|
|
Kaum zu glauben, aber es sieht ganz so aus, als sei AMIGA, Inc. nicht das einzige Unternehmen, das einen "AMIGA der nächsten Generation" auf den Markt bringen will. Folgende Mitteilung findet sich in englischer Sprache auf der Homepage des Industry Council Open AMIGA (ICOA):
»Entwickler "Presse" Mitteilung vom 23. November 1998 herausgegeben von IAT Manufacturing
Thema: Impulse Multiprozessor System Es folgt eine Pressemitteilung betreffend die Enwicklung eines "Amiga Parallel Processing System". Diese Informationen sind vorallem für Entwickler in der Amiga-Gemeinde vorgesehen und enthalten Einzelheiten über ein Produkt, welches sich noch mitten in der Entwicklungsphase befindet. Alle Spezifikationen können sich noch ändern. Dieses Projekt läuft nun einige Monate, die Hardware ist nahezu fertig.
Das Impulse Multiprozessor System ist eine Gemeinschaftsentwicklung von IAT Manufacturing und Alternate Approach. Letztere übernehmen dabei die Entwicklung des gewähnlichen Mikro-OS, das die tranparente Einbindung in das Amiga OS(R) ermöglicht, welches gegenwärtig keine Multiprozessoren unterstützt.
| IAT Manufacturing entwickelt die Systemhardware, die sich auf Motorola's |
| Coldfire Prozessorfamilie stützt. Die Entwicklung der OS läuft. |
| Projektziele: |
| i) | Angebot einer kostengünsitgen Alternative zu anderen Beschleuniger-Systemen |
| ii) | Angebot eines Befehlssatzes ähnlich dem des 68k |
| iii) | Upgrademöglichkeit unter Erhaltung der Funktionalität zusätzlich zu den neuen Funktionen |
| Vorteile von Impulse: |
| i) | Das MODULARE System erlaubt günstige und einfache Erweiterbarkeit |
| ii) | Ein-Karten-System mit modularen Schnittstellenkarten für alle Systeme, |
| d.h. | beiman installiert eine Impulse-Karte auf einem A1200, wenn man das |
| System wechselt, muß nur noch die Schnittstellenkarte ausgetauscht werden, |
| nicht das gesamte System. |
iii) Das System ist idealerweise als echte Multitasking-Umgebung ausgelegt, die einzelnen Prozessoren können verschiedene Tasks bearbeiten; das reduziert die Anzahl der zu bedienenden Prozesse, Interrupts von Erweiterungen können durch zusätzliche Adreßleitungen bedient werden.
Spezifikationen: Diese Daten sind vorläufig, werden aber wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr geändert.
Die ersten Versionen der Prozessorplatine verwendeten den MCF5307 Prozessor im Tandembetrieb mit einem 68k, alle Prozessoren arbeiteten selbständig (kein Co-Prozessor Betrieb). Das Produkt macht von multipler Busausnutzung ausgiebig Gebrauch, um die Zugriffe auf den Amiga-Bus zu minimieren (IMultibus(C) Technologie). Sofern dieses Produkt erfolgrecih ist, planen wir die Einführung von V4 Coldfire(R) in 1999 mit günstigen 600MIPS Lösungen (ohne 68k's).
Theoretisch gibt es keine Argumente, die widerlegen können, daß das Impulse System nicht auch in verbindung mit PPC-Karten läuft.
Warum Coldfire ? Wir haben uns aus verschiedenen Gründen entschlossen, die Coldfire-Serie zu verwenden. Der wichtigste ist die weitgehende Kompatibilität zu 680xx-Code. Die Coldfire-Serie wird bis heute regelmäßig aktualisiert und die Entwicklungspläne reichen gut bis ins nächste Jahrtausend. Da der Coldfire (CF) eine RISC "variabler Länge" ist, sind die Befehle kürzer und benötigen weniger Speicher als bei anderen Systemen. Außerdem erledigt der CF mehr während einer MIP als konventionelle RISC. Die Tatsache, daß der Coldfire günstig ist, ermöglicht es uns, Multiprozessorsystem zu bauen, die interessanter sind als ein normales Einzelprozessorsystem. Der MCF5307, den wir in unseren ersten Boards verwendeten ist typisch fpr die ColdFire-Architektur; jedes Gerät hat seine eigenen Peripheriegeräte und Speicher on-board, sowie einen großes Cache. DSP-Funktionen wurde ebenfalls mit dem ColdFire MAC eingeführt.
| Geplante enthaltene Spezifikationen: |
| i) | Zwei MCF5307 Prozessoren (jeder 70 MIPS) + 680xx Prozessor |
| ii) | Zwei vollständige FPU's |
| iii) | 8 megabit SRAM (2-clock-12ns Zugriffszeit) |
| iv) | Drei Serielle Schnittstellen Typ RS232 |
| v) | M-Bus Unterstützung (I2C kompatibel) |
| vi) | normaler Expansionsport mit programmierbarer Chip-Auswahl & DMA controller |
| vii) | Standard DRAM controller |
| viii) | 4 allgemeinnützige Timer |
Die Zukunft ?
Die Coldfire-Serie ist für multimediale Umgebungen konzipiert, das beweist die Vielfalt an erhältlichen Begleit-IC's von Fremdherstellern einschließlich Ethernet- und PCI-Karten.
IAT Manufacturing plant die Entwicklung von Impulse-Serie weiterzuführen, um auch in Zukunft kostengünstige und individuelle Beschleuniger-Systeme anbieten zu können. Impulse stellt unser einzigartiges IBus(C)-Interface zur Verfügung, welches eine sehr günstige Lösung für Peripheriegeräte von Drittherstellern darstellt, mit der Möglichkeit des Zugriffs auf einen chipauswählbaren multiplen Bus & 2 CF Parallel Ports. Das Zwei-Leitungen umfaßende I2C-Interface des 5307 könnte neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit Peripheriegeräten eröffnen.
Verfügbarkeit:Das System befindet sich noch in der Entwicklungsphase, aber die Veröffentlichung Anfang 1999 steht in realistischer Aussicht. Der Vertrieb wird von der Firma Blittersoft LTD. übernommen.
Kontakt:Entwickler können den IAT Manufacturing Projekt-Koordinator D.S. Tarmey kontaktieren, sollten noch weitergehende Fragen bestehen. Wir sind momentan recht beschäftigt, sind jedoch bemüht auf alls Anfragen so schnell wie möglich zu antworten.
Dieser Text ist nicht als gestaltende Produktbewertung gedacht, die Details sind so genau wie möglich angegeben. Er ist als Entwicklerinformation einzustufen.
Bestätigungen:All trademarks are © to their respective to their respective owners. IMultibus, PMultibus and Impulse-5307 are © to IAT Manufacturing IAT Manufacturing and the IAT MFR. logo are © to IAT Manufacturing«
(Quelle des Originals: Industry Council Open AMIGA) Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Sven Dröge.