|
|
|
|
|
|
|
Amiga Forever - Keine Ursache! Grosse Wirkung?Mit Freuden stellte ich in letzter Zeit einen Eingang in meiner Email fest: die italienische Softwareschmiede Cloanto ermöglichte es den Neugierigen und gleichzeitig Aktiven unter den immer noch am Amiga Interessierten, an ihrem neuesten Update des AmigaForever-Packages zu schnuppern. Natürlich nicht ohne den Hintergedanken einer gewissen Werbewirksamkeit. Da ich keiner von den Undankbaren bin, machte ich mir die Mühe und sah mir deren Elaborat aus der Nähe an. Glücklicherweise steht mir anderweitig eine einigermaßen vernünftige Anbindung ans Internet zur Verfügung (danke liebe Most & Terrorcom), ansonsten ich ob der File-Größe dankend abgelehnt hätte: ca. 6.5 MB. Nach eingehendem Studium des Beipacktextes (readme) wurde mir klar, daß es sich hiebei um nichts anderes handelt, als um einen Installer für den Amiga-Emulator UAE für die Dose... Hallo! Cloanto! Es gibt auch eine ganze Menge alter Amiga-User, die ihr Unwesen am Mac treiben. (hint!) Ich bin mir sicher, daß sich da auch eine Lösung finden läßt. Dennoch ließ ich mich nicht abschrecken und startete auf einem G3-Mac einen PC-emulator (virtual-PC von connectix, wenn ich nicht schon gans verblödet bin). Ein paar Maus-clicks, denk ich mir, und schon hab ich auf einer Emulation eine Emulation laufen; obgleich ich sowieso den UAE auch am G3-Mac installiert habe (zum pixeln! Photoshop ist diesbezüglich Ramsch). Ja, denkste - das Einzige, was ich zu sehen bekam, war der Progress-Bar beim Entpacken. Das install-shield-Dingsda, oder wie es auch immer heißen möge, versagte vollends. Eigentlich kam es gar nicht soweit, denn die Prozedur erreichte schon 100% Prozessorauslastung bei der gefürchteten 99% Grenze (Anm.: die 99% Grenze: bei einem Vorgang, welcher Art auch immer, der ein wenig mehr von Weendows als nur "unzip" oder "copy from to" verlangt, schleicht sich der Progress-Bar frohen Mutes an die 99%, um dort eine newtonsche Annäherung an 100% zu beginnen; die Geschwindigkeit kann mitunter der Annäherung an Null gleichkommen...). Der langen Rede kurzer Sinn - Antithese zu "everything goes": nix geht. Allerdings konnte ich es mir nicht verkneifen, das Ganze nochmal auf einem "normalen" PC zu installieren; und dazu kann ich jetzt garnichts sagen, weil es einfach funktionierte. Nur was dann die Geschwindigkeit der Emulation betrifft... Also Leute, wenn man mit einen 100er P. mit Ach und Weh die Geschwindigkeit eines A2000 erreicht...das Thema wurde sicher schon reichlich besprochen. In der Relation verhält sich der Shapeshifter (mittlerweilen Freeware - großes Geheimnis - großes Lob) auf einem 060er wie ein 7500er PPC-Mac. Doch zurück zum Inhalt des Packages, das für ein Starterpaket im sentimentalen Sinn sicher ganz OK ist; was hätt' ich mich seinerzeit gefreut, so schöne Spielsachen auf meinem alten 2000er zu haben: PPaint & PWrite - 2 solide Produkte, keine Frage. Nur werden sie den heutigen Ansprüchen sicher nicht mehr gerecht. Was die Möglichkeiten der TCP-Anbindung angeht, kann ich nicht viel sagen, da die Dose nicht am Netz hängt (ich werd doch dem Gates nicht meine Geheimnisse verraten...). Nichts destotrotz find ich die Idee garnicht übel, der breiten Masse eine Möglichkeit zu geben, sich das eine oder andere alte Spiel oder Demo reinzuziehen. Gibt es ja immerhin mittlerweilen schon junge Leute, die ein Schmunzeln aufziehen, wenn man ihnen erzählt, daß es dereinst Rechner gab, die nur mit Disketten liefen - so ganz ohne Festplatte! und trotzdem viel Spaß machten (und viel weniger Kopfweh). |
||
|
Thomas Kutschera ........... |
||
|
|
|