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3. Hardwaretest: Flickerfixer-Upgrade für AmiScan (von Rainer Lunge)

Nachfolgend beschreibt Rainer Lunge die Aufrüstung des Scandoublers AmiScan zum Flickerfixer. Es bietet sich an, sich zuvor den entsprechenden Testbericht von Christian Hoklas in AMIGA aktuell 8/98 und Rainers Anmerkungen dazu in Ausgabe 9/98 durchzulesen.

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Am Samstag, den 29.08.98 bekam ich das Upgrade-Kit für meinen AmiScan.

Die beiden FRAMs waren mittels eines Klebestreifens auf einem Stück Schaumstoff befestigt. Das Ganze steckte in einem gepolsterten C5- Briefumschlag.

Über die Sicherheit der Verpackung lässt sich streiten. Bei Conrad wären die Chips auf jeden Fall anders verpackt worden. Aber dies soll hier nicht das Thema sein.

Der Einbau der beiden FRAMs gestaltet sich relativ einfach. Nach Öffnen des AmiScan sind unschwer die beiden Steckfassungen für die RAM-Chips zu erkennen.

Beim Einsetzen der Chips ist auf die richtige Orientierung der Bausteine zu achten.

Die Beschriftung muss in Richtung des 23-poligen Videoanschlusses zeigen. Außerdem sollte auch darauf geachtet werden, dass sich kein Anschlusspin außerhalb des Stecksockels befindet.

Ist soweit alles in Ordnung, muss der Baustein mit sanfter Gewalt in den Stecksockel gedrückt werden. Sitzt der erste Chip fest im Stecksockel, wird die ganze Prozedur mit dem zweiten FRAM wiederholt.

Nun muss die mit "FF-ena" beschriftete Steckbrücke geöffnet werden. Handelt es sich bei den FRAMs um den Typ 518222, muss zusätzlich die Steckbrücke "222mod" geschlossen werden. Bei FRAMs vom Typ 518221 bleibt diese Steckbrücke geöffnet.

Nun kommt der gefährlichste Teil. Um das Gehäuse des AmiScan wieder verschließen zu können, müssen die FRAMs in Richtung des Videoanschluss gebogen werden.

Hierbei besteht die große Gefahr, dass eine Anschlusspinreihe wieder aus der Steckfassung rutscht, wenn man die Bausteine zu sehr in Richtung des Videoanschluss biegt.

Ist das Gehäuse wieder verschlossen, kann der AmiScan wieder an den Amiga angeschlossen werden.

Nach dem Booten des Rechners ist das Bild sofort klar und deutlich. Die Vorwärmzeit ist also nicht mehr vorhanden. Alle Interlaced-Bildschirmmodi werden absolut flimmerfrei dargestellt. Arbeitet man mit einem Interlaced-Bildschirmmodus, leuchtet nun auch die "FF-mode"-LED im AmiScan.

Es gibt aber einen unschönen Nebeneffekt. Bei schnellen Bewegungen auf dem Bildschirm entstehen Geisterbilder. Wenn man z.B. den Mauspfeil schnell hin und her bewegt, wird ein zweiter Pfeil sichtbar. Dies beeinträchtigt aber meiner Meinung nach nicht das Arbeiten.

Alles in allem bin sehr zufrieden mit meinem AmiScanFF.

Gruß

Rainer Lunge

E-Mail: Rlunge@t-online.de
Homepage: http://home.t-online.de/home/RLunge/Rainer.html«

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