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Paloma - Zuschauen ist nur der halbe SpaßDie Paloma als VideoIn-Modul für die PicassoIV ist in erster Linie wohl einmal zum Fernsehen da. Der Unterstüzung durch eine immense Anzahl an dafür geeigneten Programmen kann sie sich aber nicht erfreuen. So aber kann man sich die, die bisher ins Auge stechen, mal in Ruhe ansehen. Allen gemein sind natürlich die Fähigkeiten der Picture-In-Picture-Funktion der PicassoIV, wie eben das hardwaremäßige Auf- und Abskalieren des Bildes, ohne den Prozessor zu belasten oder die Unabhängigkeit der Farbtiefe im PIP-Fenster zum Rest des Screens, auf dem es gerade offen ist. Somit ist es ein leichtes, auf einer 8-Farben-Workbench in Truecolor fernzusehen. Auch die Anzeige- bzw. Abspielgeschwindikeit wird nicht beeinträchtigt. Das PIP läßt sich dadurch auch als skalierbarer Bildbetrachter benutzen (für alle, die des Multiview überdrüssig sind: Aminet:gfx/show/PiPView.lha) Vom PIP-Fenser selber können natürlcih keine ScreenShots gezeigt werden, da das entsprechende Fenster für die Workbench, bzw. die Amiga-Seite nur leer ist. Erst die Hardware der PicassoIV legt darüber die SIgnale, die aus der Paloma kommen. PalomaTVDas Original sozusagen, wird es doch bei der Paloma gleich mitgeliefert und ist mittlerweile in der Version 1.21 direkt vom FTP-Server von Villagetronic zu haben. Wie der Name andeutet, kann damit direkt auf der Workbench oder in einem eigenen Screen der Tuner der Paloma genutzt werden und der Amiga zum Fernseher mutieren. Natürlich sind auch der SVHS, bzw. FBAS-Eingang ansprechbar. Die Konfiguration ist simpel, es muß nur einmal der Sendersuchlauf gestartet werden, der dann für ca. 5 Minuten den ganzen Empfangsbereich durchsucht und die gefundenen Sender einstellt. Für diese können Namen vergeben werden, die auch kurzzeitig oder immer rechts unten im Bild eingeblendet werden können. Über Tooltypes können eine ganze Menge an Parametern eingestellt werden, unter anderem auch PubScreen, wodurch man auf jedem öffentlichen Screen sehr einfach zu einem Fernseher kommen kann, bei dem mittels des Fernbedienungsfensters auch noch ganz einfach die Lautstärke gestellt und
die Bildparameter wie Helligkeit, Kontrast und Farbe regelbar sind. Ähnlich wie bei der alten VLab-Software kann auf Tastendruck ein YUV- oder ein IFF-Bild abgespeichert werden. Leider ist aber die Speicherfunktion ziemlich langsam und das Format des YUV-Bildes paßt nicht mit dem der VLab-Software zusammen, womit auch deren DeInterlace-Funktion nicht angewendet werden kann. Es ist sowieso ein Manko, daß keines der vielen mir bekannten Bildbearbeitungsprogramme für den Amiga echtes DeInterlace kann. Alle nehmen nur ein Halbbild heraus und halbieren somit die Höhe. Auch ist bisher der Tuner nur im PAL-Modus zu verwenden, auch wenn er andere Formate wie NTSC könnte, denn das ist in PalomaTV harcodiert enthalten. Der ARexx-Port des Programms ist aber umfangreich und gut zu gebrauchen. Wem noch Wünsche offenbleiben: der wohlbekannte Autor, Olaf "olsen" Barthel, ist auf der Picasso Mailing Liste häufig zugegen und kümmert sich um die Anliegen seiner User. PalomAVIPalomAVI (aktuell in der Version 0.4) dagegen ist eigentlich nicht zum Fernsehen da. Mit der gleichen Konfigurationsdatei, die PalomaTV erstellt hat, können aber genauso die Sender im PIP eingestellt und angeschaut werden. Das ist relativ unspektakulär, da die Funktionalität, die PalomaTV bietet, hier so nicht integriert ist, was aber auch nicht der Sinn des Programmes ist. Denn die Fähigkeiten entfaltet es erst beim Druck auf die Space-Taste, doch dazu mehr im Artikel zu den Grabbern für die Paloma. Konfigurieren läßt sich PalomAVI nur über seine ToolTypes, es muß also jedesmal neu gestartet werden. Da es aber