferant des Kernstücks der Internet-Plattform ausgewählt. Die Internet - Router sind von Cisco. Für die Modems konnte man Terayon gewinnen. Die System-Integration wird von der ICG Berlin gehandelt. Gestartet wird das PrimaCom "24h immer online" über Kabel sofern alles nach Plan läuft, im September.
6.) Jetzt 19 Millionen Handy-Besitzer
Die Zahl der Handybesitzer in Deutschland ist seit Jahresbeginn um 40 Prozent auf 19 Millionen gestiegen. Laut Teilnehmer-Statistik der Mobilfunkunternehmen bleibt Mannesmann-D2 mit acht Millionen Teilnehmern Marktführer, gefolgt von Telekom-T-Mobil mit 7,6 Millionen. Platz drei hält E-Plus mit mehr als drei Millionen Kunden. Viag Interkom mit ca. 100000 Kunden. Tendenz aller Netze: Weiterhin stark steigend.
Der starke Kundenzuwachs machte aber wieder ein anderes Problemchen deutlich. In den D1 und D2 Netzen werden die Nummern wieder knapp, sodass neue Rufnummern vonnöten werden und neue Zuweisungen nötig wurden: Der 0171 und der 0170 wurde nun auch die 0175 dem D1-Netz zugewiesen. Der 0172 und der 0173 wurde nun auch die 0174 dem D2-Netz zugewiesen.
7.) Telekom - Telefonkarten länger gültig
Die Deutsche Telekom verlängert die Gültigkeitsdauer von Telefonkarten der ersten Generationen. Im Rahmen der für die Euro-Einführung notwendigen Umstellungsarbeiten wird die Gültigkeitsdauer von 99 Monaten ausgesetzt und um rund zwei ein halb Jahre bis zum 1. Januar 2002 verlängert.
Alle Karten ohne aufgedrucktes Gültigkeitsdatum verlieren nunmehr zum 1. Januar 2002 ihre Gültigkeit. Ausgenommen von dieser Neuregelung bleiben die Telefonkarten mit einem aufgedruckten Gültigkeitsdatum. Diese Telefonkarten verfügen über eine Gültigkeitsdauer von 36 Monaten und befinden sich seit Oktober 1998 im Markt.
Die Deutsche Telekom will ihre rund 95 000 öffentlichen Kartentelefone Anfang 2000 schrittweise mit einer Display-Anzeige ausstatten. Diese Anzeige wird alle Kunden über die Restlaufzeit der genutzten Telefonkarte informieren.
8.) Terratecs CD-Player mit MP3 Funktionen
Die Terratec Electronic GmbH, bekannt mit Soundkarten und Systeme für Computer mit ISA und PCI Steckplätzen bringt ab November mit dem "TerraTec m3po" das erste digitale Abspielgerät in den Handel, das sowohl herkömmliche Audio-CDs als auch MP3-CDs (MPEG-1 Audio Layer 3) direkt abspielen kann. Der zirka 43 Zentimeter breite, normales HiFi Rack Format, (und damit nicht portable!) Player lässt sich problemlos an die heimische HiFi-Anlage anschließen. Neben den Funktionen eines normalen CD-Players bietet das Gerät einen Einbauplatz für eine 30 GB Festplatte. Damit lassen sich komprimierte Audiodateien downloaden und zugehörige Playlisten übertragen. Die maximale Spielzeit liegt damit bei mehr als 546 Stunden (oder 22 Tage) am Stück. Der m3po wird laut Hersteller 800 bis 900 Mark kosten.
9.) Sony kündigt "unechten" MP3-Walkman an
Trotz der Kopierschutzproblematik und der Urheberrechtsverletzungen, die mit mp 3 so richtig in den Vordergrund rückten, hängt sich nun auch Sony an den Boom der portablen MP3 Player an. Zum 20-jährigen Jubiläum des Walkmans kündigte Sony überraschend einen portablen MP3-Player an, der sich nicht nur in seiner geringen Größe und technischen Features von der Konkurrenz abheben soll, sondern auch dadurch, dass er MP3-Dateien eigentlich gar nicht abspielen kann.
