Konfiguration des Myzar-GUI für RC5
Wer es bisher geschafft hat, sich mit fadenscheinigen Ausreden wie
"Igitt ! CLI !" vor der Teilnahme am rc5-Wettbewerb zu drücken, der hat
nun endgültig keine Ausrede mehr: Myzar, die grafische Oberfläche für
den rc5-client ist da !
Auf dieser Seite möchte ich anhand einiger Screenshots narrensicher
vorführen, wie jeder den Client bei sich zum Laufen bekommt,
damit der Amiga-rc5-Effort und insbesondere der *AC# zu noch mehr
Ehren gelangt.
Als allererstes braucht ihr natürlich das lha-Archiv mit dem Client
und das Myzar-Archiv. Beides findet ihr in Versionen für 68k und PPC
unter http://distributed.amiga.org.
Die Homepage des Myzar-Autors ist unter
http://pratesi.it/~patriot/Myzar/ zu finden.
Nach dem Auspacken des Clients und des Myzar-GUI, das am Besten in dasselbe
Verzeichnis erfolgt, kann man das GUI durch einfachen Doppelklick auf das
Myzar-Icon starten.
Beim ersten Start erscheint ein Requester mit einer Warnung, daß keine
Konfiguration zu finden ist. Kein Problem, die werden wir nun ja nach
und nach erstellen. Also den Requester erstmal mit "I will" wegklicken.
Nun kann man aus den Pulldown-Menüs des "RC5 client window" unter "Settings"
den Punkt "Myzar-Config..." auswählen. Es erscheint folgendes Fenster:
Bei "Client exe" wählt ihr nun per Dateiauswahlfenster den rc5-Client aus.
Das ist das Programm, das die Keys berechnet und das aus dem Client-Archiv stammt.
Bei "Priority" kann man die Taskpriorität des Clients einstellen. Da er im Normalfall
alle zur Verfügung stehende Rechenzeit beansprucht, sollte man die Priorität
nicht allzu hoch setzen, wenn man noch was nebenher arbeiten möchte.
Am besten läßt man die Einstellungen so, wie sie sind.
Bei "Stack Size" gilt "je mehr, desto besser", vor allem die PPC-Version
profitiert bei einer hohen Einstellungen von größerer Laufstabilität.
Ich persönlich habe ihn auf 200.000 Bytes gesetzt.
Interessant ist nun der untere Teil "Network": Hier kann man auswählen,
was der Client tun soll, sobald man online geht. Hier bietet es sich an,
alle Blöcke, die bereits berechnet wurden, an den rc5-Server zu schicken und
sich neue noch nicht berechnete Blöcke zu holen. Das entspricht der Auswahl
"auto update"
Beim nächsten Menüpunkt "Appearance" kann man auswählen, welches Icon angezeigt
werden soll, wenn der Client ikonifiziert läuft. Ich finde das Default-Icon hübsch genug :)
Möchte man nach der vollständigen Berechnung eines Blockes ein Ereignis aufrufen,
kann man das unter "End of block command" einstellen. Hier könnte man z.B. einen
Ton abspielen lassen. Das "Speed value format" bestimmt, in welchem Format
die Geschwindigkeit des Clients (in Keys/Sekunde oder KiloKeys/Sekunde)
ausgegeben wird.
Bei "Small window" kann man beeinflussen, welchen Text Myzar im Mode "kleines Fenster"
ausgibt. Ich habe hier nichts verändert, weil ich ein Faulpelz bin.
Die Voreinstellung ist informativ genug.
Der letzte Punkt "Startup" bestimmt, was der Client beim Start tun soll:
Wenn ihr, wie ich, nicht ständig online seid, weil ihr natürlich, ebenfalls wie ich,
auf die Telefonrechnung achten müßt, stellt ihr den Client am Besten auf "Buffer only".
In Kombination mit der vorhin getroffenen Einstellung "auto update"
werden beim Aufbau einer Verbindung zum Internet-Provider die gerechneten
Blöcke zum Server geschickt und neue vom Server geholt.
Die Einstellung "When launched, open" bestimmt, welches Fenster beim Start
geöffnet werden soll.
"Verbose window" wählt ein großes Fenster, das die CLI-Ausgaben des Clients
im Klartext ausgibt:
"Small window" wählt folgende Variante: