Sieben tödliche Sportunfälle
Zehn Einsichten zum Geld
- Geld stinkt nicht
(Sueton).
- Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit (Racine).
- Um Geld zu
verachten, muß man es haben (Kurt Götz).
- Geld allein macht nicht unglüklich
(Peter Falk).
- Wo Geld vorangeht, sind alle Wege offen (Shakespeare).
- Der
Geist denkt, das Geld lenkt (Oswald Spengler).
- Wer Ohren hat, soll
hören,
Wer Geld hat, solls verzehren (Göthe). - Die Menschen machen falsches
Geld, und das Geld macht falsche Menschen (K. Fasakas).
- Geld ist nicht alles.
Ein Mann mit 20 Millionen kann genauso glücklich sein, wie ein Mann mit 21
Millionen (J. Gleason).
- Manche haben von ihrem Vermögen nur die Sorge, es zu
verlieren.
Zehn weniger bekannte Steuern
- 1. Biersteuer
- Besteuert werden Biere aus Malz, sowie Mischungen von Bier mit nichtalkoholischen
Getränken, und zwar nach der sog. »Stammwürze« des Bieres; alkoholfreies und
an Angestellte und Arbeiter des Herstellungsbetriebe unentgeltlich abgegebenes
Bier (Haustrunk) ist steuerfrei.
- 2. Branntweinsteuer
- Besteuert werden Ethylalkohol in jedweder Konzentration zusammengesetzte
alkoholhaltige Getränke mit AlkoholGehalt von mehr als 1,2 Vol.%, schäumende
und nichtschäumende Weine und gegorene Getränke.
- 3. Feuerschutzsteuer
-
Wird zur Förderung des Feuerlöschwesens und des vorbeugenden Brandschutzes
erhoben. Besteuert werden Prämien und Beiträge zu Feuerversicherungen.
- 4. Getränkesteuer
- Wird nur in Baden-Würtemberg, Hessen und Sachsen-Anhalt erhoben. Besteuert
wird die »entgeltliche Abgabe« bestimmter Getränke.
- 5. Hundesteuer
- Wird den Haltern aller Hunde auferlegt (ausgenommen Blindenhunde, Diensthunde der Polizei
und von Forstbediensteten und Jagdaufsehern).
- 6. Kaffeesteuer
- Wird erhoben auf Röstkaffe sowie Auszüge, Essenzen und Konzentrate aus Kaffee
(bei kaffeehaltigen Waren nur der Kaffeeanteil). Der Steuersatz für Röstkaffee
liegt derzeit bei 4,30 DM je Kilo.
- 7. Remmwett-, Lotterie- und Sportwettsteuer
- Aufkommen 1994: 2,9 Mrd. DM.
- 8. Schankerlaubnissteuer
- Wird nur in Rheinland-Pfalz und Hessen erhoben, und zwar für »die Erlangung
der Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft oder eines Kleinhandels mit Branntwein«.
- 9. Schaumweinsteuer
- Wird erhoben auf »Schaumweine in Flaschen mit Schaumweinstopfen, der durch
eine besondere Haltevorichtung befestigt ist, oder die bei +20° C einen auf gelöstes
Kohlenstoffdioxid zurückzuführenden überdruck von 3 bar oder mehr aufweisen.«
Der Alkoholgehalt muß mindestens 1,2 Vol.% und darf höchstens 15 Vol.% betragen.
- 10. Vergnügungssteuer
- Wird erhoben auf Tanzveranstaltungen, Filmvorführungen und für den Betrieb
von Spiel- und Unterhaltungsautomaten.
Zehn abgelehnte Wetten aus 14 Jahren »Wetten daß ...?«
- »Ich wette, daß ich einen Luftballon mit meinem Hintern so aufblasen kann,
daß er in die Lüfte steigt.«
- »Ich wette, daß ich 6 von 20 Zigarettenmarken durch Knutschen mit der betreffenden
Raucherin erkenne.«
- »Ich wette, daß ich mir ohne Blut zu verlieren einen großen Schinkenhaken
durch die Nase ziehen kann.« Der Kandidat bot dann als nächstes an, einen Kleiderbügel
mit Mantel, oder ersatzweise die Stiefel des Moderators an diesem Schinkenhaken
aufzuhängen).
- »Ich wette, daß ich am Gesicht eines Toten erkennen kann, woran er gestorben ist.«
- »Ich wette, daß ich mit einem Gabelstapler eine Zahnfüllung einsetzen kann.«
- »Ich wette, daß ich während der nächsten Sendung zum Bundeskanzlerkandidat
vorgeschlagen werde.«
- »Wir wetten, daß wir innerhalb von zwei Stunden mit 24 Spitzhacken unser Schulgebäude
einreißen können.«
- »Ich wette, daß ich mit meinem Mottorad zwischen den Schienen schneller fahre, als ein Eilzug.«
- »Ich wette, daß ich mit meinem Penis eine 4 kg schwere Einkaufstüte tragen kann.«
- »Ich wette, daß mein Partner mit einem zehn kilo schweren Vorschlaghammer, ohne
daß ich einen Kratzer kriege, zehn Dachpfannen auf meinem Kopf zerschlagen kann.«
Zehn Irrtümer großer Gelehrter
- Schwere Gegenstände fallen schneller als leichte (Aristoteles).
- Die Fallgeschwindigkeit eines Gegenstandes steigt proportional zur zurückgelegten Strecke (Leonardo da Vinci; richtig ist:Die Geschwindigkeit steigt proportional zur Fallzeit).
- Wanzen entstehen durch Sonnenlicht (Immanuel Kant).
- Die Wahrscheinlichkeit für »zweimal Kopf« beim zweimaligen Münzwurd beträgt 1/3 (Jean d`Alembert; Richtig: 1/4).
- Die Erde ist hohl (Edmund Halle).
- Die Erde ist seit höchstens 20 Millionen Jahren belebt (Lord Kelvin; nach heutiger Mehrhietsmeinung begann das Leben vor rund 600 Millionen Jahren; (Anmerkung: Alles Bullshit!)).
- Atome existieren nicht (Ernst Mach).
- Atome lassen sich nicht spalten (Ernest Rutherford).
- Atomenergie läßt sich weder zivil noch militärich nutzen (Nikola Tesla).
- Das Universum dehnt sich nicht aus (Albert Einstein).
Deutschlands dümmste Kriminelle
»In keiner Branche tummeln sich so viele Schwachköpfe, Pechvögel und Dilletanten als
unter Kriminellen«, schreibt der stern, dem wir die folgende Liste
verdanken:
- In Frankfurt verkeil sich ein Einbrecher im Fenster einer Discothek; die
Feuerwehr muß ihn mit Schneidbrennern befreien, dann übergibt sie ihn der
Polizei.
- Noch einfacher macht es den Ordnungskräften ein gewisser Rudolf R.: Er
klettert in einen Panzerwagen, um Geldkoffer zu stehelen, einer der
Sicherheitsmänner schlägt die Tür hinter ihm zu, sperrt ihn ein und fährt in
gradewegs in eine Polizeikaserne.
- Andere Einbrecher setzen mit einem gestohlenen Lastwagen rückwärts durch die
Glastür einer Bank, schlingen ein dickes Tau um Anhängerkupplung und
Geldautomaten, geben Gas und reißen das Gerät aus der Verankerung - es ist der
Kontoauszugsdrucker.
- Kollegen von diesen fotografieren sich beim Einbruch selbst; da auf den
Polaroidbildern zunächst nichst zu sehen ist, lassen sie diese am Tatort im
Papierkorb liegen...
- Ein Bundeswehrsoldat beraubt maskiert, aber in Uniform eine Bank; auf der
Brust prangt stolz sein Namensschild.
- Ein anderer Bankräuber schiebt dem Kassierer einen Zettel mit der Aufschrift
zu »Das ist ein überfall«. Der Kassierer dreht den Zettel um - es ist ein
Briefbögen des Räubers selbst, mit Name, Telefonnummer Adresse.
- Nach einem anderen Bankraub verläßt die Täterin mit mehr als 40.000 Mark die
Schalterhalle, vergißt aber die Maske abzunehmen. Das fällt einigen Passanten
auf, sie übergeben sie der Polizei.
- Dito Mike Z., der in Chemnitz mit 5.000 geraubten Mark die Sparkasse verläßt -
er findet sein Fluchtauto nicht, gerät in Panik und wird völlig verstört von der
Polizei kassiert.
- Ein anderer Bankräuber, diesmal in Magdeburg, findet zwar sein Fluchtauto,
aber das Fahrzeug startet nicht - kein Benzin im Tank.
- Ebenfalls in Magdeburg: Zwei Anfänger erbeuten 5.000 Mark, verjubeln alles in
Hamburg auf der Reeperbahn, lassen währenddessen ihre Maschinenpistolen offen
auf dem Rücksitz ihres Fluchtfahrzeug liegen. Dieses wird von der Polizei
sichergestellt. Als das Gaunerduo, im Glauben, ihr Auto währe nur wegen
Falschparkens umgestellt worden, auf der Wache reklamiert, wird es auf der
Stelle festgenommen.
Die Zehn dümmsten Kriminellen aus »Nieten ohne Ende«
- Ein Septembermorgen 1981: Zwei Männer überfallen eine Tankstelle in Vancouver,
fesseln den Tankwart in der Toilette, und flüchten mit hundert Dollar, verfahren
sich und fragen bei einer Tankstelle nach dem Weg - Der gleichen, die sie zuvor
überfallen hatten. Der inzwischen befreite Tankwart läßt sie von der Polizei
verhaften.
- Ein anderer Räuber überfällt mit den Worten »Her mit der Kasse oder ich
schieße« eine Lebensmittelladen im englischen Wandsworth. ALs der Ladeninhaber
ihn höflich fragt, wo er denn seine Revolver habe, verläßt der Räuber
fluchtartig den Laden - den Revolver hatte er vergessen.
- Ein weiterer Ladenräuber aus West Croydon schreibt auf einen Zettel »Ich habe
einen Revolver in der Tasche und knalle sie ab, oder sie rücken sofort das Geld
heraus« und schiebt diesen der Kassiererin entgegen. Aus Angst, es handle sich
um etwas obzönes, weigert sich die Kassiererin, den Zettel anzusehen. Daraufhin
wechselt der Räuber den Laden, aber der Besitzer kann kein Englisch. Im dritten
und letzten Laden schlieslich sagt der Bestizer, er müsse erst seine Brille
holen, und ruft derweil die Polizei.
- Im dänischen Munkebo sprengen drei Einbrecher den Safe einer Bank. Dabei
stürzt das Bankgebäude ein, der Safe bleibt heil.
- Ebenfalls in Dänemark flüchtet ein Bankräuber in ein Taxi und ruft dem Fahrer
seine Adresse zu. Das vermeintliche Taxi entpuppt sich als ein Streifenwagen...
- Im amerikanischen Bel Air bricht ein Dieb in eine Millionärsvilla ein; er
findet sich in den zahlreichen Räumen des Gebäues nicht zurecht, gerät in Panik,
landet im Schlafzimmer des anwesenden Besitzer, und bittet diesen ihn doch
irgendwo heruaszulassen. Aber da hatte er schon längst die Polizei gerufen...
