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Quo vadis Amiga?

Neulich habe ich mir auf dem Fernsehsender WDR, eine Sendung über Computer angesehen. Ich glaube ihr wißt welche ich meine. Nun geärgert habe ich mich über die schlechte Berichterstattung. Und über das schlechte Abschneiden des Amigas. Aber sowas ist man als leidgeplagter Amiganer ja gewohnt. Was mich wirklich nachdenklich stimmte, war der Atari-Auftritt. Die haben etwas, was wir nicht haben. Ein Atari-Fan kann sich jederzeit einen fabrikneuen, superfrischen Rechner auf den Tisch stellen. Ein Atari-Fan kann jederzeit seinem besten Freund einen fabrikneuen, supefrischen, glänzenden Atari zu Weihnachten schenken. Ja, klar. Das kann ich mit einem 1200er auch machen. Aber was hat mein Kumpel denn davon? Wird er das Teil anschliessen und begeistert sein? Natürlich nicht. Ein "roher" 1200er ist erstmal nichts wert. Wenn ich denke, was es mich alles gekostet hat, um meinen Miggy soweit zu bringen auf wie er heute ist... Nein, von einem rohen 1200er ist keiner begeistert. Ein Atari-Fan hat keine Riesensoftware-Auswahl. Aber die wichtigsten Sachen gibt es. Und die sind gut. Und werden weiterentwickelt. Nicht das der Atari, oder besser der Milan, auf einmal etwas tolles ist. Aber die TOS-Szene funktioniert! Auf dem Amigasektor siehts da eher schlecht aus. Dauernd großspurige Ankündigungen von irgendwelchen tollen "boxen". Und nichts passiert. Wo soll das hinführen? Wie seht Ihr das? Schreibt mir mal Eure Meinung dazu!

Mail an das Amiga Times Forum: connectto.ck@t-online.de

ck

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