| Der neue volldigitale Walkman spielt Musik an Stelle von | Flash-Cards |
| direkt von einem Memory Stick ab, den es beim | Erscheinen des Geräts auch |
| in 32 und 64 MByte Kapazität geben soll. Während Microsofts MS-Audio-Format |
| voraussichtlich direkt unterstützt wird, werden direkt im MP3-Format | |
| vorliegende Audiodaten in Sonys von der MiniDisc bekannten und mit | |
| Kopierschutzmechanismen versehenen ATRAC3-Format |
| gewandelt und entweder per VAIO Notebook auf den Memory | Stick oder über |
| ILink (Firewire) direkt in den neuen Walkman | bzw. den eingestecktem Memory |
| Stick kopiert. Einen Firewire Anschluss haben bis jetzt jedoch die |
| wenigsten PCs, mit | Ausnahme von Sonys VAIO Notebooks... |
| Ein Grund für diese | Vorgehensweise ist sicherlich Sonys eigenes |
| Plattenlabel und die damit verbundene | Mitgliedschaft | in der RIAA und der |
| SDMI, die seit langem einen Kreuzzug | gegen das umsatzschädigende | |
| MP3-Format führen. | ||
Der "Memory Stick Walkman" wird ab Dezember 1999 in Japan und ab Januar nächsten Jahres auch in den USA erhältlich sein. Der Preis beträgt mit 400 US-Dollar weit mehr als für Sonys aufnahmefähige MiniDisc-Geräte.
10.) Palmcam von Panasonic speichert 1500 Bilder
Panasonic stellt mit der "PV-SD4090 Palmcam" erstmals eine digitale Kamera vor, die als Speichermedium "Superdisk"-Disketten mit 120 MB Kapazität verwendet. Mit dieser Technik lassen sich bis zu 1500 Bilder auf einem Medium ablegen. Herkömmliche 1,44-MB-Floppies verträgt die Palmcam ebenfalls, allerdings passen darauf nur 17 Schnappschüsse. Die Kamera bietet eine Auflösung von bis zu 1,3 Millionen Pixeln pro Bild und verfügt über ein 2,5-Zoll-LC-Display. Bildausschnitte lassen sich über einen dreifachen optischen Zoom und zweifach digital verändern. Die PV-SD4090 soll ab Oktober erhältlich sein und rund 1700 Mark kosten. Um die Superdisks in einem PC verarbeiten zu können, muss dieser über ein entsprechendes Laufwerk verfügen. Solche Geräte sind als interne und externe Drives erhältlich, kosten rund 400 Mark und eignen sich auch für 1,44-MB-Medien
11.) CDs mit achtfacher Geschwindigkeit brennen
Mit einem neuen CD-ReWriter stellt Acer den derzeit schnellsten CD-Brenner mit E-IDE/ATAPI- Schnittstelle vor.
Der CRW 8432A brennt einmal beschreibbare CD-Recordables (CD-Rs) mit achtfacher Geschwindigkeit, wiederbeschreibbare CD - Rewriteables (CD-RWs) werden mit vierfacher Geschwindigkeit beschrieben; gelesen werden die Scheiben mit 32-facher Geschwindigkeit.
Für eine extrem hohe Zuverlässigkeit beim Brennen sollen acht MByte Pufferspeicher sorgen. Firmware-Updates können von der Acer Website heruntergeladen und in den Flash-Speicher des Gerätes kopiert werden. Der CRW 8432A wird mit umfangreicher Brenn-Software, Handbuch, Einbauzubehör, einem CD-RW- und zwei CD-R-Rohlingen ausgeliefert und soll ab Mitte Oktober für 599,- DM verfügbar sein.
12.) Anlässlich der IFA in Berlin gab Sony Deutschland die Verkaufszahlen der Playstation bekannt.
Die Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) GmbH hat seit der Markteinführung von PlayStation am 29. September 1995 3,2 Millionen Stück Hardware und 7,5 Millionen Zubehörprodukte verkauft. Im gleichen Zeitraum wurden einschließlich Lizenznehmer 16,5 Millionen Spiele-CDs abgesetzt. Mit 76,2 Prozent Marktanteil Hardware (GfK 1/99 bis 6/99) festigt PlayStation mit Abstand die Marktführerschaft.
