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Name des Spiels : Discworld Hersteller : Psygnosis Grundlage : ( ) Vollversion ( ) Demo (X) Andere: MacUP
Einleitung :
Wer den Scheibenwelt-Zyklus von Terry Pratchett, auf den dieses Spiels basiert, kennt, der weiss bereits, was auf ihn zu kommt. Ein Point&Click-Adventure im Fantasy-Genre, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor und witziger Sprachausgabe.
Spielbeschreibung :
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Rincewind, ein trotteliger Zauberadept der Unsichtbaren Universität, der zusammen mit einer Truhe auf Beinen (endlich mal eine Erklärung für unbegrenzte Tragekapazität!) durch die Stadt Ankh-Morpork streift, um dort gezwungenermaßen einen Drachen zur Strecke zu bringen, an den er nicht glaubt (der aber nichts destotrotz existiert). Das alles spielt sich auf der Scheibenwelt ab, eine phantastische Welt, die auf vier Elefanten ruht, welche wiederum auf der überdimensionalen Schildkröte Groß-A´Tuin stehen.
Verwirklicht wird die verrückte Hatz mit dem klassischen Point&Click- Interface, jede Aktion wird also mit zwei oder drei Mausklicks ausgeführt. Die Grafik ist Cartoon-ähnlich und sehr gut, die Sprecher entstammen beispielsweise der englischen Komikertruppe Monty-Python. Neben den komischen Gesprächen sind vor allem die knackigen Rätsel ein Markenzeichen von Discworld. Allein deswegen kann man sich lange Zeit mit dem Spiel beschäftigen.
Spielgeschwindigkeit :
"Läuft ohne Probleme und sehr schnell" - Ein Zitat aus der Mac-Compliste, allerdings von einem Besitzer eines A4000 mit 060er und Grafikkarte. Geht man davon aus, dürfte allerdings auch die Geschwindigkeit mit kleineren Konfigurationen angemessen sein.
Fazit :
"Wer sowohl britischen Humor als auch komplizierten Adventures etwas abgewinnen kann , ist mit Discwordl bestens bedient" - Zitat MacUp
Wertung: 6 von 6 Punkten
Tatsächlich habe ich selbst Discworld auf der Playstation gespielt und war als Scheibenwelt-Fan begeistert. Allerdings sind die Rätsel tatsächlich äusserst anspruchsvoll, und es ist schon eine gehörige Portion Geduld nötig, um ans Ende zu kommen. Trotzdem würde ich das Spiel jedem empfehlen.
| Autor | : Andreas Koch |
| : andreas.koch@rz-online.de | |
Name des Spiels : Rebel Assault Hersteller : Lucas Arts Voraussetzungen : System 7.0 erhältlich bei : Grundlage : (X) Vollversion ( ) Demo ( ) Andere: Getestet auf : ( ) 020/__ ( ) 030/__ (X) 040/40 ( ) 060/__ Grafikkarte : ( ) Ja (X) Nein Welche:________________ Emulator : (X) Fusion ( ) ShaShi ( ) mit Emplant ( ) echter Mac Mac-System : ( ) 6._ ( ) 7._ (X) 8.0 Mac-Rom : ( ) 128k ( ) 256k ( ) 512k (X) 1MB
Einleitung :
Auch wer nie einen Pc oder Mac besessen hat, wird wahrscheinlich wissen, dass sich hinter dem Namen Rebel Assault ein Space-Shooter mit Star-Wars-Hintergrund verbirgt, der durch seine filmähnlichen Sequenzen zu Bekanntheit kam. Mit Hilfe eines Emulators kann man nun auch auf dem Amiga die Rebellenuniform anlegen und dem Imperator persönlich in den Hintern treten (bildlich gesprochen!).
Spielbeschreibung :
Rebel Assault ist kein Weltraum-Shooter im klassischen Sinne, sondern eher eine Abfolge von mehreren unterschiedlichen Spielsequenzen, in denen man Geschicklichkeit oder schnelle Reflexe beweisen muss.
Dabei fliegt man als Rekrut der Rebellenarmee zumeist mit einem Raumschiff auf vorgegebenen Kurs, kann sich nur sehr wenig zwecks Ausweichen bewegen und muss gelegentlich noch mit Hilfe seines Lasers diverse Ziele erledigen. Am Spielprinzip scheiden sich dann auch die Geister - einerseits sind die Parkurse sehr hübsch designed und prachtvoll anzusehen, andererseits ist die Handlungsfreiheit recht stark eingeschränkt.
