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Das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel

1. Ergebnisse des letzten Gewinnspiels

Die Beteiligung war diesmal mit 43 Einsendungen etwas höher als im Vormonat.

Denkt dran: Selbst, wenn ihr die Antwort zur Masterfrage nicht wisst, nehmt ihr an der Verlosung teil, wenn ihr die beiden anderen Fragen beantwortet.

Jetzt aber zur Auflösung:


Standard-Frage: Wie heißt die Computermesse, die Mitte November in Köln 
 stattfand? 
  

Antwort: Richtig war natürlich »Home Electronics World ('99)«.


Master-Frage: Auf dieser Messe hat Metabox seine neue G3-Karte amiJoe 1200 
 vorgestellt. Am Stand welches Amiga-Softwareherstellers war 
 das Produkt (bzw. zeitweilig nur dessen Verpackung) zu sehen? 
  

Antwort: Es handelte sich um Titan Computer.


Meinungsfrage: Wie würde sich deiner Meinung nach ein Aufkauf der Amiga- 
 Rechte durch ein anderes Unternehmen auf die zukünftige 
 Amiga-Situation auswirken? 
  

Die Auswertung:

Antwort Anzahl der Nennungen 

1 (Sehr positiv.) 11 
2 (Eher positiv.) 27 
3 (Eher negativ.) 
4 (Sehr negativ.) 
  

Ein Teilnehmer wollte keine konkrete Antwort geben.

Einige Einsender haben zu ihrer Beantwortung der Meinungsfrage Stellung genommen. Die Aussagen sind inhaltlich zwar mittlerweile überholt, dürften aber dennoch nicht uninteressant sein:

Walter Terczewski äußert sich wie folgt:

»Nach der Übernahme durch Gateway hatte ich eigentlich noch die Hoffnung, daß es mit dem Amiga wieder aufwärts geht.Durch den Rausschmiss von Jim Collas (einer der wenigen, die in dem Laden überhaupt Interesse am Amiga zeigten) hat sich aber dann doch herausgestellt, daß seitens Gateway überhaupt kein Interesse besteht, den Amiga am Leben zu erhalten. Wenn sich nicht umgehend jemand findet, der ernsthaft am Fortbestehen des Amiga interessiert ist, sieht es wohl sehr, sehr düster für unsere Freundin aus. Darum sehe ich den Verkauf an einen Interessenten eher positiv. Denn schlimmer kann es nicht mehr werden ;-)«

Dirk Hase meint:

»Es kommt nur darauf an, wer Amiga kauft. Hoffen wir, daß Jim Collas genug Geld hat !!! :)))«

Ein ausführliches Statement kommt von Wolfgang Münch:

»Die Amiga-Rechte haben schon so oft den Besitzer gewechselt, ohne dass irgendwas Neues auf den Markt kam. Kein Entwickler, keine Softwarefirma würde sich von einem neuerlichen Wechsel neue Impulse versprechen. Das hätte nur einen Sinn, wenn bereits am Amigamarkt etablierte Firmen wie Phase 5 oder Haage&Partner die Rechte erhielten; aber die werden wohl kaum genug Kapital für den Erwerb von Amiga UND Konstruktion neuer Rechner haben. Nach Gateway sehe ich eigentlich nur noch eine Lösung:

Risc-CPUs sind einfach schneller, und da der Wechsel zum PPC auf dem Amiga schon vollzogen ist, sollte man versuchen, jetzt auf eine Standardhardware wie das IBM-Board zu setzen. Nur verbreitete Hardware wird auch weiterentwickelt; die Classic-Hardware wird wohl nach Abverkauf der 1200er auslaufen. Beim jetztigen Stand (PPC-Karten, 68k-Emulation) ist der Wechsel auf CHRP nur logisch! Der NG-Amiga hätte mit der Classic-Serie sowieso nix mehr gemeinsam gehabt, und ich persönlich hänge an meinem 4000/PPC wie der Papst am Katholizismus. Bei einem Classic-Amiga-Kompatiblem auf CHRP- Standard mit G4 oder später G5 wäre ich auf jeden Fall dabei, wenn mir mein 604 zu langsam wird!«

Fritz Trampnau schreibt:

»Je eher Gateway AMIGA verkauft, desto besser! Die Amis blockieren eh alles, und haben obendrein auch noch Null Ahnung vom AMIGA! Wenn sich ein neuer Käufer für AMIGA findet, kann der's noch schlechter machen?! Eigentlich kaum vorzustellen - aber warten wir's mal ab!«

Auch Andreas Etzrodt meldet sich zur Wort:

»Natürlich muss man erst wissen, welche Firma dies ist, bevor man sagen kann, dass es besser oder schlechter wird. Aber viel schlechter als mit Gateway kann es nicht werden, oder?«

Oliver Tacke fasst seine Ansicht in einem Satz zusammen:

»Es weiß natürlich keiner, was für Ziele ein neuer Käufer haben würde, aber schlimmer kann es kaum werden.«

Stefan Klein sieht einen Aufkauf »eher positiv - wenn die richtigen Leute in der Firma arbeiten.«

David Scheibler beantwortet die Frage so:

»Kann man nicht genau sagen, ob positv oder negativ. Je nachdem, was das Unternehmen so vorhat.«

Fazit:

Unter den Einsendern waren zwei verschiedene Grundauffassungen zu beobachten: Ein Teil der Leser meinte, es sei durchaus wichtig, wer AMIGA übernimmt, andere Teilnehmer entgegneten, dass sich die Amiga-Situation sowieso nicht mehr verschlimmern könne.

Nun aber zu den Preisträgern des letzten Gewinnspiels:


1 x Schnittstellenkarte "Hypercom 1": Claus Grewe 
1 x Grafiksoftware "SView Productivity Suite": Oliver Tacke 
1 x Grafiksoftware "SView Productivity Suite": Wolfgang Münch 
1 x Grafiksoftware "SView Productivity Suite": André Köhler 
1 x Vollversion von "CDCat": Dirk Weyand 
1 x Vollversion von "ManiacBall": Andreas Wendorf 
 

Herzlichen Glückwunsch!

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