Oldies Solves Series © 1988-1999
Nico "Dire" Barbat.
Leisure Suit Larry 2
Looking for Love (In
Several Wrong Places)
Los Angeles
Einige
Zeit später finden wir uns im Garten Eve`s wieder,die wir noch von früher
kennen. Hier mähen wir den Rasen und warten auf Eve, die gerade einkauft.
Kurze Zeit später kommt sie wieder und setzt uns ohne Erbarmen vor die
kalte Tür.
Nachdem wir uns von dem Schock erholt haben, beschließen
wir, einfach noch einmal wie in den guten alten Zeiten in Lost Wages von vorne
anzufangen. Zum großen Glück fehlen uns aber unsere Klammotten,
die noch bei Eve im Haus liegen, und das entsprechende Kleingeld. Letzteres
entdecken wir in Form von einem Dollar in der Garage (look table, take dollar).
Dann machen wir uns auf einen Erkundungsweg quer durch
Los Angeles. Unterwegs erforschen wir den Space Quest Park (look, look girl)
und den verlassenen Hof im Norden der Stadt (look bin, look hole). Hier in
der Nähe befindet sich auch der Quikie Market, den wir betreten. In
diesem Getränkeladen können wir spottbillig ein Lotterielos
erstehen, das uns die Tür zum Reichtum öffnen kann, wenn man es
geschickt einsetzt (buy ticket). Anschließend gehen wir zur
Empfangshalle der Fernsehstudios, wo wir die junge Dame fragen, ob wir etwas
gewonnen hätten (show ticket). Zu unserem Glück erfahren wir, daß
sie ihre Brille verlegt habe und so die Ziffern nicht entziffern könne,
sie wisse aber die Gewinnzahlen im Kopf;sie bittet uns, ihr die Zahlen "vorzulesen".
Mit etwas List und Dreistheit muß man gar kein Glück haben, um in der
Lotterie erfolgreich zu sein . . .
Da sich die Tips als richtig
erweisen, schickt uns die Dame in den Warteraum im hinteren Teil des
Saales. Dort nehmen wir eine Weile Platz (sit) und warten, bis man uns zur
Gewinner-Show abholt (get up). Das "Glück" bleibt uns hold. Wir
werden Opfer einer schlimmen Verwechslung, bei der wir in einer TV-Show
landen, wo man uns für den Physiker Raguka Singh Soong hält. In der
Show kämpfen drei Widersacher um die Gunst der holden Bachelorette
Barbara Bimbo. Dank eines kleinen (aber schwerwiegenden) Versprechers
sahnen wir auch hier weiter ab und gewinnen eine Reise für einen Monat
auf einem Ozeankreuzer - zusammen mit der gar nicht erfreuten Barbara!
Aber
die Glücksträhne ist noch lange nicht abgebrochen! Nach der
Sendung werden wir wieder in den Green Room geschickt, wo wir unseren Preis
entgegennehmen. Hier setzen wir uns noch einmal (sit). Nach kurzer Zeit holt
uns ein weiterer Produktionsassistent in eine andere Show (get up). Dabei
werden wir in kürzester Zeit zum Millionär und brechen so den
Rekord der Sendung (der größte Gewinn bisher!). Unendlich glücklich,
festgestellt zu haben, daß auch wir von Zeit zu Zeit einmal Glück
haben, machen wir uns auf den Weg zum Fachgeschäft für Badespaß,
Molta Lira, wo wir eine Badehose kaufen (take swimsuit, pay), da nur
dieser Exklusiv-Laden einen 1-Million-Dollar-Schein wechseln kann (zwar mit
etwas Gewinn, aber wir haben ja genug!).
Anschließend versuchen
wir, Eve noch einmal umzustimmen, aber da scheint nicht mehr viel zu machen
sein. Jetzt hat sie selbst das Garagentür verriegelt. Nur unsere Überbleibsel,
alles, was noch an uns erinnert hat, liegen vereinsamt in der Mülltonne.
Wir hingegen versuchen, zu retten, was noch zu retten ist - viel ist es
nicht (look through trash, look through trash, take passport).
