<< Inhalt >> Testberichte

2. Softwaretest: Grafik-System 'SuperViewII' (von Sven Dröge)

»  
Software : SuperViewII (SViewII) 
Version : V8.36 - registrierte Version vom 08.03.99 
Typ : "Ein Workshop für Grafik" (Slogan des Produktes) 
 Universelle Software zur Anzeige, Konvertierung 
 und Bearbeitung von Bilddateien verschiedenster Formate 
Autor : Andreas Ralph Kleinert (PerSuaSiVe SoftWorX) 
Tester : Sven 'Pearl' Dröge (Sven.Droege@UniBW-Hamburg.de
Konfiguration : A4000/040-25Mhz 2CHIP-16FAST 
 PicassoIV-4MB 
 2 x 500MB HD 
 2fach CD-ROM [:-(] 
  

Voraussetzungen:

Hardware: Software:

Umfang bzw. Komponenten der Software:

Installation:

Zunächst sollten die Archive (9 Stück) in ein Verzeichnis dekomprimiert werden. Ein sehr gutes Skript für den Commodore-Installer installiert das gesamte SVieII-Paket (oder nur Teile des Pakets) auf die Festplatte. Der Abschnitt "Installation" im AmigaGuide-Handbuch bescheibt ausführlich, wie die optimale Konfiguration gefunden werden kann, wo welche Libraries sein sollten usw.

Überblick:

Mit SViewII soll dem Nutzer ein Paket in die Hand gegeben werden, welches ihm erlaubt, Grafikdateien unterschiedlicher Formate komfortabel und schnell anzuzeigen, zu konvertieren und zu bearbeiten.


SViewII ist dabei extrem modular aufgebaut, kommt mit komprimierten Dateien 
(XPK oder PowerPacker) zurecht und unterstützt darüberhinaus 
selbstverständlich vorhandene Datatypes. 
  

SViewII unterstützt (momentan) die folgenden Formate:

Desweiteren kann SViewII mittels dritter Programme mit folgenden Formaten umgehen:


Ist MetaView installiert: 
- AMF 
- DXF/AutoCAD (tm) 
- FIG 
- CGM 
- IFF-DR2D 
- IFF-DRSD 
Ist Ghostscript installiert: 
- Postscript (TM) Ghostscript 
- WPG-Vector  
- WMF  
Ist Kimbo (Version 4) installiert: 
- Limbo 
 

SViewII stellt folgende Module zwecks Bildbearbeitung zur Verfügung:

Zusätzlich mitgelieferte Module von anderen Autoren:

Praxistest:

Der erste Eindruck fällt (zumindest bei der Testkonfiguration; siehe oben) nicht so gut aus, da SViewII sehr lange zum Starten braucht. Es werden nämlich stets alle Operatoren und Module geladen. Es gibt zwar an die entsprechende Konfiguration angepaßte Start-Icons (für AGA oder CyberGraphiX), diese führen allerdings nicht unbedingt zu einer deutlichen Geschwindigkeitssteigerung des Startvorgangs.

Anschließend öffnet sich die grafische Oberfläche (wenn man möchte).

Screenshot

Mittels der Oberfläche kann man alle Operationen steuern:

Objekte:
Diese Karteikarte enthält alle Formate, die SViewII verarbeiten kann. 
Möchte man beispielsweise ein Bild konvertieren, so muß es geladen 
werden, in der Karteikarte "Objekte" das gewünschte Speicher-Format 
ausgewählt und nur noch gespeichert werden. 
 
Treiber: 
 
Diese Karteikarte enthält alle verfügbaren Ausgabegeräte (wie 
Bildschirmtreiber für Picassso96, AGA, ECS, CybergraphiX, oder Treiber 
für die Ausgabe in einem Window). 
 
Operatoren: 
 
Hier sind alle Bearbeitungsfunktionen untergebracht, mit denen man 
Grafiken verändern kann. 
 
Screens: 
 
Hier sind alle zur Zeit geöffneten Bildschirm aufgeführt. Bei Bedarf kann 
der Bildschirminhalt eines Screens gespeichert werden. 
 

Aber nicht nur über die Oberfläche kann mit SViewII gearbeitet werden. SViewII verfügt über eine AREXX-Schnittstelle, mittels derer man viele Aktionen (wie z.B. das Konvertieren ganzer Dateilisten) automatisieren kann.

Oder aber über das CLI ist SViewII zu steuern.

Damit ist eine "Rundum"-Bedienbarkeit gewährleistet, so daß jeder nach belieben auf die Möglichkeiten von SViewII zurückgreifen kann.

Es werden in unregelmäßigen Abständen zusätzliche Operatoren und Treiber hinzukommen. So ist neuerdings beispielsweise ein Treiber verfügbar, mit dem man GL basierende Daten (OpenGL-daten, am Amiga z.B. solche für AmigaMesaRTL) importieren kann.

Positiv: Negativ: Fazit:

Wer schon die diversen DataTypes von Andreas Kleinert kennt, der weiß bereits, daß der Autor etwas von Grafik auf dem Amiga versteht. SViewII vereinigt alle Möglichkeiten der DataTypes von A.Kleinert und bietet darüberhinaus sehr viele Möglichkeiten der Modifikation. Auch die flexible Handhabung von SViewII entweder über Oberfläche oder auch das CLI macht sich angenehm bemerkbar.

SViewII kann direkt beim Autor bezogen werden:


EMail: Andreas_Kleinert@gmx.de oder 
 Andreas_Kleinert@t-online.de 
WWW: www.ar-kleinert.de 
Post: Andreas R. Kleinert 
 Sandstraße 1 
 D-57072 Siegen 
 Deutschland 
Fax: +49-271-22869 
 (0271-22869) 
  

Sven Dröge <sven.droege@UniBw-Hamburg.DE

<< >>