- Zwei Engländer stehlen in Stoke-on-Trent einen Wassertank. Dieser ist halb
voll, und zieht eine Wasserspur direkt zum Haus der Diebe...
- Ein Bankräuber in Malta flüchtete mitsamt Beute in einen Bus. Jedoch hat der
Bus Verspätung, und ein zufällig vorbeikommender Streifenpolizist, dem die aus
den Manteltaschen des Räubers ragenden Geldscheine auffallen, nimmt den Räuber
fest.
- Ein Ausbrecher aus dem Gefängnis der amerikanischen Hafenstadt Madonna del
Freddo klopft nach geglückter Flucht nachts an einer einsamen Hütte. Es öffnet
der gleiche Polizist, der den Ausbrecher verhaftet hatte.
- Ein anderer Ausbrecher versteckt sich im englischen Northeye-Gefängnis
in einem Lieferwagen voll Gemüse. Als der Lieferwagen nach einer längeren Fahrt
anhält und der Ausbrecher sich aus dem Fahrzeug schleicht, mußte er fetstellen,
daß er sich nunmehr in der Haftanstalt von Lewes befand.
Sechs peinliche Versprecher
- »This is a great day for France!« (Präsident Nixon 1974 beim Begräbnis von
Georges Pompidou.)
- »Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger.«Präsident Lübcke 1962 in
Liberia.)
- »Now would you join me in a toast to President Figueredo and all the People of
Bolivia!« (Präsident Reagan 1982 in Brasilien.)
- »Die Warschauer Führung ist ein Haufen gottverlassener Landstreicher.« (Ronald
Reagan in einer Rede über Polen 1982.)
- »We begin bombing of Russia in five Minute.« (Präsident Reagan bei einer
Mikrophonprobe für eine Rundfunkrede 1984.)
- »Who are these guys?« (Vizepräsident Al Gore vor den Statuen der amerikanischen
Präsidenten Jefferson und Washington.)
Vier Pannen beim Sport
- Bei einem Sportfest in England trifft ein Hammerwerfer sein eigenes am Rand
des Platzes geparktes Auto. Von dort fliegt der Hammer weiter durch ein Fenster
und schlägt den gerade mit seiner Frau telefonierenden Präsidenten des
Sportvereins k.o. (Der gleiche Werfer hatte bei anderen Wettkämpfen bereits eine
Tankstelle, einen Polizeiwagen und ein Toilettenhäuschen für Männer
getroffen.)
- Bei den olympischen Spielen in Rom 1960 fallen sämtliche Reiter der
tunesischen Fünfkampfmannschaft vom Pferd. Beim nachfolgenden Schwimmen
wäre einer der Tunesier beinahe ertrunken, beim nächsten Wettbewerb, dem
Schießen, wurde die Mannschaft des Platzes verwiesen, weil sie das Leben des
Schiedsrichters gefährde, und beim Fechten wurde festgestellt, daß sich immer
derselbe Kämpfer hinter der Fechtmaske verbarg - den anderen tunesischen
Fünfkämpfern war diese Sportart unbekannt.
- Bei den olypmischen Spielen 1932 in Los Angeles vergißt ein Rundenzähler, beim
3.000-Meter-Hindernis-Lauf die letzte Runde einzuläuten; die
Athleten laufen eine Runde zuviel, und der Sieger, der Finne Iso Hollo, verpaßt
seinen anvisierten Weltrekord.
- American Football, Minnesota Vikings gegen San Fransico 49ers: Der
Minnesota-Spieler Jim Marshall fängt den Ball, sprintet über das ganze Feld
und erzielt einen Touchdown - in der falschen Hälfte; in der Aufregung über den
unerwarteten Fang hatte er die Laufrichtung gewechselt.
Zehn mißglückte Schlagzeilen
- Irrer Betrieb in der neuen Nervenklinik (Bild).
- Polizei sucht Frau zum Abtasten (Bild).
- Gemeiner Hund vergiftet Haustiere (Der Neue Tag).
- Beim Sonnenbaden ertrunken (Frankfurter Rundschau).
- Mehrheit für schönes Wetter (ap).
- Vier Tote starben am Wochenende (Wimpfener Heimatblatt).
- Jeder fünfte Verkehrstote ging zu Fuß (Kieler Rundschau).
- Die Zukunft gehört dem Mittagsschlaf (Rheinischer Merkur).
- Unnötige Gerüchelawine um Paul Breitner (Kicker).
- Nonnen ohne Nachwuchs (Kölner Stadt-Anzeiger).
Zehn mißglückte Argumente mit Statistik
- Jede Dritte Ehe in Deutschland wird geschieden, in Großstädten sogar jede
Vierte (Wochenpost).
- 38% aller Studentinnen sind weiblich (Bild).
- Heute fallen in Westdeutschland jährlich gut 12 kg Margarine auf den Kopf der
Bevölkerung (Wochenpost).
- Statistisch erwiesen: Aus parkenden Autos, in denen keine Fotoapparate liegen,
werden auch keine Fotoapparate geklaut (Hessische Allgemeine).
- Die Kreishandwerkerschaft Uelzen ist mit dem Ausbildungsstand bei den Innungen
sehr zufrieden. Von den 363 Lehrlingen, die zu den Gesellenprüfungen angemeldet
wurden, bestanden 338 die Prüfung. Das sind mehr als 90 (Winsener Anzeiger).
- Die Zahl der Geburten nimmt deshalb ab, weil so wenig Kinder auf die Welt
kommen.
- Frauen leben im Durchschnitt länger - das gilt besonders für Witwen
(Handelsblatt).