Enttäuscht
verlassen wir diesen unfreundlichen Ort und erstehen zu einem Spottpreis etwas
Sonnenschutzöl in der Drogerie (take sunscreen, pay sunscreen) - man
weiß ja nie! Nun können wir auch den Getränke-Automaten im
Quikie Market ausprobieren, der uns schon so lange gelockt hat (take soda,
pay for soda). Ein neuer Haarschnitt würde uns auch ganz gut tun - wir
wollen doch unsere Barbara positiv beeindrucken. Also statten wir dem ansässigen
Friseur einen Besuch ab (sit down). Der einzige Laden, den wir noch nicht
ausgekundschaftet haben, ist der Musikladen im Westen der Stadt, denn
dieser hatte bisher seine Riegel immer vor die Tür geschoben.
Hier werden uns unsere spärlichen Schulspanisch-Kenntnisse abverlangt
(talk to clerk). Das kann ja nicht gut gehen . . . ! Das Gespräch mit
der hübschen, braungebrannten Verkäuferin sollten wir unbedingt
verfolgen. Erstens ist dieser Teil einer der Lustigsten (wie Larry sich
wieder blamiert!) und zweitens für den weiteren Verlauf relativ wichtig,
denn nun sitzen uns sämtliche Spione des KGB sowie des bösen Dr.
Nonookees im Nacken. Daher sollten wir auf dem schnellsten Weg zum Pier eilen,
wo der Urlaubs-Kreuzer bereit zum Ablegen ist. Wir zeigen dem albernen Vorsteher
am Tor das Ticket (show ticket) und passieren ohne uns an seinen dämlichen
Bemerkungen stören zu lassen.
Kreuzfahrt
An
Bord suchen wir unsere "Business"-Kabine auf und sind entsetzt über
dieses letzte Loch (altes Seemanns-Garn!). Nachdem wir die Früchte
genommen haben (take fruit), wollen wir unsere Bachelorette begrüßen.
Leider werden wir jedoch enttäuscht, denn Barbara wird von deren wenig
attraktiven (früh verwitweten) Mutter "vertreten". Erschrocken
flüchten wir wieder in unsere Kabine, um erstmal tief Luft zu holen
und um uns umzuziehen (wear swimsuit). Bevor wir uns aber am Pool räkeln,
eilen wir noch einmal in die Nachbarkabine, öffnen flink die Schublade des
Nachttisches (open nightstand) und schnappen die Näh-Utensilien (take
sewing kit).
Am Pool schützen wir uns vor den gemeinen
Sonnenstrahlen, die ja auf dem Wasser noch schlimmere Folgen haben sollen (use
sunscreen). Wir nehmen auf der Liege Platz (sit) und warten auf die
Reaktion der weiblichen Mitmenschen. Schließlich war ja die Badehose
und der Friseurschnitt relativ teuer (und hoffentlich auch dementsprechend
erfolgreich). Nach dem Gespräch mit der jungen Dame springen wir in das
kühle Naß (get up, swim). Auf dem Beckengrund erkennen wir
verschwommen einen Gegenstand. Um in Erfahrung zu bringen, um was es sich
dabei handelt, schwimmen wir in die Mitte des Beckens, holen tief Luft
(take breath) und tauchen ab (dive). Unten identifizieren wir dieses Stück
als ein Bikini-Oberteil (take top). Wieder an der Wasser-Oberfläche
steigen wir aus dem Pool (get out). Wir vergessen aber nicht, daß das
Sonnenschutzöl nicht wasserfest ist(use sun- screen). In der Kabine
ziehen wir den bekannten Polyester-Anzug an (wear suit). Dann unterziehen wir
uns einer weiteren Schönheitskur beim Schiffs-Friseur (sit down). Aus der
Bar im "Oberstock" des Kreuzers holen wir einen schmackhaften (und
gesunden!) Teller Spinat (take spinach dip).
Aber schon nach kurzer
Zeit verlieren wir die Lust, noch weitere 30 Tage auf diesem langweiligen
Schiff zu verbringen. Schon die Erinnerung an die schreckliche Mama Bimbo läßt
uns wahre Schweiß- ausbrüche durchstehen. Also betätigen wir den
verlockenden Hebel in der Kommandobrücke (switch lifeboat timer). Nun stürmen
wir zum Rettungsboot, steigen ein (enter lifeboat) und werden zu Wasser
gelassen. Vor einem Sonnenstich schützen wir uns mit der Perücke
(wear wig). Dann werfen wir alles, was uns unnötig erscheint, über
Bord (throw away dip). Zum Glück haben wir reichlich vorgesorgt:
wir besitzen einen Sonnenschutz, Getränke und Nähzeug zum Angeln
von frischem Fisch. Roh schmeckt er wie bekannt sehr vorzüglich. Soll ja
auch sehr gesund sein . . .