12a) Mittlerweile wurden weiter Details zur Playstation 2 bekannt gegeben.
Sony hat auf der Mitte September in Japanstattfindenden Tokyo-Game-Show die technischen Daten sowie die Pläne für die weltweite Markteinführung bekannt gegeben. Ab dem 4. März 2000 soll die Konsole in Japan für 39.800 Yen verfügbar sein. Gleich eine Million Stück will Sony zum Verkaufsstart an den Handel ausgeliefert haben. Zum Herbst 2000 soll die Playstation 2 dann auch zeitgleich in Europa und den USA erhältlich sein.
Neben den Details zur Markteinführung hat Sony auch einige Informationen zur technischen Ausstattung freigegeben, die recht beeindruckend klingen. Die Playstation 2 soll nicht nur zur alten Playstation kompatibel sein, sondern nun definitiv auch DVD-Videos wiedergeben können, ein Feature, das teureren DVD-Playern den Todesstoß versetzen könnte.
Die Konsole wird mit einem "Dual Shock 2 Gamepad, einer 8MB Memory Card, einem Verbindungskabel zum Fernseher und einer PlayStation2 Demo DVD ausgeliefert. In ihrem Innern werkelt neben einem 4-fach DVD-ROM eine Emotion Engine genannte 128-Bit CPU mit 294,912 MHz Taktfrequenz, einen Grafik-Synthesizer mit 4 MByte integriertem VRAM und einer Taktfrequenz von 147 MHz und insgesamt 32 MByte schnelles Direct RDRAM als Hauptspeicher. Für den guten Klang sorgt die Sound SPU2, die 48 Stimmen in Hardware bietet und mit 2 MByte Speicher aufwartet. Für den Datenaustausch sorgt der IOP I/O Prozessor, der mit 33,9 MHz oder wahlweise 36,8 MHz getaktet wird. Was die Playstation 2 an Anschlussmöglichkeiten mit sich bringt, lässt selbst PCs mit USB alt aussehen: Neben dem von der Playstation 1 bekannten Memory Card Schacht gibt es einen optischen Digitalausgang für optimalen Klang, einen USB-Port, einen i.Link (Firewire, IEEE1394) Port und sogar einen Typ III PCMCIA Card (PC Card) Schacht. Das lässt auf zahlreiche Erweiterungen wie beispielsweise Festplatten, Modems oder Ähnliches hoffen. Eine Netzwerkkarte für den PC Card Schacht hat Sony für 2001 angekündigt.
| Neben den mittlerweile über 600 alten Playstation Softwaretiteln soll zur |
| Markeinführung der Playstation 2 |
| nennt Sony noch keine | Zahlen, doch haben schon 89 Publisher in Japan, 46 |
| US- Publisher | und 27 europäische Publisher zumindest Absichtserklärungen |
| unterzeichnet, um Software für Sonys Traumkonsole zu | entwickeln. |
Besonders interessant ist natürlich die Frage, wie Sony denn nun gedenkt, die Playstation 2 Internet-tauglich zu machen. Hier scheinen hochgesteckte Pläne zu existieren, die eine Verbindung der Playstation 2 mit Highspeed Netzwerken z.B. per Breitband-Kabel vorsehen. PlayStation2 Nutzer sollen so die Möglichkeit haben, selbst datenintensive Inhalte auf von Sony angebotene Festplatten zu sichern. Ein von Sony entwickeltes elektronisches Transaktionssystem mit Authentifizierungs- und Verschlüsselungstechnologie soll dabei die Abrechnung ermöglichen. Ein "E-Distribution Server" soll dabei mit der bereits erwähnten Netzwerkkarte ab 2001 zur Verfügung stehen und der Schlüssel für einen erträglichen Markt der Zukunft sein.
Eine ganze Ausgabe hätte es füllen können: Nintendos aufgebohrter "Gameboy Advance" eine weiterentwickelte Version mit Internet-Anbindung (via Mobiltelefon), der trotz peinlichen Pannen unglaublich erfolgreicher Dreamcast Verkaufsstart in den USA, Dolphin Pläne, die Sache mit Billys Spielkonsole und eben ausführlicher über die PSK 2.