- Die Lebenserwartung hat sich in der Bundesrepublik in den letzten zwanzig
Jahren kaum verändert (Frauen sterben dagegen weniger häufig), trotz ständig
steigender Gesundheitskosten (Die Zeit).
- Der höchste Anteil findet sich indes bei den Jüngeren und vor allem in den
älteren Altersgruppen (Hannoversche Nachrichten).
- Zehn von hundert Menschen haben Ahnung von Prozentrechnung. Das sind über 17%.
Elf nicht alltägliche Alltagspannen
- Ein Diplomat der britischen Botschaft in Wien besucht als Hamlet einen
Faschingsball. Bei der Heimfahrt klebt er, in dem Bemühen, das vereiste
Türschloß durch Beatmen auzutauen, durch die Kälte mit dem Mund am Auto kleben;
gut eine Stunde belustigt er als nächtlicher Hamlet die Passanten...
- Amerikanische Kosumentenschützer lassen zu Weihnachten Tausende von
Anstecknadeln mit dem Text »Den Kindern zuliebe: Kinderfreundliches Spielzeug«
produzieren. Sämtliche Nadeln müssen sofort aus dem Verkehr gezogen werden, sie
hatten scharfe Kanten, waren mit giftiger Bleifarbe bedruckt, und leicht von
Kleinkinder zu verschlucken.
- Ein 35jähriger Berliner sägt den Ast eines Baumes ab, auf dem er selber
sitzt. Er stürzt aus 5 Metern Höhe zur Erde und kommt schwerverletzt ins
Krankenhaus.
- »Ich wollte Fensterputzen. Damit ich von außen an das Fenster herankommen
konnte, legte ich ein Bügelbrett auf die Fensterbank. Mein Mann, der schwerer
als ich ist, setzte sich innen auf das Bügelbrett, und ich putzte auf dem Brett
stehend das Fenster von außen. Plötzlich klingelte es an der Haustür. Als mein
Mann unten öffnete, fand er mich vor dem Eingang liegend. Wir wissen bis heute
nicht, wer geklingelt hat.« (Aus einer Schadensmeldung an eine Versicherung)
- Die englische Gemeinde Solihull beauftragt aine Abrißfirma, einen Kuhstall
abzureißen. Am Morgen des vereinbarten Tages sehen Nachbarn einen Abrißbagger
anrollen, am Kuhstall vorbeirollen, und auf Monkspath Hall, einen
denkmalgeschützten Gutshof aus dem 18. Jahrhundert zuhalten. Nach einer Stunde
sind vom Denkmal nur noch Trümmer übrig...
- Der Bürgermeister von Leningrad feiert im Hermitage-Museum die Hochzeit
seiner Tochter. Als einer der Gäste seine Teetasse zu Boden fallen läßt, fassen
die anderen das als Zeichen auf und werfen zur Bekräftigung des Brautglücks auch
ihre Teetassen zu Boden - Tassen aus dem einmaligen Teeservie Katharinas der
Großen. (Der Bürgermeister war nicht mehr lange Bürgermeister)
- Ein Dr. John Fellows aus England will seine Tochter in New York besuchen.
Dort angekommen, findet er den Zettel mit ihrer Adresse nicht. Auch den Namen
seiner Tochter hatte er vergessen. Nach mehreren Stunden Nachdenkens auf dem
Flugplatz kehrt er unverrichteter Dinge nach England zurück.
- Das Iroqois Theater in Chicago eröffnet 1903 als erstes hundertprozentig
feuersicheres Theater der Welt. Einen Monat später verursacht eine Glühbirne
einen Kurzschluß, das Theater brennt bis auf die Grundmauern nieder.
- Frankfurter Buchmesse 1980: Ein holländischer Verleger reicht eiben
Taxifahrer einen Zettel mit der Adresse seines Hotels; dann schläft er - müde
von den vielen Besprechungen und Parties - ein, und findet sich fünf Stunden
später vor seinem Haus in Amsterdam. Er hatte dem Taxifahrer die eigene Adresse
gegeben...
- Ein Fahrgast des TGV verliert in der Toilette sein Portemonnaie, langt in
die Schüßel, um es herauszufischen, und bleibt stecken. In letzter Verzweiflung
zieht er die Notbremse und wird schließlich von der Feuerwehr, die ihn mitsamt
der Toilette auf den Bahnsteig hievt, mit Schneidbrennern befreit.
- Ein amerikanischer Waschmitelhersteller erlitt Mitte der 80er Jahre mit
einer teuren Werbekampagne in Saudi-Arabien einen großen Mißerfolg: Die Anzeigen
zeigten links die schmutzige, rechts die saubere Wäsche, und das Waschpulver
dazwischen. In arabischen Ländern liest man von rechts nach links...
Fünf mißglückte Selbstmorde
- 1979: Eine Mrs. Evita Adams stürzt sich vom 86. Stock des New York Empire
State Buildins, wird aber von einem plötzlichen Windstoß in ein offenes Fenster
des 85. Stocks gewirbelt, wo sie ohne größere Verletzung landet.
- 1885: Aus Liebeskummer springt die Engländerin Sarah Henley von der
berühmten, mehr als 70 Meter hohen Clifden-Brücke bei Bristol in die Tiefe.
Jedoch wirkt ihr Petticoat wie ein Fallschirm, sie segelt sanft nach unten,
landet weich im Schlamm, und stirbt erst mit 85 Jahren.
- 1992: Ein Mann will sich aus dem dritten Stock eines Hauses auf die Straße
stürzen; er nimmt Anlauf, bricht durch ein Fenster, und landet leicht verletzt
auf einem Auto, das unter dem Fenster parkt. In Rage versetzt rennt der Mann
wieder in den dritten Stock, und stürzt sich erneut aus dem Fenster; er landet
wieder auf dem Autodach - er hatte dasselbe Fenster genommen.