Die Ferieninsel
Nach
vollen zehn Tagen werden wir an den Strand einer Urlaubs-Insel geschwemmt
und dürfen auch direkt Bekanntschaft mit den anwesenden Touristen
machen.
Im angrenzenden Dschungel pflücken wir ein paar
wunderschöne, herrlich duftende Blumen (pick flowers). Nach einigen
Minuten, in denen wir im Dschungel-Labyrinth umherirren, erreichen wir ein
Nobel-Restaurant, in das wir zum Speisen in Gesellschaft von bekannten
und reichen Ehepaaren einkehren (talk to man, sit down). Am Buffet bedienen
wir uns wie üblich und ohne jedweilige Gewissensbisse (take knife). Dann
verlassen wir das Lokal wieder und irren wieder durch den Dschungel.
Dieses Mal finden wir ein verlassenes Hotelzimmer, in dem wir ein paar
Streichhölzer und ein Stück Seife finden (take matches, take soap).
Auf unserem weiteren Weg stoßen wir auf einen Friseur, der uns die spärliche
Haarpracht (?) richten will (sit down). Anschließend suchen wir den
FKK-Strand auf, wo wir aber nicht lange schauen, sondern sofort die
Badebekleidung nehmen (take bikini). Im Hotel ziehen wir uns um (wear
bikini) und beim Friseur lassen wir uns nochmal verunstalten (sit down). Aber
leider lassen uns die bösen Agenten immer noch nicht passieren. Also
sorgen wir für die nötigen "Rundungen", die die
gierigen Spione ablenken werden. Dazu betreten wir zum letzten Mal die
Umkleidekabine des Hotelzimmers (put soap into bikini). Nun gelangen wir
auch ungestört an den Agenten vorbei (die netten Zurufe stören
uns überhaupt nicht). Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt:
vor uns schlängelt sich eine Steilküste am Meer entlang, die es
sicher zu passieren gilt. Hier können wir uns auch wieder ungestört
umziehen (change clothes). Die beiden Kampfmaschinen vor dem Eingang des
Flughafens bestechen wir mit den schönen Blumen (give flowers).
Endlich befinden wir uns im Flughafen-Gebäude.
Der Flug
Hier
betreten wir den Frisier-Salon (look girl) und gewinnen nach dem Schnitt
wieder eine gewisse Ähnlichkeit zu unserem Paßphoto (sit down). Das
ist natürlich sehr deprimierend, aber das zusätzliche Geschenk läßt
uns tröstend darüber hinwegsehen. Am Zoll-Schalter zeigen wir dann
unseren Pa (show passport), jedoch sind wir zu eitel, um uns hinten an der
Schlange anzustellen. Also schieben wir uns eben etwas vor (Frechheit
siegt bekanntlich!). Am Gepäckband entdecken wir in einem der Koffer eine
kleine Bombe (take suitcase). Mit dieser laufen wir unter großem
Geschrei zur Abfertigungshalle. Das hat zur Folge, daß in der Schlange
am Schalter jetzt erheblich weniger Leute warten. Wir kaufen nun ein Ticket
(buy ticket) und gehen zur Snack Bar, wo wir ein vorzügliches Mahl
bestellen (buy food). Zum Einnehmen desselben ist aber abzuraten (look food,
take pin out). Eher noch sollten wir eine Lebensversicherung kaufen (man weiß
ja nie!). Dazu benutzen wir den Automaten in der Ecke (buy insurance) und
schon erscheint ein sicherer Fallschirm! Jetzt benutzen wir die Rollbahn.
Oben angekommen nehmen wir einen Prospekt (take pamphlet) und zeigen dem
Angestellten am Terminal den Flugschein (show ticket).
In der
Maschine bekommen wir die angenehmen Seiten eines komfortablen Fluges zu spüren
- erstklassige Sitze, freundliche Bedienung und nette Reisende. Um den
nervenden Sitznachbarn abzulenken, der den Weg zum Gand versperrt, schenken
wir ihm das Blättchen (give pamphlet to man). Bevor wir aufstehen, nehmen
wir ein "Kotztütchen" (take airsick bag, get up). Nun
verlassen wir das Flugzeug auf eine nicht herkömmlich Art. Wir gehen in
den verrauchten Hinterraum der Maschine, legen die Lebensversicherung an (wear
parachute) und öffnen das Sicherheitsschloß mit der Haarnadel aus dem
Essen (open padlock with pin). Wir öffnen die Tür (turn handle,
open door) und wagen den Sprung ins Ungewisse. Auf dem Weg nach unten ziehen
wir an der Leine des Fallschirmes (use parachute), um sicher unten anzukommen.
