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»Bei mir fing alles damit an das ich mir im Urlaub einmal den Test vom infinitiv Tower in der AMIGASpecial durchgelesen habe. Als dort von vielen weiterungsmöglichkeiten die Rede war dachte ich mir, wenn der AMIGA einmal dementsprechend ausgebaut wäre wurden doch bestimmt einmal ein paar PC (pfui) Usern die Augen rausfallen.
Also genau 2 Wochen später bei Micronik angerufen und den Tower bestellt. Dort sagte man mir es würde 3 - 5 Tage mit der Lieferung dauern. Also 4 Tage später klingelte der Postbote bei mir und gab mir gegen 549,50 DM mein Paket.
Nachdem ich meinen 12er auseinandergelegt habe und alle Kabel von der Hauptplatine abgezogen habe war es soweit, endlich konnte es mit dem Einbau beginnen. Also zuerst habe ich den Wechselrahmen für die Hauptplatine aus dem Tower genommen und die Platine festgeschraubt. Womit sich aber auch schon die ersten Probleme für mich ergaben. Da mein AMIGA noch von Commodores Zeiten war, und die Platinenhalterung anscheinend nur für Escomīs AMIGAīs vorgesehen war. Als erstes mußte ich feststellen das die Löcher für die Schrauben die die Hauptplatine halten nicht übereinstimmten, und dann kam noch hinzu das die "Öffnungen" für die Ports nicht passten. Also holte ich gleich eine Feile (ja ihr habt richtig gelesen) und habe die Öffnungen für die Ports an der Rückseite der Platinenhalterung ausgeschliffen. Und siehe da nun passten auch die Löcher für die Schrauben, die die Platine halten mußten.
Von nun an ging eigentlich alles recht schnell, nachdem die Platine festgeschraubt war wurde noch die Festplatte und das Diskettenlaufwerk eingebaut und alle Kabel angeschlossen. Nun konnten mich nur noch die Seitenverkleidungen des Towers vor dem drücken des Power Knopfes trennen. Also schnell noch die Seitenverkleidungen auf den Tower gesteckt und los gings. Doch was ist jetzt schon wieder ich hörte zwar die Festplatte knacken und das Netzteil rauschen, aber Bild war keines da. Also dachte ich mir nicht gleich die Panik bekommen und habe es noch einmal mit einem Tastaturreset probiert, und siehe da schon lief alles einwandfrei.
Fazit
Solange man kein Mensch ist der ungeduldig ist kommt man oder Frau mit dem invinitiv Tower gut zu recht. Auch das Towergehäuse an sich ist trotz alledem das es nur aus Plastik besteht sehr stabil.
Mein System
A1200 invinitiv Tower, Blizzard PPC 603e/160 Mhz mit 68lc040/25 Mhz, 64 MB Ram, 4.0 GB HD,internes HD Laufwerk 1.76 MB, Scandoubler intern, 15" S-VGA Monitor, 24*CD-Rom, Zip-Laufwerk, Arowana 56K-Modem.
Andreas Schaumlöffel«