
Der Planet Valstyx war jahrelang ein sehr friedlicher Ort im Universum, da die 5 Kristalle, die für Sicherheit und Ruhe auf dem Planete sorgten - in guten Händen waren und keine Gefahr ausging. Als aber eines Tages, seltsame Roboter und Truppen von Lord Khenmir Valstyx überfielen. Der königliche Palast konnte nicht verteidigt werden, da der Angriff völlig überraschend kam und die Soldaten nicht vorbereitet waren. und so konnten sie auch nicht verhindern, daß Prinzessin Akiko mit samt den 5 Kristallen entführt wurde. Du bist Kiara McGuire und als Pilot der Gunbee F-99 ist es Deine Aufgabe die Prinzessin zu befreien und die 5 Kristalle zurückzuerobern.
Diese Geschichte wird in einem kleinen Intro erzählt, welches jedoch weder in Deutsch noch in Englisch ist, sondern in... ich glaube Peruanisch (da der Autor aus Peru kommt, liegt es nahe). Aufjedenfall konnte ich es nicht lesen, aber egal, das beiliegene Guide (übrigens Deutsch bzw. Englisch) gab Aufschluß über das Ziel und die Geschichte von "Gunbee F-99".
Das Intro ist grafisch ein echter Witz, es erinnert an tiefste ECS Zeiten und deshalb ist es in meinen Augen unverständlich, daß ein AGA Amiga mit 4 MB und HD benötigt wird. Der Sound nervt im Intro total, so daß man liber gleich auf die Animationen verzichtet und sich gleich dem Spiel witmet.
Im Optionsmenü können erstmal alle Einstellungen getätigt werden. Die Wahl besteht zwischen dem "Honey" und dem "Story" Modus, wobei man im "Honey"-Modus den Level einstellen kann. Dann kann man noch die Musik an- oder abstellen, wobei ich es vorgezogen habe, die Musik abzustellen, doch dazu später mehr. Ist alles so, wie man es sich wünscht, klickt man einfach auf Start und schon kann man das Bienenraumschiff nutzen, um sein Ziel zu erfüllen.
Die Grafik ist kein besonderer Augenschmauß, im Gegenteil, für AGA ist sie schlecht. Man fliegt über Häuser und Felder und kam es vor, als wenn ich nur über irgendwelche Farbflächen fliege, denn Details hat man kaum eingefügt. Im Grunde ist "Gunbee" ein einfaches Shot`em Up mit ein paar Effeckten, wie zum Beispiel einer Sani-Biene, bei der man sich regenerieren kann. Man muß soviel Punkte machen wie es nur geht und alles zerschießen. Die Musik und der SoundFX sind leider auch nicht motivierend, eher andersherum, man schaltet die Musik ab, da sie nach einiger Zeit anfängt zu nerven. Einzig und allein die "Game Over" Musik ist gut geraten und klingt melodisch - was für eine Ironie des Schicksales.
Man hat im gesamten Spiel 3 Standardwaffen, die Maschinenpistole, die Bombe(n) und einen Feuerball, der allerdings in der Anzahl begrenzt ist. Im Spiel sollte man eigentlich Dauerfeuer aktiviert haben, da man sonst einen wunden Finger bekommen könnte. Dadurch wird ja ununterbrochen auf alles geschossen, was einem in die Quere kommt. Die Wolken verbergen oftmals Glocken, die man unterschiedlich nutzen sollte, denn sie bewirken einiges, hier die Möglichkeiten:
| Goldene Glocke | - Punkte : | 500 Punkte |
| Blaue Glocke | - Speed Up : | Du wirst schneller. |
| Grüne Glocke | - Power Up : | Verstärkt die Schußkraft und gibt Dir eine neue Waffe. |
| Weiße Glocke | - Schild : | Schutzschild für ca. 20 Sekunden |
| Rote Glocke | - Firebeam : | Du bekommst einen Feuerball |
| Schwarze Glocke | - Schaden! : | Nicht einsammeln, Gunbee verliert seine Arme und kann keine Bomben mehr abwerfen! |
Fazit:
Obwohl sich der Autor sicherlich Mühe gegeben hat, ist "Gunbee"
kein Hit. Der nervende Sound und die einfach Grafik konnten
mich nicht begeistern. Für 49.90 DM kann man einfach mehr verlangen,
als Shareware Produkt ist "Gunbee" eventuell zu empfehlen, denn im Internet gibt es vergleichbare Spiele in besser
Qualität für weniger Geld. Und wer gibt schon gerne 40 oder 50
DM für ein Spiel aus, daß nur kurz fesselt und mit der Zeit
kaum Abwechslung bietet? Sicherlich niemand!
| Wertung: | ||
| Gameplay: | 72 % | |
| Grafik: | 76 % | |
| Sound: | 54 % | |
| Motivation: | 69 % | |
| Gesamt: | 68 % |
-mn-
Quelle:
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