Nontoonyt
Mit dem Messer können wir uns aus
dieser unglücklichen Lage befreien (cut harness). Am Boden liegt ein
Ast, den wir für spätere Zwecke noch benötigen werden (take
stick). Nun suchen wir uns einen Weg durch das Gestrüpp (crawl under
bush) - möglichst, ohne die Urwaldbienen in ihrer Ruhe zu stören. Im Süden
versperrt uns eine Killer-Schlange den Weg. Mit dem Stock "stopfen wir
ihr das Maul" (use stick). Und schon geht`s auf dem Weg durch den
Dschungel weiter! Im Osten deuten wir rechtzeitig die Gefahr in Form von
Treibsand. Wenn wir genauer hinschauen, fällt uns aber leicht eine Idee
ein (man betrachte die Fußspuren!). Weiter im Osten müssen wir ein
Flüßchen überqueren. Dazu können wir Tarzan spielen, indem
wir uns an den drei Lianen hinüberschwingen (jump, jump, jump). Den Wein,
der am Wegesrand wächst, stecken wir ein (take vine). Eigentlich ist
es doch komisch, wieviele Dinge in Larry`s Taschen passen . . . Am Strand
entdecken wir das, worauf wir schon so lange gewartet haben: eine holde
Jungfrau, die sich (zu unseren Freuden ohne Begleiter) im Meereswasser
tummelt! Wir verlieben uns in sie. Sie erwidert unsere Liebe. Damit könnte
die Story eigentlich sein Ende gefunden haben, aber dem ist glücklicherweise
nicht so . . .
Leider aber hat der Rat der Ältesten bestimmt, daß
keine Ehe geschlossen werden darf, ehe nicht das Dorf vom Unheil erlöst
worden ist. Aber wir sind fest entschlossen, dieses Böse (sprich Dr.
Nonookee in persona) zu entlarven. Dazu müssen wir aber erst unter
Beweis stellen, das wir auch der Richtige für diese Rettungs-Aktion sind.
Der Stammeshäuptling Keneewauwau (und gleichzeitig der Vater von Kalalau)
trägt uns auf, ein DTP-Programm zu schreiben, das in Assembler geschrieben
sein soll. Also setzen wir uns an den (von einem Fahrrad-Fahrer angetriebenen)
Computer und stellen das Kind her. Dank Larry`s Programmier-Kenntnissen dürfte
dies kein Problem sein.
Wir werden als offizieller Retter anerkannt
und Keneewauwau zeigt uns den Weg zur befestigten Vulkanspitze (der Sitz
Nonookees).
Vorsorgend wie wir nun einmal sind lassen wir die Asche
vom Dorfplatz in unsere Tasche wandern (take ashes) und wandern dann zu der
Klippe zurück, wo wir mit Hilfe der Weinranke hinüberschwingen
(throw vine at branch). Schön und gut . . . jetzt befinden wir uns
auf der anderen Seite. Aber vor uns liegt ein weiteres Hindernis: ein mit
Eis gepflasterter Aufstieg zum Vulkan. Mit den Aschestücken rutschen wir
nicht so darauf rum (use ashes)! Nun kommen wir auf der Spitze des Vulkans an.
Dort erwartet uns nicht gerade viel - entgegen unseren Erwartungen! Keine
Hula-Hula-Mädchen, kein böser Pascha, keine gnadenlosen Kampfmaschinen
. . .
Lediglich ein Aufzug, den man nicht einmal von oben bedienen
kann, und ein kleiner Luftschacht für den Abzug aus der miefigen Höhlen-Festung.
Wir basteln uns also aus den letzten Resten eine kleine Überraschung:
eine Bombe (stick bag into bottle, light bag)! Dieses kleine Gemisch werfen
wir in den Schacht (throw bottle away) und es verfehlt auch seine Wirkung
nicht: die Lifttür öffnet sich, wir stürmen die Festung, überwältigen
Nonookee mit einem gezielten Fußtritt, befreien die hypnotisierten
Geiseln und holen über Funk entsprechende Hilfe herbei. Mit einem
Helikopter nähern wir uns nun "Leisure Suit Larry 3"!