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Auf der Computer 98-Messe in Köln gab Amiga den Partner für das zukünftige OS des sogenannten "NG-Amiga`s" bekannt. Es handelt sich um die Firma QNX Software Systems Ltd.. Ihr Echtzeitbetriebssystem RTOS (RealTime Operating System) wird als Kern des neuen OS dienen.
Natürlich sollen alle möglichen Standards unterstützt, alle möglichen Features geboten werden. Bei den Informationen handelt es sich bisher aber lediglich um Allgemeinplätze. Das neue OS ist nicht mehr kompatibel zu alten Amiga-OS-Versionen.
Auf der Messe gab Petro Tyschtschenko von Amiga Int. bekannt, daß nun das Okay des Konkursverwalters Hembach vorläge, um die Teile des amerik. Herstellers Quikpak zum Bau von neuen A4000T`s zu verwenden, was nun in Kürze auch geschehen würde.
Neben amigaOS ist mit AmigaFever ein weiterer Newcomer im Zeitschriftensektor auf der Computer 98 erhältlich gewesen. Wegen Vertriebsproblemen ist die "amigaOS" aber erst ab Januar im normalen Handel erhältlich, während die "AmigaFever" bereits im Dezember käuflich zu erwerben war.
DOpus Magellan II ist erschienen. Zahlreiche Erweiterungen und Verbesserungen soll der Workbench-Ersatz bieten - s. dazu unseren Test in dieser Ausgabe. Auf einer zusätzlich erhältlichen Plus-CD sind neben weiteren Anleitungen und Tutorials u.a. Windows- Desktop-Themes enthalten, die nach einer Konvertierung jetzt auch unter DOpus eingesetzt werden können.
CyberGraphX in der Version 4 bietet für einen Preis von 49,- DM (Update 29,- DM) neben der Funktionalität der vorherigen Versionen u.a. ein verbessertes Speicher-Management, ein erweitertes CGXMode-Programm, das nun z.B. auch VESA-Modi unterstützt, ein Commodity und direkte Unterstützung der V43-picture.datatypes.
Amiga Envoy V3 wurde als Netzwerksoftware speziell für den Amiga entwickelt. Neben hoher Leistungsfähigkeit soll vor allem die Benutzeroberfläche einfach benutz- und konfigurierbar sein. Wenn Einstellungen verändert wurden ist kein Neustart erforderlich. Im Preis von 69,- DM (Update 59,- DM) ist allerdings nur eine Nutzungslizenz für zwei verbundene Amigas enthalten, für mehr muß zusätzlich gezahlt werden. Voraussetzung OS2.04+, 1MB RAM und Netzwerkhardware die SANA-II entspricht.
Zum Preis von 39,- DM bietet Schatztruhe eine Linux5.1-CD feil. Dabei handelt es sich um die "unoffizielle RedHat 5.1-Version", die von Jes Sorensen portiert wurde. Englischkenntnisse sind zwingend erforderlich.
Das bekannte SuperView-Bildbearbeitungs-, Anzeige- und Grafikformat- Konvertierprogramm ist in seiner Version II als "Superview Productivity Suit" inklusive der PPC-Module und optimierter Datatypes für einen Preis von 59,- DM bei Schatztruhe erhältlich.
Das Speicherschutzsystem "Amiga Bodyguard" ist wegen technischer Probleme offiziell auf Eis gelegt. Der Autor Martin Bernd arbeitet aber weiter, um vielleicht doch noch zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen.
Das Aminet Set 7 bietet für 59,- DM fast 4 Gigabyte Software, davon sind über 400 MByte neuer als die Aminet 27. Als Vollversionen sind IBrowse 1.2 SE, XiPaint 4.0, KangFu SE und Picture Manager 4 SE enthalten.
http://www.schatztruhe.deCloanto bringt die Amiga Forever-Online Edition heraus. Somit können zu einem günstigeren Preis die wichtigsten Teile der Amiga Forever-CD, wie z.B. die OS-ROMs, aus dem Internet gezogen werden. Ab 1999 beträgt der Spezialpreis 19,99 US-Dollar.
Die Amiga Arena, eine Website, bietet spezielle Shareware-Programme zeitlich begrenzt zu Sonderpreisen an, die in ihr auch zu bestellen sind. GeoWorld, CyberShow, FIASCO und PrintManager sind nur einige der Angebote. Kaufinteressierte sollten hier öfter mal vorbeischauen.
Ende Januar 1999 soll ArtEffect 3.0 erscheinen.
Von FontMachine kann auf der H&P-Website ein Update auf die Version 3.20 heruntergeladen werden.
Mit Warp3D will H&P ein Treibersystem für 3D-Hardware ähnlich Picasso96 oder CyberGraphX schaffen (mit denen es jeweils funktioniert), das den Usern kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Es wird eine 68k und eine PPC-Implementation geben.
Die Firma SoftPartners hat von Softwood die Rechte an den Final- Produkten erworben, an denen die Weiterentwicklung eingestellt wurde. Sie beabsichtigen ein Office-Paket (Final Office 1.0) herauszubringen, das neben Final Writer 97, Final Copy, Final Calc und Final Data enthalten und bei Verkaufserfolg eine Weiterentwicklung ermöglichen soll.
XiPaint 3.2 ist auf der Homepage kostenlos erhältlich, da bald die neue Version 4.1 u.a. mit Datenbank- und Lasso-Grab-Funktionen erhältlich sein soll.