- 1992: Ein Chinese springt in die Fluten des Gelben Flußes; er verheddert
sich in einer Angelschnur und wird von deren Besitzer bewußtlos aus dem Fluß
gezogen.
- 1994: Ein Mann stürzt sich vom 10. Stockwerk eines Hauses in die Tiefe; beim
Passieren des 9. Stocks wird er von einer dort während eines Ehestreits
abgefeuerten Kugel getroffen und sofort getötet.
Zehn spektakuläre olympische Disqualifikationen
- 1. Fred Lorz
- St. Louis 1904: der Amerikaner Fred Lorz, Sieger im Marathonlauf, war zehn
Mailen mit dem Auto gefahren...
- 2. Dorando Pietri
- London 1908: Beim Marathonlauf bricht der Italiener Dorando Pietri, in
Führung liegend, kurz vor dem Ziel zusammen. Freundliche Helfer greifen ihm
unter die Arme - Disqualifikation.
- 3. Jim Thorpe
- Stockholm 1912: Der Indianer Jim Thorpe gewinnt den Fünf- und den Zehnkampf,
wird zehn Monate später disqualifiziert, weil er gegen Geld gestartet ist (1983
bekommt er seine Goldmedaillen zurück).
- 4. Schwedische Reiterequipe
- London 1948: Die schwedischen Dressurreiter werden wegen Teilnahme eines
Unteroffiziers disqualifiziert (nach der olympischen Regel durften damals in der
Dressurmannschaft nur Offiziere reiten).
- 5. Amerikanische 4x100-Meter-Staffel
- London 1948: Der amerikanischen Sprintstaffel wird dei Goldmedaille
verweigert, sie soll die Wechselmarke übertreten haben. Ein Amateurfilm belegt
aber den korrekten Wechsel, die Medaille wird gerettet.
- 6. Dong-Kih Choh
- Tokyo 1964: Der koreanische Boxer Dong-Kih Choh wird wegen Kopfschlages
disqualifiziert; sein nachfolgender 51 Minuten langer Sitzstreik in der
Ringmitte macht ihn weltberühmt.
- 7. H. G. Liljenwall
- Mexico City 1968: Der schwedische Fünfkämpfer Hans-Gunnar Liljenwall
wird beim Schießen disqualifiziert - er war besoffen!
- 8. Boris Ornischenko
- Montreal 1976: Der russische Fünfkämpfer wird mit einem Degen erwischt, der
bei Bedarf durch den Druck der Hand den Trefferkontakt auslößt.
- 9. Jürgen Hingsen
-
Der Mitfavorit auf das Olympiagold im Zehnkampf verschuldet
gleich bei der ersten Disziplin, den 100 Metern, vier Fehlstarts hintereinander
(in der Antike wurden Fehlstarter ausgepeitscht).
- 10. Ben Johnson
- Seoul 1988: Der 100-Meter-Olympiasieger wird drei Tage später des
Dopings überführt.
Zehn Aufreißertips aus der Bibel
- Warten bis der Bruder stirbt, dann dessen Frau heiraten (öfters).
- Eine Kriegesgefangene vergewaltigen: »Falls du zur Schlacht gegen deine
Feinde ausziehst und Jehova, dein Gott, sie in deine Hand gegeben hat und
du sie gefangen weggeführt hast, und du hast unter den Gefangenen eine Frau
gesehen, schön von Gestalt, und du bist ihr anhänglich geworden und hast sie
dir zur Frau genommen, dann sollst du sie mitten in dein Haus bringen.
Sie soll jetzt ihr Haupt scheren und ihre Nägel zurechtmachen und den
Überwurf ihrer Gefangenschaft von sich ablegen und in deinem Haus wohnen
und einen ganzen Mondmonat um ihren Vater und ihre Mutter weinen; und danach
solltest du Beziehungen mit ihr haben, und du sollst sie als deine Braut
in Besitz nehmen, und sie soll deine Frau werden.« (5. Mose 21:10-13)
- Eine Prostituierte heiraten: »Da war ein Beginn des durch Hosea [ergangenen]
Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosea: "Geh, nimm dir eine Frau
der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land
ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen."« (Hosea 1:2)
- Zu den Haustieren des Vaters freundlich sein: »Der Priester von Midian nun
hatte sieben Töchter, und wie üblich kamen sie und schöpften Wasser und
füllten die Tränkrinnen, um ihres Vaters Kleinviehherde zu tränken. Und wie
üblich kamen die Hirten und trieben sie weg. Da stand Moses auf und leistete
den Frauen Hilfe und tränkte ihre Kleinviehherde.« (2. Mose 2:16+17) Zum Dank
wird Moses nach Hause eingeladen, und darf sich eine der Töchter zur Frau
nehmen.