eine erste Release ist, kann und wird (nach Aussagen des Autors László Török - siehe dazu auch das Interview in dieser Augsabe) noch einiges ändern. Da PalomAVI aber nicht primär für komfortables Fernsehen vorgesehen ist, ist das natürlich auch kein Kritikpunkt. PalomaFEPalomaFE, zu finden im Aminetgfx/board/PalomaFEv2.1.lha, stellt für sich den Anspruch, eine angemessene Oberfläche für PalomaTV bereitzustellen. Es ist also kein eigenständiges Programm, sondern hängt sich nur an die bereits vorhandene Funktionalität, die andere schon vohrer programmiert haben. Zwar besitzt es eine bunte Oberfläche, ob sie gefällt sei dahingestellt, bei Anklicken der Gagdets wird aber nicht etwa das Programm selber aktiv, sondern startet "nur" eines der vielen mitgelieferten Arexx-Programme. Das hat natürlcih den Vorteil, daß man PalomaFE wahrlich frei in seiner Tätigkeit programmieren kann, durch die externen Skripts kann alles mögliche passieren, wenn man auf ein Gadget klickt, allerdings wird dafür jedesmal auf die Platte zugegriffen, wenn man auf etwas klickt. Das kann bei geparkter Platte ganz schön nervend und stressend auch für die PLatte selber sein. Die Oberfläche besteht aus einem Hauptmenü, dessen Fontsensitivität nicht wirklich ausgearbeitet ist, dafür ist es bunt.
Praktisch hier die Voreinstellungen für "Optimize 1" und "Optimize 2", die eine voreingestellte Größe und bestimmte Kombination von Helligkeit, Kontrast und Frabe einstellen. Gleich darunter: "Widescreen", das die Proportionen des PIP-Fensters auf WideScreen verändert, die schwarzen Balken ober- und unterhalb des wirklich Bildes kann man damit aber natürlich nicht wegbekommen. Unter den Options wird zwar angeblich das Bild heller und dunkler, wenn man draufklickt, aber das funktiojiert nur einmal, es wird ein fester Helligkeitswert eingestellt.
Zuguterletzt ist noch auch der in der PicassoIV integrierte AudioSwitcher steuerbar.
Ob man nun allerdings mit dem eingebauten Lottozahlengenerator im About-Feld so seine Gewinne macht, ist erst abzusehen. Mit der Funktion des Frontends hat er jedenfalls nicht wikrlich viel zu tun...
Sollte einer mit diesen Zahlen Glück haben, so steht und ein Anteil ja doch wohl zu, nicht wahr? Richtig ärgerlich wird es dann, wenn die Installation ohne zu fragen einfach wild im System rumfuhrwerkt und das ControlFenster in die WBStartup einfügt, sodaß es bei jedem Start nervend auf die Workbench springt. PalomaDOCKIm Aminet gibt es noch eine weitere Sammlung von Rexx-Skripts zur Steuerung des PalomaTV, PalomaDOCK. Diese stellen sich inklusive Icons als zusätzliche fertige Prefs-Datei für den Toolmanager dar, die man nurmehr dazuhängen braucht, und schon hat man per Tastendruck eine mehr oder minder schöne Oberfläche, um PalomaTV direkt über seine ARexx-Schnittstelle steuern zu können.
Die Installation ist einfach, man braucht in den Prefs zum Toolmanager nur das entsprechende Prefs-File aus dem PlaomaDOCK-Archiv anklicken und zur restlichen Konfig dazuhängen, und schon funktioniert's. Die Funktionalität bleibt dahingestellt, da auch hier nur 1:1 der ARexx-Port von palomaTV genutzt wird und ich nichts bekomme, was ich nicht im Programm selber auch schon hätte. Wer natürlich ToolManager-verliebt ist, dem sei es gegönnt. Tja, viel is' net...Es bleibt leider weiterhin so, daß es für die Paloma nur ein Programm zum zum Fernsehen gibt: PalomaTV. Das Gute daran ist, daß es auch weiterentwickelt wird, das Schlechte daran, daß es immer noch nur PAL und keine anderen VideoModi unterstützt. Besonders PAL-60 und NTSC wären in diesem Zusammenhang und in gemeinsamer Verwendung mit dem PabloIV sehr empfehlenswert. |
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Oliver Gerler ...........
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