Über Funk hat die Crew eine freundschaftliche Beziehung
zum Volk der Vostiguy aufgebaut. Um so mehr freut man sich, als sich das
Schiff endlich deren Forschungsstation nähert. Doch ein Schock erwartet
die Voyager Mannschaft: Im All treiben nur noch Trümmer herum! Offenbar
ist es erst eine Stunde her, daß die Raumstation von einem unbekannten
Feind in Stücke geschossen wurde. Die Voyager folgt einer "Spur",
die die geheimen Angreifer zurückgelassen haben. Unterdessen versucht
der Doktor zu erkunden, wie ein Familienleben abläuft und programmiert
sich die hübsche Ehefrau Charlene sowie die netten Kinder Jeffrey
und Belle. Als er Kes und Torres zum Dinner bei sich "zu Hause" einlädt,
ist die familiär nichtb gerade verwöhnte Torres mit seiner Vorstellung
von Familienleben alles andere als einverstanden. Es sei zu idyllisch,
erklärt sie und manipuliert die Holo-Programme so, daß sie dem
wirklichen Leben entsprechen. Am nächsten Tag rauscht Charlene früh
zu einer Verabredung, Tochter Belle schreit herum, und Sohn Jeffrey hört
laut vulkanische Musik ...
Bei dieser Folge ist der Titel wirklich Programm.
Was ist eigentlich das wirkliche Leben? Wohl selten die Idylle, die sich
der Holodoc zusammenstellte, aber mit Sicherheit auch selten das Fiasko,
in das ihn Torres hineinprogrammiert. Man erfährt bei ihrem Szenario
mehr über sie selbst als über das wirkliche Leben. Jede familiäre
Idylle erfüllt sie mit Zorn, weil sie sich insgeheim zu lange nach
einer gesehnt hat ...