<< Inhalt >> Spieleteil

7.5. Reviews

Total Distortion

Name des Spiels : Total Distortion
Hersteller      : Navigo
Voraussetzungen : 030          8MB Ram
erhältlich bei  : Arktis

Grundlage       : (X) Vollversion      ( ) Demo     ( ) Andere:

Getestet auf    : ( ) 020/__   ( ) 030/__   (X) 040/40   ( ) 060/__
Grafikkarte     : ( ) Ja       (X) Nein     Welche:________________

Emulator        : (X) Fusion   ( ) ShaShi   ( ) mit Emplant  ( ) echter Mac
Mac-System      : ( ) 6._      ( ) 7._      (X) 8.0
Mac-Rom         : ( ) 128k     ( ) 256k     ( ) 512k     (X) 1MB

Spielbeschreibung :

Total Distortion stellt ein Spiel etwas anderer Art dar, wird es doch in der Anleitung als "Musikvideo-Adventure" angekündigt.

Drei Introsequenzen führen in die etwas obskure Story ein: Mit Hilfe eines außerirdischen Artefaktes gelingt es der Menschheit, Dinge und Gegenstände zu teleportieren - und zwar nicht nur von Punkt A zu Punkt B, sondern obendrein zwischen verschiedenen Dimensionen. Diese Parallelwelten bilden, so die Theorie, Träume von Menschen ab; vor allem die von Kindern, da diese besonders intensiv träumen.

Der Spieler schlüpft nun in die Rolle eines Musikvideoproduzenten, der sein letztes Erspartes dazu benutzt hat, sich einen Turm zu bauen, mit dem er in andere Dimensionen reisen kann, um dort neues und umwerfendes Material für seine Videos zu finden.

Optisch präsentiert sich das Ganze in einer hübschen 3D-Welt, in der man sich schrittweise bewegen und Dinge auf dem Bildschirm anklicken kann. Ausgerüstet mit einer Videokamera, einer Gitarre (die zum musikalischen Duell verwendet wird) und einigen anderen nützlichen Dingen, geht es auf in die Außenwelt, um seine Film-Chips mit interessanten Szenen zu bespielen. Diese kann man später im Tower zu Videos zusammenschneiden, und an verschiedene Produzenten schicken, um sich so Geld und Anerkennung zu verdienen.

Weitere Infos zum Spiel gibt es im Bilderarchiv auf der Homepage der AAKt, das eine Herstellerbeschreibung von Total Distortion beinhaltet.

Spielgeschwindigkeit :

Da die Programmierer freundlicherweise auch die schrittweise Bewegung ohne Überblendungen implementiert haben, läuft das ganze Spiel recht flott. Nichtsdestotrotz kann man bei einem Grafik-lastigen Adventure keine Wunder erwarten; wer jedoch keinen großen Wert auf eine ruckelfreie Darstellung legt, wird sich damit abfinden können.

Fazit :

Auch wenn ich nicht die Zeit hatte, das Spiel in seinen Tiefen zu ergründen, macht es trotz seiner speziellen Thematik einen guten Eindruck. Da es im Paket mit drei anderen Spielen (Super Spy, Rave Shuttle, Jewels of the Oracle) angeboten wird, ist es durchaus ein anspielen wert.

You don`t know Jack

Name des Spiels : You donīt know Jack
Hersteller      : BMG Interactive
Voraussetzungen : 040   System 7.1+   6MB Ram     15MB HD-Space
erhältlich bei  : Arktis

Grundlage       : (X) Vollversion      ( ) Demo     ( ) Andere:

Spielbeschreibung :

Wer bei dem Wort "Quizshow" sofort nach dem Ausschalter der Fernbedienung tastet und bei einer möglichen Umsetzung auf den Computer grausame Erinnerungen an C64-Tage mit "Glücksrad" oder "Riskant" hervorkramt, der hat noch nicht "You donīt know Jack" gespielt. Denn genau darum handelt es sich bei dem Spiel: um eine "Interaktive Quizshow" im klassischsten Stil; der Computer stellt eine Frage und die Spieler müssen per Multiple-Choice die richtige Antwort geben.

Der besondere Reiz liegt nun nicht etwa in der gigantischen Aufmachung (optisch macht das Ganze nämlich nicht viel her) oder in der riesigen Auswahl an Spielmöglichen (es gibt etwa vier), sondern in der irrwitzigen Art, wie Fragen gestellt und Antworten vorgegeben werden. Jede Frage besitzt eine eigene Kategorie, deren Namensgebung schon alleine irrsinnig komisch ist.

Noch witziger ist allerdings die eigentliche Fragestellung: oft werden ganz einfache Sachfragen so gestellt, dass man vor lauter Lachen ganz vergißt, die Antwort zu geben.

Das alles wäre aber nur halb so lustig, wenn das Spiel einfach nur still über die Bühne gehen würde. Für den nötigen Unterhaltungswert sorgt der Showmoderator Jack, der mit perfekter Sprachausgabe (über 40 Stunden gesprochener Text) und einer tollen Betonung Fragen vorliest, Antworten kommentiert und ständig andere Anmerkungen von sich gibt. Auch die sonstige Geräuschkulisse, sowie das Intro und Extro vermitteln den Eindruck, man würde sich in einer, wenn auch etwas skurilen, Gameshow befinden.

Spielgeschwindigkeit :

Dazu ist nicht viel zu sagen. Da sich das Spiel voll und ganz auf den Inhalt konzentriert und nicht mit überflüssigen Grafikspektakeln aufwartet, läuft das Ganze nahezu vollkommen flüssig.

Fazit :

Wer einfach mal wieder kurzweiligen Spaß mit einem Computerspiel haben möchte und vielleicht noch zwei Freunde auftreiben kann, die sich auf das Wagnis "You donīt know Jack" einlassen möchten, der ist mit diesem Spiel bestens bedient. Auch wenn man Aversionen gegen herkömmliche Quizshows hat, wird man hier voll auf seine Kosten kommen. Und da das Spiel als Hybrid-CD vorliegt, kann man sich auch auf einem eventuell vorhandenen PC durch die 7 bzw. 21 Fragen kämpfen.


Autor : Andreas Koch 
E-Mail : andreas.koch@wirtschaft.uni-giessen.de 
  

<< >>