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Amiga Classix - Hallo ZielgruppeEpic wirft eine, auf den ersten Blick sehr vielversprechende CD auf den Markt. Das Design ist bunt, der Inhalt reichlich und der Preis niedrig. Die Aufzählung der Spiele liest sich wie das wo-is-who einer gut sortierten Sammlung, es besteht also kein Zweifel, diese Scheibe muß man haben. 400 Spiele, vom Ur-Elite über AlienBreed2 bis hin zu WormsDC, viele davon im Original, so stehts im Booklet, da kann man ja gar nicht nein sagen. Die freudige Erwartung, daß diese CD wochenlanges Spielvergnügen bietet, entschwindet aber leider auch gleich wieder. Im FullGames Ordner liegen gerade einmal 22, größtenteils unbekannte, Spiele. Bei genauerem Suchen taucht dann auch ein Ordner PCMENU auf. Darin defindet sich ein Fellow und ein UAE, sowie Kickroms und ein Verzeichnis namens ADFS. Dort gibts dann auch eine Workbench und weiters die Verzeichnisse FULLGAME, GAMEDEMO und MEGADEMO. In Fullgame liegen immerhin 49 adfs, viel davon unbekannte Namen. GAMEDEMO bietet da schon mehr: 206 adfs, nur vom Feinsten. Nur warum ausgerechnet ADF? Ein Vergleich mit alten Disks aus der eigenen Sammlung bestätigt den Verdacht, daß es sich bei den Demos auch um Coverdisks englischer Magazine handelt. Steckt man die CD allerdings in einen PC, merkt man sofort, daß wir Amigauser nicht die Hauptzielgruppe sind. Am PC kann man toll heruminstallieren, der Fellow wandert gleich in die Root, Startmenueinträge werden angelegt und man bekommt ein nettes Fenster, wo man gleich die adfs mit dem entsprechenden Emulator starten kann. Das ist zwar furchtbar komfortabel, schneckt aber elendiglich unter Windows. Fellow unter Dos macht das schon etwas besser. Man wird das Gefühl einfach nicht los, daß es sich hier um ein PC-Produkt handelt, das zufällig auch am Amiga funktioniert. Wer also nur noch einen PC hat, kann zugreifen. Um 350 Schillinge ist nicht allzuviel verhaut, und ein nettes Weihnachtsgeschenk ist die AmigaClassix CD noch immer. Reinrassige Amiga Benutzer werden darauf allerdings eher wenig erfreut reagieren.
Da der PC-User die eigentliche Zielgruppe ist, fällt hier die Bewertung etwas anders aus:
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Stephan Bischoff ........... |
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