Alleine was Sony mit der PSX 2 ankündigt, macht nicht nur Hersteller von PC-Grafikchips neidisch, sondern dürfte vor allem die Konsolen Konkurrenz, Anbieter von Settop-Boxen und die Hersteller von DVD-Playern zum Zittern bringen. Mit der PSX könnte Sony als bisher einziger Hersteller eine "all-in-one" Hardware liefern, die den Einstieg in ein neues, hochqualitatives vernetztes Unterhaltungszeitalter ermöglicht und gleichzeitig einen weiteren milliardenschweren (hey, ein neues Lieblingswort von mir) lukrativen Markt für Unterhaltungsanbieter schaffen. Macht aber im Hinblick auf die Phantasien vieler Amiga Optimisten deutlich, dass es längst nicht mehr ausreicht eine Kiste rauszubringen, die eine momentan schnelle CPU hat und einfach nur ein Desktop Computer ist.
| Da kann man noch so viele offene Briefe schreiben und einen "Computer" |
| fordern. | Meine Meinung. |
13.) In der Telekommunikation bricht mit EMPRISE mediascape ein neues Zeitalter an:
510mal schneller ins Internet als per ISDN
Hamburg, 21. September 1999 - Der Zugang zum Internet wird jetzt noch einfacher und schneller: Erstmals in Deutschland ist Richtfunk mit 34 Megabits pro Sekunde im produktiven Betrieb. Die Hamburger mediascape communications GmbH, die zur Emprise Unternehmensgruppe gehört, ermöglicht jetzt in Hamburg die Überbrückung der "letzten Meile" mit 510-facher ISDN-Geschwindigkeit.
Die enorme Leistungsfähigkeit der Richtfunktechnik mit 34 Megabit ermöglicht neben dem Express-Zugang ins Web auch den problemlosen und schnellen Transport besonders großer Datenmengen, wie sie für e-commerce Dienste und e-business Lösungen benötigt werden. Die Integration von Sprache und umfangreichen Datenmengen in hoher Qualität ist die Grundlage für leistungsfähige Lösungen, mit denen die Anwender das Internet in alle Geschäftsprozesse integrieren können. Nach Hamburg, das bereits mit der Richtfunktechnik von mediascape flächendeckend erschlossen ist, werden bis zum Jahresende neun weitere Städte vernetzt: Berlin, Dortmund. Düsseldorf, Duisburg, Essen, Frankfurt am Main, Hannover, München und Stuttgart. Zur Nutzung der innovativen Telekommunikationsübertragung benötigen Kunden lediglich eine Miniantenne mit dem Durchmesser einer Literflasche, die an den Computer oder das Netzwerk angeschlossen wird.
Die einmaligen Installationskosten beginnen ab 2.500 Mark. Die laufenden Gebühren sind wettbewerbsfähige Konditionen und sind nicht höher als die der Carrier, die normale ISDN- Geschwindigkeiten anbieten. Ganz besonders wichtig: Innerhalb des Richtfunknetzes sind Telefongespräche kostenlos!
Genutzt werden High-speed-wireless-connectivity-Lösungen bereits von Baumärkten und Lebensmittelketten, die mehrere Filialen mit diesem System ausgestattet haben, um intern Daten auszutauschen und schneller als jemals zuvor in die globalen Datennetze zu kommen. Auch Agenturen und Medienunternehmen nutzen die große Bandbreite für den Transport großer Datenmengen. Großunternehmen bauen sich mit Richtfunk ein kabelloses Intranet oder Extranet auf. 34 Megabit pro Sekunde erlauben zudem das Überspielen von Unternehmensvideos und Live- Übertragungen etwa von Hauptversammlungen ebenso wie Video-on- demand, also das kabellose Abrufen von Spielfilmen. Diese Anwendung ist interessant für Hotels, aber auch für den privaten Nutzer.
Ob und wie weit es für den privaten Nutzer einsetzbar sein wird, muss die Zukunft zeigen. Zumal endlich auch wirklich schnelle HighSpeed Alternativen auf den Markt drängen. Ob T-DSL, übers Kabel, mit oder ohne Rückkanal und neuerdings über Satteliten mit Sky-DSL MIT Rückkanal.
Thomas Hasemann <1145-87@onlinehome.de>