- Grundstück mit der Frau erwerben: »Da sagte Boas: "An dem Tag, an dem du
das Feld aus Noomis Hand kaufst, sollst du es auch von Ruth, der Moabiterin,
der Frau des Verstorbenen, kaufen, um den Namen des Verstorbenen auf seinem
Erbe erstehen zu lassen."« (Ruth 4:5)
- Eine Party überfallen: »Schließlich sprachen sie: "Siehe! Von Jahr zu Jahr
findet ein Fest Jehovas in Silo statt, das nördlich von Bethel ist, östlich
von der Landstraße, die von Bethel nach Sichem hinaufgeht, und südlich von
Lebona." So geboten sie den Söhnen Benjamins, indem [sie] sagten: "Geht, und
ihr sollt euch in den Weingärten auf die Lauer legen. Und ihr sollt sehen,
und wenn nun die Töchter von Silo herauskommen, um im Reigen zu tanzen, so
sollt ihr aus den Weingärten hervorkommen und euch mit Gewalt ein jeder aus
den Töchtern von Silo seine Frau wegtragen; und ihr sollt in das Land Benjamin
ziehen.« (Richter 21: 19-21)
- Den Brautvater durch niedermetzeln seiner Feinde überzeugen: »So stand
David auf, und er und seine Männer gingen hin und schlugen unter den Philistern
zweihundert Mann nieder, und David brachte dann ihre Vorhäute und gab sie dem
König vollzählig, um sich mit dem König zu verschwägern. Darauf gab Saul ihm
seine Tochter Michal zur Frau.« (1. Samuel 18:27)
- König werden, einen Schönheitswettbewerb veranstalten, das schönste Mädchen
mit nach Hause nehmen: »Dann sprachen die Bediensteten des Königs, seine
Diener: "Man suche für den König junge Frauen, Jungfrauen, schön von Aussehen,
und der König bestimme Beauftragte in allen Gerichtsbezirken seines Reiches,
und sie sollen alle jungen Frauen zusammenbringen, Jungfrauen, schön von Aussehen,
nach Susa, der Burg, ins Frauenhaus, in die Obhut Hegais, des Eunuchen des Königs,
des Hüters der Frauen; und man gebe [ihnen] ihre Massagen. Und die junge Frau,
die in den Augen des Königs wohlgefällig erscheint, werde Königin an Waschtis
Statt." Und die Sache war wohlgefällig in den Augen des Königs, und er ging daran,
so zu tun.« (Esther 2: 3-4)
- Papa mal machen lassen: »Dann ging Simson nach Timna hinab und sah in Timna
eine Frau von den Töchtern der Philister. Da ging er hinauf und teilte [es]
seinem Vater und seiner Mutter mit und sprach: "Da ist eine Frau von den
Töchtern der Philister, die ich in Timna gesehen habe, und nun, nehmt sie
mir zur Frau."« (Richter 14:1-2)
- Keine Skrupel kennen: »Und es geschah um die Zeit des Abends, daß sich David
dann von seinem Bett erhob und auf dem Flachdach des Königshauses umherging;
und vom Flachdach aus erblickte er eine sich badende Frau, und die Frau war
von sehr gutem Aussehen. Dann sandte David hin und erkundigte sich nach der
Frau, und man sagte: "Ist das nicht Bathseba, die Tochter Eliams, die Frau
Urias, des Hethiters?" Danach sandte David Boten, um sie sich zu nehmen.
Dann kam sie zu ihm herein, und er lag bei ihr, als sie daran war, sich von
ihrer Unreinheit zu heiligen.« (2. Samuel 11:2-4a)
Anmerkung: Die Texte aus dem Buch (Einheitsübersetzung) wurden durch
Verse aus der "Neuen Welt-übersetzung der heiligen Schrift" ersetzt. Dabei half
mir das Programm "Bibelforscher".
Vier weniger geglückte Reiseabenteuer
- Ein kanadischer Pazifist will aus Angst vor Krieg sein Heimatland gegen
einen friedlichen Flecken Erde tauschen - im März 1882, fünf Tage vor der
Invasion der Argentinier, übersiedelt er auf die Falklandinseln.
- »Und für Touristen, die mal möglichst weit weg vom Alltag sein wollen,
empfehlen wir eine Safari in Vietnam« (das amerikanische Nachrichtenmagazin
Newsweek anfang der 60er Jahre).
- Ein Ehepar bucht eine Karibik-Kreuzfahrt, bekommt aber statt der erwarteten
lateinamerikanischen Musik des Abends fast nur Schweizer Volksmusik zu hören
(500 der 600 Passagiere gehörten dem Schweizer Verein der Volksmusikfreunde an).
Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte den Reiseveranstalter zu 30%
Schadensersatz, da Schweizer Volksmusik nicht zu den Risiken gehöre, die ein
Urlauber hinzunehmen habe.
- Besucher des »West County Hotels« im Norden Englands sahen sich 1993 mit der
folgenden Notiz vor der Toilettentür konfrontiert: »Due to alterations these
toilets will be closed tomorrow. Please do as much as you can today.«
Die Zehn unwahrscheinlichsten Zufälle
Mit einem Zufall ist hier ein Ereignis gemeint, daß, bevor es eingetreten ist,
sehr unwahrscheinlich ist. Davon gibt es Millionen und Milliarden; die folgende
Liste faßt also also nicht die zehn unwahrscheinlichsten, sondern die zehn
ausgefallensten Zufälle zusammen.
- Die 5 Kinder Catherine, Carol, Charles, Claudia und Cecilia von Ralph und
Carolyn Cummins aus Clintwood in Virginia erblickten in mehrjährigen Abständen
zwischen 1952 und 1966 das Licht der Welt, alle am 20. Februar.
- Zwei nicht verwandte Soldaten werden im ersten Weltkrieg in das gleiche
Lazarett gebracht. Sie sind beide 19 Jahre alt, haben beide eine
Lungenentzündung, kommen beide aus Schlesien, dienen beide als freiwillige in
einer Transportkompanie und heißen beide Franz Richter.
- Am 5 Dezember 1664 sinkt ein Atlantiksegler vor der walisischen Küste. Es sind
81 Menschen an Bord, einer davon, mit Namen Hugh Williams, überlebt. An einem
anderen 5. Dezember, 120 Jahre später versinkt ein anderes Schiff mit 60
Passagieren, der einzige überlebende heißt Hugh Williams. Und als am 5 Dezember
1860 ein weiteres Schiff mit 25 Passagieren sinkt, heißt der einzig überlebende
Hugh Williams.
