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WipeOut 2097: Was tun, wenn nichts geht?
Diese Seite wendet sich besonders an User mit einer CV64/3D, die WipeOut trotz aller Hilfen noch nicht zum laufen bewegen konnten. Ich selber habe nach mehreren erfolglosen Versuchen eine neue Partition eingerichtet, das pure OS3.1 installiert, dann CGFX V4, WarpUp & Warp3D von der WipeOut CD. Das traurige Ergebnis war, selbst hier brachte WipeOut heftige Grafikfehler, vom flimmernden Bildschirm bis zum Absturz. In diesem Dokument will ich nun kurz beschreiben, wie ich WipeOut auf folgendem Rechner zum laufen bekommen habe: A4000, CyberStormPPC mit 200 MHz, 64MB Ram, CV64/3D, CGFX V4, OS3.5
1. - CyberGFX V4 - Bei den CGFX Tooltypes muß BITMAPCACHE aktiviert und DRAGGING deaktiviert sein, da Warp3D sonst nicht funktioniert. Außerdem muß HIDE15BIT deaktiviert sein, da man sonst keinen Screenmode auswählen kann! Im folgenden eine komplette Auflistung meiner Tooltypes & Umgebungsvariablen, mit denen WipeOut auf der CV3D funktioniert:
ALERTEMU=Ja, HIRESCRSR=Nein, PLANES2FAST=Nein, SUPERLAYERS=Ja, CPUP2C=nein, KEEPAMIGAVIDEO=nein, SAVEMEM=nein, USESEMAPHORES=ja, HIDE15BIT=nein, NOPASSTHROUGH=nein, SUPERGELS=ja, WBPATSPEEDUP=ja
Piktogrammmerkmale: Hier habe ich lediglich BITMAPCACHE und MULTIMEDIAMEM aktiviert, alles andere ist deaktiviert. Sie sollten außerdem mit dem CGFX-Programm CGXMode einmal testen, ob ihr 320*240*15 Modus richtig konfiguriert ist und überhaupt ein Bild darstellt. Klicken sie dazu in CGXMode den Modus an, gehen auf Edit und anschließend auf Test. Es gibt bereits Updates zu CGFX V4, die Sie sich herunterladen sollten. Das erste Update enthält laut 'Readme' einen Bugfix zu einer Doublebuffering-Routine. Leider kann ich keine Aussagen zu CGFX V3 machen, da mir diese Version nicht mehr zur Verfügung steht.
2. - VideoSpeicher - Der Videospeicher ist eine wichtige Sache. Wenn ich die Workbench in 800*600*16 lasse und das Hintergrundbild mit WBPattern entferne (Menüpunkt: Auf Vorgaben zurücksetzen), kann ich WipeOut mit 800KB Videospeicher in 320*240*15 bei Doublebuffering starten. Die beste Möglichkeit den gesamten Videospeicher freizugeben besteht darin sämtliche Bildschirme die auf der CV3D geöffnet sind (also die Workbench) auf PAL umzulenken (mit screenmode).
Wer einen A1200 besitzt kann hier gleich den heimischen Fernseher an die eingebaute Videobuchse anstöpseln.
3. - Zerstörte Grafik, fehlende Logos - Am meisten Kopfzerbrechen hat mir die kaputte Grafik, Flimmern in Lores und alles was dazugehört gemacht. Es gibt eine recht einfache und wirkungsvolle Methode dieses zu verhindern. In Lores-Auflösung wird das erste Logo bei mir garnicht angezeigt. Nachdem sie in der Konfig auf Play gedrückt haben, wird somit höchstwahrscheinlich nichts geschehen, außer daß Sie einen schwarzen Bildschirm erhalten. Drücken sie jetzt einmal auf Return. Der Amiga wird kurz laden, dann wieder stoppen. Dieses ist der Moment, wo das 2. Logo angezeigt werden sollte. Ist ihr Bildschirm noch immer schwarz, drücken sie jetzt die Tasten AmigaLinks und N gleichzeitig. Dieses bringt die Workbench wieder in den Vordergrund. Drücken Sie nun AmigaLinks und M. Wenn Sie weiter keine Schirme geöffnet haben, sollten Sie wieder auf dem WipeOut-Schirm gelandet sein. Bei mir wird jetzt das Logo angezeigt, sollte dieses bei ihnen nicht der Fall sein, haben Sie entweder zu viel Videospeicher eingestellt oder es gibt irgendeinen anderen Grund. Sofern der Amiga nicht abgestürtzt ist drücken Sie jetzt Return. Nachdem die HardDisk LED aufhört zu leuchten, drücken Sie erneut Return. Jetzt sollte das Menu, möglicherweise wieder unvollständig oder flimmernd erscheinen. Sollte es so sein, drücken Sie erneut erst LAmiga+N, dann LAmiga+M. Bei mir ist das Menu dann perfekt da. Sie können dieses hin-und herschalten zwischen den Screens auch an anderen Stellen des Prgs probieren, z.B. während des Ladevorganges.
4. - Sonstiges - Sollte dieses alles nicht geholfen haben, gehen Sie doch noch folgende Checkliste durch:
Kai Eckardt <DHA418@T-Online.de>