I.S.S. gibt AmiAtlas 5 heraus. Der Routenplaner und Städteführer, der mit Hotel- und Freizeitparkführer kombiniert ist, erscheint auf CD.
AmIRC 2.2 ist erschienen. Eine Menge neuer Features und Bugfixes sind in diese Version eingegangen.
Für das CDTV gibt es von der Amiga of Minnesota Interest Groups Alliance (A.M.I.G.A.) zwei selbstentwickelte PROMS, die, in Verbindung mit dem original 3.1-ROM-Chip (500/2000er Version), das CDTV zu einem normalen Amiga mit CD-ROM machen. Gebootet kann per CD oder Diskette vom Floppy- Laufwerk. Diese Lösung wurde exklusiv von Amiga Int. lizensiert.
Wer Interesse hat, bitte bei folgender eMail-Adresse melden: thedoctor@wavetech.net; oder per Post bei: A.M.I.G.A., c/o Ben Deemer, 14501 Sunfish Lake Blvd., Ramsey, MN., U.S.A. 55303-4578
Village Tronic hatten auf ihrer Website eine Umfrage gestartet, ob bei den Amiga-Usern Bedarf für eine Voodoo 3DFX-AddOn-Karte zur PicassoIV- Grafikkarte besteht. Nun haben sie bekanntgegeben, daß die Beteiligung gut war und mit 520 Vorbestellungen die Entscheidung dafür feststeht. Da nur eine begrentze Anzahl zum Preis von 299,- DM produziert werden, können weitere Vorbestellungen abgegeben werden.
eMail: amigasupport@village.deDie AteoBus-Extension-Boards sind nun erhältlich.
Dabei handelt es sich um:
Weitherhin wird weiterhin an einer Ethernet-Karte, einer Soundkarte, einem Pixel 64 Scandoubler- und TV-Modul gearbeitet.
A.C.T. produziert mit der PRELUDE1200 eine hochwertige Soundkarte, die zu ihrem Zorro-II-Schwesternmodell zu 95% hard- und zu 100% softwarekompatibel ist. Sie belegt den Uhren-Steckplatz und den Einschub unter dem Diskettenlaufwerk.
ESCENA will mit dem Projekt "Brainstormer" G3-PPC-Karten für den (Zorro-)Amiga entwickeln. Prototypen existieren bereits, Hardware- Partner wird DCE und Software-Partner Haage und Partner sein.
Erste Endversionen sollen ab dem Ende des ersten Quartals 99 erhältlich sein, zu einem anvisierten Preis von 748,- DM ohne Speicher und Prozessormodul.
Kato Development plant mit Twister 1200 eine neue serielle Schnittstellen- Karte für den Amiga 1200, der mit der Melody 1200 kombinierbar ist und 300 bis 460.800 Bps, sowie u.a. 2x32 Byte Puffer bietet.
Und noch eine Soundkarte für den 1200er Uhrenport ist angekündigt: Die Delfina 1200, basierend auf der bekannten Zorro-II-Karte Delfina Light, soll zu einem vorgesehenen Preis von 299 US-Dollar eine hochwertige Verarbeitung und einen 37 MHz-Motorolla DSP 56002 für Echtzeiteffekte bieten.
http://www.sci.fi/~petsoff/Vulcan, einer der verbliebenen größeren Amiga-Spiele-Produzenten, gab bekannt, die Amiga-Spieleentwicklung einzustellen, da sie sich finanziell nicht mehr trage. Eine Distribution von Spielen externer Entwickler wäre weiter denkbar.
Die CD-ROM-Spiele "Wasted Dreams" und "Explorer 2260" sollen trotzdem erscheinen.
Die (angeblich) erotische Wirtschaftssimulation "Wet" ist von New Generation Software zum Preis von 79,- DM erhältlich. Es läuft ab 020, 2 MB Chip- und 8 MB FastRAM, sowie 40 MB Festplattenspeicher, 8fach CD-ROM und OS 3.0.
clickBOOM! verzichtet auf die PPC-Umsetzung von Quake. Grund sollen die existierenden Umsetzungen im Aminet sein.
Titan Computer will "Siedler II" auf den Amiga umsetzen. Nach eigenen Angaben haben sie ein Lizenzabkommen mit Blue Byte abgeschlossen.
Nordic Global, Produzent u.a. von Miami, hat darüber informiert, das eine Liste mit über 700 gestohlenen Paßwörtern in der "Szene" und verschiedenen Orten, wie dem Usenet, gepostet wurde, mit denen es möglich ist, unter fremden Accounts sein Unwesen zu treiben. Neben PC-Usern sind auch viele Amiga-Benutzer betroffen.
Grund dafür ist, laut Nordic Global, kein Fehler in Miami, wie es böswillig von Crackergruppen verbreitet worden ist, sondern ein Trojanisches Pferd, das, als normale datatypes.library getarnt, die erforderlichen Angaben auf der Festplatte erspäht und über das Internet versendet hat. Selbst mit z.B. SnoopDos sind die Aktivitäten nicht erkennbar, da es am System "vorbeiprogrammiert" wurde.
Diese "datatypes.library" identifiziert sich, je nach Art und Weise des Überprüfens, als Version 45.4 oder 45.5 und hat eine Filegröße von 32.748 Bytes. Sie sollten sie löschen und eine der folgenden installieren:
Schalten Sie den Computer danach für eine halbe Minute aus und ändern Sie so schnell wie möglich das Paßwort bei Ihrem Provider.
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