Zweifellos beeindruckend, und auch als Highlight des Spiels anzusehen, sind aber die teils minutenlangen Zwischenfilme, die es nach geschaffter Mission zu sehen gibt. Sie vermitteln einem wirklich den Eindruck, inmittes des interstellaren Krieges zu sein.
Ein weiters Highlight ist die exzellente Geräuschkulisse, mit der das Spiel aufwarten kann, angefangen bei der Filmmusik des London Symphony Orchestra bis hin zu den Soundeffekten.
Ein kleiner Kritikpunkt ist allerdings die Steuerung - wohl dem, der einen analogen Joystick sein eigen nennen kann...
Spielgeschwindigkeit :
Wen sollte es bei der exzellenten Grafik und dem Hintergrund wundern, bleibt die Geschwindigkeit bei beschränkter Rechenpower auf der Strecke. Obwohl die Parkurse durchaus auch auf meinem Rechner spielbar sind, steigt der sowieso recht hohe Schwierigkeitsgrad bei ruckeliger Umgebung zusätzlich und lässt das Spielen zur Qual werden.
Einzig die Zwischenfilme lassen sich im kleinen Fenster noch in erträglicher Geschwindigkeit ansehen.
Fazit :
Rebel Assault ist hauptsächlich ein Spiel zum anschauen. Nur auf einem schnellen Rechner kann auch Spaß bei den Parkursen selbst aufkommen. Ansonsten ist es immer noch möglich, mit Hilfe eines Cheats (der bestimmt existiert) durch die Level springen, um zumindest in den Genuss der exzellenten Filme zu kommen.
| Autor | : Andreas Koch |
| : andreas.koch@rz-online.de | |
Name des Spiels : Shine Hersteller : BMG Interactive Voraussetzungen : 8MB Ram System 7.1+ 256 Farben erhältlich bei : Arktis Grundlage : (X) Vollversion ( ) Demo ( ) Andere: Getestet auf : ( ) 020/__ ( ) 030/__ (X) 040/40 ( ) 060/__ Grafikkarte : ( ) Ja (X) Nein Welche:________________ Emulator : (X) Fusion ( ) ShaShi ( ) mit Emplant ( ) echter Mac Mac-System : ( ) 6._ ( ) 7._ (X) 8.0 Mac-Rom : ( ) 128k ( ) 256k ( ) 512k (X) 1MB
Einleitung :
Wohl keine andere Spielegattung ist auf dem Mac so häufig zu finden, wie die der Myst-ähnlichen Spiele. Zu eben dieser Gattung gehört auch Shine, welches auf zwei CDs in einem schlichten Jewel-Case ausgeliefert wird.
Spielbeschreibung :
Wie bei anderen Spielen dieser Art bewegt man sich in Shine durch eine gerenderte Landschaft. Die Bewegung erfolgt über einen Mausklick in die gewünschte Richtung, wobei jeweils zu den neuen Bildern, die den Blick vom Standpunkt des Spielercharakters wiedergeben, übergeblendet wird. Innerhalb dieser Einzelbilder kann man Dinge betätigen, Gegenstände mitnehmen, mit Personen sprechen oder andere Aktionen ausführen, wozu ein einfacher Click auf das gewünschte Objekt ausreicht.
Interessant und atmosphärisch sind vor allem die Zwischenfilme, die gezeigt werden, wenn man sich mit Personen unterhält oder beispielsweise eine Videoleinwand betrachtet. Hier agieren echte Schauspieler, die dem Spiel mit sehr guter (deutscher) Sprachausgabe Leben einhauchen.
Die Geschichte von Shine ist genre-typisch skurril. Ort der Handlung ist die Stadt Twilight City, ehemals Sun City. Sie wurde umbenant, nachdem alle Einwohner an ein gemeinsames neurales Netzwerk angeschlossen wurden, wodurch alles düsterer wurde. Der Spieler, in Gestalt des Tontechnikers Shine, muss nun das "düstere Geheimnis" der Stadt lüften, das irgendwie mit der eigenen Geschichte verwoben ist. Dabei trifft man auf einige sehr aussergewöhnliche Figuren, wie die obskure Cozmilla, eine Produzentin sogenannter "Clones", oder die beiden Cops, die leicht verrückt und genauso depressiv und melancholisch sind.