- Eine Mutter aus dem Schwarzwald fotografiert ihren vierjährigen Sohn, bringt
den Film nach Straßburg zum Entwickeln, kann ihn aber wegen des ersten
Weltkriegs nicht abholen. Zwei Jahre später kauft sie in Frankfurt einen neuen
Film, um ihre inzwischen geborene Tochter aufzunehmen. Jedoch erweist sich der
Film als doppelt belichtet, die erste Aufnahme zeigt ihren zwei Jahre zuvor
fotografierten Sohn.
- Ein Monsieur Deschamps erhält als Knabe von einem Monsieur de Fontgibu einen
Plumpudding geschenkt. Zehn Jahre später sieht Deschamps einen Plumpudding in
einem Pariser Restaurant; er will ein Stück davon bestellen, aber der
Plumpudding ist bereits bestellt, und zwar von Monsieur de Fontgibu. Viele Jahre
später wird Deschamps zu einem Plumpudding geladen, wobei er bemerkt, jetzt
fehle nur noch de Fontgibu. Darauf öffnet sich die Tür, und ein uralter
desorientierter Greis tritt ein: Monsieur de Fontgibu. Er hatte sich in der
Adresse geirrt, und war rein zufällig in dieses Haus geraten.
- Ein Mann mit Namen George D. Bryson mietet sich unangemeldet in einem Hotel in
Louisville, Kentucky, ein, findet aber in seinem Zimmer einen Brief adressiert
an George D. Bryson, Zimmer 307. Jedoch war der Brief gar nicht an ihn gerichtet
- der eigentliche Adressat des Briefes, ein George D. Bryson aus Montreal, der
vorher dieses Zimmer hatte, war soeben abgefahren.
- Ein amerikanischer Soldat, aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrt, findet am
Strand von Brooklyn eine angeschwemmte Waschbürste - seine eigene, die mehrere
Jahre zuvor mit einem Truppentransporter und zahlreichen Kameraden des Soldaten
nach einem deutschen Angriff dor der französischen Atlantikküste untergegangen
war.
- »Abertausende amerikanischer Kinder schreiben in diesen Monaten
unbekannterweise Briefe an die im Persischen Golf eingesetzen US-Soldaten, um
ihnen zu zeigen, daß man sie in der Heimat nicht vergessen hat«, konnte man
während des Golfkrieges in der Hannoverschen allgemeinen Zeitung lesen. »Die
Anschrift lautet üblicherweise `An irgendeinen Soldaten`. Einen solchen Brief
erhielt in Saudi-Arabien der 27-jährige Sergeant Rory Lomas aus Georgia. Wie es
der Zufall wollte: Der Brief an irgendeinen Soldaten stammte von Lomas`
zehnjäriger Tochter Cetericka.«
- Eine aus Tschechien nach Deutschland übersiedelte Frau mit Vornamen Janina,
Mutter zweier Kinder, telefoniert mit ihrer Freundin Eva in Prag, Mutter dreier
Kinder, zum zweiten Mal verheiratet. Sie hatte sich verwählt, aber die Dame am
anderen Ende der Leitung heißt tatsächlich Eva, hat drei Kinder, ist zum zweiten
Mal verheiratet, und eine ihrer Freundinnen namens Janina ist kürzlich nach
Deutschland ausgewandert.
- Carl Zuckmayer findet eine handgemalte Wandtapete, die ihm im östereichischen
Exil im Gasthof des Carl Mayr bei Salzburg zum ersten Mal begegnet war, nach
langen Jahren in einer amerikanischen Intellektuellenvilla wieder: »Viele Jahre
nach meiner Flucht aus dem besetzten östereich«, schreibt er in Als
wärs ein Stück von mir, »wurde ich drüben in Amerika einmal von
Freunden aus meiner Vermonter Farm weggeholt, um einen amerikanischen
Schriftsteller kennenzulernen, der sich einige kleine Autostunden weit in der
Ortschaft des alten, kolonialen Neuenglands angesiedelt hatte.« Nach einer
ausgiebigen Hausbesichtigung und nach langem Drängen Zuckmayers schließt dieser
ein unbeheiztes und deshalb nicht bewohntes letztes Gartenzimmer auf, worin fein
säuberlich an der Wand verklebt die Originaltapete aus Salzburg hängt, »als
hätte Carl Mayr soeben den letzten Farbtupfen aufgesetzt«.
Zwölf außergewönliche Todesfälle
- 1. Oma sieht Nackten und fällt tot um
- »Kommen Sie sofort ...«, konnte der Polizist noch sagen, »dann brach sie
zusammen, Herzversagen, Tod.«
- 2. Winzer erstickt in Weinbottich
- »Beim Zerstapfen der Trauben ist ein Winzer in Empurany im südfranzösischen
Departement Ardeche am Wochenende in einem Weinbottich erstickt ... Der Winzer
war ... vermutlich dem CO² zum Opfer gefallen, das bei der Gährung der Trauben
entsteht.«
- 3. Iltis erschießt Kreisrat
- »Einen Rehbock wollte der Hobby-Jäger schießen, als er nachts um drei im
Saebker Wald auf den Hochsitz kletterte. Aber es nähert sich nur ein Iltis, der
Jäger feuert eine Ladung Schrot, der Iltis bleibt liegen. Um zu sehen, ob das
Tier noch lebt, tippt der Jäger den Iltis mit dem Kolben seiner Doppelflinte
an...«
- 4. Todessturz vom Balkon
- »Ein Bremer Schiffsoffizier gab eine Party...in der Wohnung darüber ärgerte
sich der Hausmeister über den Lärm so sehr, daß er sich über den Balkon beugte,
und eine Tomate an die Fenster des Ruhestörer warf.« Dabei verliert er das
Gleichgewicht, und fällt auf die Straße.
- 5. Playboy beim Fensterln abgestürzt
- »Beim Fensterln in einer Pension mit hübschen Urlauberinnen ist ein
26jähriger Bayer von der Leiter gefallen ... Der junge Mann galt als der Playboy
von Oberammergau.«
- 6. Vom Grabstein erschlagen
- Ein junger Mann aus Glasgow will einen Weg abkürzen - über einen Friedhof
unter einem bogenförmigen Grabstein hindurch; der Stein stürzt um.
- 7. Zechpreller an Schweinshaxe erstickt
- »An dem Tag, den er nicht überlebte, hatte der 37jährige Horst H. besonders
großen Appetit. Der arbeitslose Verlagsangestellte aß ... eine legierte
Tagessuppe, eine Poriotn Matjesfilet als Vorspeise, eine Portion
Schweineschulter mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, einen großen Eisbecher mit
Früchten und Sahne, drei Stück Sahnetorte ...« Das zusammen mit sieben Glas
Bier, dann verschwand er durch den Notausgang. Abends in einem anderen Lokal »aß
er ein großes Schinkenbrot, dann eine krusprige Schweinshaxe ...«. Er
verschluckt sich und erstickt.
- 8. Blitz erschlägt Wurstkönig
- »Kurz unter dem Gipfel lächelte der Wurstmillionär Hans März (45) erschöpft,
aber zufrieden ins Tal hinunter ... Plötzlich schoß ein Blitz aus den Wolken. Er
schlug direkt auf den Filzhut des stämmigen Fabrikanten und tötete ihn auf der
Stelle.«
- 9. Rock-Fan an Kopfverrenkungen gestorben
- »Wieder hat sich ein RockFan vor Begeisterung totgeschüttelt ... Der Schüler
Chrostopher Tyrer (15) schüttelte seinen Kopf wie ein Irrer zur superlauten
Musik - bis er zusammenbrach. Gehirnblutung!«
- 10. Fallschirmspringer prallen in der Luft zusammen
- Bei einem Schauspringen in Florida prallen zwei Springer beim Fallen
aufeinander, einer wird ohnmächtig, kann die Reißleine nicht ziehen, und stürzt
zwei Kilometer in die Tiefe...
- 11. Im Wohnzimmer von Auto überfahren
- »Beim Fernsehen im Wohnzimmer ist der Amerikaner William Skeen (42) in
Dayton (Ohio) am heiligen Abend von einem Auto getötet worden: Der Mann saß
gerade auf seinem Sofa, als eine Autofahrerin die Gewalt über ihren Wagen
verlor, und eine Hauswand durchbrach.«
- 12. Mit Handy gegen Baum gelaufen
- »Weil ihm beim telefonieren ein Baum im Weg stand, starb der 36jährige
Koreaner Kimm Il Song an den Folgen eines ungewöhnlichen Unfalls.« Herr Song
war, sein Handy haltend, gegen einen Baum gelaufen; er ist kurz darauf in einem
Krankenhaus gestorben.
Vier außergewöhnliche Selbstmorde
- Ein Arbeiter aus Trstnik sägt sich mit einer Kreissäge selbst den Kopf ab.
- Eine junge Frau aus Melbourne erschießt sich in einem Leichenschauhaus.
»Mein Tod soll nicht allzuviele Schwierigkeiten machen«, steht in ihrem
Abschiedsbrief...
- Ein arbeitsloser Kranführer aus Hamburg sprengt sein Haus in die Luft, läuft
in ein nahes Gartenhäuschen, trinkt eine Flasche Pflanzengift, legt sich eine
Drahtschlinge um den Hals, und als sich diese zuzieht, schießt er sich noch eine
Kugel in den Kopf. (Coool :-))
- Nach zehn erfolglosen Selbstmordversuchen sprengt sich der östereicher Anton
Kohlberger auf einer Polizeiwache in Lynz mit Dynamit in die Luft.
Sieben tödliche Sportunfälle
- Ein 54jähriger Angler sitzt seit Stunden am Ufer. Vom Herbststurm aufgeweicht
bricht plötzlich die Böschung weg, der Mann rutscht ab und ertrinkt.
- Mit viel Schwung wirft ein Sportfischer seine Angelsehne aus. Diese wickelt
sich um eine Hochspannungsleitung - Stromschlag, exitus.
- Während eines Fußballspiels in Oldenburg gerät einem 22jährigen Spieler ein
Kaugummi in die Luftröhre - er erstickt.
- Ein Schiedsrichter wird von einem umfallenden Tor erschlagen.
- Ein 48jähriger Oberstudienrat legt sein Gewehr auf einem Schießstand ab. Eine
Windböe bläßt die Pappscheibe gegen die Waffe, darauf lößt sich ein Schuß,
durchslägt den Hals des Schützen.
- Ein 26jähriger Fußballspieler springt hoch, um einen Flankenball ins Tor zu
köpfen, kollidiert mit dem gegnerischen Torwart, bricht sich den obersten
Halswirbel, und durchtrennt seine Arterie.
- Ein Hobbytaucher mißachtet die Gebrauchsanweisung sür seine Sauerstofflasche.
Er läßt sich in eine Tiefe absinken, wo wegen der niedrigen Temperaturen das
Kondenswasser im Lungenautomaten gefriert, der Taucher erstickt.
Ich hoffe, ihr konntet auch ab und zu mal lachen, und sage tschüß...

Markus Castro
PS: Wehe mir kommt jetzt irgendwer mit diesem "Hausfrauen" Mist!