Grafik und Charaktere geben dem Spiel eine wunderbar düstere und unwirkliche Atmosphäre. Getrübt wird diese durch eine gewöhnungsbedürftige Steuerung, zumal der Cursor nicht immer die mögliche Richtung anzeigt. Ausserdem kann man Gegenstände (meines Wissens nach) nicht wirklich untersuchen oder betrachten kann. Ein weiterer Kritikpunkt ist die sehr spärliche Anleitung in Form eines Booklets in der CD-Hülle, die nur äusserst wenige Informationen enthält, so dass die unwirkliche Welt so vollkommen ohne Hintergrund doch sehr befremdlich wirkt.
Spielgeschwindigkeit :
Da das Spiel absolut grafiklastig ist, darf man natürlich keine Wunder bei der Emulation erwarten. Die Überblendung zwischen zwei Bildern dauert auf meinem System etwa 4-5 Sekunden, eine 90 oder 180 Grad Drehung geht etwas schneller von der Hand.
Die Videos laufen, auf kleinem Bildschirm, in aktzeptabler Geschwindigkeit, nur selten gibt es kleine Hänger oder verschluckten Sound.
Fazit :
Wer das Genre mag und vor einer vollkommen skurrilen Handlung nicht zurückschreckt, für den mag Shine eine nette Anschaffung sein. Wieder einmal wäre es interessant zu wissen, wie schnell das Spiel auf einem, mit einer Grafikkarte bestückten Amiga läuft, da schnellere Überblendungen die Motivation erheblich steigern würden.
| Autor | : Andreas Koch |
| : andreas.koch@rz-online.de | |
Name des Spiels : Superspy Hersteller : Navigo erhältlich bei : Arktis (4 Top-Spiele...) Grundlage : (X) Vollversion ( ) Demo ( ) Andere: Getestet auf : ( ) 020/__ ( ) 030/__ (X) 040/40 ( ) 060/__ Grafikkarte : ( ) Ja (X) Nein Welche:________________ Emulator : (X) Fusion ( ) ShaShi ( ) mit Emplant ( ) echter Mac Mac-System : ( ) 6._ ( ) 7._ (X) 8.0 Mac-Rom : ( ) 128k ( ) 256k ( ) 512k (X) 1MB
Spielbeschreibung :
Bei diesem Spiel handelt es sich um ein, im Zeichentrick-Stil gehaltenes point&click-Adventure, bei dem der Spieler in die Rolle eines Geheimagenten schlüpt, der mal wieder die Welt vor dem Untergang retten muss.
Hintergrund der Geschichte ist das Omega-Projekt, ein biologischer Kampfstoff, der von einem miesen Terroristen und Oberschurken in einem genialen Coup gestohlen und skrupellos gegen Menschen eingesetzt wird, mit dem Ziel, die Weltherrschaft zu erlangen.
Gesteuert wird mit Hilfe der Maus, jedoch ohne die bekannte Befehlszeile am unteren Rand des Bildschirms, sondern durch einfaches Klicken auf ein Objekt. Ein weiterer Klick führt eine logische Aktion durch.
Obwohl das Spiel recht einfach und schnell durchgespielt ist, sorgen die verschieden Szenarien für Abwechslungen und echtes Agentenfeeling. Schon das Entschärfen einer Bombe zu Beginn des Spiels unter Zeitdruck und mit Hilfe einer kompletten Entschärfungsausrüstung ist eine Klasse für sich. Auch ansonsten stehen einem viele nette Dinge wie beispielsweise eine Abhörvorrichtung, die obligatorische Waffe, ein vollausgerüstetes Laptop und sogar eine Warpvorrichtung(!) zur Verfügung.
Grafik und Sound sind gut gelungen, Zwischenanimationen im Zeichentrick- Stil sind reichlich vorhanden und eine gute Sprachausgabe rundet das ganze Spiel ab.
Spielgeschwindigkeit :
Superspy ist durchweg flüssig spielbar, auch wenn beim Öffnen der Agententasche oder des Computers kleine Pausen entstehen können. Ansonsten dürfte es auch auf kleineren Konfigurationen spielbar sein.
Fazit :
Superspy sorgt trotz seines irreleitenden Namen für allerlei Kurzweil und versetzt den Spieler wirklich in die Rolle eines Agenten, der sich durch die schurkischen Reihen schlagen muss, um die Welt zu retten. Da das Spiel im Bundle mit drei anderen (Jewels of the Oracle, Rave Shuttle, Total Distortion) nur 30DM kostet, kann man durchaus zuschlagen.
| Autor | : Andreas Koch |
| : andreas.koch@rz-online.de | |